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Alleine bleiben unmöglich???

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    Hallo ihr lieben,
    es geht um den Hund meiner Mutter und da suchen wir ein paar Tips. Das Problem ist, und das belastet meine Mama ziemlich, das Carino einfach nicht allein bleiben kann, nichtmal für zwei drei Minuten. Sie hat von anfang an versucht mit kleinen Übungen anzufangen, Wege bis in den Keller oder Garten etc...aber jedes mal sobald sie ausser Sicht ist, fängt er an zu heulen und hört nicht mehr auf, das ist selbst dann oft so, wenn noch jemand anderes bei ihm ist ( den er auch kennt).
    Mittlerweile sogar schon beim Autofahren, wenn er in den Kofferraum muss, vorne bei ihr fährt er schon mit. Kann es vielleicht sein das sie ihn zu sehr verhätschelt ( er darf mit im Bett unter die Decke, aufs Sofa zu ihr sobald sie da sitzt/liegt) ? Wobei darab dürfte es ja nicht liegen, Goliath ist auch viiiiel auf Kuschelkurs bei mir, aber allein lassen ist kein problem, auch nicht (in notfällen) für längere Zeit.
    Ich habe mir überlegt ein "training" anzufangen, indem ich ihn erstmal an eine Box in der Wohnung gewöhne( die könnte man dann auch super fürs Auto benutzen)....Aber wie am besten richtig anfangen ohne was falsch zu machen?
    Kurz zum Hintergrund noch, Carino ist ein Rehpinschermix, kommt aus einem ungarischen Tierheim und ist ca 2 Jahre alt jetzt und lebt seit fast 1 Jahr bei meiner Mutter. Über ein paar Tips würden wir uns freuen :o)

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  • Mhm, klingt schon ziemlich krass.


    Ein Training so aus der Ferne zu beschreiben ist immer schwer, daher würde ich gleich mal zu einem guten, professionellen Trainer raten, der sich den ganzen Umgang mit dem Hund und den Hund an sich genau anschauen sollte.


    Die Box könnte eine Möglichkeit sein, das gnaze zu beheben, flals er sich in der Box sicer und geborgen fühlst. Wir haben unseren an die Box gewöhnt, indem wir ihn nurnoch dadirn gefüttert haben. Außerdem stand die Boxe ne ganze Weile immer offen (!!) im Wohnzimmer, mal lag ein Leckerchen drinne, mal ein Knoche. So haben wir das ganze schön gefüttert. Mit der Zeit ging der Hund auch schon von selbst rein, einfach um sich mal kurz auszuruhen. Sowas daurt aber natürlich und geht nicht von heut auf morgen. Irgendwann kann man die Tür zur Box kurz schließen, gleich wieder auf... kurz schließen und aus dem Raum gehen, wieder hin und Box wieder auf und das ganze dann steigern.


    Nur ob de Box eure Probleme lösen wird ist dahin gestellt.


    Es ist halt die Frage ob der Hund nicht allein bleibt weil er:


    1. "Oh Gooooot, Mutti ich hab SOO Angst alleine!" oder
    2. "Hey, geh nicht weg ICH muss doch auf DICH aufpassen!"


    Und je nachdem was es von den zwei Dingen ist, muss trainiert werden. Daher auch meine Empfehlung zu einem Trainer.


    Ich persönlich denke, dass es immer mal Hunde gibt die schlichtweg nicht allein bleiben können. Die von ihrer ganzen Art und ihrem Wesen nicht allein daheim bleiben wollen. Ob ihr so einen Hund wirklicht habt, sollte wirklich ein Profi entscheiden und nicht ein Forum auf Ferndiagnose ;)

    Franzi & Titus (Miniature Australian Shepherd, *21.5.2010)


    The power of imagination makes us infinite.

  • Hi,


    1. also wenn deine Mutti mit dem Hund zusammen lebt, sollte SIE das Training durchführen und nicht du.


    2.Wie verhält sich der Hund in der Wohnung? Läuft er ihr auch hinterher?
    Dieses Winseln in der Wohnung ist ganz klar Frustration. Es ist schwer am Anfang, wenn man einen Hund aufnimmt eine solide Vertrauensbasis durch Liebe und Zuneigung zu schaffen und gleichzeitig dem Hund zu vermitteln, das er nicht der Mittelpunkt der Welt ist.


    Es gibt sicher Hunde, die können grundsätzlich schlecht alleine bleiben, ich habe auch eine Hündin die Anfangs stundenlang geheult und gebellt hat. Es gibt hier wirklich viele kleine Dinge zu beachten.


    Deine Mum sollte als erstes genau Analysieren wann und in welchen Situationen sie anfängt Terror zu machen. Jegliche Aufmerksamkeitsversuche seitens des Hundes werden KONSEQUENT ignoriert.


    Ist der Hund für ein paar Sekunden still, loben, mit Leckerli mit der Stimme, aber nicht zuuuu überschwenglich am Anfang.


    Zum Allein bleiben gibt es hier aus unzählige Threads usw...


    Wie verhält sich Hund draußen? Ist er schnell erregt? Leicht reizbar? Liegt er zu Hause auch mal ruhig auf seinem Platz? Schläft er zu Hause auch mal?


    LG Andi

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  • Danke erstmal für die Tips...ja so ein bisschen Ahnung mit dem Umgang mit der Box hab ich schon und habe mir das auch genau so vorgestellt.



    @Andi_und_Cora
    zu 1. das weiss ich, ich möchte sie ja nur unterstützen und ihr neue wege aufzeigen
    2.Solang sie in der Wohnung ist macht er kein "Theater" bleibt auch oft auf seinem Platz liegen, läuft nur hinterher wenns was interessantes gibt (raschelnde tüten etc)


    Es ist wirklich nur dann, wenn sie die Wohnung verlässt, hab das schon mehrere Male gesehen, ich denke nicht, das er sie beschützen will, er will das sie da bleibt und ihn niemals allein lässt :roll:
    Draussen ist er hmmm naja sagen wir mal so, er hat Hummeln im Hintern, ausdauer ohne Ende, z.b. kaum ein Hund hat beim Spielen und oben so eine Ausdauer wie er. Obwohl er täglich genug Auslauf bekommt, auch ohne Leine und mit anderen Hunden. Das mit dem Hundetrainer hab ich mir auch schon überlegt mal schauen, wir versuchen es jetzt erstmal so. Unterstützend würden wir gern bachblüten geben, hat da jemand erfahrungen gesammelt?

  • 1. Wie liegt er auf seinem Platz? Entspannt? Schläft er, Ruht er?


    2. Vor dem Alleine Bleiben nichts aufputschendes unternehmen, 10-15
    min bevor der Gassigang endet, kein Rennen, kein Spielen, An die Leine, Ruhe vermitteln.


    3. Wenn sie die Wohnung verlässt, ein paar Minuten vorher
    ignorieren


    4. Kann es sein, das deine Mum, wenn auch unbebwusst und unwissend immer dann zurück gekehrt ist, wenn der Hund gerade Terror machte, denn dann hat er gelernt, wenn ich laut bin, kommt Frauchen gaaaanz schnell wieder.


    Am einfachsten ist es die Nachbarn einzuweihen. Denn ich denke deine Mum überträgt ihre Unruhe auf den Hund, weil sie nämlich weiß, der Hund wird gleich heulen wenn ich gehe. Deine Mum strahlt dann keine Gelassenheit aus.


    Ziel sollte sein, dass deine Mum sich nichts daraus macht, kein Mitleid zeigt, sondern das weg gehen und wiederkommen das normalste der Welt ist. Sie geht, kommt wieder, er wird solange nicht beachtet bis Ruhe eingekehrt ist. Ist er ruhig loben.


    GANZ GANZ Wichtig, ist ein festgelegtes Muster, wie deine Mum die Wohnung verlässt. Das heißt niemals fluchtartig, und wie gesagt vorher ein paar Minuten ignorieren. Sie soll Sekundenweise damit anfangen...

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • 1. er liegt vollkommen entspannt, teilweise schläft er natürlich auch
    2. ja ich glaub das mit der ruhe ist so ein Ding, die haben sie beide nicht ( hund und Frauchen :D )
    4. Das Problem ist den terror macht er ununterbrochen! egal wie lang oder kurz sie weg ist. Und ich glaub durch die Anregungen von dir ist mir das Problem schlagartig klar geworden, nicht er muss trainieren, sondern Frauchen!
    Genau das ist es nämlich sie sagt immer, oh ich kann ihn ja nie allein lassen, er heult immer gleich, er braucht mich ja so dringend etc....Mit dieser erwartungshaltung prvoziert sie das ganze sicher auch etwas denk ich mal.
    Vielleicht sollten wir erstmal IHR verhalten überdenken :D dann gehts auch leichter bei ihm ;)

  • Meine Hündin hat damals auch von der ersten Sekunde an, als die Tür zu war Terror gemacht, sie hat sich sogar vor die Tür gelegt und wollte mich nicht gehen lassen. In 2 Monaten war das kein Thema mehr.


    Wenn meine Hündin dann zur Ruhe kam, blieb sie auch ruhig.


    Also weiht die Nachbarn ein, und lasst sie einfach mal solange Alleine, bis sie ruhig ist. Das klingt heftig, aber es hilft. Auf gar keinen Fall darf sie in die Wohnung wenn der Hund jault, niemals.


    Wenn sie das wirklich Konsequent durchzieht+vor dem Alleine sein Ruhe+Bevor die Wohnung verlassen wird, selber Ruhig sein, den Hund ignorieren usw. dann werdet ihr schnell Erfolge erzielen.


    Es nervt einfach nur ich kenn das, wenn sich kleine Erfolge einstellen, wird deine Mum ruhiger, das überträgt sich auf den Hund und immer so weiter und ich hoffe in ein paar Wochen wirst du hier über Erfolge berichten. :D Daumen sind gedrückt

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