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Heult und jammert beim Spaziergang

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    Hallo ihr Lieben!


    Ich bin eigentlich nur stiller Mitleser, aber leider finde ich nicht die richtigen Beiträge zu meinem Problem.
    Ich habe eine 19 Monate junge Bernersennen-Dalmatiner-Mix. Sie ist sehr aufgeweckt, quirlig und ist das Gegenteil von einer ruhigen Hünden. Der Grundgehorsam sitzt. Nur Geduld ist nicht ihre Stärke. Wir üben dran. Nun zu meinem Problem.
    Wenn es Mira nicht schnell genug geht, heult sie. Vorallem draussen. Wir stehen an einer roten Ampel und sie heult, weil es nicht weitergeht. Wir gehen zu ihren Lieblingsplätzen und sie heult, weil es nicht schnell genug geht. Wir üben auch die Leinenführigkeit. Es klappt, wenn ich stehenbleibe, das sie zu mir kommt, aber sie heult.
    Ich hatte hier gelesen, mal soll einfach stehen bleiben, sich auf die Leine stellen und sie ignorieren bis sie ruhig ist.
    Das habe ich gestern eine Stunde lang getan. Sie hat sich immer weiter hineingesteigert, weil sie ja weiter wollte. Sie ist kurz ruhig, wenn sie etwas entdeckt und dann geht das heulen weiter.
    Ich habe sie dann auch in diesen ruhigen Momenten leise gelobt, aber es ging dann trotzdem weiter. Zwischendurch bellt sie dann auch. Das wimmern wurde zwar leiser, aber sie wollte nicht aufhören. Sie guckt mich auch zwischendurch immer an, aber sie heult weiter.
    Ich habe den Spaziergang dann abgebrochen und bin nach Hause.
    Hättet ihr vielleicht noch Tipps, wie ich das geheule abstellen kann? Ich habe das Gefühl es wird immer schlimmer.
    Ein paar Sachen will ich ändern und würde gerne von euch wissen, ob diese wirklich hilfreich wären.
    1. Sie muss ins Körbchen, wenn ich ihr Essen zubereite. Ich stelle es hin und sie darf erst hin, wenn sie ruhig ist.
    Dauert so 5 min., aber sie wird ruhig.
    2. Wenn wir raus wollen und sie heult und ist unruhig, zieh ich mich wieder aus und warte bis sie ruhig ist, dann wieder von vorn.
    Ich habe sie sonst Platz machen lassen. Aber sie heult trotzdem auch wenn sie ruhig liegt.
    3. Heult sie draussen, wenn ich stehen bleibe, weil die Leine straff ist und sie nicht aufhört zu heulen, kehre ich um und gehe wieder nach Hause.
    Warte bis sie sich beruhigt hat und versuche es dann wieder.


    Sind diese Ansätze falsch oder hätten ihr noch einiges was ich machen könnte.
    Ich danke euch schon mal vorab für eure Hilfe.

    mein Herzblatt Mira geb. 25.09.2008

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  • Hallo,


    die Ansätze sind gut, wie lange machst Du das schon?


    Liebe Grüße


    Steffi

    Liebe Grüße


    Steffi E.


    ____________________________



    Filou August 2007 der Spanier
    Murphy April 2010 der Amerikaner
    Ronja 10.08.1998 - 13.06.2012 die Deutsche, tief im Herzen und unvergessen

  • Danke für deine Antwort Steffi.
    Wie gesagt, gestern bin ich das erste Mal so lange stehengeblieben.
    Mit dem Futter mache ich seit 3 Tagen.
    Heute habe ich mich zum ersten Mal immer wieder ausgezogen, bis sie ruhig war und wir raus konnten. Habe 6 Anläufe gebraucht.
    Beim spazieren gehen, bin ich einmal stehengeblieben, da ein anderer Hund vor uns gelaufen ist. Sie hat wieder rumgeheult. Da sie sich nicht beruhigt hat, bin ich einfach umgedreht und eine andere Runde gelaufen. Auch das hat heute funktioniert. Beim zwischendurch stehen bleiben, habe ich mich einfach umgedreht, bis Ruhe war. Habe sie gelobt und bin dann weiter. Es scheint zu funktionieren.
    Wir haben es sogar bis zur Hundewiese geschafft. Ich musste zwar 2mal stehen bleiben, aber sie konnte doch noch toben.
    Mal schauen, was die nächsten Tage so bringen. Ich fühl mich zwar nicht so wohl, wenn ich so streng bin, aber wenn es dadurch besser wird, ziehe ich es weiter durch. Meine Angst ist echt groß, mir eine Heulsuse heranzuziehen.

    mein Herzblatt Mira geb. 25.09.2008

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  • Super, so würde ich auf jeden Fall weiter machen ! :gut:


    Und, keine Angst, du bist nicht zu streng - du bist der Chef und bestimmst, wann und wie spazieren gegangen wird... sie muss ihr Verhalten ändern, wenn es nach Draußen gehen soll.


    Ich wünsche dir noch weiterhin viel Geduld und starke Nerven.

    Liebe Grüße
    Wiebke und Aussiebande

  • Vllt kannst du ihr die Geduld daheim auch spielerisch versüßen.
    Leckerlie auf die Pfote und sie darf es erst nehmen wenn du es freigibst.
    Gemein sowas vor der Nase zu haben, aber sie muss auf dich achten...
    Gibt hier irgendwo ne super anleitung die ich gerade nicht finde.
    Impulskontrolle..danach kannst ja mal suchen.
    Hab ich bei meinem gemacht und hat wunder bewirkt.....vllt auch was für euch?


    Gruß Gwen

    Wunder entstehen dann, wenn einer mehr tut, als er muss.
    Hermann Gmeiner, Gründer der SOS-Kinderdörfer (1919-1986)
    ______________________________
    Kaspar (*14.05.2009)
    Flora (Pflegi *2009)Ankunft 25.5.10 Vermittelt 25.11.10 in ein Liebevolles zuhause.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ja, ein wenig Impulskontrolle habe ich auch schon gemacht. Bevor Leckerlies gesucht werden, Platz machen und auf mein Kommando warten. Oder Ball holen nur auf Kommando. Frei loslaufen erst nach Blickkontakt. Sie ist ja schon entspannter geworden, aber ich habe nie aufs heulen geachtet. Das hatte sie immer getan. Hat geduldig gewartet, aber geheult.
    Schauen wir mal. Wir versuchen nochmal die Wohnung zu verlassen. Mal sehen wie lange es dauert.
    Ich danke euch auf jeden Fall für eure Antworten.


    Liebe Grüße
    Anett

    mein Herzblatt Mira geb. 25.09.2008

  • Hallo Anett,


    ich finde, das klingt schon prima!


    Meine Hündin hat das auch :sad2: besonders, seitdem wir in die neue Wohnung gezogen sind, heult und quietscht sie extrem laut, wenn wir das Treppenhaus betreten. Auf Kommando hört sie damit auf - nur um fünf Stufen später wieder damit anzufangen :/


    Ich finde es toll, dass du so konsequent bist, bei mir funktioniert das nicht so recht, dazu fehlt mir momentan noch die Zeit. Ich nehme sie fast überall hin mit, und wenn ich zu einem Termin muss, kann ich mich leider nicht noch drei Mal wieder ausziehen und hinsetzen, mein Chef würde mir was husten :roll:


    Ich drücke euch ganz fest die Daumen und hoffe, dass das Training bald anschlägt. Zumindest fürs Gassi gehen werde ich das auch übernehmen, und die ersten Erfolge haben sich gestern sogar schon eingestellt...


    LG, Sophjess

  • Wir kommen gerade von unserem 2 stündigen Spaziergang zurück. Und ich kann euch sagen, es war die Hölle. Dadurch, das ich jetzt besonders darauf achte und bei jedem ziehen stehen bleibe, fällt mir das heulen natürlich extrem auf. Es ist dadurch schlimmer geworden. Alle paar Schritte musste ich stehen bleiben und dann noch länger, weil Madam sich ewig nicht beruhigen wollte. So haben wir beide keine Freude dran. Sie ist gestresst und ich werde dadurch auch gestresst. Freilaufen lassen konnte ich sie auch nicht. Sobald wir uns unseren bestimmten Plätzen näherten, zog sie heftig und heulte eifrig. Also musste ich immer dran vorbei ohne das wir Spass miteinander hatten. Denn dafür belohne ich sie nicht auch noch. Leider wohne ich in einer Stadt und wir haben nicht viele Möglichkeiten ohne Leine zu laufen. Wenn es mir nicht so wichtig wäre, würde ich glatt das Training sein lassen. Das traurige ist, ich bin den ganzen Tag arbeiten und die wenige Zeit die ich mit ihr verbringen kann, erleben wir ohne Freude und nur gestresst. Zu Hause nehme ich mich auch zurück, damit sie nicht immer im Mittelpunkt ist. Keine leichte Sache sage ich euch. Ich kann nur hoffen, das bald Besserung in Sicht ist und wir wieder mehr Spass haben können. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Das musste ich leider mal loswerden, ansonsten verzweifle ich noch.


    Liebe Grüße
    Anett und die heulende Mira
    PS:Madam wartet ja auf Abendbrot, was es natürlich erst gibt, wenn sie sich beruhigt hat.

    mein Herzblatt Mira geb. 25.09.2008

  • Ich schließe mich hier mal an, ich weiß nämlich auch nicht weiter.
    Meine Hündin macht exakt das selbe wie deine.
    Allerdings ziehe ich das mit dem Ignorieren seit einem halben Jahr durch.
    Beim Spazieren gehen ist sie tatsächlich recht schnell ruhig, bei allem anderen kann mans jedoch vergessen. Egal ob sie irgendwo warten muss, grad keine Aufmerksamkeit bekommt oder sonst was.
    Ich bin mal geschlagene 2 Stunden auf einer Bank sitzen geblieben... sie hat die ganzen 2 Stunden durchgejammert. Bin mit meiner Weisheit am Ende...

  • Guten morgen,


    und ich dachte ich wäre alleine mit diesem Problem. Gut zu wissen das es nicht so ist.


    Unsere Buffy quitscht auch herum, sobald wir durchs Treppenahus anch draußen gehen und draußen geht es weiter. Bin jetzt gerade mit ihr am Üben und wir haben gerade die kurze Pause-Phase :o)


    Im Moment mache ich das so mit ihr, dass ich immer Treppe hoch und runter gehe, wenn sie ruhig ist lobe ich sie, aber nicht so doll das sie wieder aufdreht.
    Gleich mache ich das weiter und gehe mit ihr eine Treppen Paterre weiter und das selbe spiel. Ich hoffe es bringt was. Ich möchte dadurch erzielen, dass sie merkt, dass es nicht immer sofort raus geht wenn wir durchs Treppenahus gehen.


    Mit dem ziehen an der Leine kann ich auch ein Lied singen. Konnte sie auch absolut nicht am Kinderwagen führen. Und sobald ich die Leine dran machte fing sie wieder an zu quitschen.
    Heute quistcht sie nur kurz und dann ist gut. Das einizige Problem was wir jetzt noch haben ist das Treppenhaus und Abends letzte Hunderunde.


    Mit dem ander Leine ziehe könntest du es mal so machen.
    Gewöhne sie an den Clicker, der Clicker hat immer den selben Ton und der Hund dreht nicht dadurch auf.
    Gewöhnen kannst du sie ganz leicht daran. Setzt dich aufs Sofa und lass den Hund vor dir sitzen. Dann einfach damit der Hund das Click mit dem Leckerchen verbindet. Click -> Leckerchen, Click -> Leckerchen usw. Mache das ein paar male. Für draußen würde ich ganz besondere Leckerchen nehmen. Wenn sie ruhig ist Click->Leckerchen und weiter.


    Aber jetzt zum Leine ziehen.
    Wir haben das so mit Buffy gemacht.
    Kurze Leine so das der Hund im normal Fall locker an der Leine neben Dir gehen könnte. Zieht sie.... dann sofort einen Kreis gehen. Z.B. geht der Hund links neben Dir, dann sobal der Hund zieht sofort einen Kreis in Richtung des Hundes als auch Links herum gehen. Ist sie sofort ruhig und zieht nicht und ganz wichtig SCHAUT SIE DICH AN dann Click und Leckerchen. Wirklich erst Clicken und solange im Kreis gehen bis sie dich anschaut und dann sofort Click->Leckerchen.
    Achte nicht auf den Hund, der Hund soll auf dich achten. Ich fands anfangs schwer, da ich ihr nicht auf die Pfoten treten wollte, aber es hat geklappt.


    Macht sie das selbe Theater auch wenn sie aus dem Auto aussteigt?
    Auch das hatten wir.
    Nehm dir viel Zeit.
    Sobald der Hund quitscht o.ä. dann wieder ins Auto und Tür zu. Kurze Zeit warten wieder raus, dass wieder holst du solange bis sie aus dem Auto aussteigt ohne zu quitschen und dann sofort auch wieder Click->Leckerchen.


    Ach ja..... ganz wichitg, dass du selber gaaaanz ruhig dabei bleibtst.


    So, meine Pause ist um, muß weiter üben.
    SEUFZ.


    Viele Grüße
    Jenny

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