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Hund aus dem Tierheim jault wie ein Wolf wenn er allein ist

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    Seit 2 Wochen haben wir einen Zweithund aus dem Tierheim. Aaron ist ein ca. 2 Jahre alter Bernhardiner Mix, der wegen Allergie abgegeben wurde. Mit unserer Betty (Border Collie, 11 Monate) versteht er sich super. Auch mit unseren Katzen gibt es keine Probleme.
    Sobald ich allerdings längere Zeit in einem anderen Raum bin als die Hunde, fängt Aaron an, wie ein Wolf zu heulen. :gott: Und das, obwohl er ja eigentlich nicht allein ist, Betty ist ja bei ihm.
    Nächste Woche muss ich wieder arbeiten und bin 2 Vormittage 3 Std. weg. Wie kann ich das Heulen "abstellen"? Bin für Tipps dankbar. :hilfe:

    Damit die Blume blühen kann, braucht sie Erde, Wasser und Licht.
    Der Hund braucht vor allem die Wärme seiner Menschen.

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  • Nun ja...ersteinmal muss geklärt werden, warum dein Aaron heult...


    Ist es Trennungsangst oder doch eher der Kontrollzwang ?


    Ihm muss klar gemacht werden, dass er nicht immer mit Frauchen mitlaufen kann/darf/soll.


    Hat er einen eigenen Platz ?
    Wenn ja, würde ich ihn darauf schicken und rausgehen und nach einigen Minuten wieder reinkommen und ihn belohnen, wenn er still liegen geblieben ist.
    Die Zeit würde ich dann langsam steigern - gewünschtes Verhalten belohnen - falls er doch anfangen sollte zu heulen und soagr aufsteht, ihn, ohne ihn einen Blickes zu würdigen, auf seinen Platz zurückschicken und ablegen lassen.
    Es wäre auch ganz gut, wenn die Hündin auch die Übungen mitmachen könnte, damit beide wissen: Chef meint es ernst ;-)

    Liebe Grüße
    Wiebke und Aussiebande

  • Beide Hunde haben ihren eigenen Korb in der Küche. Sie können sich allerdings innerhalb des Hauses frei bewegen, wenn keiner da ist, da Aaron Türen öffnet. Daher lasse ich die Türen gleich auf, damit sie nicht total zerkratzt werden. Ich denke eher, dass es die Angst ist, verlassen zu werden, kein Kontrollzwang. Wie erkennt man denn den Unterschied? :???:

    Damit die Blume blühen kann, braucht sie Erde, Wasser und Licht.
    Der Hund braucht vor allem die Wärme seiner Menschen.

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  • Wenn der Bernhardiner stark durchschlägt, denke ich auch, daß es keine Kontrolle, sondern Verlassensangst ist. Besonders, nach der Abgabe ins Tierheim. Diese Hunde sind gerne mal HH's Schatten, was aber nicht mit Kontrolle zu verwechseln ist.


    Hast du mal versucht, beiden Hunden etwas gaaaanz Tolles zu knabbern zu geben, bevor du rausgehst? Irgendwas, was lange hält, wie z.b. einen Bullenunterschenkelknochen. Den gibts dann nur, wenn du weggehst. Wenn du wiederkommst, packst du die Knochen wieder weg.


    Du hast ja noch etwas Zeit um herauszufinden, ob er sich durch die Ablenkung ruhig stellen lässt.


    Ansonsten eben immer mal wieder das Haus verlassen, aber ohne Abschied, also einfach rausgehen und gut is. Die Zeitabstände steigern

    Man muß noch Chaos in sich haben um einen tanzenden Stern gebären zu können
    F. Nietzsche

  • Danke für eure Antworten. Der Bernhardiner ist meiner Meinung nach absolut dominierend. Aaron ist ein super lieber, gemütlicher Hund, der sich am wohlsten fühlt, wenn er eifach nur bei uns sein darf. Ein wenig stur, aber eben absolut lieb. :herzen2: :herzen2: :herzen2:

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Jo, so sind se, die Bernhardiner :roll:


    Für solche Hunde ist es oft total schlimm von der gewohnten Familie getrennt zu werden und dann auch noch im Zwinger zu landen.


    Ich hoffe, du bekommst es mit einem der Tips hin, ihn zu beruhigen, wenn er allein bleiben soll. Berichte doch mal, wie es läuft :)

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    F. Nietzsche

  • Wir haben hier einen Junghund, der wurde als Welpe auch abgegeben und wieder zurück gebracht. Daher fing er auch an zu schreien, wenn ich in einem anderen Raum war und die Türe schloss.
    Ich sagte mir immer, nicht nachgeben, denn er ist ja nicht alleine, er hat noch einen Hündin und die Katzen.
    Wenn ich aus dem Raum ging, beachtete ich ihn nicht, fiel mir zwar schwer, er war ja noch so süss und klein.


    Wenn ich heute aus dem Haus gehe ist Ruhe, dauerte aber und bei geschlossenen Räumen legt er sich davor, ich spreche ihn dann auch an, wenn ich rausgehe.


    Meistens ist er sowieso überall dabei.


    lg Tine

    Was uns so fest mit Hunden verbindet, ist nicht ihre Treue, ihr Charme oder was es sonst noch so sein mag, sondern die Tatsache, daß sie nichts an uns auszusetzen haben.

  • Danke. Ich werde euch mal auf dem Laufenden halten. Im Moment liegt er auf meinen Füßen und schnarcht lauter als mein Mann :hust: :hust: Ich könnte ihn den ganzen Tag knuddeln. :umarmen:

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  • So, hier mal der "Zwischenstand": Wenn ich morgens zur Arbeit fahre heult er mittlerweile gar nicht mehr, er bellt 2 mal und das Heulen übernimmt Betty dann. :???: :???: :???: Allerdings dauert das Konzert im Höchstfall nur 5 Minuten, so sagen jedenfalls unsere Nachbarn. :gott: Immer schön im Wechsel, Aaron bellt, Betty heult. Schade, dass ich es nicht hören kann :D Ich gehe davon aus, dass die Nachbarschaft damit leben kann und muss.

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