Magyar Vizsla

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    Hallo ihr Lieben,


    ich möchte gerne diesen Thread nochmal wiederbeleben :stick2: Gibt es hier im Forum noch aktive Magyar Vizsla Halter? Mein Freund und ich möchten uns einen anschaffen und würden uns über den Austausch mit Gleichgesinnten freuen. Von welchem Züchter habt ihr euren Vizsla? Für uns kommt nur einer aus dem VDH in Frage. Kennt jemand einen Züchter, der empfehlenswert ist? Gerne auch einer, der seine Welpen nur an Jäger abgibt.


    Liebste Grüße
    Lotta

    "Kauf einen jungen Hund, und du wirst für dein Geld wild entschlossene Liebe bekommen."
    (Rudyard Kipling)

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  • *Staub abklopf* *Hust* lange niemand mehr hier gewesen...


    Ich hole den Thread hier nochmal aus der Versenkung, weil ich irgendwie in Erinnerung habe, dass doch noch einige Vizsla Besitzer hier aufgetaucht sind... unser Ammo ist mittlerweile 7 Monate alt und ein richtig cleveres Kerlchen. Über einen Austausch mit anderen Vizsla-Besitzern würde ich mich immer noch freuen.


    "Kauf einen jungen Hund, und du wirst für dein Geld wild entschlossene Liebe bekommen."
    (Rudyard Kipling)

  • Jaaa, es gibt noch Besitzer von Vizslas! :gut:


    Haben unseren Csoki (4 Monate) seit knapp 2 Wochen bei uns. Es geht drunter und drüber... Freue mich deswegen sehr über Tipps und Tricks von anderen Vizsla-Besitzern.


    Csoki kommt aus einem Zwinger (mit seinen Geschwistern zusammen - Mutter war nebenan durch einem Zaun getrennt). Die Heimreise (2 Stunden) ist halbwegs problemlos verlaufen, er hat halt viel gejault - war ansonsten aber sehr brav. Unser erster Stopp waren die Eltern meines Mannes (lag auf dem Heimweg). Stürmische Begrüßung, rumschnüffeln und markieren. Auf der Heimreise hat er dann wie ein Murmeltier geschlafen. Wir wohnen leider (noch) im dritten Stock, deswegen mussten wir ihn erstmal rauftragen. Mittlerweile geht er schon problemlos rauf und runter (wobei ihm das Raufgehen nicht so behagt). Hier gleich die erste Frage: Sollte man den Kleinen ab und zu rauf und runter tragen oder ihn selbst gehen lassen?


    In der Wohnung angekommen: *SchnüffSchnüff*, *Schuhe zerbeiss*, *Bettchen zerbeiss*, *futter*, *couch ausprobier*, *einschlaf*. Wir haben ihn dann raus ins Büro in sein Bettchen gelegt, aber kaum war die Tür zum Schlafzimmer zu, fing er an fürchterlich zu jaulen. Wir haben gelesen, dass man den Welpen in den ersten paar Tagen nicht allein schlafen lassen soll, stimm das? Leider war mein Mann sehr grob und hat ihn immer wieder ausgesperrt. Irgendwann ist er dann eingeschlafen, hat aber sehr gejammert. Das war vielleicht ein Fehler ihn so früh schon allein zu lassen. Die nächsten paar Tage waren toll, wir erkundeten den Garten (zum Glück eingezäunt :roll:), übten ein paar Kommandos mit Leckerlis, gingen auch schon kurz mit der Leine raus in den Park und gaben ihm viel Ruhe und Schlaf zuhause.


    Seit 2 Tagen dreht er völlig durch und wir sind mit unserem Latein am Ende. Leider haben wir erst Montag eine Einzelstunde mit der Hundetrainerin (speziell für Jagdhundwelpen) - vielleicht ist sein Verhalten aber auch ganz normal?! :???:


    Es fing an, dass er hyperaktiv wurde, er beisst sich manchmal in den Schweif und in die Hinterbeine (juckts ihn?), rennt wild herum, zerfetzt sein Spielzeug, bettelt ununterbrochen in der Küche nach Futter (wir füttern 3-4mal am Tag, kein Dosenfutter), beisst uns und bellt. Das Kommando SITZ, das er eigentlich schon beherrscht, kann er plötzlich nicht mehr vor lauter Aufregung. Bei dieser Hyperaktivität haben wir bereits das AU, ins Ohr beissen, Unterkiefer drücken und die Apharolle probiert - aber er testet es immer wieder aus - unglaublich diese Energie die er hat! Beim Spaziergang gestern hat er mich auch gebissen und wollt einfach nicht weitergehen :sad2: War das bei euch auch so? Sind das Phasen? Ist das der Zahnschmerz?


    Wir versuchen ihn zu beruhigen, indem wir Bauch kraulen und Ohren massieren, meistens legen wir uns auf die Couch, er kommt dazu und schläft dann ein. Brauchen Vizslas wirklich ständig körperlichen Kontakt um sich sicher zu fühlen? Er rennt auch überall wo ich hingehe mit... Wir können ihn auch nicht im Nebenzimmer allein lassen - da fängt er zu heulen und bellen an. Das ist auf Dauer (und besonders um 3 Uhr früh) problematisch, da wir in einem Wohnhaus wohnen und ich auch manchmal alleine zu Terminen raus muss.


    Freue mich sehr auf eure Meinungen und Erfahrungen!


    VIELEN DANK schonmal, jetzt schläft der kleine Frechdachs :sleep:


    Liebe Grüße aus Graz,
    Karo

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  • Zitat von "Nautica"

    Haben unseren Csoki (4 Monate) seit knapp 2 Wochen bei uns.


    Zwei Wochen sind noch gar nichts.


    Zitat von "Nautica"

    Csoki kommt aus einem Zwinger (mit seinen Geschwistern zusammen - Mutter war nebenan durch einem Zaun getrennt).


    Klingt nicht nach optimalen Aufzuchtsbedingungen.
    Weißt du mehr darüber?


    Zitat von "Nautica"

    Die Heimreise (2 Stunden) ist halbwegs problemlos verlaufen, er hat halt viel gejault - war ansonsten aber sehr brav. Unser erster Stopp waren die Eltern meines Mannes (lag auf dem Heimweg). Stürmische Begrüßung, rumschnüffeln und markieren.


    Der Hund hat nicht markiert, der war aufgeregt und musste einfach nur Pipi, er konnte nicht wissen, wohin er machen soll.


    Zitat von "Nautica"

    Wir wohnen leider (noch) im dritten Stock, deswegen mussten wir ihn erstmal rauftragen. Mittlerweile geht er schon problemlos rauf und runter (wobei ihm das Raufgehen nicht so behagt). Hier gleich die erste Frage: Sollte man den Kleinen ab und zu rauf und runter tragen oder ihn selbst gehen lassen?


    Den Kleinen sollte man herauf - und heruntertragen, damit, gerade beim Heruntergehen, die Gelenke nicht so belastet werden.
    Damit er das Treppensteigen lernt, könnt ihr mit ihm an ca. 4 Stufen üben.


    Zitat von "Nautica"

    In der Wohnung angekommen: *SchnüffSchnüff*, *Schuhe zerbeiss*, *Bettchen zerbeiss*, *futter*, *couch ausprobier*, *einschlaf*. Wir haben ihn dann raus ins Büro in sein Bettchen gelegt, aber kaum war die Tür zum Schlafzimmer zu, fing er an fürchterlich zu jaulen. Wir haben gelesen, dass man den Welpen in den ersten paar Tagen nicht allein schlafen lassen soll, stimm das? Leider war mein Mann sehr grob und hat ihn immer wieder ausgesperrt. Irgendwann ist er dann eingeschlafen, hat aber sehr gejammert. Das war vielleicht ein Fehler ihn so früh schon allein zu lassen.


    Ja, das war viel zu früh und knallhart.
    Normalerweise sollte man das Hundebett neben das Kopfende des Bettes stellen und den Kleinen im Schlafzimmer nächtigen lassen.
    Wenn man dauerhaft keinen tierischen Gast im Schlafzimmer haben möchte, kann man den jungen Hund nach einer Eingewöhnungszeit, die unterschiedlich lang ist, Meter für Meter, von Woche zu Woche, ausquartieren.


    Zitat von "Nautica"

    Seit 2 Tagen dreht er völlig durch und wir sind mit unserem Latein am Ende. Leider haben wir erst Montag eine Einzelstunde mit der Hundetrainerin (speziell für Jagdhundwelpen) - vielleicht ist sein Verhalten aber auch ganz normal?! :???:


    Eigentlich ist es normales Welpenverhalten, liegt aber auch sicher am Halter, denn die meisten Junghunde werden massiv überfordert.
    Das sind meist zu viele Kommandos, die beigebracht werden, zu lange Spaziergänge (man sagt, etwa 5 Min. pro Lebensmonat 2 x tgl. Gassi gehen, genügen, sonst nur zum Lösen auf die nächste Wiese gehen), zu viele Umwelteindrücke und zu viel Spiel.
    Dazu müsstest du den ganzen Tagesablauf mit Hund beschreiben.



    Zitat von "Nautica"

    Bei dieser Hyperaktivität haben wir bereits das AU, ins Ohr beissen, Unterkiefer drücken und die Apharolle probiert - aber er testet es immer wieder aus - unglaublich diese Energie die er hat! Beim Spaziergang gestern hat er mich auch gebissen und wollt einfach nicht weitergehen :sad2: War das bei euch auch so? Sind das Phasen? Ist das der Zahnschmerz?


    Bitte hört auf, dem Hund ins Ohr zu beißen, den Unterkiefer zu drücken und eine Alpharolle durchzuführen!!!
    Das sind asbachuralte Methoden, von denen strikt abzuraten ist.
    Ihr zerstört damit jegliches Vertrauen zwischen Hund und Mensch.


    Es hört sich so an, als sei der Hund maßlos überfordert, gestresst und durch wechselnde Erziehungsmethoden, weiß er absolut nicht, was ihr von ihm wollt.
    Er zeigt Übersprungshandlungen.
    Seit zwei Wochen ist der Kleine erst bei euch, wenn Methode 1 nicht zieht, werdet ihr immer rabiater und der Hund somit noch mehr angestachelt, infolge dessen dreht er komplett durch.
    Vermutlich macht ihr auch zu viel mit ihm, aber erzähle bitte mal genauer.


    Reagiert ruhiger und souveräner mit Spiel - und Kontaktabbruch, nicht mehr und nicht weniger.
    Innerhalb von zwei Wochen lernen die wenigsten Hunde die Beißhemmung.



    Zitat von "Nautica"

    Wir versuchen ihn zu beruhigen, indem wir Bauch kraulen und Ohren massieren, meistens legen wir uns auf die Couch, er kommt dazu und schläft dann ein. Brauchen Vizslas wirklich ständig körperlichen Kontakt um sich sicher zu fühlen? Er rennt auch überall wo ich hingehe mit... Wir können ihn auch nicht im Nebenzimmer allein lassen - da fängt er zu heulen und bellen an. Das ist auf Dauer (und besonders um 3 Uhr früh) problematisch, da wir in einem Wohnhaus wohnen und ich auch manchmal alleine zu Terminen raus muss.


    All die "Probleme", die du aufzählst, haben mit der Rasse nichts zu tun, fast alle Junghunde und Welpen verhalten sich so.
    Natürlich kann so ein Hundekind noch nicht alleine bleiben.
    Nein, ein Hund benötigt keinen ständigen (!) Körperkontakt zu euch und kann auch lernen, nicht ständig hinter euch herrrennen zu müssen.
    Das muss aber laaaaangsam trainiert werden, indem man zunächst im Raum bleibt und der Hund sich irgendwo hinlegt, ohne bei jeder menschl. Bewegung hinterherzulaufen.
    Auch das Verlassen eines Zimmers, ohne Hund, muss langsam geübt werden, indem man erst nur eine Sekunde vor die Tür geht und wiederhereinkommt.
    Die Zeiten werden dann langsam ausgedehnt, dann bringt man Müll heraus, geht zum Briefkasten, etc.


    Viele Grüße!

  • Hallo Themis!


    Herzlichen Dank für deine Ratschläge!


    Zitat

    Csoki kommt aus einem Zwinger (mit seinen Geschwistern zusammen - Mutter war nebenan durch einem Zaun getrennt).


    Klingt nicht nach optimalen Aufzuchtsbedingungen.
    Weißt du mehr darüber?


    Ich weiss nur, dass die Kleinen natürlich auch im Garten Auslauf mit Mutter & Vater bekommen. Wir waren 2mal dort (Nachmittags) und da waren sie halt getrennt im Gehege (10m2) -> kann man whs. nicht als Zwinger bezeichnen, mein Fehler. Auch der Züchter ist ein ganz lieber Mann, der seit über 10 Jahren züchtet und auch Wettbewerbe mit macht.


    Zitat

    Den Kleinen sollte man herauf - und heruntertragen, damit, gerade beim Heruntergehen, die Gelenke nicht so belastet werden. Damit er das Treppensteigen lernt, könnt ihr mit ihm an ca. 4 Stufen üben.


    Vielen Dank, das hat uns vorher niemand gesagt und ich werde jetzt drauf aufpassen!


    Zitat

    In der Wohnung angekommen: *SchnüffSchnüff*, *Schuhe zerbeiss*, *Bettchen zerbeiss*, *futter*, *couch ausprobier*, *einschlaf*. Wir haben ihn dann raus ins Büro in sein Bettchen gelegt, aber kaum war die Tür zum Schlafzimmer zu, fing er an fürchterlich zu jaulen. Wir haben gelesen, dass man den Welpen in den ersten paar Tagen nicht allein schlafen lassen soll, stimm das? Leider war mein Mann sehr grob und hat ihn immer wieder ausgesperrt. Irgendwann ist er dann eingeschlafen, hat aber sehr gejammert. Das war vielleicht ein Fehler ihn so früh schon allein zu lassen.


    Ja, das war viel zu früh und knallhart.
    Normalerweise sollte man das Hundebett neben das Kopfende des Bettes stellen und den Kleinen im Schlafzimmer nächtigen lassen.
    Wenn man dauerhaft keinen tierischen Gast im Schlafzimmer haben möchte, kann man den jungen Hund nach einer Eingewöhnungszeit, die unterschiedlich lang ist, Meter für Meter, von Woche zu Woche, ausquartieren.


    Das hatte ich auch so im Sinn und hab es meinem Mann auch erklärt. Die erste Nacht war er bei uns im Bett. Wir haben in der nächsten Nacht sein Bettchen neben das Kopfende am Boden platziert, leider wollte er nicht drin bleiben und ist immer wieder zu uns hoch. Musste meinen Mann beruhigen und hab den Kleinen dann am Sofa in den Schlaf gestreichelt.


    Zitat

    Bitte hört auf, dem Hund ins Ohr zu beißen, den Unterkiefer zu drücken und eine Alpharolle durchzuführen!!!
    Das sind asbachuralte Methoden, von denen strikt abzuraten ist. Ihr zerstört damit jegliches Vertrauen zwischen Hund und Mensch.


    Auch das werden wir uns zu Herzen nehmen. Man liest ja immer sehr Unterschiedliches bezüglich dieser Methoden, deswegen war ich mir da nicht ganz sicher. Wir dachten uns anfangs, er möchte einfach seine Dominanz beweisen, dabei ist das für den Kleinen ein Spiel. Aber was mache ich, wenn er nicht aufhört mit beissen? Wenn ich ihn ignoriere und weggehe lässt er auch nicht los. Wenn ich es geschafft habe, ihn im Büro zu lassen, bellt und jault er meistens ein paar Minuten und wird dann ruhiger. Wenn er ganz ruhig ist komm ich zurück in den Raum, lobe ihn und gib ihm ein Leckerli. Ist das richtig so?


    Ich habe gerade einen Magyar Vizsla Verein kontaktiert, die meinten dass der Hund viel Auslastung (körperlich und geistig) benötigt, damit er ausgeglichener wird. Jetzt bin ich aber sehr verwirrt: Als Welpe sollte man noch nicht viel Spazieren gehen und Stress vermeiden, andererseits ist er jetzt schon zu überfordert?


    -> Tagesablauf: (er ist nicht immer regelmäßig, ist er deswegen überlastet?)
    6.00 er weckt uns und ich geh mit ihm kurz raus (ohne Leine in den 20m2 Garten)
    6.30 Futterzeit (meist Nudeln, Reis, Karotten, Kartoffeln, ab und zu ein bisschen Fleisch - eine Schüssel voll)
    Dann spielen wir ein bisschen und ich setze mich vor den PC im Büro, da ich von zu Hause aus arbeite. Er will dann meistens noch weiterspielen, ich werfe sein Spielzeug, er bringt es mir, er bekommt Leckerli ODER er gibt das Spielzeug nicht mehr her und beschäftigt sich mit sich allein. Wenn ich merke, dass er zu überdreht wird, nehme ich ihn auf meinen Schoss, streichel ihn und er schläft ein. Sobald ich ihn in sein Bettchen trage, verharrt er nur kurz drin und läuft mir dann wieder nach. So hab ich fast keine freie Minute zum Kochen oder Duschen. Wenn ich koche bellt er und springt auf die Theke hoch. Ich denke, es ist besser wenn ich ihn da im Zimmer lasse, bis ich fertig gekocht hab?!


    Zu Mittag essen zuerst mein Mann und ich (Csoki ist daweil im Nebenraum/Büro) und danach bekommt er sein Futter (mit gekochtem Fleisch und Nudeln oder Reis - wieder eine Schüssel voll). Das reicht ihm meistens nicht und er bettelt weiter.


    Dann gibts bei uns Mittagsruhe auf der Couch, das funktioniert ganz gut denn da weiss er dass er auch rauf darf und kuscheln. Hier schläft er auch am Besten. Nach ca. 2 Stunden geh ich mit Leine eine größere Runde (max. 30 Minuten), wobei ich darauf achte, dass es immer dieselbe ist (zwecks Gewöhnung).


    14:00 Wieder zu Hause gibts noch Reste vom Mittagessen. Wieder spielen, ein paar Übungen mit Leckerlis, dann arbeite ich am PC weiter. Gleiches Spiel: er will weiterspielen und dreht dann durch weil ich arbeite und keine Zeit hab. Meistens nehm ich ihn dann wieder auf den Schoss und er schläft ein.


    Zwischendurch passiert natürlich immer mal wieder ein Malheur, ich putze es weg und gehe nicht immer sofort mit ihm runter in die Wiese - ist das auch falsch?



    Ich mache mir schon so Vorwürfe, dass ich alles falsch mache in der Erziehung.
    Was mir auch gerade einfällt: Mein Mann benutzt ungarische Kommandos und ich deutsche, das wird ihn bestimmt auch verwirren... :muede2:


    Lieben Dank nochmal, dass du dir ein wenig Zeit für uns nimmst! :ops:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Nautica"


    Man liest ja immer sehr Unterschiedliches bezüglich dieser Methoden, deswegen war ich mir da nicht ganz sicher. Wir dachten uns anfangs, er möchte einfach seine Dominanz beweisen, dabei ist das für den Kleinen ein Spiel. Aber was mache ich, wenn er nicht aufhört mit beissen? Wenn ich ihn ignoriere und weggehe lässt er auch nicht los. Wenn ich es geschafft habe, ihn im Büro zu lassen, bellt und jault er meistens ein paar Minuten und wird dann ruhiger. Wenn er ganz ruhig ist komm ich zurück in den Raum, lobe ihn und gib ihm ein Leckerli. Ist das richtig so?


    Vorab:
    Bitte löst euch von diesen ganzen Dominanzängsten, Befürchtungen etc.
    Ich habe keine Ahnung, in welchen Büchern du das gelesen hast, ich weiß, dass es leider noch in einigen beschrieben ist, bei mir würden heute solche Bücher in den Tonne fliegen.
    Denn so ein junger Hund, generell Hunde, wollen gar nicht den Chefsessel erklimmen.
    Sie möchten ihren Menschen vertrauen können, sich an sie binden und durch das Leben geführt werden.
    Nein, Hunde haben kein wirkliches Interesse daran, ihren Menschen zu dominieren.
    Macht euch frei von diesen Gedanken und entspannt euch diesbezüglich.


    Euer Hund zeigt normalen Welpenwahnsinn, kann in der kurzen Zeit absolut noch nicht begriffen haben, wie eure Spielregeln und wie die Hausordnung lauten.
    Ihr benötigt nun eine ganze Menge Humor, Geduld, Ruhe, Gelassenheit und faire Konsequenz!
    Das ist die Grundvoraussetzung in der Hundeerziehung.


    Beißen:
    Zieht es mit dem Spielabbruch konsequent durch, dazu muss den Knirps vom Hosenbein pflücken, aber sperre ihn nicht ins Büro.
    Er schafft es noch nicht alleine zu bleiben und er wird, aufgrund des zeitlichen Aufwandes, die Strafe nicht zuordnen können.
    Natürlich sind innerhalb von vier-sechs Wochen keine Wunder zu erwarten, es kann u.U. noch länger dauern, bis er kapiert, dass Menschenhaut tabu ist.
    Alternativ kannst du ihm auch ein Zerrseil zum Hineinbeißen geben, er wird bald zahnen und ein erhöhtes Kaubedürfnis haben.




    Zitat

    Ich habe gerade einen Magyar Vizsla Verein kontaktiert, die meinten dass der Hund viel Auslastung (körperlich und geistig) benötigt, damit er ausgeglichener wird. Jetzt bin ich aber sehr verwirrt: Als Welpe sollte man noch nicht viel Spazieren gehen und Stress vermeiden, andererseits ist er jetzt schon zu überfordert?


    Mit 16 Wochen ist euer Hund gerade aus den Welpenschuhen herausgewachsen und ist nun ein Junghund.
    In diesem Alter und da ihr ihn sowieso erst zwei Wochen habt, sollte er definitiv NICHT ausgelastet werden.


    Er hat genug damit zu tun, die Beißhemmung, eure Hausregeln und die Bedeutung der ersten deutschen Wörter zu lernen, dazu kommen noch neue Personen, neue Umgebung, sowie Umweltreize.
    Versuche, den Kleinen im Haus nicht durch Wurfspiele so aufzudrehen.
    Spiele gezielt, dabei trainierst du die Beißhemmung, aber bitte nur recht kurze Einheiten.
    Mehr sollte es auf keinen Fall werden.


    Wenn du kochst oder ähnliche Tätigkeiten verrichten musst, beachte ihn dabei nicht, sperre ihn aber nicht ständig aus.
    Weise ihm eine Decke zu, gib ihm was zu Kauen und ignoriere ihn einfach.



    Zitat

    Das reicht ihm meistens nicht und er bettelt weiter.


    Auch hier: Betteln wird vollkommen ignoriert, Hund kann sich auf die Decke legen.
    Probiert es aus, was am besten funktioniert.
    Versuche es mal, indem du den Hund vor dem Mittagessen fütterst.
    Übrigens, die These, dass der Mensch vor dem Hund essen solle, kannst du auch getrost vergessen.
    Das ist genauso ein Unsinn, wie die Dominanz-Theorie.




    Zitat

    Was mir auch gerade einfällt: Mein Mann benutzt ungarische Kommandos und ich deutsche, das wird ihn bestimmt auch verwirren... :muede2:


    Sicher verwirrt ihr ihn damit, er versteht sowieso nur Bahnhof.
    Einigt euch bitte auf eine Sprache, ein Hund muss nicht bilingual erzogen werden.
    Bedenkt bitte, dass der Hund nicht ein Wort von euch versteht.
    Wichtige Wörter sollten konditioniert werden, dann müssen sie in verschiedenen Situationen ca. 1000 gefühlte Male wiederholt werden, bis ein Hund sie verinnerlicht.
    Ein Hund beherrscht und versteht die deutsche Sprache nicht, deswegen kann er auch nicht darauf reagieren.


    So, nun schaut einfach, dass ihr etwas ruhiger werdet, nicht zu viel am Hund hantiert, ihn auch einfach mal nicht beachten, sperrt ihn nicht ständig aus.
    "Sitz, Platz" ist noch nicht lebensnotwendig, das kann warten.
    "Hier", "nein" und "aus" sind wichtiger und genügen für den Anfang.


    http://www.dogforum.de/bring-d…hund-nein-bei-t61351.html

  • Hallo zusammen,


    kram den Fred hier auch mal wieder hoch.
    ich habe zwar selber noch keinen Hund, leihe mir aber gerne den Vizsla meiner Schwester aus für ausgedehnte Spaziergänge.


    Emma ist inzwischen drei Jahre alt, recht gut erzogen, kann auch frei laufen und ist gut abrufbar. Ok, ein paar Baustellen gibt es noch, aber ich bin ja nur die Gassigängerin... :D :D Sie ist einfach mein Zuckerschnäuzchen. Anbei mal ein paar Bilder für euch.


    Edit by Mod: Fotos zu groß

  • Eine Vizsla-Maus :D erzähl mal von ihr... was ist ihre Lieböingsbeschäftigung, wo kommt sie her... ich bin doch immer so neugierig ;)


    Bei mir lebt ein 11 Monate alter Vizsla Rüde, der gerade dank der Pubertät seine Erziehung komplett vergessen hat. Eigentlich ist er aber ein Goldschatz (wenn er schläft).


    EDIT: Noch ein Vizsla... und ich dachte ich bin allein auf weiter Flur.

    "Kauf einen jungen Hund, und du wirst für dein Geld wild entschlossene Liebe bekommen."
    (Rudyard Kipling)

  • Emmas Lieblingsbeschäftigung sind fressen, laaange Spaziergänge mit mir und kuscheln. :D


    naja, sie ist ja nicht meine und halt bei meiner Schwester "nur" Familienhund. ich denke etwas mehr Auslastung täte ihr schon gut, sie ist drinnen schon oft recht hektisch. habe schon mal überlegt mit ihr Mantrailing zu machen, aber weiß nicht ob ich das einfach mit einem Hund machen kann, der nicht mir gehört. naja und zur Zeit habe ich auch noch kein Auto und sie wohnt ca. 20 km entfernt, daher ist es gerade nicht machbar.


    naja grundsätzlich ist sie aber ne sehr liebe, verträglich, abrufbar selbst wenn sie schon hinterm Karnickel her ansetzt und ne große Schmusebacke im Haus.

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