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Der Bully-Thread

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      Rocky1217 schrieb:

      Was sich nicht bewegt, ist einfach nicht spannend genug.
      Das kann ich hier auch teilweise beobachten =)
      Darum hab ich so ein Fell-Zergel-Dings gekauft welches an einem langen "Seil" angemacht ist. Auf das fährt er total ab und wenn ich auch selbst noch bissl mitrenn geht der ab wie Zäpfchen.


      @LouMoon Stimmt, eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen =) So süsse Knuffels!


      erdbeerdings schrieb:

      Apportieren tun wir dann selbst.
      Na, da hat jemand jemanden gut erzogen :lol: Ne Spass, ich musste mir das Spielzeug auch schon oft selbst holen.
      Der Boxer ist auch nicht besser. Wahnsinnig beutegeil, so dass er das Zeug eigentlich gerne im Maul hat und so weiter spaziert. Aber manchmal reicht dann doch schon ein Schmetterling zur Ablenkung und ich merk 20min später dass ers nicht mehr hat. Rate, wer es suchen darf :lepra:
      Liebe Grüsse

      -Lenny, Deutscher Boxer (*29.06.11)
      -Bambam, Franz. Bulldogge (*30.07.17)

      Beans für immer im Herzen <3

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      Rock on! Die Jungs on Tour
    • @overture Genau, Reizangel ist das grösste! Das kann er dann auch nonstop. Ich übe immer schon mal das stoppen und aushalten, das ist aber noch ganz schön schwer für ihn.

      Ich muss gestehen, dass wir im Moment eher viel laufen und weniger üben. Hundeschule ist Pause (bzw wenn, werde ich auf jeden Fall zu einer anderen ​HuSchu gehen, als bisher). Ich glaube, das hat uns neben gewissem Nutzen in mancher Hinsicht geschadet, weil ich nicht alle Ansichten und Vorgehensweisen des Trainers teile. Hätte ich mich zB nicht immer so vom "Hunde brauchen keine anderen Hunde" beeinflussen lassen, hätte ich heute deutlich weniger Probleme. Da war ich einfach dumm.

      Ansonsten hat der Bub gerade den Schalk im Nacken. :lol: Er ist in Knabberlaune und zickt einen manchmal ganz schön an. Aber - und das finde ich sehr gut - er hat seit Wochen sein abendliches Rammeln abgestellt!

      Diese Tage war ich mit Pulli und Geschirr unterwegs. Den Pulli musste ich ihm unterwegs auf einer sehr einsamen und weitläufigen Wiese ausziehen und was macht das Aas? Nutzt deine Freizeit und macht sich einen Spass daraus, sich nicht wieder ins Geschirr zaubern zu lassen! Umkreiste mich in einem Affenzahn bis ich es dann leid war, meine (seine) Siebensachen packte und von dannen stiefelte.
      Da kam er dann und wäre wahrscheinlich am liebsten von selbst ins Geschirr gehüpft. :lol:

      Er ist jetzt ein Jahr alt und nach wie vorne in Sonnenschein, mit ab und an ein paar kleinen Gewitterwölkchen. :roll:

      Ihr habt so niedliche Babyfotos, damit kann ich leider gar nicht dienen.


      @Irene08 Wie kommst du vom Mali auf den Frenchie und was hat es mit der Zucht von deiner Freundin auf sich?
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    • Rocky1217 schrieb:

      Ich übe immer schon mal das stoppen und aushalten, das ist aber noch ganz schön schwer für ihn.
      Ah suuuper! =)
      Das haben wir uns auch vorgenommen, aber auch hier: Es ist wirklich nicht einfach.

      Und noch besser dass das abendliche Rammenln aufgehört hat :bindafür:

      Bezüglich dem "Hunde brauchen keine anderen Hunde": Meinst du, dass er deswegen zu wenig Kontakt mit Fremdhunden hatte und das evtl. einen Einfluss auf seine Spielweise hatte? Oder allgemein einfach sein Verhalten bei Begegnungen?

      Bambam ist ja, wenn viele Fremdhunde um ihn rum stehen, manchmal eher unsicher. Habe gestern einer Hundeschule geschrieben die sowohl Social Walks wie auch Lernspaziergänge und Begegnungstraining anbietet und hole mir da mal ein 10er Abo, wenn ich darf. Mal gucken wo sie uns reinstecken - und ich hoffe, wir können bald entspannter an anderen Hunden vorbei gehen (momentan zieht er einfach dahin und im Freilauf ist er nervig).

      POAH, dieses "hasch mich, ich bin der Frühling" ist soooo ätzend. Ich fühle mit dir.
      Aber super dass er sich von deinem Davonstiefeln beeindrucken liess. Hoffe das bleibt noch lange so :D
      Den Boxer hab ich mal stehen gelassen, bin zum Auto, eingestiegen und los gefahren (natürlich langsam und vorsichtig). Erst da checkte er wie ernst es um ihn steht und er kam hinterher :barbar: Aber hätt ichs nicht so gelöst, würde er heute nicht mehr leben (Ironie). Ich war sooooo wütend!
      Liebe Grüsse

      -Lenny, Deutscher Boxer (*29.06.11)
      -Bambam, Franz. Bulldogge (*30.07.17)

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    • Overture schrieb:

      Das haben wir uns auch vorgenommen, aber auch hier: Es ist wirklich nicht einfach.
      Im Haus haben wir das ja angefangen. Erst ein Teil ein bisschen werfen, dann erst auf Kommando hinterher. Dann das gleich auch draussen mit der Frisbee.
      Am Zergel will ich das genauso aufbauen. Das heisst, im Haus kann ich schon ziemlich heftig mit dem Teil in der Hand herumwedeln, und er schafft es, sitzen zu bleiben. D.h. er ist so angespannt, dass man ihn mit 2 Fingern wegtragen könnte, aber er sitzt. :D Das will ich dann auch wieder nach draussen verlagern.
      Problem: bei meinen Männern soll und darf er sofort hinter allem zerspringen, was sich bewegt oder geworfen wird. :muede: Er muss sich bei mir also immer wieder umstellen (wie in vielen anderen Bereichen auch).



      Overture schrieb:

      Bezüglich dem "Hunde brauchen keine anderen Hunde": Meinst du, dass er deswegen zu wenig Kontakt mit Fremdhunden hatte und das evtl. einen Einfluss auf seine Spielweise hatte? Oder allgemein einfach sein Verhalten bei Begegnungen?
      Ich war ja immer unsicher, wie ich mich bei Hundebegegnungen Verhalten soll und frug daher öfter in der ​HuSchu nach dem Thema. Dort wurde mir gesagt, dass Hund eben keine anderen Hunde brauche und dass man ein Dahinziehen - wenn es mich den stören würde - korrigieren solle.
      Da ich aber nicht an dem Hund rumrucken wollte, bin ich den Situationen meist eher aus dem Weg gegangen. Und kam es dennoch zu Kontakten, war ich immer unsicher, wie ich mich verhalten sollte und was genau ich vom Hund erwarte. Bin ich immer noch und das merkt er ja und umso unsicherer wird er auch.
      Nette Situation neulich: uns kommen auf einem Pfad 50cm Breite 2 schon etwas grössere Wuschel entgegen, links und rechts in der Hand des Halters, kläffen, Leine auf Anschlag. Mein Hund klatscht sich auf den Boden und liegt. Und ist von da auch nicht mehr wegzubekommen. Auch nicht, als der ​HH mit seinen beiden weiterhin wütenden Hunden in einen Seitenweg geht. Ich schaffe es dennoch nicht, Rocky dazuzubewegen, nun einfach daran vorbei zu gehen. Blöde Situation, aber damit wir alle weitergehen können, locke und ziehe ich ihn also vorbei (andere Richtung ging er auch nicht) und auf Höhe springt er dann auch in die Leine. :fear: Lehrbuchmässig also, wie es nicht laufen sollte. Es bringt mich zum Verzweifeln und mir fehlt einfach die richtige Handhabe.



      Overture schrieb:


      • Bambam ist ja, wenn viele Fremdhunde um ihn rum stehen, manchmal eher unsicher. Habe gestern einer Hundeschule geschrieben die sowohl Social Walks wie auch Lernspaziergänge und Begegnungstraining anbietet und hole mir da mal ein 10er Abo, wenn ich darf. Mal gucken wo sie uns reinstecken - und ich hoffe, wir können bald entspannter an anderen Hunden vorbei gehen (momentan zieht er einfach dahin und im Freilauf ist er nervig).


      Das ist eine gute Idee und das hab ich mir fürs nächste Jahr ja auch vorgenommen. Ich muss mich aber noch kundig machen, wo das am besten möglich ist. Ich könnte bei privaten Gruppenspaziergängen mitmachen, möchte aber erst mal "unter Aufsicht" sowas starten, damit wir auch mal eine Chance haben, zu sehen, wie man es richtig macht.


      Overture schrieb:

      POAH, dieses "hasch mich, ich bin der Frühling" ist soooo ätzend. Ich fühle mit dir.
      Das hat er ungelogen noch nie gemacht und normalerweise, wenn ich sage "Leine", bleibt er stehen und lässt sich anleinen. Wenn ich dieses Vertrauen nicht gehabt hätte, hätte ich ihm das Ding nicht ausgezogen, ohne ihn zu sichern. Das kleine Luder, innerlich musste ich ja lachen, was mir sicherlich vergangen wäre, wenn da andere Hunde gekommen wären. :roll:

      Lenny's Gesicht hätte ich gerne gesehen. :D
      Wir haben aktuell mit dem Rückruf ein paar Differenzen. Letztens habe ich mich dann mal versteckt, so wie man das bei ganz jungen Hunden macht. Als er das spitz bekommen hat, bekam er Panik und kam sowas von angeflogen, als er mich sah und ist mir an dem Tag keine 10m mehr von der Seite gewichen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rocky1217 ()

    • Neu

      @Rocky1217 Ja, ich stehe schon seit Jahren mit diversen Züchtern in Kontakt. Ich achte darauf, dass die Bullys alle wichtigen (mehr als die Erforderlichen) tierärztlichen Untersuchungen haben, keine Fehlfarben im Stammbaum sind und sich gut bewegen können/gut Luft bekommen.
      Wenn ich eine Hündin nehme, dann möchte ich auch, dass sie natürlich zur Welt kommt (weil ich vielleicht selbst auch mal züchten will) und ich möchte mir keinen Hund aus dem ersten Wurf der Mutterhündin nehmen, da ich mal Welpen aufwachsen sehen will, um zu wissen wie die Hündin vererbt.

      Worauf würdest du noch achten? Hab ich etwas vergessen? Ich nehme alle Tipps gerne an, da ich einen Bully möchte, dem es solange wie möglich gut geht =)
      Suki, Malinois * 05.11.2013
      Pitt, Malinois * 14.05.2017



      Fotos und Geschichten von den Malis
    • Neu

      Da Bambam ab März komplett untersucht werden soll hab ich Infos dazu gekriegt WAS alles getestet werden muss.
      Und paar Dinge hatte ich bis dahin als Möglichkeit nicht auf dem Schirm, finde ich aber sinnvoll.

      - Röntgen: ​HD / ​ED / Rücken (Keilwirbel), Patella
      - Gentest: Degenerative Myelopathie (gibt noch vieles mehr, aber das ist mal das Wichtigste)
      - CT/MRT: Keilwirbel (Röntgen alleine reicht nicht, Durchfluss Rückenmark - kann es ungehindert fliessen?), Durchgängigkeit der kompletten inneren Atemwege
      - Allgemeine Untersuchungen: Zahnstatus, Augenerkrankungen (Katarakt, Distichiasis, Ek- und Entropium), Herzuntersuchung mittels Schall und EKG

      Es gibt darunter auch Faktoren, die nicht messbar beurteilt werden können. Aber man kann die Bilder aus den Untersuchungen der inneren Atemwege von einem Gutachter betrachten lassen und dabei seine Einschätzung zur Situation einholen - wie gross ist das Risiko, dass der Hund mit diesem Zustand Probleme bekommt (wenn er sie nicht schon hat)? Deswegen, je später der Einsatz in der Zucht desto repräsentativer die Aussage des Gutachters

      Und sonst allgemein, Dinge die ich beim Bully nicht mehr akzeptieren würde:

      - Schnarchen (also nicht das "schnorcheln weil total verkrüppelt dalieg" sondern das richtige, laute, unangenehme Schnarchen dass der Hund auch durch Wechseln der Schlafstellung nicht los wird)
      - Wenn der Bully sich nicht selbst abschlecken kann überall und allgemein eher wie ein Brett wirkt
      - gekrümmte Vorderbeine und Durchtrittigkeit
      - Schwänzchen soll mindestens den Anus überdecken und sollte frei beweglich sein (also wackeln damit sollte möglich sein, kommt der Wirbelsäule zugute)
      - Allgemein der Eindruck des Hundes - keine/sehr wenig Falten im Gesicht, keine Hängelieder und tränenden Augen, Nasenlöcher sollten eher an eine Steckdose als an Schlitze erinnern

      Toll wäre:
      - Haben die Elterntiere vielleicht eine Art AD absolviert oder sind sonst wie sportlich aktiv (beweisbar)? Ich finds nur schon gut wenn sie irgendwas in der Art mit am Rad traben mal gemacht haben über 10-15km, so ne Art AD.

      Ups, das wurde lang, sorry :headbash:
      Liebe Grüsse

      -Lenny, Deutscher Boxer (*29.06.11)
      -Bambam, Franz. Bulldogge (*30.07.17)

      Beans für immer im Herzen <3

      Unser Bilderthread:
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    • Neu

      Irene08 schrieb:

      Worauf würdest du noch achten? Hab ich etwas vergessen? Ich nehme alle Tipps gerne an, da ich einen Bully möchte, dem es solange wie möglich gut geht
      @overture hat es ja prima zusammengefasst. :gut:

      Ich würde mir mit meinem heutigen Stand keinen Frenchiewelpen mehr nehmen wollen. Weder aus einer tollen Zucht, noch aus irgendeinem Wohnzimmer.
      Es gibt sooo viele Frenchies in allen Altersstufen, von Junghund bis alt, die nicht mehr gewollt sind. Wenn es denn wirklich einer sein soll, würde ich mich eher dort umsehen.
      Ich glaube, eine 100% Garantie auf ein langes, gesundes Bullyleben gibt es auch beim besten Züchter nicht. Es tut mir leid, wenn das jetzt sehr negativ klingt und ich bin ja auch sehr froh, dass es Bemühungen gibt, die Zucht wieder in die richtige Richtung zu lenken. Ausserdem freue ich mich über jeden gesunden Bully. Aber mir tun andererseits die abgeschobenen Tiere - aus welchen Gründen auch immer - so leid, die dann auch nicht immer in die besten Hände kommen, obwohl sie doch ein genauso schönes und behütetes Leben verdient haben.
      Ich habe dieser Tage in der Vermittlung zB ein ganz junges Frenchiemädel gesehen, noch kein Jahr alt. Sitzt in irgendeinem Tierheim, hat jetzt schon eine Anzahl Erkrankungen und ich kann mir nur schwer vorstellen,, dass sie schnell ein neues Zuhause findet. Bildhübsches Mädel mit herzzerreissendem Blick, ehrlich, ob ich das (emotional) noch stemmen könnte, weiss ich auch nicht, da muss ich jetzt ganz ehrlich sein.
      Natürlich möchte man einen gesunden Hund haben, der auch gesund uralt wird, das möchte ich natürlich am liebsten auch so haben. Aber man muss auch so ehrlich sein, dass das Risiko, dass es nicht so laufen wird, bei dieser Rasse übermässig hoch ist.

      Ich setze hier mal einen Punkt, mein Akku ist leer. :muede:

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