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"Alleine Bleiben" - Kann ich was besser machen

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    Hallo liebe Hundefreunde ;)


    ich weiß es gibt hier schon viele Threads zum Alleine Bleiben . . . hab mir da auch schon so einige Tipps geholt und übe seit zwei Wochen fleißig mit meiner Hündin :gut:


    meine Hündin ist ca. 4 Jahre alt und lebt seit 5 Wochen bei uns
    vorher war sie 3 Monate im Tierheim in Feucht, das sie über eine Tierschutzorga aus Frankreich bekommen hat . . . über ihre vorgeschichte wissen wir leider gar nichts . . .


    das üben läuft bei uns so ab, dass wir uns normal "ausgehfertig"machen . . . unsere Hündin dann im Flur "sitz" machen muss, sie ein leckerlie bekommt und wir dann nach draußen gehen. Wenn wir die Wohnung wieder betreten bekommt sie erst mal keine Aufmerksamkeit - ist ja ganz normal dass wir wieder kommen


    angefangen hab ich mit einer halben Minute rausgehen ca. 15 mal pro Tag, das habe ich dann langsam gesteigert . . . 1 min, 2 min , 3 min, 5 min, 7 min . . .


    klappt auch alles ganz gut und die Maus fiept und bellt nicht :gut:


    gestern waren wir dann schon eine viertel Stunde draußen - ohne Probleme. Heut hab ich die 20 minuten geknackt und wollt schon fast ne Party schmeißen :headbash:


    allerdings hab ich heut meinen foto aufgestellt, weil ich einfach zu neugierig war, was madame denn so treibt während frauchen sich im keller oder in der eiseskälte die zeit vertreibt . . . und nun bin ich irgendwie leicht verunsichert und weiß nicht ob ich so weitermachen soll/kann . .


    auf dem Video sieht man den eingangsbereich unserer Wohnung von dem es ins Wohnzimmer und in die Küche abgeht . . .
    auf dem Video seh ich also wie ich aus der Tür gehe und was meine Maus danach so treibt.


    direkt im Anschluss geht die Hundemaus in die Küche . . kommt aber gleich wieder . . dreht eine runde im Wohnzimmer und setzt sich dann in den Eingangsbereich
    dort guckt sie dann ma ins wohnzimmer, mal auf die Tür, mal in die Küche
    nach ca 2 Minuten dreht sie wieder eine runde in der Küche und bleibt dann kurz vor der Wohnungstür stehen um sich dann "in den Türrahmen" zum Wohnzimmer zu legen . . . da liegt sie dann ne weile (gute 5 Minuten) mal umherschauend mal mit dem kopf auf den Vorderpfoten um sich dann wieder einen meter näher an die Tür zu setzen, wo sie sich dann nach einer weile auch hinlegt und ruhig abwartet bis ich wieder in die Wohnung komme . . .


    das ist ja nun auch nicht wirklich schlimm . . . irritieren tut mich nur dass sie sich nicht aufs sofa liegt, sondern eig mehr oder weniger vor der tür liegt (wenn auch mal mit abstand von 3 metern)
    wenn wir da sind liegt sie eig immer auf dem sofa und döst vor sich hin oder wenn wir in der Küche sind legt sie sich auch da ruhig auf ihre decke . .


    nun weiß ich nicht ob ich die Zeiten nicht zu schnell erhöht habe und wie ich weiter machen soll . . . wirklich gestresst scheint sie nicht zu sein, aber ganz ruhig ist sie ja dann irgendwie auch nicht, sonst würde sie sich doch aufs sofa legen oder nicht? (dort schläft sie übrigens auch nachts alleine)


    wie mach ich denn jetzt am besten weiter?? soll ich noch mal zu 10 oder 15 Minuten alleine bleiben zurück bis sie so entspannt ist, dass sie sich aufs Sofa legt?? oder ist das ok so und ich kann bei den 20 Minuten bleiben?


    Viele Grüße Hannah


    EDIT: sorry für den meeeeegalangen Beitrag zu so einem kleinen Problemchen :schockiert:

    Liebe Grüße
    Hannah mit Pino

    und Senta & Kalle im Herzen


    "Wenn du eh schon in den Seilen hängst, solltest du die Gelegenheit nutzen und ausgiebig schaukeln "

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  • also dein prinzip stimmt schonmal. ich würde jedoch das verlassen der wohnung genauso nüchtern abhalten wie das betreten. denn umso normaler ist es für den hund das ihr einfach kommt und geht.


    ich würde es tatsächlich so machen, dass wenn eine zeitphase zu lange ist, einfach einen schritt zurück gehen bis dieser wirklich gefestigt ist!


    auf jeden fall noch viel, viel spaß mit der süßen!

  • vielen Dank für deine schnelle Antwort ;)


    dann werd ich nochmal zu 10-15 Minuten zurück gehen und dass noch n paar tage üben . . .


    war gerade eben auch noch mal 10 Minuten draußen . . . hab ihr so ne gedrehte kaurolle gegeben . . .
    als ich wieder reingekommen bin, kam se noch net mal zur Tür


    also is se schon mal nicht so gestresst, dass sie nicht mehr frisst :gut:

    Liebe Grüße
    Hannah mit Pino

    und Senta & Kalle im Herzen


    "Wenn du eh schon in den Seilen hängst, solltest du die Gelegenheit nutzen und ausgiebig schaukeln "

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  • oh man ich muss hier jetzt mal grad meinen Frust ablassen . . . bin gerade total am verzweifeln . . .


    nun sind ja wieder 10 Tage vergangen und wir haben superfleißig das alleine bleiben weiter geübt . . .
    sind erst noch mal zur viertel Stunde zurück, die ging ja bereits entspannt und haben uns dann gesteigert bis zu einer halben stunde . . . das hat auch die letzten 2 Tage super geklappt und Senta war entspannt, wenn ich dann nach Hause gekommen bin . . .


    aber heute :( kommen wir von ner halben stunde einkaufen wieder und was is . . ich hör sie schon draußen wie eine bekloppte bellen :sad2:


    was mach ich denn jetzt!????????? ich könnt grad echt nur heulen . . . das klappte schon sooooo wahnsinnig gut und wir wissen einfach nicht was wir noch anders machen sollen . . u vor allem wie mach ich denn jetzt weiter?? soll ich wieder bei null anfangen?


    wir wollen uns jetzt auch nen Hundetrainer suchen . . kennt da vll jemand einen guten in Nürnberg?? der vll auch noch halbwegs bezahlbar ist . . .


    ich krieg grad so die krise leute . . . das kann doch nicht sein, dass sie manchmal einfach ausflippt und das nur zu 90% klappt . .


    ach man . . . ich bin echt fix und fertig :(


    ich hab sie echt so lieb und sie ist so auch echt soooooooo n toller Hund, aber spätestens in den Semsterferien muss ich wieder arbeiten gehen u nächstes Semster muss ich auch mal wieder n bissl was belegen . . . dass muss doch irgendwie zu schaffen sein *heul*


    im TH hat sie den ganzen Tag nur im Körbchen gelegen u geschlafen, die ham sie net einmal bellen oder fiepen gehört . . .


    kann es sein, dass sie bei uns zu viel aufmerksamkeit bekommt?? ich bin ja zur zeit den ganzen tag daheim u wenn net ist mein freund da u auch wenn ich viel am lernen bin . . 12 Stunden am Tag halt ich dann auch net durch u als Pause gibts halt ständig knuddelrunden oder ich hock ach öfters zum lernen im Wohnzimmer und sie liegt nebendran . . . hab beim forum durchforsten schon paar mal gelesen, dass man den Hundn auch nicht zu viel aufmerksamkeit schenken soll . . .


    andererseits liegt sie jetzt seit ner halben stunde im Wohnzimmer aufm Sofa und gibt keinen Mucks von sich - ich sitz in der Küche (ohne sichtkontakt)


    ich bin einfach durch den Wind . . . irgendwas machen wir doch falsch!?

    Liebe Grüße
    Hannah mit Pino

    und Senta & Kalle im Herzen


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  • Also vorweg: 5 Wochen sind quasi sowas wie "gerade abgeholt". Von daher würde ich mir da überhaupt keine Gedanken machen. Der Hund wird sich nach und nach an das neue zu Hause und das Umfeld gewöhnen und Stück für Stück bei euch "ankommen". Leider ist dieser Prozess ein ständiges auf und ab. Von daher müsst ihr geduldig sein, auch wenn es mal nicht so gut läuft.


    So, zum Thema (ist leider eines meiner Lieblingsthemen, weswegen ich dich mit der Länge des Beitrages sicherlich überholen kann ;-) )


    In deinem ersten Posting fiel mir auf, dass du die Zeiten gleichmäßig gesteigert hast. Auch wenn du damit erfolg hattest, würde ich die Dauer deiner Abwesenheit schwanken lassen. Also mal 5 Minuten, dann 10, dann 7, dann 20, dann 12 (nicht sekundengenau natürlich, sondern sinngemäß).


    Auch würde ich dem Hund kein Leckerlie oder ähnliches geben, wenn ihr die Wohnung verlasst. Trainingsziel ist: ihr geht weg. Ihr kommt wieder. Fertig.
    Keine große Verabschiedung und auch keine große Wiedervereinigung. Hier und da wird empfohlen, den Hund zu ignorieren. Aber: das hängt vom Hund ab! Ziel dieser Übung wäre, einen wilden "Willkommens-Pöbler" zu verdeutlichen, dass es nicht erwünscht ist, wenn er sich daneben benimmt. Wenn eure Senta ein ruhiger Vertreter ist und kein riesiges Theater macht, wenn ihr nach Hause kommt, dann muss sie auch nicht pauschal ignoriert werden. Aber das könnt nur ihr selber einschätzen.


    Zitat von "Senta2006"

    aber heute :( kommen wir von ner halben stunde einkaufen wieder und was is . . ich hör sie schon draußen wie eine bekloppte bellen


    Das muss erstmal gar nix bedeuten. Das kann zB ein für sie neues Geräusch gewesen sein, dass sie verunsichert hat. Nachbarskinder machen Klingelstreich, draussen hupt ein Auto... so in dieser Art.


    Zitat von "Senta2006"

    was mach ich denn jetzt!????????? ich könnt grad echt nur heulen . . . das klappte schon sooooo wahnsinnig gut und wir wissen einfach nicht was wir noch anders machen sollen . . u vor allem wie mach ich denn jetzt weiter?? soll ich wieder bei null anfangen?


    Wenn es bisher nur einmal passiert ist, dann würde ich dem keine große Bedeutung beimessen sondern so weiter machen wie bisher. Es hat doch bisher gut geklappt.


    Dass sie in der Nähe der Tür liegt, wenn ihr weg seid, würde ich als Unsicherheit einschätzen. Ihr seid ihr einziger Bezugspunkt. Und plötzlich seid ihr weg. nach 5 Wochen ist das Vertrauen eben noch nicht so groß, dass der Hund genaz genau weiss, dass ihr auf jeden Fall wieder kommt. Bei uns war das ähnlich (auch gefilmt) und hat sich mit der Zeit gelegt.


    Zitat von "Senta2006"

    kann es sein, dass sie bei uns zu viel aufmerksamkeit bekommt??


    Das kommt drauf an. Nur durch deine Anwesenheit in der gleichen Wohnung, schenkst du nicht automatisch Aufmerksamkeit im hündischen Sinne. Auch "Knuddelrunden" sind erlaubt ;-)
    Wenn du sie bspw. den ganzen Tag betüddeln würdest, sie zuquatscht und ihr jeden Wunsch erfüllst, dann könnte das eher ein Problem sein.


    Wie verhältst du dich ihr gegenüber? Hat sie Regeln, die sie befolgen darf? Verfolgt sie dich auf Schritt und Tritt in der Wohnung? Was hat sie überhaupt für einen Charakter? Eher ruhig und gelassen oder wild und ungestüm?


    Zitat von "Senta2006"

    ich bin einfach durch den Wind . . . irgendwas machen wir doch falsch!?


    Ja, allerdings: ihr macht euch verrückt ;-)


    Aus deinen Postings sehe ich kein ernsthaftes Problem, sondern nur einen Hund, der aus ungewissen Verhältnissen in ein neues Leben geworfen wurde, der sich offensichtlich gut anpasst, aber eben noch nicht gänzlich "angekommen" ist. Das ist ein Prozess, dessen Dauer ich "Pi mal Daumen" auf 6-10 Monate schätzen würde, in denen noch ganz viel tolle und ganz viel doofe Sachen passieren werden. Wenn ihr cool bleibt, dann ist das schon die halbe Miete!

    "Arf she said"

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • hmmm ok nu bin ich doch wieder etwas beruhigt . . . aber 6-10 MONATE find ich schon seeeehhr lange dafür, dass sie ja im TH wirklich den ganzn Tag ruhig alleine war . . nuja dann brauchen wir wohl mal schnell nen Plan B und C, wenn ich in den Semesterferien arbeiten gehe . . .


    das mit dem Zeiten schwanken lassen werde ich auf jeden Fall machen . . . wobei ich auch nicht immer genau 5 Minuten und so draußen war . . oft bin ich halt einfach in den Keller und hab die Wäsche in die Waschmaschiene . . dann hab ich mal n paar Minuten einfach draußen gewartet und so . . . aber vll sollte ich, wenn wir weiter kommen einfach auch noch mehrere kürzere allein-bleiben-phasen einbauen . . .


    also zur Senta an sich . . . sie ist eher ein unsicherer Hund . . vermuten auch, dass sie vll geschlagen wurde, da sie vor Männern manchmal (aber wirklich nur manchmal - manche Männer sind auch superklasse ;) ) angst hat . . . und sich in vielen bestimmten situationen extrem unterwürfig verhält . .
    das ängstlich sein hat sich aber sowas von verbessert seitdem sie bei uns ist . . . sie ist schon ein ganz anderer Hund . . . aber in situationen außerhalb der wohnung, wo sehr viele leute sind (stadt oder so) würd ich sie trotzdem noch nicht mitnehmn können . . innerhalb der wohnung sieht das anders aus . . .


    wenn wir in die Wohnung kommen begrüßt sie uns schon oft sehr stürmisch . .


    mich verunsichert halt total, dass sie bellt . . auch wenn sie vll nur wg einem geräusch "erschrocken" ist oder so . . sie bellt sonst NIE . . nicht wenn es an der Tür klingelt, nicht wenn unsere Vermieterin ihren kläffenden Pflegehund durchs Haus schleppt :headbash: einfach NIE


    zur Aufmerksamkeit . . .. jeden Wunsch erfüll ich ihr nicht . . . aber ich beschäftige mich glaub ich schon seeehr viel mit ihr und betüddele sie wohl auch ein bisschen :ops: das werd ich wohl auch mal zurückschrauben . . .


    und ja ich würde schon sagen sie verfolgt mich auf schritt und tritt . . . nu liegt sie zwar seit einer stunde im Wohnzimmer, aber auch nur weil in der Küche fließen sind, die ihr zu kalt sind und ich ihre Küchendecke vorhin weggepackt hab, damit sie sich vll ma dran gewöhnt auch ohne mich im Wohnzimmer zu liegen und zu schlafen . . .


    so jetzt werd ich ma noch die letzte Pipi-Runde für heute gehen und dann doch noch mal knuddeln . . glaub die arme Maus war vorhin auch etwas verwirrt, weil ich einfach so megafertig war . .

    Liebe Grüße
    Hannah mit Pino

    und Senta & Kalle im Herzen


    "Wenn du eh schon in den Seilen hängst, solltest du die Gelegenheit nutzen und ausgiebig schaukeln "

  • Meine Hündin bellt normalerweise auch nie. Nicht wenn es klingelt, nicht wenn sie etwas Ungewöhnliches hört, nicht draußen.. wenn sie allerdings alleine ist, verfällt sie (leider immer noch viel zu oft) in Dauergebell. Sie wird jetzt in ein paar Tagen 1 Jahr alt und wir üben das Alleinebleiben in winzigst kleinen Schritten seit der 12. Lebenswoche. Momentan schafft sie etwa eine halbe Stunde, was nicht viel ist, für uns aber ein riesen Fortschritt :) Geplant war eigentlich, dass sie nach spätestens einem Semester während meiner Unizeiten alleine zu Hause bleibt, das funktionierte aber rein gar nicht und es musste ziemlich bald ein Plan B (d.h. in diesem Fall ein Sitter) her. Ich würde mir an deiner Stelle irgendeinen Notfallplan überlegen, falls sie es wirklich nicht lernt bis zu nächsten Semesterferien. Das nimmt auch eine Menge Druck aus dem Training.


    Zum Training selbst kann ich ergänzend noch sagen, dass bei uns das Distanztraining innerhalb der Wohnung sehr wichtig war und Fortschritte gebracht hat. Sprich, den Hund einfach mal aus dem Raum schicken, wenn man sich in irgendeinem Zimmer aufhält, und ihn erst wieder reinrufen, wenn er sich draußen entspannt hat und die mentale Grenze der Türschwelle akzeptiert (positiv aufgebaut natürlich). Um das Hinterherlaufen zu unterbinden reichte es bei uns schon, es einfach unattraktiv zu machen. Ich habe beim Raumwechsel einfach konsequent die Türen hinter mir geschlossen, so dass sie sowieso nicht richtig mitgehen konnte. Irgendwann hat sie dann verstanden, dass es sich nicht lohnt und sie auch einfach liegen bleiben kann. Mittlerweile verbinde ich das mit einem Hörzeichen, so dass ihr das schon signalisiert, dass nichts Spannendes passiert.


    Den größten Fortschritt kann ich beobachten, seit ich mit ätherischen Duftölen arbeite. Das klingt zwar etwas esoterisch (ich war anfangs auch skeptisch), aber es ist tatsächlich bewiesen, dass bestimmte Gerüche eine bestimmte Wirkung auf Hunde haben und z.B. Lavendel beruhigt und das Bellen um 80% reduziert. Ich bin momentan in der blöden Situation, dass ich sie 2x in der Woche für jeweils 2,5 Stunden alleine lassen muss, was definitiv nicht ihrem Trainingsstand entspricht, sich aber leider für 3 Wochen nicht ändern lässt. In der ersten Woche hat sie nach einer halben Stunde 2 Stunden durchgebellt. In der zweiten Woche habe ich erstmals Lavendel benutzt und konnte kaum glauben, was ich auf dem Video gesehen habe: sie hat sich tatsächlich zwischendurch aufs Bett gelegt und sogar 50min geschlafen! Das war vorher undebkbar. Klar, sie hat auch gebellt, aber nie länger als 5min am Stück und insgesamt nur etwa 20min von den 2,5 Stunden. Ganz bestimmt ist das kein Allheilmittel und ersetzt kein Training, aber zumindest bei uns zeigt sich ganz klar eine beruhigende Wirkung und sie hat offensichtlich wesentlich weniger Stress beim Alleinsein. Wäre ja vielleicht auch einen Versuch wert unterstützend :)

    ...mit Leni, Pointer-Münsterländer *12/2009
    ... und Trudi, Pointer *5/2015

  • huhu


    also ich kann dich beruhigen,lass dir zeit! :smile:
    ich habe einen hund aus dem spanischen tierschutz,der kannte gar nichts als er kam.nun habe ich ihn 1,5 jahre,und noch immer verstehe ich ihn of mal nicht*gg*
    ich hab das allein sein auch so geübt,rein,raus,30 mal am tag,jacke an,jacke aus,schlüssel nehmen,wieder hinhängen...und ganz langsam gesteigert.hatte auch einige rückschritte.bei mir wohnt mein opa im haus,und der hat immer berichtet ob er gebellt hat,und der nachbar hat ihn ab und an beobachtet(mein hund hat seinen platz im wintergarten)der konnte dann auch sagen,ob er relaxt auf seiner couch lag od nicht.
    jedenfalls haben wir es geschafft dass er ca 6 std alleine bleibt(muss er sogut wie nie).neulich war ich auf einer messe,da waren es sogar 8 std.und er war brav.nun der hacken,wenns dunkel ist,klappt es nicht,da bellt er,und mittendrin auch einfach so,wenn ich mal einkaufen bin.bis jetzt bin ich noch nicht durchgestiegen warum...aber ich nehme es so hin.ich mache ihm immer einen kong,oder nen leckerlieball wenn ich gehe,dass er was zu tun hat.ich denke gerade bei tieren wo man die vorgeschichte nicht kennt,steht man einfach manchmal vor einem rätsel,wer weiß welche situationen schreckliche erinnerungen hoch holen...
    ich habe immer den eindrcuk,wenn wir alle urlaub haben und viel daheim sind,und dann muss er mal wieder allein bleiben fällt es ihm schwerer,als wenn er regelmäßig allein bleibt.aber das muss er ja wie gesagt nicht,bin fast immer da...
    hm,ich hoffe ich konnte dir mut machen ;)


    mandurugo

  • Hallo,



    ich finde folgendes Buch interessant:
    Waldi allein zuhaus - Wenn Hunde Trennungsangst haben
    von Patricia B. McConnell

  • Unsere Hündin konnte laut Pflegestelle auch alleine bleiben,trotzdem hat es hier etwa ein halbes Jahr gedauert,bis es ohne Stress geklappt hat.(Sie wird es aber wahrscheinlich immer doof finden,wenn mein Mann und ich gemeinsam das Haus verlassen,einzeln ist das kein Problem.)


    Uns hat damals sehr geholfen,dass wir ihren Raum eingeschränkt haben.Sie kann sich in unserer Abwesenheit nur noch im Flur aufhalten,alle anderen Räume sind abgeschlossen.
    Ausserdem haben wir ihre grosse Autobox offen in den Flur gestellt,dort ist sie von Anfang an gerne hineingegangen und kommt auch meist dort heraus,wenn wir wiederkommen.Wir haben sie allerdings immer mit einem Leckerchen dort hineingeschickt,war in ihrem Fall wohl kein Problem.


    Wir hatten auch so einen DAP-Stecker gekauft,vielleicht hat sie das auch ein klein wenig beruhigt .


    Halte durch und auch wenn es sich blöd anhört : Vor allem DU musst auch dadurch ;) ,je weniger gestresst du dich mit dem Alleinelassen fühlst,um so besser !

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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