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Welche natürlichen Flohmittel helfen wirklich??

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    • Welche natürlichen Flohmittel helfen wirklich??

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      Hallo ihr Lieben,

      ich habe gestern 2 Flöhe auf Shula gefunden, die wohl der Hund meiner Schwester angeschleppt hat. Sie kratzt sich nicht wirklich, ich hab sie lange und gründlich durchgebürstet und überall nach Flöhen geschaut und keine weiteren gefunden (sie ist weiß, darum sieht man es gut). Allerdings befürchte ich, dass sich bereits Floheier auf ihr befinden, weshalb ich sie dennoch gegen Flöhe behandeln werden muss.

      Da ich ungern zu Chemie greife, habe ich mich informiert, welche natürlichen Mittel wirksam sind. Ich bin dabei auf Apfelessig, Zedernholzöl, Neemöl und Kieselgur gestoßen.
      Hat jemand von euch Erfahrung mit diesen natürlichen Mitteln machen können? Helfen sie wirklich? Oder habe ich keine andere Wahl als zur Chemie zu greifen?

      Ich würde mich über ein paar Tipps sehr freuen!
    • Ich habe noch nie Flohmittel benutzt bei meinem Hund damals als ich noch einen Kater hatte.

      Ein Flohkamm der mehrmals täglich zum Einsatz kam und dazu eine gründlich Reinigung der Umgebung haben völlig ausgereicht um die Flöhe wieder los zu werden..

      Mein Hund war auch sehr kurzhaarig, deswegen ging das so problemlos.
      LG Anette
      (Mohikaner/Inventar)
      Diego *2004 - † 21.06.2018



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    • Bei geringem Befall, also wenn sich nur ganz wenige Flöhe finden lassen, reicht es, die Umgebung gründlich zu reinigen (Staubsaugen, Wischen, Hundedecken in die Waschmaschine) und den Hund mit einem Flohshampoo mit Neemöl zu baden.

      Flohpuder im Staubsaugerbeutel ist sinnvoll, denn dann braucht man die Beutel nicht gleich wegzuwerfen.

      Auf diese Weise muss man nur minimal Gift verwenden :-)
      Zumindest in einer Wohnung ohne Teppiche funktioniert das sehr gut.

      Ich habe meinen Hund ca dreimal in wöchentlichen Abständen mit dem Shampoo gewaschen, und auch einige Wochen lang Puder im Staubsaugerbeutel gelassen. Einige Tage habe ich täglich gesaugt, danach nur noch alle paar Tage.

      Als irgendwann wieder ein oder zwei Flöhe da waren, habe ich das ganze wiederholt. Das ist nun einige Monate her :-)
      Ich bin sehr froh, dass ich ohne Fogger und Spot-Ons ausgekommen bin.
    • Danke schonmal für die Antworten!

      @Balljunkie Ich glaube das mit dem Bürsten allein funktioniert bei Shula nicht. Sie hat zwar nicht sonderlich langes Fell, aber sie hat seehr dichte Unterwolle, ich bezweifle, dass ich da alles gut herausbekommen werde :/

      @AkkiLeela Danke für den Tipp! Kieselerde wurde mir bisher auch von einigen empfohlen, ich hatte aber auch Angst, weil da stand, dass es nicht eingeatmet werden soll ... Wie sorge ich dafür, dass der Hund das nicht einatmet, bzw. mal sich ableckt oder so? Klingt ein wenig riskant für mich, mir wurde bisher vorgeschlagen Ritzen und Fugen der Wohnung damit zu behandeln :o

      @Doxiepoo Danke für all die Infos! Ich habe tatsächlich ein Shampoo zu Hause, welches Neemöl enthält. Ich habe auch gelesen, dass ich Neemöl einfach (stark verdünnt) auf den Hund sprühen kann. Das wäre jetzt das, was ich wohl am ehesten versucht hätte.
      Für die Umgebung habe ich sicherheitshalber so ein Spray, aber für ihre Betten etc. würde ich wahrscheinlich auch nichts chemisches verwenden, die wasche ich einfach und wische sie ab. Was macht ihr mit Betten, die man nicht richtig waschen kann?
    • Ich würde es gerade vermeiden, die Umgebung mit Gift zu behandeln, denn so bekommen dein Hund und du das Zeug ja auch in großen Mengen ab, und je nach Wirkstoff sogar monatelang. Und es ist z.b auf Wänden und glatten Böden absolut überflüssig. Wenn überhaupt, dann sollten Ritzen wie z.b an den Fußleisten besprüht werden, aber auch das war bei mir nicht nötig.

      Neemöl pur (oder weniger verdünnt als im Flohshampoo) kann für Hunde ziemlich unangenehm sein.
      Ich hatte ein Neemöl Spot On, aber mein Hund hat sich wegen des stark riechenden Zeugs so verzweifelt gewälzt und geschüttelt, dass ich es nicht wieder verwendet habe.

      Nicht waschbare Betten würde ich spätestens bei Flohbefall übrigens einfach entsorgen und durch waschbare oder abwischbare aus Kunstleder ersetzen. Denn ohne reichlich Gift bekommst du sie nicht flohfrei.
    • ich gestehe, bei Flöhen kenne ich keinen Spaß. Ich kenne genug Menschen die das auf die leichte Schulter nehmen, bloß keine Chemie, und bei denen im endeffekt nur noch der Kammerjäger geholfen hat. Und bis dahin wurden die Viecher fleißig verbreitet, weil Hundi braucht ja unbedingt Hundekontakt.
      Flöhe übertragen Krankheiten und Würmer und nur ein ganz geringer Prozentsatz befindet sich überhaupt auf dem Hund. Der Rest tummelt sich in der Wohnung, legt Eier und vermehrt sich.
      Ich hab übrigens sehr viele Kunden, die sagen das ihr Hund sich nicht kratzt und der Hund trotzdem komplett verfloht ist.
      liebe Grüße von
      Lisa-Marie

      mit meiner vollkommen verrückten Bande!
    • Ja, man kann sich darüber lustig machen, aber auch einfach sachlich richtig Flöhe bekämpfen, ohne panisch mit Gift herumzusprühen ...

      Natürlich sollte man Flöhe nicht auf die leichte Schulter nehmen-- Pestizide aber genauso wenig, ganz besonders, falls man Kinder Zuhause hat.

      Ich würde Flöhe an meinem Hund, der häufig auf meinem Schoß liegt, garantiert bemerken, und bin sie auf die beschriebene Weise definitiv losgeworden.

      In Wohnungen mit Teppichen wird das vielleicht nicht funktionieren. Oder wenn der Flohdruck in der Umgebung sehr hoch ist, also ständig welche neu eingeschleppt werden.Aber ohne geht das sehr gut.

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