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Eure Erfahrungen?

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      Dann werf ich nochmal den Schapendoes in den Raum.

      Bolonkas sind doch noch kleiner als Havaneser?? Und ich finde auch krankheitsanfälliger und weniger robust (subjektiver Eindruck).

      Aber wenn es nur an den "Äußerlichkeiten" scheitern sollte, würde ich ja mal inen Havaneserzüchter "unverbindlich" besuchen und mir die Hunde love angucken. Manchmal zerstreuen sich dann alle Zweifel von alleine.
      Mockingjay Shelties
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    • Rahel schrieb:

      Liebe Leute,
      jetzt brauch ich noch mal eure Tipps...
      Wir hatten am Wochenende endlich Zeit das Hunde-Thema im Familienkreis zu besprechen. Während ich und unser Sohn uns einen Havaneser gut vorstellen können, ist mein Mann komplett dagegen. Er findet die Hunde "zu kurzbeinig und zu langrückig"... Nun ja, reine Äußerlichkeit, ich weiß, aber was soll ich machen.
      Kommt mir bekannt vor - mein Mann wollte nichts zu kleines, ich nichts zu großes :smile: Ich bin gespannt, wofür ihr euch entscheidet. Kann leider mangels Erfahrung selbst nichts beitragen...wünsche aber eine erfolgreiche Suche! Lg Lysira
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    • Aber wenn doch hier der Fokus so auf dem Sohn liegt, wenn ich mich richtig erinnere... Kann da Papa nicht einlenken, wenn der Havaneser dem Sohn gefällt? Sonst spricht da wirklich gar nichts dagegen.

      Am ende liebt man den Hund doch sowieso.

      Sprich doch nochmal mit deinem Mann. Es bricht ihm doch kein Zacken aus der Krone, wenn ihr einen kleinen Hund habt. Wir haben einen weißen Königspudel (ja, mit schicker Klischeefrisur) und mein Mann will nie wieder etwas anderes als nen Lockenkopf.

      Bevor ihr hier jetzt verzweifelt weitersucht, wenn es doch jetzt nur um die Optik geht.
      Fafnir - Langbeinige Pudelraupe mit Flausen im Kopf und Flusen auf dem Kopf - * November 2017
    • geht doch einfach mal auf eine hundewiese gucken, einfach beobachten
      Oder schaut mal wo es eine Hundeschule gibt die auch anschaffungsberatung macht
      Ich denke ein wenig hundeschule wäre eh gut um euch vier zum Team zu machen

      Im Prinzip ist doch alles möglich das zum Familienhund taugt
      Wichtig wäre für mich das Temperament
      Einen übermütigen riesen labradudel möchte ich nicht in Kinder rein Semmeln sehen

      Das handling wäre mir wichtig. In Bezug auf grösse und Gewicht
      Und irgendwie auch in Bezug auf in und out Put... Hust...

      Rasse ist auch nur eine grobe Wahrscheinlichkeit und niemals eine Garantie für das
      was sich am Ende wirklich
      Für ein hausgenosse entwickelt

      Und, sorry
      Es ist kein elektro kleingerät...
      Also auch eine genügende Portion Herz bei der Entscheidung

      Ach ja, das Kind wächst doch auch noch... ;)

      Auf den tollen hundefotos waren doch auch nicht nur fusshupen... Menno

      :flucht:
      "If men define situations as real, they are real in their consequences“
    • ich war damals total enttäuscht das mein Vater bloß nen dackel angeschafft hat
      Ich wollte einen richtigen Hund
      Am liebsten einen Münsterländer oder Deutsch langhaar

      Ja, wurde jagdlich geführt...

      Ich wusste anfangs nicht das der dackel eine Kreuzung
      aus dem Konzentrat eines Wolfes und einem riesen Plüschherz ist :herzen1:

      Man sieht es oft nicht von außen was drinnen steckt ;)
      "If men define situations as real, they are real in their consequences“
    • Undhund schrieb:

      ich war damals total enttäuscht das mein Vater bloß nen dackel angeschafft hat
      Ich wollte einen richtigen Hund
      Am liebsten einen Münsterländer oder Deutsch langhaar

      Ja, wurde jagdlich geführt...

      Ich wusste anfangs nicht das der dackel eine Kreuzung
      aus dem Konzentrat eines Wolfes und einem riesen Plüschherz ist :herzen1:

      Man sieht es oft nicht von außen was drinnen steckt ;)
      Ich kann ja leider nur einmal gefällt mir drücken :applaus:
    • Liebe @Rahel, ich könnte natürlich auch daneben liegen aber ich vermute bei der Abneigung deines Mannes gegen die Rasse Havaneser weniger ein Problem mit der rein optischen Äusserlichkeit.
      In der Aussage "zu kurzbeinig und zu langrückig" sehe ich eher seine, vielleicht sogar nur unbewusste Befürchtung das diese Äusserlichkeiten mit körperlichen (somit auch Lebensqualität) und gesundheitlichen Einschränkungen einher gehen könnten :???: .

      Mit der Veröffentlichung der BBC Reportage Pedigree Dogs Exposed (Titel der deutschsprachigen Fassung: „Rassereine Krüppel – Hunde zu Tode gezüchtet“) 2008 und den immer wieder folgenden aufgreifen Thema "Qualzucht" in den breiten (Unterhaltungs-)Medien hat selbst ein Nichthundemensch die immer wieder aufgewärmten Negativbeispiele und dazu passenden Schlagwörter mitbekommen. Schäferhund-Schiefheck-HD, Mops-keine Nase-kann deshalb nicht atmen usw.
      Ebenso traf es Rassen mit kurzen Beinen und langem Rücken. zb. der Dackel. Ein ewig langer Körper auf vier Gehwarzen der mühseelig hinter Herrchen herdackelt wie diese Holznachziehdackel und irgendwann Dackellähme bekommt. Heißt ja schließlich auch Dackellähme.
      Ich habe einen Welsh Corgi Cardigan, also auch so einer der Kategorie "zu kurzbeinig und zu langrückig".
      Nicht selten ist Krabat der erste Corgikontakt von "Interessierten" die mich spontan ansprechen und ein Blick genügt das sie meinen angeleinten Rüden be- bzw verurteilen.
      Couchpoteito der sicher wenig Bewegung brauch. Eine Runde um den Block schafft er sicher grad noch so und springen kann er und vor allem darf er ja auch nicht, weil sonst der Rücken kaputt geht ... irgendwie sowas wie ein Deckostück auf dem Sofa, fehlt nur noch das sie das Skateboard suchen auf das ich ihn schnallen muss um von A nach B zu kommen.
      Witzig ist dann aber die Frage (die nicht mal selten auftaucht) ob Krabat ein Jagdhund ist. Weil er ja aussieht wie ein Dackel. Merke also: "kurze Beine und langer Rücken" ist das Pseudonym für einen lebensunfähigen, gequälten Arbeitshund.
      Und diese Meinung haben nicht nur Nicht-Hundehalter. So ein Mist kam auch schon von Hundesportlern und selbst hier im Forum gibt es einige die zwar keine Ahnung haben aber glauben ihren Senf dazu tun zu müssen und eine Rasse zu verurteilen.
      Auf das Lösen des Karabiners herrscht deshalb meist Stille, gefolgt von einem fassungslosen "Der kann ja rennen .... und springen ... ", man kennt das langsam.

      Ich an deiner Stelle würde nochmal mit dem Mann ohne Sohn sprechen, so das ihr etwas freier auch über Sorgen und Bedenken sprechen könnt und leichter auf einen Nenner kommt.
      Auch wenn 6jährige schon eine gewisse Reife und Eigenverantworung inne haben (ist ja auch die Zeit der Einschulung, nicht?), aber Themen wie Krankheit, dadurch einhergehende Einschränkung, Kosten, Tod usw. sind dann doch ein Bereich den die Erwachsenen allein klären müssen.

      Vielleicht lässt dein Mann sich ja auf einen zweiten (unvoreingenommenen) Blick auf den Havaneser ein und wäre bereit die Rasse persönlich kennen zu lernen. zb. auf einer Hundeausstellung.
      Klar, die Haarpracht eines Ausstellungshundes ist nicht unbedingt ein Vorteil (unterstreicht sie ja nun auch die Körperform und lässt ihn mitunter behebiger wirken) aber es geht ja um den Charakter und in echt merkt man schnell das man es mit einem schlauen, munteren Hund zu tun hat der sich wunderbar in eine Familie mit einfügt uns sicher nicht eingeschränkt ist :D
      Alternativ gebe es auch die Möglichkeit auf FB nach einer Rassegruppe zu suchen und an einem Treffen teilzunehmen. In freier Wildbahn kommt der Charme erst richtig durch.
      LG Romina mit
      Sams(on), Schnauzer-Briardmix *05.04.2005 / Krabat, Welsh Corgi Cardigan *03.06.2014

      Das Leben wäre ein kleines Stück gerechter, wenn Dummheit ein Sperrungsgrund wäre.



      Helena, Corgi-Mix *24.04.02 / + 06.02.14
      Das Herz auf vier Pfoten
    • So ein langer Rücken kann anfällig sein, Dackel haben sehr oft Rückenprobleme. Bei Havanesern weiss ich es nicht.
      Ich weiss nur, dass alle vorher die Fellpflege unterschätzt haben, wenn sie nicht schon vorher einen Kleinhund mit viel langem Fell hatten. Einmal über die Wiese geflitzt und dann ist Schluß weil mindestens 50 Kletten im Fell sind :( : , finde ich schon eine starke Einschränkung. Abgesehen davon habe ich leider bisher nur Kläffer von denen getroffen, da scheine ich Pech gehabt zu haben, weil es ja doch einige gibt, die die ganz toll finden.
    • Natürlich muss bei der Wahl der Rasse in erster Linie das Wesen des Hundes zum Halter passen. Meiner Meinung nach sollte der Hund dennoch allen Familienmitgliedern auch optisch gefallen, damit einfach die Bindung leichter fällt.

      Ich habe es im Umfeld mitbekommen:
      Mutter und Töchter haben sich durchgesetzt und einen Zwergpudel angeschafft, obgleich der Vater (übrigens der Einzige mit Hundeerfahrung in der Familie) einen Labbi der Kurzhaarcollie wollte.
      Ende vom Lied: Der Mann geht bis heute nicht mit dem Hund Gassi oder beschäftigt sich mit ihm. Er gibt offen zu, dass er mit dem Hund nicht warm wird und ihn gerade wenn es mal Probleme gab, nicht wohlwollend betrachten konnte. Weil er ihn von Anfang an bereits optisch überhaupt nicht leiden mochte.

      Ich selbst habe übrigens mehrere Havaneser in der Nachbarschaft, die alle ausdauernd, laut und schrill kläffen (im Garten, im Haus bei Geräuschen, bei Hundebegegnungen usw.) - allein diese Erfahrung führt dazu, dass hier auch niemals einer einziehen würde (neben der Tatsache, dass ich sie optisch überhaupt nicht leiden mag). Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob die alle schlecht erzogen sind oder die Neigung zu Kläfferei rassetypisch ist.

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