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Mutter will Hund abgeben

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      Celinalia schrieb:

      Allerdings haben wir uns extra einen Hund gekauft, bei dem diese Krankheiten beinahe ausgeschlossen waren.
      Das ist leider ein Trugschluß, jeder Hund kann krank werden, und wenn er aus unseriöser Quelle stammt ist die Gefahr noch höher.
      Zudem gibt es auch noch viele andere Faktoren die Krankheiten auslösen können.
      LG Anette
      (Mohikaner/Inventar)
      Diego *2004 - † 21.06.2018



    • Ich denke auch, dass es normal ist, dass Deine Mutter erst mal überfordert ist. Dich hat sie ja auch grossgezogen und nicht nach einer Woche abgegeben. Hilf ihr und unterstütze sie, wo Du kannst. Dass der Hund vermutlich von einem Vermehrer stammt, heisst nicht zwangsläufig, dass er krank ist. Vor Krankheit ist auch nicht der höchstdekorierteste Rassehund und Ausstellungssieger gefeit, der aus einer weltbesten Zucht stammt. Und weder Deiner Mutter noch Du wart nach einer Woche stubenrein. Deine Mutter sollte sich auf ihre Stärken besinnen, denn die muss sie als Lehrerin unzweifelhaft haben - und dazu gehören vor allem Geduld und Verständnis.
      Dann kann sie auch ganz langsam anfangen, die Welpenzeit zu geniessen, die ist wunderschön und leider viel zu schnell um. Denn wenn sie jetzt wieder scheitert, werdet ihr nie wieder ein Tier
      aufnehmen.
      Wenn du barfuß durchs Leben läufst, kann man dir auch nichts in die Schuhe schieben.

      Maren mit Bondi, Seppi und Louis und den Sternenjungs Ali und Gustel
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    • An deiner Stelle würde ich mich mit der Mutter an einen Tisch setzen und dann alle Bedenken und aktuellen Probleme aufschreiben - und dann schauen, welche Lösungsmöglichkeiten es gibt. Am besten stellst du ihr dazu einen Tee und einen Happen zu essen hin, denn mit leerem Magen und wenn man gerade emotional ist fallen Lösungen schwer.


      Hund könnte krank werden? Wie wäre es mit einer Kranken- und OP-Versicherung? Würde ihr das die finanzielle Angst nehmen?

      Hund hört noch nicht auf nein (was ja logisch ist, kennt er eben nicht)? Würde es helfen, wenn ich euch darüber einfach ein wenig was durchlest und dann versucht, das Schritt für Schritt aufzubauen? Mit realistischen Zeitvorstellungen.

      Hund ist noch nicht stubenrein? (Was auch logisch ist) wie könntet ihr die Runden unter euch besser aufteilen?

      usw.
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    • Huhu :winken:

      das tut mir leid, dass ihr so einen Stress habt... ja, ein Welpe ist sehr anstrengend und eine große Umstellung, ich hatte schon selbst 3x die Ehre xD .
      Besonders, wenn die ganze Verantwortung (gefühlt) an einer Person klebt, nämlich deiner Mutter, kann man sich schnell überfordert fühlen, denn der Welpe muss in Beruf, Termine, Haushalt und andere Verpflichtungen mit hineinpassen...

      Erstmal würde ich mit anderen Hundehaltern Kontakt suchen, wenn man Gassi geht. Manchmal lernt man nette Leute kennen, die auch schon Welpen hatten und Tipps parat haben oder auch mal einspringen könnten, wenn man Unterstützung braucht.

      Dann würde ich mich mal in den nächsten Hundeschulen umschauen, oft hilft schon der Gedanke, dass man bald einen Kurs besuchen kann mit dem Welpen und sich da auch mal aussprechen kann beim Trainer oder anderen Hundebesitzern. Mir hilft es immer, wenn mir andere sagen, dass es ihnen ähnlich ging, dann fühle ich mich mit meinen Problemen nicht so allein... :dafuer:

      Die Betreuung könntet ihr vielleicht auch mit einem Aushang im Supermarkt sicherstellen? Besonders einen Welpen würde bestimmt so manche Rentnerin gern gegen einen Obulus beaufsichtigen, wenn eure Oma nicht kann.

      Spiegel abkleben ist ja nicht für immer, nur bis der Kleine ein bisschen größer ist...

      Und, es gibt sehr viele gesunde Hunde, die nicht aus der (offiziellen) Zucht stammen. Damit will ich nicht sagen, dass man sich so einen Hund holen soll, aber nun ist euer Hund da und fit und aktiv, da würde ich das wegen dem Züchter und dass er euch betrogen hat, ad acta legen. Hilft ja nichts und ändern man man jetzt auch nichts mehr.
      Euer Hund jedenfalls kann für die Umstände seiner Herkuft nun gar nichts :ka:

      Vielleicht setzt ihr euch mal zusammen, und schreibt eine klassische Pro und Contra Liste. Und bei Contra gleich Lösungsvorschläge um das Contra zu entschärfen...

      Vielleicht klärt sich so auch das Gefühlschaos deiner Mama und ihr könnt sachlich erkennen, ob es machbar ist, die Maus bei euch aufwachsen zu lassen.

      Seht ihr sachlich gesprochen keine Möglichkeit, würde ich möglichst schnell den Kleinen abgeben, solange er noch so winzig ist, das erhöht seine Chancen und er ist noch nicht so sehr an euch gebunden.

      Alles Gute für euch!
      Don't forget to smile
    • Celinalia schrieb:

      Allerdings haben wir uns extra einen Hund gekauft, bei dem diese Krankheiten beinahe ausgeschlossen waren.
      Sei mir nicht böse, aber Golden Retriever sind auch aus seriöser Zucht nicht gerade die Hunderasse, die man als besonders gesund bezeichnen kann ... Man kann das Risiko minimieren, indem man bei einem gescheiten Züchter kauft. Aber es gibt andere Rassen, bei denen sieht es deutlich besser aus bei dem Thema.

      Celinalia schrieb:

      Aber meine Mutter hat auch starke körperliche Anzeichen, dass es ihr deswegen nicht gut geht.
      Ganz ehrlich: In meinen Augen ist das kein Thema für ein Hundeforum, sondern gehört in ganz andere Hände. Fachlich qualifizierte. Wenn ein erwachsener Mensch angesichts eines völlig normalen Hundekinds derart krank wird, dann sollte man sich an passender Stelle Hilfe suchen. Diese Stelle ist nicht hier. ;)
    • Das was du beschreibst, ist einfach ganz normales Verhalten das ein kleiner Welpe mit sich bringt. Wenn man sich vor dem Kauf also (wie du meintest) wirklich viele Gedanken macht, müsste man damit also gerechnet haben.

      Zum Thema Kosten:
      Unser vorheriger Hund war aus solch einer unseriösen Zucht (haben ihn aus zweiter Hand übernommen um ihm zu helfen). Der hat in den 10 Jahren in denen wir ihn hatten weniger Tierarztkosten verursacht als mein jetziger Hund der aus seriöser Zucht stammt innerhalb von den 2 Jahren die er jetzt bei uns ist.

      Man muss sich allerdings beim Hundekauf darüber im Klaren sein, dass immer irgendwas mit dem Hund sein kann, daher war ich auch nicht sonderlich geschockt, dass ich im ersten Jahr mehrere tausend Euro beim Tierarzt lassen musste.

      Evtl hat deine Mutter wirklich den sog. Welpenblues, aber ihr hattet ja auch noch nie einen Hund richtig? Manche Menschen sind eben auch einfach keine Hundemenschen und schneller genervt, enttäuscht, überfordert etc mit hündischem Verhalten, welches sie bis dato eben noch nicht kannten.


      Da deine Mutter die Hauptverantwortung für den Hund hat, sollte sie sich erstmal beruhigen und sich dann darüber Gedanken machen ob sie das die nächsten 1,2,3 Jahre so durchhalten kann mit deiner Hilfe bis der Hund erwachsen ist und alles ‚geordnet‘ und einfacher zugeht.

      Es hört sich für mich so an, als hätten sich bei dieser Aktion einfach alle überschätzt, also Mutter sowie auch Oma. Und jetzt müsst ihr eben (bitte so schnell wie möglich! und am besten zu dritt) überlegen, ob ihr das irgendwie managen könnt für die nächste Zeit oder nicht. Und wenn diese Überlegung zu einem nein führt den Hund in gute Hände abgeben, nicht wieder zurück zu diesem ,züchter‘.
    • Hi Celina,

      lade doch mal deine Mutter hierhin ein :smile:

      Deine Mutter ist für euch alle komplett alleine verantwortlich.

      Dazu kommt noch die körperliche Anstrengung (ich erinnere mich noch gut an meine eigenen Augenringe wegen Schlafmangels, das hatte ich bisher 3 mal, weil meine Hunde alle als Welpe zu uns kamen).

      Dass da derzeit alle Existenzängste auf einmal auf sie einprasseln, kann ich irgendwie nachvollziehen.

      Was DU machen kannst: Entlaste deine Mutter!
      Übernehme Aufgaben, und damit auch ein Stück Verantwortung für den Hund.

      Du kannst im Haushalt helfen, bei den Einkäufen - einfach auch für deine Mutter Raum schaffen, dass sie Schlaf nachholen kann.
      Wenn sie merkt dass sie nicht alleine dasteht, sondern dich als Stütze hat, gibt ihr das vielleicht auch etwas Mut.

      Zur Stubenreinheit: das wird noch ein Weilchen dauern. Deine Oma muss also mit einbezogen werden, denn euer Welpe wird noch nicht stubenrein sein, wenn eure Oma als Tagessitter einspringt.

      :???: - Barney muss sich ja auch an die Oma und deren Umfeld gewöhnen. Kannst du mit ihm vielleicht jetzt mal eine Nacht dort verbringen? Dann könnte deine Mutter mal wieder richtig durchschlafen... das beruhigt die Nerven schon mal ungemein.

      Zur Absicherung für größere Krankheitsfälle gibt es auch Krankenversicherungen für Hunde.

      Ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist, ich vermute schon Jugendliche?
      Dann hast du vielleicht die Möglichkeit, schon einen kleinen Job anzunehmen (vielleicht kannst du jüngeren Schulkindern Nachhilfe geben, oder auch eine Wochenzeitschrift austragen?).

      Für die Welpenzeit könnt ihr euch hier massig bewährte Tipps holen, das ist nicht das Problem.
    • Schreibt die Punkte auf und diskutiert sie hier- ein Forum ist zum Helfen da und nicht um vorschnell aufgrund von Beschreibungen zu pathologisieren.
      Gerade Leute , die im Vorfeld alles durchdenken und festlegen wollen, werden dann von der Realität eingeholt. Das ist normal, aber löst eben häufiig Welpenblues aus.
      Krakenversicherung oder wenigstens umfangreiche OP Versicherung abschliessen! Hund mit 4 Monaten röntgen lasssen, dann reichen kleine Operative Eingriffe bei z.B. Hüft-Dysplasie. :dafuer:
      Ich denke dieses "lieber nicht" soll sich nicht durchs Leben ziehen. Bei der Katze war es schon ein großer Verlust, beim Hund wird es noch schlimmer. Man muß seinem Kind auch mal Mut vermitteln können, daß man gemeinsam Dinge meistert und es lohnt, nach Lösungen zu suchen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von wow... ()

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