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Warum geht ihr auf Turniere/Prüfungen?

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    Ach nochwas: Mir fällt es leichter mit ein bisschen "Druck" konsequent zu arbeiten, sonst bin ich gerne schonmal etwas faul.

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  • Hier gibt es vollkommen unterschiedliche Motivationen.


    Zuerst einmal leben hier Hunde einer Gebrauchshunderasse.
    Wenn ich mir einen Welpen aussuche, dann kommt der von einem Züchter, der auf gute Gebrauchshundeeigenschaften Wert legt.
    Dafür braucht er aber eine Rückmeldung vom Welpenkäufer, sonst weiß er doch nicht, ob seine Zuchtplanung funktioniert.
    Also werden die Hunde die erforderlichen Male ausgestellt, geröngt, die Augen werden untersucht und wir beginnen mit der Ausbildung. Das Ziel ist es natürlich alle Prüfungen und die Körprüfung zu bestehen. Falls der Hund sich als ungeeignet erweist, dann ist das für uns auch keine Katastrophe, für den Züchter ist es eine wichtige Information.


    Und wenn der Hund dann fertig ist, dann kann es sein, dass er, weil er trotz aller Arbeit nicht soviel Lust auf Sport hat, dann geht er nie wieder auf eine Prüfung oder er geht nur noch in die Fährte, wenn er das mag.
    Hat der Hund deutliche Schwächen aber Spass an der Sache, dann füllen wir gerne mal eine Prüfung auf. Fehlt ein vierter Hund, damit eine Prüfung überhaupt stattfinden kann oder wird ein "Blindenhund" wegen ungerader Teilnehmeranzahl gebraucht, dann machen wir das.
    Und wenn der Hund Spass an der Sache hat und recht gut ist, was spricht dann gegen die Vorbereitung auf eine überregionale Prüfung oder auch mal einen Pokalkampf zu machen?
    Wenn man einen talentierten Hund sauber ausgebildet hat, dann macht der Vergleich mit anderen einfach Spass. Oder Pokalkämpfe. Besonders wenn man als Paar teilnimmt, also einer Läuft Abteilung B, der andere Abteilung C. So wird der sonst recht einsame Sport (Natürlich ist man mit seinem Hund ein Team! ;) ) auch mal abwechslungsreicher, weil man auch mal einen menschlichen Teampartner hat. Und etwas von den Trainingskosten bekommt vielleicht auch noch zurück.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Zitat von "bordy"

    Warum gewöhnst du - na gut, du versuchst es etwas - deinen Hunden das Jagen ohne Kommando ab?



    Was hat der Hund davon?


    Falls Du mich meinst ;)
    Meine Hunde jagen nicht, ich hatte nur einen Hund der jagt.
    Ein Jäger, wenn er soviel Trieb hat, wie Dusty wird immer ein Jäger bleiben.
    Er wird nie aufhören, auf die Jagd zu gehen, wenn er die Chance bekommt.
    Was Du mit ohne Kommando meinst, erschließt sich mir nicht, aber nun gut.


    Und mein Hund hat Freilauf, wird nicht erschossen oder überfahren und gefährdet weder andere Tiere noch Menschen.


    Danke an die Anderen für die Erklärungen, war sehr aufschlussreich für mich :gut:


    Gruß
    Bibi

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  • Zitat

    Wieso also geht ihr auf Turniere?


    Weil es mir Spaß macht.


    Zitat

    Weil ihr zeigen wollt, wie toll Eure Hunde sind?


    Wem sollte ich das zeigen wollen?


    Zitat

    Weil ihr den Konkurrenzkampf mit anderen HH sucht?


    Für mich zu hart formuliert. Turnier = Leistungsvergleich, also sicherlich auch "Konkurrenzkampf". Dennoch erlebe ich es im Agi eher weniger als "kampf", sondern mehr auch als miteinander.


    Wobei eben ganz klar: Ohne gewinnen zu wollen, braucht niemand auf ein Turnier gehen. Und jeder, der was anderes behauptet, redet sich das einfach ein. Denn der dürfte sich auch nicht freuen, WENN er vorne steht. Und das tut ja wohl jeder ;)


    Man darf darüber aber nicht meinen, daß nur der Sieg zählt. Für mich sind oft die Disqualifikationen im nachhinein die schönsten Läufe.


    Zitat

    Weil ihr egoistisch seit und wissen wollt, wo ihr steht?


    Was hat das mit Egoismus zu tun? Ich trainiere. Im Training kann ich Sequenzen so lange abarbeiten, bis im Endeffekt der ganze Parcours rund läuft. Ich kann mir so einreden, den besten Hundeführer der Welt zu mimen und dne besten Hund der Welt an der Leine zu haben.


    Jetzt komme ich auf ein Turnier. Habe dort einen Richter mit einen Parcoursideen - aber ich habe nur einmal die Chance das Ding zu laufen und bekomme so Schwächen angezeigt und auf der anderen Seite auch gezeigt, was im Training gut läuft und schon anwendbar ist.


    Leistungsvergleich mit anderen Hundeführern? Nein, eigentlich nicht. Denn heute steht der eine vorne, nächste Woche der andere. Es gehört immer Glück und Tagesform mit dazu. Liegen einem die Parcoure oder nicht.


    Zitat

    Weil ihr Pokale und Urkunden einheimsen wollt?


    Ne, auf die Dinger könnte ich gut verzichten. Die stauben eh nur voll und nerven beim Putzen. Wenn ich könnte, würde ich lieber etwas weniger Startgebühr zahlen, aber diese Staubfänger nicht mehr mit nehmen müssen.


    Zitat

    Wieso geht ihr auf Tuniere?


    Neben all dem oben geschrieben, kommt auch noch die soziale Komponente. Gerade hier in der Region ist Agility so eine Art "Sportler-Familientreffen" am WE. Viele Menschen sind mir über die letzten 15 Jahre sehr lieb und wichtig geworden und ich freue mich von Woche zu Woche aufs Neues, sie zu treffen und zu quatschen.


    Zitat

    Was hat Euer Hund davon?


    2-3 Runden Agility, 2-3 kurze Spaziergänge, je nach Örtlichkeit evtl. noch eine Bademöglichkeit oder ähnliches. Ansonsten sicher auch Stress, denn ein Turnier ist aufregend, weswegen 1-2 Tage nach einem Turnierwochenende hier auch erstmal Pause ist.

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais


  • beim gestigen tunier hatten wir sehr viel spaß. gehorsam können wir besser, aber wir waren noch in der wertung. bei den gerätedisziplienen hab ich ihn dann das erste mal ohne leinen geführt. war mehr ne spontanidee, da er sehr aufmerksam war, die anderen hunde egal waren, und es ihm eh mehr geviel bei mir zu bleiben und gelobt zu werden, als wegzulaufen und anschiss zu bekommen. er hat alles genommen, war bis auf hl ( hund war kaputt , ich hab dann im ziel auf ihn gewartet :hust: )immer auf gleicher höhe, keine stange gerissen. in meiner aötersklasse hätte ich den ersten gemacht, es wurde aber alles zusammengeschmmissen.
    wir freuen uns auf das nächste tunier.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mr macht Wettbewerb Spass. Ich sehe darin nichts Schlechtes. Heutzutage wird immer sofort aufgeschrien, wenn man Kinder Wettkämpfe machen läßt, anstatt Gemeinschaftsspiele zu spielen. ich als Erzieherin finde das dass totaler Blödsinn ist. Du kannst ganz genauso auch m it Wettkampf Gemeinschaftsgefühle erleben, es kommt nur drauf an wie Du es aufziehst. Ich kann mit meiner besten Freundin im Turnier Konkurrentin sein und hinterher liegen wir uns lachend in den Armen. ich denke es liegt an Dir, wie Du mit Konkurrenz umgehst, siehst Du es verbissen, wird es Dir keinen Spass machen. Das hat aber mit mit Dir zu tun und nicht mit den Wettkämpfen an sich. Es ist für mich auch ein Masstab, um zu sehen, wo ich stehe, was ich besser machen kann. Ich beoachte auch gern die anderen teilnehmer: Was machen sie? Kann ich vielleicht von ihnen lernen? Ich gehe auch auf Turniere um dort neue Menschen kennen zu lernen oder alte Freunde zu treffen. Ich gehe auf Turniere um für meinen Verein einzustehen. und in erster Linie gehe ich aufs Turnier, um Spass mit meiner Hündin zu haben und sie mit mir. Deshalb gehe ich auch zum Training, aber beim Turnier gibts noch n Adrenalinkick dazu, alo warum sollte ich darauf verzichten?


    LG Cafedelmar

  • Zitat

    Ein Hund hat in meinen Augen nichts von Turnieren, wieso auch?
    Er läuft beim Agi eine Parcours, wie er es zu Hause auch tut.
    Er geht im VPG dem Schema nach alles ab, UO, SD und Fährte.
    Im Dogdancing werden Dinge vorgeführt, die er auch zu Hause macht.


    Gehe zwar nicht auf Tuniere, aber hätte sicherlich Spaß daran. Warum? Einfach weil's eine Herausforderung ist und auch beim Training helfen kann.


    Solange es für den Hund kein Unterschied macht und er Spaß am Training als auch im Wettkampf hat, warum also nicht :smile:

  • Huhu,
    also wir gehen auf Turniere weil:


    1. Machen sie mir Spaß
    2. Kann man so nett mit sooo vielen Gleichgesinnten Plaudern
    3.Natürlich hätte ich gerne Pokale und Schleifen
    4.Das meine Hunde die besten sind weiß ich auch ohne Turniere
    5.um mich mit Nuki mal wieder zum Gespött der Menschheit zu machen :headbash:
    Wir unterhalten den ganzen Pacoursrand,und es wird herzlich gelacht.

  • Ich finde auch, dass sich die Frage etwas negativ anhört....


    ... als wenn Hundesport etwas schlechtes ist, was dem Hund schadet und was er nur unter Zwang macht....


    Ich mache mit meinem Rotti zwar kein Agility, ist nicht der optimalste Sport für diese Rasse, aber VPG Hundesport.


    Meinem Hund macht die Arbeit richtig, richtig viel Spaß. Er geht förmlich in seinen Aufgaben auf. Er liebt die Zusammenarbeit mit mir und genießt die Übungen, die Unternehmungen, neue Aufgaben, er fordert sie regelrecht ein. Welcher Hund liebt es nicht, beim Fährten die Nase einzusetzen. Bei der spielerisch aufgebauten Unterordnung mit seinem Herrn zusammen zu arbeiten und beim Schutzdienst mit dem Helfer um die Beute zu streiten. Für vernünftig ausgebildete Hunde ist dies kein muss, sondern ein Spiel und Vergnügen.


    Es gibt überall Fanatiker und schwarze Schafe, aber die meisten Hundeleute bei uns im Verein sind dort, um Gleichgesinnte zu treffen, sich mit ihnen auszutauschen, gemeinsam zu trainieren und Spaß zu haben. Das gleiche gilt auch für Prüfungen. Man hat ein Ziel und bei der Prüfung kann man sehen, ob man es erreicht hat oder nicht. Das zählt nicht nur für Turniere, sondern schon für Wesenstest und Begleithundeprüfung.


    Und wenn es dem Hund und Herrchen Spaß macht und man tatsächlich gut genug ist, um bei einem größeren Wettkampf mitzumachen, warum sollte man es nicht tun? Immer nur auf der Stelle treten ist doch langweilig.


    Natürlich macht es auch Spaß, sich mit anderen zu messen.
    Pokale gibt es bei uns bei kleinen VPG Prüfungen eh für jeden Teilnehmer. :smile:


    Wenn wir die VPG1 schaffen, will ich auch schauen ob ich die VPG 2 schaffe und vielleicht sogar die VPG3, und wenn ich mich sogar für die Landesausscheidung qualifizieren kann und irgendwann sogar für die Deutsche Meisterschaft, dann sage ich nicht nein. Aber so ein Glück hat man selten.


    Man spielt auch Fußball nicht nur, um zu gewinnen, sondern weil man an dem Spiel an sich Spaß hat.


    Man muss nur immer den Hund als Lebewesen und nicht nur Sportgerät im Auge behalten und ihn nicht überfordern bzw nur für Sport "benutzen".
    Solange es meinem Hund Spaß macht und gut tut, werde ich gerne auf Prüfungen gehen.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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