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Gegenüberstellung Omnivore und Vegane/Vegetarische Ernährung - Welche ist günstiger? Besser?

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      Bingwu schrieb:

      SunkaSapa schrieb:

      Bingwu schrieb:

      welche Ernährung günstiger ist. Im Sinne von Preis-Leistung.
      Je schlechter die Bedingungen für das Lebewesen ist, das für die Nutzung des Menschens durch den Menschen betreut wird, desto billiger scheint der Preis zu sein. Egal ob Kühe dicht an dicht stehen oder Apfelbäume.Darf ich mit carnivorer Ernährung hier eigendlich mitreden? Nicht das mir das gleiche passiert wie den Omnivoren bei den Herbivoren... Ähm Vegetariern/Veganern. ^^
      Selbstverständlich darf hier jeder mitreden! Ich bin zwar Veggie, aber lange nicht so radikal wie manch eine/r hier. ;)
      Das war ja auch der Grund, weswegen ich den Thread mit genau diesem Titel eröffnet habe. Denn "dort" durfte ich ja das Wort Hühnerbrühe nicht mal schreiben :headbash: (weil ich mich wagte, zuzugeben, daß ich von der Brühe, die anfällt, wenn ich für meine Katzen koche, für mich selbst etwas abzweigte - wegen Grippe. Dies nur zur Erklärung! Bitte keine neue Diskussion darüber! Danke)

      Und ja, selbstverständlich hast Du Recht, es geht nur noch um Maximalnutzung vor allem auf Kosten der Tiere. Den Apfelbäumen tuts ja nicht ganz so weh - obwohl z. B. die Olivenbäume bei "billiger" Erntetechnik auch bis in die Wurzeln geschädigt werden. (maschinelles Rüttelverfahren am Stamm)
      Auf Nachhaltigkeit wird einfach keinen Wert gelegt, sofern man den Gewinn maximieren kann oder eben große Mengen "billig" an Ketten verkaufen kann.


      Deswegen - wieder so eine Diskrepanz in der Ernährung bzgl. Preisgestaltung. Habe mal eine Rechnung aufgemacht:
      Von einem Kilo Rinderhack kriege ich zehn Frikadellen raus, locker.
      Davon kann ein einzelner Mensch FÜNFMAL eine komplette Hauptmahlzeit bestreiten, sofern ev. noch etwas Gemüse und vielleicht etwas Sättigungsbeilage dabei sind.
      Preislich, sofern lediglich Kartoffeln hinzugenommen werden - unschlagbar. Da kommt kein vegetarisches/veganes Gericht mit. Sorry.

      Das ist es, was ich meine, wenn es um geschmacklich ausgewogenes, abwechslungreiches Essen geht. Die Omnivoren sind klar im Vorteil *find




      :winken: BINGWU


      PS: Heute abend sollte jeder, der noch immer Fleisch guten Gewissens konsumiert, sich mal Frontal 21 auf ZDF ansehen. Da kommt dann wieder etwas über Qualtransporte usw.
      Allein der Trailer hat mich schon wieder zum Heulen gebracht :shocked:
      1. Falafeln machen genauso satt (wenn nicht noch mehr) und Kichererbsen kosten nix.

      2. Ich kenne keinen Omnivoren, der nur zwei Frikadellen isst :smile:
      Probier's mal mit Gemütlichkeit - oder auch nicht

      Balou (Golden Retriever, *25.10.2014)
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    • Also ich esse pro Mahlzeit etwa 350g Nudeln mit lecker Tomatensoße (Bolognese, egal ob Fleisch oder Vegetarisch finde ich nicht wirklich lecker). Also könnte ich da 3 mal von essen. xD

      Und @Juliaundbalou wieviel Frikadellen soll man deiner Meinung nach denn essen? Ich habe früher 1, max. 2 gegessen. Mein Mann 2, max. 3 :ka: Aber vielleicht sind die Frikadellen, die du kennst, einfach sehr klein. :D

      Mein Mann ist ja seit 2 Jahren oder so Vegetarier. Zu Hause gibt es kein Fleisch, ich esse unterwegs mal was. Und von den Kosten her hat sich nicht viel geändert. Aufs Einkaufskonto kommt nach wie vor der gleiche Betrag, wie vor 4 oder 5 Jahren. Also heißt das in meiner Welt, dass sich das tatsächlich nix nimmt. Die Kosten sind gleich. Nur der ökologische Fußabdruck vielleicht kleiner. Also bei uns möchte ich betonen.
      Wir sind auch dabei:

      Neues vom Stinketier ;)
    • Gerade die "Umstellung" auf vegan erschien mir schon ungleich teuer.
      Was schlicht daran liegt, dass ich manche Dinge schlicht nicht kannte (Sojamehl, Amaranth, Quinoa....) und sie somit nicht im Repertoire sprich Küchenschrank waren.

      Da schlagen z. B. Flohsamenschalen mit satten 5Euro hastenichtgesehen bei ​DM zum Binden für den veganen Burgerpattie natürlich ordentlich auf den Geldbeutel.
      Das das Zeug aber bestimmt 6 Monate hält, bis es aufgebraucht ist (man nutzt es dann ja auch noch anders) ist im ersten Moment egal.

      Irgendwann hat man aber seinen "Bestand" an Lebensmitteln, die man für die vegane Küche braucht, und dann verläuft sich das einfach.
      Ist ein wenig so, als ob man die erste eigene Wohnung bezieht und plötzlich gefühlte 1000 Gewürze kaufen muss, weil man noch nichts hat. Da stellt man dann auch fest, dass es vorher viel billiger war ;-)
    • Ocarina schrieb:

      Also ich esse pro Mahlzeit etwa 350g Nudeln mit lecker Tomatensoße (Bolognese, egal ob Fleisch oder Vegetarisch finde ich nicht wirklich lecker). Also könnte ich da 3 mal von essen. xD

      Und @Juliaundbalou wieviel Frikadellen soll man deiner Meinung nach denn essen? Ich habe früher 1, max. 2 gegessen. Mein Mann 2, max. 3 :ka: Aber vielleicht sind die Frikadellen, die du kennst, einfach sehr klein. :D

      Mein Mann ist ja seit 2 Jahren oder so Vegetarier. Zu Hause gibt es kein Fleisch, ich esse unterwegs mal was. Und von den Kosten her hat sich nicht viel geändert. Aufs Einkaufskonto kommt nach wie vor der gleiche Betrag, wie vor 4 oder 5 Jahren. Also heißt das in meiner Welt, dass sich das tatsächlich nix nimmt. Die Kosten sind gleich. Nur der ökologische Fußabdruck vielleicht kleiner. Also bei uns möchte ich betonen.
      Das kann sein, dass die Frikadellen sehr klein waren, die ich kenne. Oder aber ich habe immer sehr viel gegessen :D
      Von meinen riesigen Falafeln esse ich so drei Stück :xmas_popcorn:
      Probier's mal mit Gemütlichkeit - oder auch nicht

      Balou (Golden Retriever, *25.10.2014)
    • Naja, es kommt doch bei den ganzen Vergleichen hier auch auf die persönlichen Präferenzen an... ich empfinde Fleisch und Wurst von unserem hervorragenden Metzger, der hier überall berühmt ist für seine hervorragende Qualität, als etwas besonderes, eine Delikatesse.
      Das gibts dann nicht so oft, aber wenn, schlägt das dann eben heftig zu Buche.

      Jemand anderes langt sich ans Hirn, wenn er sieht, dass ich zu einem besonderen Anlass für 4 Personen Roastbeef oder Lammschulter für 30€ aufwärts kaufe und würde davon mit dem Fleisch vom Real für 2€ das Kilo die ganze Woche (und die danach wohl auch noch) satt werden.

      Ich hab hier auch Kinder, und bei denen ist Pizza mit Salami, Schnitzel, ein Braten mit Knödel etc. höher im Kurs als Tofu, Kichererbsencurry und/oder Salat (was ich auch gerne mache). Also geb ich auch mehr Geld zB für Fleisch aus.

      Es kommt denke ich immer auch auf den persönlichen Geschmack an, wie groß der Wille zur Weltverbesserung ist, wie ernst es einem ist mit Tierschutz und nicht zuletzt auch, wie es im Geldbeutel aussieht und wieviele Menschen -genussvoll und schmackhaft- satt werden sollen.
      Bio und Öko und hochwertige Nahrung muss man sich auch leisten können, das ist einfach so, ohne polemisch sein zu wollen. Wenn ich sehe, dass im Biomarkt gemahlene Mandeln in mikroskopisch kleinen Tütchen für knapp 4 Euro verkauft werden, frage ich mich, wie das Alleinerziehende oder allgemein Menschen mit einem knappen Budget realisieren sollen, den Naturschutz und Tierschutz und bewusst essen und das alles :ka: .
      Don't forget to smile
    • Wir versuchen unseren ökologischen Fussabdruck möglichst gering zu halten, essen aber ohne schlechtes Gewissen auch Fleisch und Wurst.
      Manchmal ernähren wir uns mehrere Tage hintereinander vegetarisch, dann wiederum gibt es auch fleischlastige Tage, das ist von Tagesform, Jahreszeit und Appetit abhängig.

      Ich finde es total anstrengend, wenn Veganer den Finger heben und belehren, bekehren und verdammen wollen.
      (Manchmal kommt mir das vor wie eine Sekte)
      Wie hier im Thread schon geschehen mit den Krankheiten.
      Ich kenne fünf Veganer, die sich seit vielen Jahren so ernähren und das durchaus mit Bedacht und "Kenne".
      Eine davon bekam einen Tumor, der nächste einen Herzinfarkt, die dritte trotz ärztlicher Überwachung eine heftige Mangelernährung inkl. Zusammenbruch und 4. und 5. hörten nach 4 Jahren von alleine damit auf, weil sie erkannten, dass es für sie der falsche Weg war.
      Wären 1, 2 und 3 jetzt Fleischesser gewesen, hätte es geheißen "die schlechte Ernährung ist Schuld, Fleisch macht krank".
      Und nun?
      Sind die drei halt der "Pech gehabt Faktor"?

      Bei uns würde eine vegetarische Ernährung (vegan ziehe ich nicht in Betracht) deutlich teurer ausfallen, da hier nur Bio Obst und Gemüse (größtmöglich regional saisonal) auf den Tisch kommt.
      Südfrüchte gibt es ausser Clementinen so gut wie nie- brauchen wir nicht. "Hätte die Natur gewollt, dass sich Mitteleuropäer mit Südfrüchten ernähren, würden die hier wachsen", sage ich gerne. ;)
      Mit Fleisch und Wurst hier aus der Region (Dorfschlachter, Landschlachtungen) brauche ich natürlich weniger Obst und Gemüse, als wenn wir uns nur davon ernähren würden.
      Fleisch und Wurst kommen in der Summe pro Woche günstiger als die doppelte Menge Obst und Gemüse.
      Wir haben das mal über mehrere Tage mengenmäßig ausgetestet.
      Biomilch und Bioeier, Biowurst und -schinken hole ich direkt beim Erzeuger hier vor Ort.
      Ich habe keine Skrupel, mir die Ferkel und Kälbchen anzuschauen und zu wissen, dass sie demnächst auf Tellern landen.
      Ich habe auch kein Problem damit, zu schlachten oder beim Schlachten dabei zu sein, ohne dass ich ein herzloser oder nicht tierlieber Mensch bin.

      Bevor ich jetzt gleich in eine Schublade gesteckt werde- ich befürworte den Veggie Day in Kantinen, ich habe mehrfach Earthlings gesehen, ich setze mich gegen Tierqual ein und auch meine Hunde kennen vegetarische Tage und werden nicht fleischgemästet. ;)

      Wir kommen mit 2 Erwachsenen auf ca. 350-400€ monatlich.
    • Bingwu schrieb:

      Den Apfelbäumen tuts ja nicht ganz so weh
      Das ist eine Aussage... Naja, ohne dir zu nahe zu treten wollen oder den Veganern eine Aussage, die... Nun, nur weil es nicht schreien kann oder du es nicht hörst... sagt das nichts darüber aus ob es nicht weh tut. Aber darum gehts hier ja eigendlich nicht. Geht ja um den Preis. Eigendlich ist es schon erstaunlich, dass man sich im Alltag garnicht so den Kopf um Preisgestaltung macht, die weiter weg ist als: "Was schon wieder teurer geworden."

      Von daher danke für den Thread und die Gedanken die dadurch angestoßen wurden.

      Prinzipiell denke ich: In der Sache an sich, ist eine pflanzliche Ernährung billger als eine tierische. Pflanzen brauchen weniger Menschen die sich drum kümmern und das was die Pflanze aufnimmt an Nahrung setzt sie auch um in Nährstoffe. Bei einem Tier ... nun ein großteil von dem was Vorne reingeht geht hinten wieder raus oder verpufft durch Bewegung und es sind mehr Menschen erforderlich die sich drum Kümmern. Von der Sache her sollte also die Energiemange die man aus tierischer Nahrung bezieht teurer sein.

      Und dann kommt der Kapitalismus, ganz kurz ausgedrückt, der der sich nur pflanzlich ernährt treibt den Preis von Pflanzen in die Höhe, der der sich gesund ernähren möchte treibt den Preis für "gesunde" Produkte in die Höhe. Angebot und Nachfrage.

      Was ich aber auch interessant finde, wenn ich so die Preisangaben im Forum lese. Es scheint auch noch wichtig zu sein wo man kauft. Also zum Beispiel hab ich glaube ich gelesen das Tofu im Asialaden billiger sein kann als im Discounter.

      Und dann hab ich noch eine Entdeckung gemacht die mir durch den Thread hier bewusst geworden ist. Wir haben hier jeden Donnerstag einen Stand mit selbstangebautem Gemüse und Obst... Und der ist billiger als der Discounter und schmeckt besser. ... Und ich denke jetzt nicht nach wo die ihre Zitronen anbauen.^^

      Und meine Partnerin hat hier vor Ort eine Ältere Dame gefunden die auch vom Hof aus verkauft, und da scheint man schnell sein zu müssen wenn man Eier will. Aber Preislich auch nicht teuer. Da ist niemand dabei der auch noch mitverdienen will, wie Vertriebsunternehmen oder Transporteure.
      Kaela Gleschka - Mato Wakan Spanische Prinzessen und Sardischer Räuber.

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