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Erfahrung/Fragen zum Labrador

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      Phantomaus schrieb:

      Warum zum Teufel schreibt das Forum ​AUSSIE immer automatisch in Großbuchstaben? Ich will auch mal ganz laut LABBI schreien!
      :lachtot: :lachtot: :lachtot:
      Mir geht das auch auf den Zünder. Als wenn man dieses Wort jetzt auf einmal ganz besonders betonen will...
      LG,
      JuMaRo


      Emma, Labrador Retriever, *28.07.2014
      Ivy, Labrador Retriever, *03.06.2017

      Ein Labbi-Radau-Retriever kommt selten allein
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    • Wir haben fünf Aussies.....und vier Kinder, die alle noch leben incl. Besuchskinder. Meine jüngste Tochter ist sechs Jahre alt, also noch nicht sonderlich alt.
      ...weil hier jemand schrieb, dass es verantwortungslos sei, einen ​AUSSIE in der Familie zu halten. Wir haben ja auch mehr als einen, also ist
      das kein Problem. :lol: :lol:

      Meine zweitälteste Tochter ist 16 und hat ihren eigenen ​AUSSIE (wird bald drei jahre alt), selbst erzogen und selbst ausgebildet. Keine Gefahr für irgendjemanden, aber sie weiß auch, was sie macht und hat sehr fähige Trainer als Hilfe, dies aber nur bezüglich der Hüteausbildung. Grunderziehung hat sie alleine gemacht.


      Aber(!) bei uns herrschen ganz andere Voraussetzungen, als bei einer "normalen" Familie. Alleinlage, Hof mit Nutzvieh, die Hunde haben einen Job bzw. mehrere....und sind dennoch Familienhunde, die ganz normal mit im Haus leben.
      Mit meinen Hündinnen gehe ich in Kindergärten bzw. sie sind Teil eines Waldschulprogramms.

      Die Voraussetzungen für einen Hund sehe ich beim Themenstarter absolut, für einen ​AUSSIE nicht...obwohl ich selbst hier viele positive Beispiele sitzen habe.

      Meinen Rüden nutze ich sehr gern als abschreckendes Beispiel, er ist ein Rückläufer. Er kam mit klasssisch dreieinhalb Jahren zurück zu seiner Züchterin, weil er "gefährlich" ist. Im Grunde ist er das. Er hat sehr ausgeprägten Wach- und Schutztrieb und ist sehr territorial. Für einen ​AUSSIE ein normales Verhalten. Konflikte werden nach vorne mit den Zähnen gelöst, wenn nötig auch selbstständig entscheidend.
      Was auch völlig logisch ist, wenn man sich die Geschichte des Aussies mal ansieht. Es sind Farmhunde, die selbstständig agieren sollen und mit allerlei Nutzvieh -auch Rindern- zurecht kommen müssen bzw. sollten.
      Steht da nun ein Rind und sagt: "ich will nicht, ich mache Dich platt." ...wäre es blöd, wenn der Hund die Flucht ergreift, er muss dem Rind "Bescheid geben" und dafür -salopp gesagt- auch die Eier haben und hat keine Zeit darauf zu warten, bis sein besitzer das "okay" gibt.
      Ein angreifender Schafsbock (die auch schnell mal 100kg haben) ist auch nicht unbedingt lustig und der Hund muss entschlossen genug sein, den Bock abzufangen und ihm zu "erklären", dass das ne echt saublöde Idee war.

      Natürlich liegt beim Großteil der Aussiezucht das Hauptaugenmerk nicht auf Hüte/Arbeitsleistung, das macht es allerdings nicht zwingend besser.

      Zurück zu meinen Rüden: Er ist nicht aussergewöhnlich aggressiv, er ist ganz normal, er findet fremde Menschen (alles, was nicht bei uns im Haus lebt) einfach nur überflüssig.
      Würde er Fremde daheim alleine antreffen, würde er sie schreddern. Mit uns bzw. mit mir ist das kein Problem, er ist sehr zuverlässig und gehorsam. Fremde Kinder sind meistens in Ordnung und dennoch treffe ich Vorkehrungen, denn nicht alle Kinder sind robust oder mögen Hunde.
      Und natürlich hat man Einschränkungen, wenn man einen Hund zuhause hat, der nicht nur ein bissel "wuff wuff" macht.
      Meine anderen Aussies, bis auf meine alte Hündin (sie hat dafür ja ihr Fussvolk xD ), wachen ebenso, passen auf, würden aber erst einmal stellen. Mein Rüde nicht, er würde ohne zu überlegen zubeissen.
      Und solche Vehemenz kann Dir bei ​AUSSIE immer passieren. Solche Hunde sind keine(!) Monster, auch keine durch die Gegend ziehende marodierende, wilde Horde. Aber man muss sich dessen bewusst sein, sie verantwortungsvoll führen (wir sind in sehr vielen Hotels, Pensionen und Ferienhäusern gern gesehene Gäste) und ordentlich erziehen...und ein gewisse Umsicht, Voraussicht und Vorkehrungen muss man immer treffen...immer!

      Anekdote am Rande: Kindergartenfest bei uns Zuhause im "Garten":
      Viele, viele Erwachsene und viele, viele Kinder. Die ​AUSSIE habe ich in die Autos gepackt, ist für sie wie ein Wohnzimmer, sie lieben es im Auto zu hocken. Boxen sind zudem ausreichend groß.
      Mein Mann sagte: "Ach, wieso, sind doch eh immer alle draussen." Das Gästeklo ist leicht von der Hintertüre zu erreichen und es war eine Sommerparty, Wetter war gut.
      Ich habe sie dennoch ins Auto gesetzt.
      Und was ist passiert? Eine neugierige Mutti ist durchs Haus gelatscht und als ich sie erwischt habe, wollte sie gerade ins Schlafzimmer. Lieblingsrückzugsort meines Rüdens.
      Was glaubt ihr, hätte er mit ihr gemacht? :ugly: Und mein Hund und ich hätten durch diese Mutti sicher einen Haufen Ärger gehabt, obwohl sie rein gar nichts in unserem Schlafzimmer zu suchen hatte, rein gar nichts! Aus der Sicht meines Hundes, wäre er absolut im "Recht" gewesen, sehe ich bedingt auch so...aber ich muss mich eben an "Menschenrechte" halten....blöderweise.

      Große Partys mögen in manchen Haushalten nicht die Regel sein, wir haben sowas öfter und es klappt gut. Kinder mit Hundeangst kommen uns gerne besuchen und verlieren sogar teils ihre Ängste. Meine Hunde sind nur wenig eingeschränkt.
      Sie dürfen ihre "Triebe" aber auch kontrolliert ausleben, das macht es ganz sicher deutlich einfacher.

      Der Rest ist bei mir im Grunde nebenbei ablaufender Automatismus, musste aber auch erst rein wachsen. Zu Beginn meiner "Aussie-Karierre" wäre ich mit einem Hund wie mein Rüde sicher überfordert gewesen.
      Und das ist das Tückische, deswegen wird so oft vorm ​AUSSIE gewarnt. Es sind keine schwierigen Hunde, wenn man mit dem Typ HUnd zurecht kommt und die Art und Weise mag bzw. sogar möchte.
      Die meisten Menschen machen sich nur leider keine realitische Vorstellung davon, was das tatsächlich bedeutet.

      So sehr ich Aussies mag und sie schätze, ohne Hof und ohne Vieh hätte ich(!) keine. Mir persönlich wäre das in einem anderen Umfeld zu anstrengend, obwohl ich genau weiß, wie gut das auch in der Vorstadt mit engagierten Haltern funktionieren kann.
      LG
      Nathy mit Elli, Carlson, Lübke, Sierra, Orca, Midna...und Scooby Doo. xD

      Meine Hunde
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    • Also, ich bin ja einer von der Sorte, die vorm ​AUSSIE als Familienhund warnen. Was du geschrieben hast, beschreibt es echt gut, aber man sieht halt gleich wieder, wie viel Management das ist.
      Ich war schon immer fasziniert vom Wesen dieser tollen Hunde ... Aber in eine Familie als Alltagsbegleiter gehören sie einfach nicht.
    • Wenn es ein plüschiger Hütehund sein soll, ist der Langhaar Collie eine gute Wahl. Ist jedoch kein mutiger Hund und es muss viel passieren, bis er beißt. Und Angst hat auch so gut wie niemand davor... der Rest passt darauf sehr gut.
    • TheColor schrieb:

      Wenn es ein plüschiger Hütehund sein soll, ist der Langhaar Collie eine gute Wahl. Ist jedoch kein mutiger Hund und es muss viel passieren, bis er beißt. Und Angst hat auch so gut wie niemand davor... der Rest passt darauf sehr gut.
      An den Collie hab ich jetzt auch gedacht, der passt eigentlich sehr gut.

      Collies haben zudem oft auch ganz ordentlich Wachtrieb und sind deutlich vehementer als man denkt, aber gleichzeitig eben auch keine Hunde die direkt nach vorne gehen. So ein Collie kann ganz schön Eindruck schinden wenn er sich aufbaut.
      Sie sind generell sehr freundlich zu Menschen, dabei aber eher distanziert.
      Sie sind eher deeskalierend als streitsuchend und generell gut verträglich.
      Auf die Zusammenarbeit mit dem Menschen haben sie normalerweise ziemlich viel Lust, sind aber nicht übermäßig fordernd und eignen sich für vielerlei Richtungen.
      Ich finde auch es sind tolle Familienhunde.
      Liebe Grüße von Isabel
      mit
      * Ari - Wolfsspitz - 26. März 2016 *
      * Cashew - Langhaar Collie - 7. Oktober 2017 *

      Geschichten vom Löwen und der Nuss
    • Neu

      und jetzt sehr Ihr mal alle, wie schwierig das ist ;)

      wenn ich mal zusammenfassen darf?

      1. nur vom ​VDH vs. auf keinen Fall ​VDH
      2. absoluter Familienhund vs. kein Familienhund
      3. kein Treppenlaufen vs. im Gewissen Maß ok
      4. scheint es nur Hunde zu geben, die entweder still im Eckchen sitzen oder jeden Besucher zerfleischen

      wir stehen mittlerweile mit vielen Anderen in Verbindung, was unsere Meinung
      sogar noch bestärkt.
      Mal eine ganz ehrliche Einschätzung zu einer Frage, wenn ich die Antworten hier reflektieren möchte?

      "Holt Euch auf keinen Fall einen Hund"
      sicher ein wenig überspitzt, aber wenn ich die o.g. Aussagen in so unterschiedlichen Ausprägungen lese,
      dann herrscht da keine Allgemeine Einigkeit - und das ist auch gut so (also irgendwie)

      Da kommt man sich ja fast vor, wie die Figuren im Leben des Brian "Wer hat Jehova gerufen" ;)

      Gruß
      Frank

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von dersupergrobi ()

    • Neu

      flying-paws schrieb:

      Die meisten der Aussies in der genannten Nothilfe haben keine schlechte Vergangenheit. Sie sind eigentlich völlig normal. Wie Aussies halt so sind. Wenn Du Dir einen solchen nicht zutraust, dann lass die Finger von einem Welpen dieser Rasse, denn auch dieser Welpe wird irgendwann ein solcher Hund. Und dann kommt er weg? Oder wie ist der Plan?
      Jetzt wird es aber langsam abstrus... ich sehe ein, es war falsch, unter Hundebesitzern eine Frage zu stellen.
      gut, dass man alle Hunde aus der Nothilfe kennt.
      Dass wir einen Welpen bevorzugen (welcher auch von Züchtern mit Katzen kommt z.B.), bei welchem WIR die Vorgeschichte weitestgehends kennen und WIR die Erziehung mit Verantworten (wie auch bei allen anderen Lebewesen, welche bei uns leben -denn das zählt auch für unsere Kinder) ist eigentlich einleuchtend.

      Was aber entschieden zu weit geht ist die Unterstellung, dass "der dann weg kommt"
      Ich hatte mir seriöse Antworten erhofft. Nun gut - ist halt anders gekommen. Und nein: wir verschliessen nicht die Augen vor "Rassetypischen" Eigenschaften.

      Nebenbei und abschliessend, da ich mir solche Unterstellungen nich gefallen lasse:
      die schlimmste Rasse ist die Rasse "Mensch", was doch leider recht oft und eindeutig bewiesen wird.
      gutes Beispiel der zitierte Text.

      In diese Sinne vielen Dank für die Konstruktiven Beiträge, ebenso für die weniger Konstruktiven....man kann sich zumindest einen guten Überblick verschaffen.
    • Neu

      Frag 10 Leute und Du hast 10 Meinungen. Frag ein Forum und Du hast 100 Meinungen. Frag zwei Foren und Du bist bei 200 Meinungen. :D

      Aber die ganzen Meinungen sind auch für was gut: Man entwickelt ein Gefühl dafür, worauf man achten möchte, über welche Aspekte man überhaupt noch nicht nachgedacht hat und kann schon mal überlegen, ob und wie man mit den unpraktischen Features klarkommen kann, die irgendwie nur zusammen mit den wünschenswerten Eigenschaften lieferbar sind.

      Sei stolz und froh, dass Dir hier keiner ein Steiff-Tier empfohlen hat - das ist nämlich ein gutes Zeichen dafür, dass man Dir die Haltung eines Hundes grundsätzlich zutraut!

      Wenn die Rasse erstmal beschlossen ist, wird's übrigens auch nicht einfacher mit den Entscheidungen. Spoileralarm: Es ist völlig unklar, ob Rüden oder Hündinnen besser sind, was und in welcher Zusammensetzung man füttern sollte, wie die Erziehung genau vonstatten gehen sollte, wie viel Bewegung und geistige Auslastung der jeweilige Hund braucht und welches Zubehör was taugt.
      "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das."
    • Neu

      Phantomaus schrieb:

      Frag 10 Leute und Du hast 10 Meinungen. Frag ein Forum und Du hast 100 Meinungen. Frag zwei Foren und Du bist bei 200 Meinungen. :D

      Aber die ganzen Meinungen sind auch für was gut: Man entwickelt ein Gefühl dafür, worauf man achten möchte, über welche Aspekte man überhaupt noch nicht nachgedacht hat und kann schon mal überlegen, ob und wie man mit den unpraktischen Features klarkommen kann, die irgendwie nur zusammen mit den wünschenswerten Eigenschaften lieferbar sind.

      Sei stolz und froh, dass Dir hier keiner ein Steiff-Tier empfohlen hat - das ist nämlich ein gutes Zeichen dafür, dass man Dir die Haltung eines Hundes grundsätzlich zutraut!

      Wenn die Rasse erstmal beschlossen ist, wird's übrigens auch nicht einfacher mit den Entscheidungen. Spoileralarm: Es ist völlig unklar, ob Rüden oder Hündinnen besser sind, was und in welcher Zusammensetzung man füttern sollte, wie die Erziehung genau vonstatten gehen sollte, wie viel Bewegung und geistige Auslastung der jeweilige Hund braucht und welches Zubehör was taugt.
      so ist es wohl leider ;)

      wir sind tierliebende Menschen durch und durch...egal ob Igel, Vögel, Insekten - jeder hat bei uns seine Möglichkeiten. wir lesen alles zu den beiden genannten Rassen- Und ich stimme zu: Rüde/Hündin? (Tendenz geht zur Hündin), welche Hundeschule, was soll wann gelehrt werden...denn auch unter den rassetypischen Profis gibt es nicht immer eine Meinung. auch sind die Züchter teilweise....naja....schwierig - denn da hat auch jeder seine eigenen Vorstellungen.... es ist aber wie mit Menschen....du planst ein Leben mit einerm Partner/einer Partnerin - so ist es beim Hund auch, auch bei unseren Katzen. daher ist jeder Schritt wohlüberlegt....

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