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Vorsicht bei Waldspaziergängen

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    In Anlehnung an den Thread von


    >> SusanneT ...Furchteinflösende Begegnung am Morgen <<


    Bitte achtet auf eure Hunde im Wald!


    In Österreich sind vor kurzem 2 Parson Russell Terrier nach einer Jagd an dem Aujeszky- Virus erkrankt und gestorben.


    Auch Deutschland ist nicht Aujeszky-frei!


    Da der Virus auch durch die Nasenschleimhäute aufgenommen werden kann wenn der Hund an einer Bluts- oder Speichelspur schnüffelt sind auch unsere Nicht-Jagdhunde auf Spaziergängen im Wald gefährdet.


    Hier eine Beschreibung der Krankheit von der Wild und Hund-Homepage..
    --
    Zitat:
    Aujeszkysche Krankheit:
    (Pseudowut, Juckpest): Infektionskrankheit, die durch einen Herpesvirus hervorgerufen wird. Das Aujeszky-Virus ist gegen Umwelteinflüsse relativ widerstandsfähig, bei 55 bis 60 °C wird es in 30 Minuten, bei 80 °C in 10 Minuten, beim Kochen sofort inaktiviert. Die A. K. ist weltweit verbreitet und wurde bisher bei verschiedenen Haustieren sowie bei Rot-, Reh-, Schwarzwild, Luchs, Dachs, Fuchs, Fischotter, Marder, Iltis, Hase, Kaninchen, Igel und Ratten nachgewiesen. Besondere Bedeutung kommt ihr bei unseren Haustieren (Schweine- und Rinderbestände, Hund und Katze), in freier Wildbahn beim Schwarzwild und Fuchs zu. Die Ratten (Wanderratten) spielen eine große Rolle bei der Verbreitung der Krankheit; da die erkrankten Tiere meist verenden und von ihren Artgenossen aufgefressen werden, die sich dadurch anstecken, breitet sich die Krankheit rasch aus. Eine Übertragung erfolgt auch durch Beschnüffeln oder Aufnahme von verseuchtem Futter und Fleisch. Das Virus befindet sich im Sekret des Nasen- und Rachenraumes, der Genitalien und in der Milch. Da das Hausschwein als Hauptwirt dieser Erkrankung anzusehen ist, trägt das Ausbringen von Mist, besonders Flüssigmist, aus verseuchten Schweinebeständen besonders zur Ausbreitung dieser Krankheit bei. Eine einheitliche Verlaufsform der Krankheit lässt sich auf Grund der erheblichen Virulenzunterschiede unter den einzelnen Stämmen nicht festlegen. In den meisten Fällen endet die Krankheit nach akutem Verlauf tödlich, kann aber auch stumm und somit unbemerkt verlaufen. In freier Wildbahn verläuft sie häufig unerkannt. An der A. K. verendetes, aufgefundenes Wild weist meist Deckenläsionen auf. Da bei derartigen Merkmalen stets auch an Tollwut gedacht werden muss, hat immer eine Untersuchung in einem geeigneten Institut (hierzu wird das Haupt eingesandt) zu erfolgen. Bei Jungtieren verläuft die Krankheit meist sehr heftig, bei Frischlingen zum Beispiel führt sie ohne typische Symptome in 1 bis 2 Tagen, bei etwas älteren in 4 bis 5 Wochen unter Bewegungsstörungen und Krämpfen zum Tode. Bei Überläufern kommt es zu Husten, Atembeschwerden, starkem Juckreiz (blutig gescheuerte Schwarte, Bissverletzungen), Lähmungserscheinungen und schließlich zum Tode. Bei älterem Schwarzwild kann die Krankheit auch ohne Symptome verlaufen (Durchseuchung), wobei die Tiere das Virus schubweise oder kontinuierlich bis zu einem halben Jahr ausscheiden. Ist die Seuche festgestellt, sind alle erkennbar kranken Tiere zu erlegen, d. h. zu töten und das Fallwild unschädlich zu beseitigen. Besonders gefährlich ist die A. K. für Hunde und Katzen. Erkrankte Schlachtschweine zeigen oft äußerlich kein sichtbares Krankheitsbild, und auch bei der Fleischuntersuchung wird kein Krankheitszeichen festgestellt. Das infizierte Schweinefleisch kommt also unbeanstandet in den Handel und ist für Menschen ungefährlich. Wird infiziertes Schweinefleisch an Hund oder Katze ungekocht verfüttert, wird es zu einer tödlichen Gefahr für die Tiere. Die Inkubationszeit beträgt 1 bis 4 Tage. Die ersten Krankheitssymptome beim Hund sind Verweigerung der Nahrung, Würgen, Erbrechen; das Tier ist abwechselnd matt, dann wandert es ruhelos und schwankend umher. Es kommt zu Speichelfluss, manche Tiere zeigen auch ängstliches oder aggressives Verhalten. Häufig tritt starker Juckreiz und Erweiterung der Pupillen auf. Der Krankheitszustand verschlechtert sich rapide innerhalb von Stunden. Die Krankheitssymptome gleichen denen der Tollwut, deshalb auch die Bezeichnung "Pseudowut". Das erkrankte Tier verendet stets nach wenigen, höchstens drei Tagen unter Tollwut-Symptomen. Es bestehen keine Heilungschancen. Die einzige Möglichkeit, sein Tier (Hund, Katze) vor dieser Krankheit zu schützen, ist Vorbeugung, d.h. Schweinefleisch nur in gekochtem Zustand zu verfüttern; eventuell enthaltene Viren sind dann abgetötet. Nach dem Tierseuchengesetz besteht Anzeigepflicht.
    Zitat Ende
    --


    Das soll keine Panikmache sein.

    Ich schreibe dies in zutiefster Betroffenheit über das entsetzliche Leiden der beiden tollen Hunde....

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  • Danke, das ist ja interressant, habe gedacht es wird nur durch Schweine übertragen.

  • Danke für die Info.


    Gott sei Dank kann ich Schweinefleisch bei meinem Hund als Überträger schon mal ausschließen, das kriegt sie nämlich nicht.


    Aye da sieht man wieder warum die Übung "Hund frisst nichts vom Boden" eine der wichtigsten überhaupt ist. ;)

    Diplomatie bedeutet, den Hund so lange zu streicheln, bis der Maulkorb fertig ist. - Nietzsche.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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