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Wann hört beissen auf?

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      Hey :winken:

      Das da

      Nefelee schrieb:

      Wir gehen 2-3 Mal am Tag für jeweils 10 Minuten mit ihm gassi. Er ist allerdings draußen und gerade im dunkeln ein kleiner Schisser der nicht wirklich raus will... Also raus schon nur bitte nicht vor die Haustür auf die Straße
      Spielen tun wir mehrmals am Tag je nachdem wie er drauf ist. Da gibts keine Regel. Und wir spielen entweder in der Wohnung, im Garten oder im Hinterhof mit ihm
      So gut wie jeden Tag. Er spielt gerne mit dem Nachbarshund der auch nicht viel größer ist und die beiden spielen so gut wie jeden Tag zusammen. In der Welpenstunde 1-2 Mal in der Woche spielt er mit anderen Welpen(sind nie viele und die Trainer sind keine der Sorte "da muss er durch" wenn einer der Hunde zu wild wird oder überfordert wird greifen sie ein.) Mit dem Hund meiner besten Freundin die auch nciht groß ist hat er gestern auch gespielt aber die wollte nicht ganz so also ist er eher erkunden gegangen. Er hat also ca 1-2 Mal am Tag wirklichen Hundekontakt wo er spielen kann mit ihnen.
      Alleine ist er fast komplett gar nicht. Mal abgesehen von auf die Toilette gehen ist immer jemand da
      klingt nach ein bisschen zu viel und nicht ganz optimal.
      Könnte sicher schlimmer sein aber da kannst noch bissel dran schrauben.
      Und zwar nach Unten.


      Nefelee schrieb:

      Was ist das für einer und kann er meiner Schnappschildkröte was beibringen?
      Oh sie zeigt Deinem Hutzel sicher gerne, wie man mit Schaum vorm Mund Kühe fertigmacht :ugly:
      Etwas ist ja immer, gell :p


      Mich dünkt Dein Hund hat zu viel Action.
      Zu viele Inputs. Von allem ein wenig zu viel.
      Und das stapelt sich, sozusagen und wird im Hund drin immer mehr und immer mehr und irgendwann platzt's halt irgendwo und muss sich entladen.
      Das wäre dann wohl Dein Haar und Deine Pelle.

      Ist nicht leicht, gell? :streichel:
      Bist Du offen für Hinweise oder ist's Dir grad zu viel? :streichel:
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.
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    • :winken: Hallo. Ich kenne das ... mein Kleinpudel ist jetzt 5 Monate alt und juchu - es ist mittlerweile viiiiiel besser geworden. Bei Chap haben wir das Gefuehl er lernt sich mittlerweile selbst zu regulieren, d.h. nicht mehr jedem sich bewegenden etwas (haengende Haare, Fuesse, Hosenbeine) nachzuwetzen und reinzubeissen. Als Welpchen hat er sich oft in Schnappi verwandelt, meistens wenn er gerade voll Adrenalin war (also wenn viel Action war vorher). Wir haben ihn dann aus der Situation geholt, manchmal half es schon ihn ruhig zu halten mit den Haenden rechts und links am Koerper, so dass er runter faehrt. Was mir auffiehl war auch, dass er extrem wuschig und schnappig wurde wenn man ihn ueber- und am Kopf gestreichelt hat, von oben. Meist ist er dann irgendwann in den Schnappimodus verfallen. Ruhiges and der Seite streicheln waehrend wir seitlich neben ihm knieten hat ihn nicht so hochgepuscht.
      Was uns pers. auch half war das Erlernen eines Abbruch Kommandos ("leave it") Wir haben das schon frueh geuebt, weil es wichtig hier im Alltag mit einem alten Zweithund ist, (so dass man ihm vermitteln kann sie in Ruhe zu lassen wenn es ihr zu wild wird). Das benutzen wir mittlerweile wenn er doch nochmal auf die Idee kommt uebermuetig unsere Hodenbeine anzupeilen :headbash: Klappt hier wunderbar :gut:
      Maya (Bienchen), Cavalier King Charles Spaniel 2003-2017
      Hazel, Kleines Windspiel *2006
      Chap, Kleinpudel *2018

      "You don't have to attend every argument you're invited to"
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    • Bin nach dem Gelesenen auch fast der Meinung er braucht evtl. mehr Ruhe.

      Das mit dem Anrempeln war symbolisch gemeint. Unser 40kg Hund spürte sonst nichts von meiner Meinung. Und irgendwie musste ich anfangs zu ihm durchdringen. Inzwischen ist die Beziehung ganz anders. Alles passiert sehr liebevoll und Berührungen und leise Kommandos reichen.

      Beim kleinen Welpen reicht normalerweise ein deutliches Antippen (Du merkst schon, ab wann er es ernst nimmt) im Schulterbereich um zu zeigen, dass man etwas nicht will.

      Erste Variante ist natürlich immer: Hund ignorieren wenn er etwas Unerwünschtes mit Dir macht. Das ist allerdings für den Menschen auch ganz schön schwierig. Komplett ignorieren und wegdrehen. Hilft jedoch meistens schon.
      Kannst Du Deinen Hund ignorieren wenn er Dich anbeisst? Also wegdrehen, nicht kommentieren, nicht anschauen. Und das vier- fünfmal. Normal gibt er dann auf. Weil er lernt sehr schnell, dass sein Beissen zu nichts führt.

      Ich konnte anfangs auch nicht "gar nicht reagieren". Musste ich auch erst lernen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ny00070 ()

    • CH-Troete schrieb:

      klingt nach ein bisschen zu viel und nicht ganz optimal.
      Könnte sicher schlimmer sein aber da kannst noch bissel dran schrauben.
      Und zwar nach Unten.
      Mhm okay. Und was geht am besten weg? 2-3 Mal Gassi gehen hört sich für mich nicht sehr viel an, vor allem weil wir wirklich sehr ruhig wohnen und er nicht irgendwie in die Innenstadt geschickt wird oder so. Könnte aber auch daran liegen das ich hauptsächlich muss großen Hunden gegangen bin immer die durchaus Power hatten. ZB der Goldi meiner Tante der nach einer Stunde über den Berg was echt ne scheiß Anstrengung ist nach kurzer Pause weiter wollte... Verlangt natürlich niemand von Junior aber vllt kommt mir deshalb alles so wenig vor? Das Spielen mit dem Nachbarshund könnte man denke ich eingrenzen auch wenn es schwierig ist weil die beiden zusammen im Hinterhof sind. Inzwischen ist Welpi aber genauso groß wie der andere und deutlich wilder... Meistens zieht er dem 'alten' am Schwanz, den Ohren, oder am Bart und der lässt sich das geduldig gefallen bist er ihn kurz in seine Schranken weist.
      Spielen haben wir schon eingeschränkt und er beschäftigt sich gut alleine. Des öfteren mit meinen Hausschuhen aber das ist mir inzwischen ehrlich gesagt egal. Wenn er unbedingt die Schuhe rumtragen will soll er eben :roll: :smile:

      CH-Troete schrieb:

      Oh sie zeigt Deinem Hutzel sicher gerne, wie man mit Schaum vorm Mund Kühe fertigmacht
      Etwas ist ja immer, gell


      Mich dünkt Dein Hund hat zu viel Action.
      Zu viele Inputs. Von allem ein wenig zu viel.
      Und das stapelt sich, sozusagen und wird im Hund drin immer mehr und immer mehr und irgendwann platzt's halt irgendwo und muss sich entladen.
      Das wäre dann wohl Dein Haar und Deine Pelle.

      Ist nicht leicht, gell?
      Bist Du offen für Hinweise oder ist's Dir grad zu viel?
      Was denkst du würde ein Ruhetag ihm helfen? Also ein zwei Tage nichts tun? Kein Gassi(bis eben die Toiletten gänge), kein Bällebad, nur vllt ein Spielzeug mit dem er sich beschäftigen kann und mit dem man immer nur ein paar Minuten spielt, viel Auszeiten und ansonsten Fehlverhalten wie Betteln und springen einfach komplett ignorieren?

      Offen für Hinweise immer zu viel aber auch... :verzweifelt: Meine Eltern diskutieren schon ob es das richtige war weil ich praktisch jeden Tag seit er da ist min einen Zusammenbruch hatte. Ich gehöre nicht zu den Aspergern die richtige Melt-Downs haben mit schreien und allem aber Junior treibt es manchmal ein bisschen zu weit mit meinen Nerven. Heute ging es aber schon wieder ein wenig besser

      Maya2003 schrieb:

      Hallo. Ich kenne das ... mein Kleinpudel ist jetzt 5 Monate alt und juchu - es ist mittlerweile viiiiiel besser geworden. Bei Chap haben wir das Gefuehl er lernt sich mittlerweile selbst zu regulieren, d.h. nicht mehr jedem sich bewegenden etwas (haengende Haare, Fuesse, Hosenbeine) nachzuwetzen und reinzubeissen. Als Welpchen hat er sich oft in Schnappi verwandelt, meistens wenn er gerade voll Adrenalin war (also wenn viel Action war vorher). Wir haben ihn dann aus der Situation geholt, manchmal half es schon ihn ruhig zu halten mit den Haenden rechts und links am Koerper, so dass er runter faehrt. Was mir auffiehl war auch, dass er extrem wuschig und schnappig wurde wenn man ihn ueber- und am Kopf gestreichelt hat, von oben. Meist ist er dann irgendwann in den Schnappimodus verfallen. Ruhiges and der Seite streicheln waehrend wir seitlich neben ihm knieten hat ihn nicht so hochgepuscht.
      Was uns pers. auch half war das Erlernen eines Abbruch Kommandos ("leave it") Wir haben das schon frueh geuebt, weil es wichtig hier im Alltag mit einem alten Zweithund ist, (so dass man ihm vermitteln kann sie in Ruhe zu lassen wenn es ihr zu wild wird). Das benutzen wir mittlerweile wenn er doch nochmal auf die Idee kommt uebermuetig unsere Hodenbeine anzupeilen Klappt hier wunderbar
      Das macht Hoffnung^^ Witzigerweise mag er keine sockigen Füße und sondern nur nackte. Das mit dem ruhig halten klappt bei ihm in ca 50% der Fälle also mal ja und mal nein. Was klappt ist ihn in seine Box zu setzen. Mir blutet zwar das Herz wenn er dann jault aber ich weiß auch das er von selbst in seine Box geht und sie auch zu kennt. Er sieht uns dabei auch immer und kommt raus sobald er sich beruhigt wobei er meistens nach kurzer Zeit einschläft.
      Abbruchsignal versuchen wir, nur irgendwie keine Ahnung. Teils ist es auch so das er Schnappi ist, man es ihm verbietet und er einfach iwo hin läuft und es laufen lässt... :ka: Er hat schon den Spitznamen "Pinkel Demonstrant"
      Und zu dem verschreiben sag ich mal nichts wenn es ausnahmsweise mal nicht MIR passiert :D

      ny00070 schrieb:

      Bin nach dem Gelesenen auch fast der Meinung er braucht evtl. mehr Ruhe.

      Das mit dem Anrempeln war symbolisch gemeint. Unser 40kg Hund spürte sonst nichts von meiner Meinung. Und irgendwie musste ich anfangs zu ihm durchdringen. Inzwischen ist die Beziehung ganz anders. Alles passiert sehr liebevoll und Berührungen und leise Kommandos reichen.

      Beim kleinen Welpen reicht normalerweise ein deutliches Antippen (Du merkst schon, ab wann er es ernst nimmt) im Schulterbereich um zu zeigen, dass man etwas nicht will.

      Erste Variante ist natürlich immer: Hund ignorieren wenn er etwas Unerwünschtes mit Dir macht. Das ist allerdings für den Menschen auch ganz schön schwierig. Komplett ignorieren und wegdrehen. Hilft jedoch meistens schon.
      Kannst Du Deinen Hund ignorieren wenn er Dich anbeisst? Also wegdrehen, nicht kommentieren, nicht anschauen. Und das vier- fünfmal. Normal gibt er dann auf. Weil er lernt sehr schnell, dass sein Beissen zu nichts führt.

      Ich konnte anfangs auch nicht "gar nicht reagieren". Musste ich auch erst lernen.
      Okay 40kg sind was anderes als die 4,5kg die er wiegt... Dadurch das wir Fliesenboden haben reicht wirklich schon der geringste Druck. Wir schieben ihn meistens einfach von uns weg bzw setzen ihn runter wenn er auf dem Schoß liegt.
      Ignorieren juckt ihn leider überhaupt nicht wie gesagt :| Wir sprechen dann nicht mit ihm, gehen weg, kucken ihn nicht an und reagieren generell einfach überhaupt nicht mehr. Scheinbar denkt er aber dann manchmal das es ein Jagdspiel ist und wird erst richtig heftig.
      Der schlaue lernt von allem und jedem
      Der normale lernt nur von sich selbst
      Der dumme weiß schon alles besser
    • Also pauschal kann ich das ehrlich gesagt nicht genau beantworten. Abends geht er um halb 10 hoch zu meinen Eltern in die Box und schläft bis um kurz nach 6(mit 1-2 Pinkelpausen in der Nacht). Morgens tobt er erstmal von sich aus wie ein bekloppter und legt sich dann meistens bis um halb 8/8 wi wieder hin. Und so geht das dann eigentlich den ganzen Tag. Also schlafen bzw ruhen tut er insgesamt um die 18-20 Stunden am Tag. Wenn er wach ist dann ein richtiges Energiebündel aber sonst? Manchmal schläft er auch nicht sondern liegt einfach ruhig da und beobachtet oder er liegt im Schoß, Nase in den Hals gedrückt und lässt sich da kuscheln und ist wach aber das find ich ehrlich gesagt auch nicht schlimm
      Der schlaue lernt von allem und jedem
      Der normale lernt nur von sich selbst
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    • Ne deswegen war ich ja auch verwirrt das es zu viel ist. Das Gassi sind am Tag ca 20-30 Minuten, mit dem Nachbarshund spielt er vllt 10-15 min am Tag und sonst tobt er einfach so wie es ihm gefällt. In der Hundeschule ist es natürlich länger aber das ist nur 1-2 Mal die Woche und die Welpen spielen auch nicht die ganze Zeit. Im Hinterhof tobt er zB wenn wir ihn raus gebracht haben fürs Geschäft und dann rennt er da noch wie ein bekloppter rum. Davon abgesehen spielt er eben auch mal ruhig und klaut Schuhe oder ein bisschen wilder mit dem Bällebad. Wir animieren ihn eigentlich überhaupt nichg großartig zum spielen weil er sofort überdreht und deswegen spielen wir auch nie zu lange mit ihm. Er darf aber wenn er will auch länger spielen.
      Das trainieren von Sitz zB geht auch nie länger als ca 5 Minuten am Stück bevor er eine Pause hat.
      Der schlaue lernt von allem und jedem
      Der normale lernt nur von sich selbst
      Der dumme weiß schon alles besser

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