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Mini-Shetty beißt Kinder

  • Hallo!


    Mein Mini-Wallach (3-4 Jahre) alt hat nun erneut die Tochter meiner Freundin gebissen. Muffin hat die Kleine bereits letztes Jahr schon einmal richtig stark in den Oberarm gebissen, damals war er (unerkannterweise) noch Hengst, war dachten, dass er nun als Wallach ruhiger und netter werden würde. Aber Fehlanzeige, jetzt war zwar ein halbes Jahr lang "Ruhe", er hat schon manchmal auch beim Führen noch versucht zu zwicken, aber es gab bislang keinen Beißvorfall mehr. Unsere Pferde leben im Offenstall, Muffin steht mit einer Welsh-Stute zusammen. Als die 6-jährige Tochter meiner Freundin zu ihrer Stute ging, lief Muffin wohl zu ihr und biss ihr ins Ohr. Es hat zwar nicht geblutet, aber war wohl stark gerötet und das Mädchen hat natürlich geweint.


    Zudem kann ich Muffin auch nicht abgewöhnen auf unsere Hunde "loszugehen". Sobald unsere Hunde in seiner Nähe sind galoppiert er mir gesenktem Kopf auf sie zu.


    Nunja, zum einen ist es für mich eine schwierige Situation, zum anderen drängt jetzt auch meine Freundin (der der Stall gehört) verständlicherweise dazu, dass dieses Verhalten aufhört. Sie hat - wie ich natürlich verstehen kann - schon Angst Freundinnen ihrer Tochter mitzunehmen und wir fragen uns, wie das wohl wird wenn ihre kleinste Tochter anfängt zu laufen.


    Wir werden Muffin nun vorerst immer, wenn Kinder mit im Stall sind, separieren, damit er weder den Kindern noch den Hunden gefährlich werden kann. Aber auf Dauer kann's das natürlich auch nicht sein. Ich habe schon diverse Bücher gelesen, machen Bodenarbeit und longiere ihn, habe nun auch ein Sulky gekauft damit ich ihn später einfahren kann, aber dennoch benimmt er sich einfach richtig bösartig. Anders kann ich es leider nicht ausdrücken. Er hat mehrere Sozialpartner, Sommers wie Winters große Koppeln, mit ihm wird gearbeitet, keiner von uns war je böse zu ihm und dennoch ist er einfach immer aggressiv.


    Hat Jemand eine gute Idee, wie man das aus ihm raus bekommt? Ich habe noch nie ein Tier hergegeben, will es auch unbedingt vermeiden, aber ich kann auch nicht zulassen, dass er irgendwann ein Kind oder einen Hund ernsthaft verletzt...

    Liebe Grüße
    Bea & Lissy (Mischling, *2002), Mia (Westie, *2007) und Cloud (Westie, *2009)


    "Wir können nicht Allen helfen!" sagten die Faulen und Dummen - und halfen KEINEM...

  • Ich glaub dem kleinen Mann fehlt der nötige Respekt, er kann aber auch ein schlechtes Erlebnis mit Kindern gehabt haben...ich kenn eure Vorgeschichte nicht. Aber ein guter Anfang wäre vielleicht ein Join-Up it ihm zu machen, ihn regelmäßig zu arbeiten und dieses Verhalten in keinster Weise dulden...

  • Bis das Training fruchtet, wäre doch evtl ein Maulkorb gut?
    Es gibt doch diese Maulkörbe, die manche Pferde tragen, damit sie z.B. nichts oder nur wenig fressen auf der Weide.


    Natürlich müsste der Maulkorb positiv verknüpft werden, mit Futter/Leckerlis z.B., sodass es für ihn angenehm ist, ihn zu tragen.

  • ich würde auch sagen, dem kleinen fehlt es ein bisschen an Respekt. Wie benimmt er sich den bei euch Erwachsenen? Rüpelig oder normal..?


    Das mit dem join up würde ich lassen. Zum einen kann ein Laie damit gewaltigen Schaden anrichten und zum anderen bin ich kein fan von diesen Methoden oder man sollte sie dem profi überlassen.


    Würde auch erstmal separieren, die Kinder nicht mehr allein mit ihm tüddeln lassen und an der erziehung arbeiten.


    Lg

    Theo | Pudelterriermix |*03/18

    Arya | Malinois | *20.03. 18


    Emmy, unvergessen und für immer im Herzen


    ~Die Liebe ist viel mächtiger als die Vernunft~

    Tyrion Lannister



  • Ganz klar eine Sache des Respekts. Solche Pferde müssen lernen Distanz zu wahren, dann lassen ich solche Dinge meist vermeiden.


    Wir haben auch Hunde und Kinder auf dem Hof herum spazieren, aber sowohl die Hunde als auch die Kinder haben im Paddock, Stall, Auslauf nix verloren.
    Vor allem dann nicht, wenn man weiß, dass das Pony beisst.
    Beißen kann man u.a. abgewöhnen, wenn man bereits die Absicht des beissen korrigiert, aber erfahrungsgemäß reagiert Mensch erst, wenn das Pferd bereits gebissen hat, was dann zur Folge hat, dass die Pferde schneller zu beissen um dann genauso schnell das Weite suchen, um der darauf folgenden Strafe zu entgehen, sprich Fehlverknüpfung.
    Ich würde euch dringend zu einem Trainer raten, mit Erfahrung in Horsemanship, bzw. Bodentraining etc...
    Mit freundlicher Konsequenz und zielgerichtetem Training hört der Kleine das auch wieder auf. Vorausgesetzt ihr wisst richtig mit ihm umzugehen.
    Melde dich doch mal bei einem Pat Parelli Trainer zu Kurs an. Da kann man viel lernen.
    Im übrigen sehen viele Pferde, Hunde als Eindringlinge die vertrieben werden müssen, daher hat auch Hund im Pferdeauslauf und auf der Weide nichts verloren.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat von "Quirina"


    Wir haben auch Hunde und Kinder auf dem Hof herum spazieren, aber sowohl die Hunde als auch die Kinder haben im Paddock, Stall, Auslauf nix verloren.


    Das gestaltet sich in einem Offenstall recht schwierig, da der Stall auf der Koppel steht und sonst da nix anderes ist...

    Liebe Grüße
    Bea & Lissy (Mischling, *2002), Mia (Westie, *2007) und Cloud (Westie, *2009)


    "Wir können nicht Allen helfen!" sagten die Faulen und Dummen - und halfen KEINEM...

  • Zitat von "bea1982"

    Das gestaltet sich in einem Offenstall recht schwierig, da der Stall auf der Koppel steht und sonst da nix anderes ist...


    Vor allem gehört dem Kind ja scheinbar das andere Pony, da hat es eindeutig was auf der Weide zu suchen!


    Nun ja, wie viele schon sagen, das ist mangelnder Respekt.
    Ich stimme aber Queeny zu, bitte kein Join up.

  • ich glaube selbst mit einem "Maulkorb" (Fressschutz) wird der kleine Mann den Kindern gefährlich werden können.
    nur weil er nicht beißen kann, heißt es noch lang nicht dass er entschärft ist :D
    gerade diese kleinen Biester kommen auf die tollsten Ideen und sind wirkliche Strategen wenn es darum geht, Hindernisse - welcher Form auch immer - zu überwinden/umgehen...


    Mein Pferdchen würde die beiden Hunde auch am liebsten flach getreten auf der Weide sehen - daher gilt bei uns : Hunde haben auf der Weide bei den Pferden nichts zu suchen !
    wenn sich sowas nicht verhindern lässt und´s Pony immer wieder beisst würde ich ernsthaft darüber nachdenken den Racker woanders unterzubringen - denn auf die schnelle wird es keine Lösung geben.
    Sicherlich kann man ihm die Kinder "schön-füttern" aber das wird keine Lösung sein, denn so ein respektloses Pony wird ganz schnell aufdringlich wenn dann mal ein Kind ohne Lecker in der Nähe rumspielt.
    im Allgemeinen würde ich kein 6 Jähriges Kind allein mit nem Pferd/Pony lassen - es sind wie auch unsere Hunde Tiere und denen schaut man eben nur VOR den kopp und wenn ein Pferd einen unbedachten Schritt macht, kann dies für zarte kleine Kinder schnell zum Desaster werden...

  • Einerseits typisches Hengsverhalten, welches sich je nach Pferd/Pony noch Jahre später zeigen kann. Auf der anderen Seite fehlender Grundgehorsam und falscher Umgang mit dem Tier.


    Auch ein kleines Pony ist im Kopf ein grosses Tier! Und genau so will es auch behandelt werden. Also erzieht den Herrn wie es sich gehört, haltet die Kinder von ihm fern und macht um den Offenstall einen Zaun der die Hunde draussen hält. Wenn das nicht möglich ist, Hunde anbinden oder hoffen dass sie lernen dass man dem Kerl nicht zu nahe kommen sollte.


    Bei uns hat kein Hund die Möglichkeit, in den Offenstall der Ponies zu gelangen. Weder sollen die Hunde flach raus kommen, noch soll ein Hund auf die Idee kommen die Pferde zu "bewegen".


    Und Kinder gehören nicht alleine in einen Ponystall oder auf eine Weide.

    liebe Grüsse Kathrin


    Caron - Golden Retriever - 28.06.2007
    Mojito - Golden Retriever - 05.04.2014
    Nevis - will mal ein Golden Retriever werden - 25.03.2019

  • Grundsätzlich bleibe ich dabei: Auch Kinder sollen die Weide betreten, gerade wenn sie selber reiten. Wann sollen sie denn sonst damit anfangen... wenn sie 18 sind?
    Dass ein 6-jähriges Kind nicht allein auf die Weide gehen sollte, ändert aber an dem bestehenden Problem nichts. Denn auch wenn es in Begleitung dorthin geht, kann es gebissen werden.
    Außerdem gewöhnt das Pony sich das ja davon auch nicht ab...


    Ich würde auch fast sagen, dass eine Umerziehung so schnell nicht möglich sein wird und dass das Pony wohl woanders untergebracht werden sollte.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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