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    Aussie-Ersthund


    Hallo alle zusammen!
    Zum Leidwesen aller ( :p ) habe ich hier einen weiteren Thread zum Thema Lebensbedingungen eröffnet.
    Ich überlege seit gut einem Jahr ernsthaft, mir einen Hund in mein Leben zu holen und der Sommer 2012 erscheint mir als der einzig passende Moment dafür. Ich werde dort voraussichtlich meine Masterarbeit schreiben (bis Juni/Juli, da dürfte wahrscheinlich auch etwa der Welpe um die 9 oder 10 Wochen alt sein). Bis September werde ich dann noch an der Uni immatrikuliert sein, also gute zwei, vllt sogar drei Monate 24-Stunden-Betreuung für den Hund.
    Was danach kommt, weiß ich nicht. Die Arbeitsmarktproblematik ist sicher keinem neu. Womöglich muss ich umziehen (wohne derzeit in Leipzig), oder überhaupt erstmal unbestimmte Zeit nach einem Job suchen.
    Wenn dann Arbeit gefunden ist und der Hund nicht mit an den Arbeitsplatz darf, würde ich mich nach einem Hundesitter umsehen.


    Nun die Fragen und Gedanken dazu.



      Australian Shepherd + Hundesitter = Gute Idee? Der berüchtigte Ein-Personen-Hund? Selbstverständlich wäre eine Eingewöhnungszeit an das temporäre „Ersatzherrchen“ nötig, aber bei morgendlicher und abendlicher ausgiebiger Auslastung ist dann ein kleiner Mittagsspaziergang zum Lösen mit dem Sitter hoffentlich kein Weltuntergang. Es gibt doch sicher noch andere Berufstätige Aussie-Besitzer, die ihren Schatz nicht mit zur Arbeit nehmen können?


      Ist es tatsächlich unverantwortlich, bei ungewisser Zukunft an eine Hundeanschaffung zu denken? Wie sonst soll man etliche Monate zur Eingewöhnung und Erziehung zur Verfügung haben, wenn nicht vor einem Job?


      Kann man einem jungen Hund einen Umzug zumuten?



    Kritikprävention


    Muss es denn wirklich ein Aussie sein?“ - Ja. Ich bin unheilbar verliebt. Der gern verlinkte Artikel der Hundeschule Gaden ist mir hinreichend bekannt und erweckt in mir weder Zweifel noch Angst. Abgesehen davon habe ich mich viel informiert und bereits mit Züchtern gesprochen.


    Kanns du das überhaupt finanzieren?“ - Ja. Ich habe finanzielle Rücklagen (all hail the mighty BaföG) und nach dem Studium hoffentlich bald einen Job in Aussicht. Das ist keine Garantie, aber wer hat heutzutage schon noch einen 100% sicheren Job?


    Hast du dir das auch gut überlegt?“ - Ich bin immernoch im Begriff, das zu tun. Deshalb versuche ich auch, viel kritisches Feedback von Züchtern und Hundehaltern zu bekommen, eben auch in diesem Forum.


    Was kannst du dem Hund überhaupt bieten?“ - 40m²-Wohnung im Erdgeschoss; riesiger Park und Elster-Kanal gleich vor der Haustür, geistige und körperliche Auslastung, viel Liebe und Zuneigung :herzen1: .

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  • Huhu,


    ich finde du hast dir schon gute Gedanken gemacht.
    Und ich finde, dass sich die Bedingungen gut an hören. :gut:


    Ich habe zwar keinen Aussie, aber ich glaube auch den kann man an einen Hundesitter gewöhnen. Warum auch nicht?


    Ich finde es nicht unverantwortlich, dass du dir einen Hund aussuchst, wenn du nicht weißt, was du die nächsten 10 Jahre mit deinem Leben anstellen willst. Wer weiß das schon? Und am Ende kommt eh immer alles anders :lol:
    Dann dürfte niemand einen Hund haben.


    Auch sollte ein Umzug kein großes Problem darstellen. Du bleibst ja bei deinem Hund und desto normaler für dich die neue Wohnung ist, desto einfacher wird es für ihn sein, sich daran zu gewöhnen.

  • Hallo,


    also, ich finde dass Du dir schon viele Gedanken machts über die Anschaffung eines Hundes...


    Ich selber habe mir meine Aussie auch geholt, als ich arbeitslos geworden bin... und ich fand es den besten Zeitpunkt überhaupt...


    Ich denke auch, dass man in der heutigen Zeit nicht mal die nächsten 2 Jahre wirklich vorausplanen kann.


    Ist meiner Meinung nach auch absolut unwichtig, wenn, wie bei mir immer im Vordergrund steht, dass es dem Hund an nichts fehlt...
    Ich denke, dass man vielleicht nicht gerade umziehen soltte wenn, der Welpe gerade erts bei einem eingezogen ist. Er sollte sich schon an seine neuen Menschen gewöhnt haben...


    Ich denke, wenn der Hund den Hundesitter früh kennenlernt, dann sollte das nicht das Problem darstellen...

    Diego (Australian Shepherd) *18.12.2008

    Canyon (Australian Shepherd) *09.04.2011

    Miles (Australian Shepherd) *14.07.2013


                                         Aussies machen die Welt bunt...

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  • Hey!
    Deine Gedanken dazu klingen doch schonmal ganz gut.
    Ich habe auch einen Aussie, er ist jetzt 6 Monate alt, also kann ich dir ganz gute Tips geben, da sich unsere Situationen doch recht ähneln.


    Also erstmal zum Hundesitter: Klar ist der Aussie ein Ein-Personen-Hund, aber unserer geht auch zum Sitter und das ist vollkommen okay für ihn. er kennt den, er mag den Sitter und trotzdem ist ganz klar, dass ich seine erste Bezugsperson bin. ;)


    So viel Zeit am Anfang für den Welpen wünscht sich wohl jeder Hundebesitzer, finde ich wirklich sehr gut!


    Sommer 2010 also, hast du schon einen Züchter an der Hand? Leipzig ist ja eine gute Ecke, habe meinen Aussie auch bei dir ganz in der Nähe geholt :p


    Wenn du noch fragen hast, immer her damit!


    Lg, Franzi & Titus

    Franzi & Titus (Miniature Australian Shepherd, *21.5.2010)


    The power of imagination makes us infinite.

  • Hallo,


    erstmal finde ich es sehr gut, dass du dir soviel Gedanken über die Versorgung des Hundes machst, bevor du dir einen anschaffst ;)


    Optisch sind Aussie's absolut Traumhunde.
    Anfangs benötigst du sehr viel Zeit für einen Welpen / Junghund. Wenn du ihn dann aber erstmal das allein bleiben beigebracht hast, sollte das kein Problem werden. Allerdings, kann der Hund dann auch nicht 8 Stunden am Stück alleine bleiben.
    Wenn du einen guten Hundesitter hast, wird dieser mit jemden Hund klar kommen, Aussie's sind auch keine Hunde, die nur nach ihrem eigenen Kopf handeln.
    Ein Umzug verkraftet ein Hund auch gut, stellt kein Problem für ihn dar.


    Ich komme übrigens auch aus der Nähe von Leipzig und bin oft mit Aussie's unterwegs ;)

    Es grüßen Felix und Amina

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Unser Aussie (9 Monate) geht gelegentlich und unregelmäßig mit dem Nachbarn Gassi, er freut sich jedesmal wie bekloppt, wenn er den Nachbarn trifft und hat damit überhaupt kein Problem.


    Ich würde nur dringend dazu raten, bei der Auswahl das Hauptaugenmerk auf den Charakter und nicht auf die Optik zu legen. Der Züchter sollte in der Lage sein, zu beurteilen, welcher Hund ausgeglichen und welcher Hund eher zu den "nervösen Hühnern" gehört.


    Das Aussie-Nervenbündel kann mit allem Probleme bekommen, Umzug, fremde Leute im Dunkeln, fallende Blätter etc. Gerade wenn Du noch nicht genau weißt, was Du Dir im Leben noch alles bevorsteht und es bestimmt noch viele Veränderungen geben wird, sollte der Hund schon von Natur aus etwas relaxter sein.


    Das gibt es natürlich auch bei Aussies, aber nicht bei jedem. Also - den Züchter nicht danach aussuchen, ob z. B. ein schicker blauäugiger Blue Merle dabei ist, sondern fragen, welcher Welpe die wenigsten Zicken macht.


    Viel Erfolg
    Teddy

  • Liest sich alles gut, aber ich habe mich gefragt, wie du 1 1/2 Jahre vorher wissen kannst, wie alt der Welpe bis Juni/Juli 2012 sein wird.
    Falls ein Züchter einen Wurf für "Frühjahr 2012" oder so plant: Das Datum kann sich ja immer mal verschieben, wenn die Hündinnen nicht ganz so planmäßig läufig werden.
    Wobei das keine Kritik sein soll. Wenn der Hund halt erst Anfang August "abgabefertig" ist, dürfte das ja auch kein Problem sein.

    Liebe Grüße vom Hündchen und mir

  • Ich kann mich den anderen anschließen.
    Ich hatte damals für meinen Aussie auch 3 Monate Zeit für die Eingewöhnung. Das ist wirklich toll wenn man so viel Zeit anfangs hat. Man kann vieles klein aufbauen und festigen. :gut:


    Mein Joker geht ja jetzt auch seit ein paar Monaten täglich in eine HuTa. War damals nicht so geplant, aber durch eine Trennung vom Partner hat sich alles geändert. Deshalb ganz klar... KEINER kann sein Leben im Vorfeld planen... es kommt immer anders als man denkt.
    Ich hab Glück eine wirklich gute HuTa gefunden zu haben. Joker geht dort sehr gerne hin, hat immer die gleiche Hundetruppe um sich rum(es gehen immer max. 5 Hunde zusammen in den Auslauf). Viele Ruhezeiten (was mir wichtig war) auf seinem großen geräumigen Zimmer, mit Musik und Couch :D
    Trotzdem ist er extrem auf mich bezogen. Wir haben eine tolle Bindung. Er ist verträglich mit eigentlich allem.


    Also wenn man Zeit hat und Geld um sich das leisten zu können (zur Not würd ich dann auch eher an mir sparen, als am Hund) dann geht das auch mit einem Aussie.


    Nichts destotrotz gibt es morgens und nachmittags große Runden und Programm mit mir.


    Du hast dich in die Thematik eingelesen, weißt wie ein Aussie sein KANN.
    Also denke ich, mit dem richtigen Züchter, der richtigen Verpaarung sehe ich da kein Problem.


    Auch ein Aussie ist "nur" ein Hund... mit seinen speziellen, liebenswerten EIgenschaften. ;)


    Nur solltest du auch für dich wissen, ob DU deinen Hund täglich von dir getrennt haben kannst....
    Mir fällt das immer wieder schwer... umso mehr freue ich mich, dass ich ab März von zuhause arbeiten kann :smile:

    Jeanine mit Joker
    ________________________________________
    Wenn man kritisiert wird, dann muss man irgendetwas richtig gemacht haben.
    Denn es wird immer nur derjenige angegriffen,
    der den Ball hat!


    Fotothread von Joker

  • Huhu, ich hatte für meine Maus knapp 2 Monate (Ende SoSe bis Beginn WeSe) und bin in der Zeit auch ab und an arbeiten gegangen!


    Mein Aussie-Sitter heist "Schwie.Mu." :lol:


    Mein aussie ist nicht nur äußerlich mein absoluter Traumhund, sondern auch charakterlich einfach nur (m)ein Traum!


    Ich kann dich absolut verstehen, denn ich bin genauso verliebt in diese Rasse!


    Ich muss aber trotzdem sagen, so gern Cheyenne bei meiner Schwie.Mu. ist, so merke ich es ihr doch an, wenn ich mal weniger Zeit für sie habe!
    Im Grunde würde sie gern immer um mich herum sein, verzieht sich aber auch gern in ihre Box (oder wie jetzt in den Flur!) und ich hab das Gefühl (mein persönliches subjektives Empfinden) das es ihr ganz gut tut, wenn ich nicht 24/7 um sie herum bin!


    Bedenke aber bitte, dass ein Aussie oft länger braucht, um erwachsen zu werden!
    Das sind manchmal ganz schöne Kindsköpfe! ;)


    Ansonsten wünsche ich dir ganz viel Freude mit deinem Aussie!
    VG, aussiemausi!


    P.S. PLANEN? was ist denn das?

    *Cheyenne* - Australian Shepherd (20.05.2008)
    *Luzi* im Herzen - Labrador/Husky (11.11.1992-01.09.2010)


    Wer Fehler findet, darf sie behalten! ;o)

  • Vielen Dank erstmal für all eure ausführlichen Antworten! :smile: Die positiven Reaktionen bestärken mich dann doch etwas in meiner Ansicht, dass es kein schlechter Zeitpunkt ist. Und es ist ja noch eine Weile hin, also viel Zeit für alle möglichen Vorbereitungen.
    Ich freue mich jedenfalls schon seit letztem Jahr darauf und hoffe, das bleibt auch die nächsten anderthalb Jahre noch so :D
    Am Ende ist so ein Hund dann ja doch ein echtes Einzelstück und wird wahrscheinlich alles auf den Kopf stellen, was man sich gedanklich so zurechtgelegt hat. Da muss man dann wohl flexibel sein : )


    Zitat von "puderzucker"

    Sommer 2010 also, hast du schon einen Züchter an der Hand? Leipzig ist ja eine gute Ecke, habe meinen Aussie auch bei dir ganz in der Nähe geholt


    Na ja, 2012 ;) Und ich habe seit einiger Zeit Kontakt mit der Züchterin der Aussies "von den sieben Tälern" und würde von dort auch gern einen Welpen haben. Ist tatsächlich vergleichsweise nah dran, zum Glück, und macht einen tollen Eindruck auf mich


    Zitat von "Shepherd"

    Liest sich alles gut, aber ich habe mich gefragt, wie du 1 1/2 Jahre vorher wissen kannst, wie alt der Welpe bis Juni/Juli 2012 sein wird.


    Ja, das ist natürlich richtig, das kann man vorher nicht so genau wissen. War eine ungefähre Schätzung, aber wie du sagst, wenn es ein paar Wochen abweicht, ist das ja zum Glück auch noch kein Beinbruch.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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