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Ich kann keine Bindung aufbauen - was tun wenn du den eigenen Hund nicht magst?

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      Gib den Junghund ab, je früher desto besser.

      Und mach bitte (!) keinen weiteren Versuch mit einem Zweithund.

      Falls nach dem Tod deines Ersthundes Mal wieder einer einziehen soll, könntest du vielleicht Pflegestelle werden, und ggf. den richtigen Hund behalten.
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    • Kann es sein, dass du dich mit dem selbstgemachten Druck selbst ein wenig blockierst?
      Manchmal macht man sich ja selbst ordentlich Stress und dann haben Emotionen keine Chance.

      Vielleicht kannst du erstmal versuchen, dich ein wenig zu entspannen. Abgeben geht ja immer noch.


      P.S.: Als mein Dicker zur Seniorin kam, dachte ich auch - zu dem werde ich nie so eine Bindung haben, wie zu ihr. Als die jetzige Chefin zum Dicken dazu kam, dachte ich das wieder. Hab mich ganz schön getäuscht, auch wenn das nicht von heute auf morgen ging.

      Aber es gibt natürlich auch Fälle, da passt es einfach nicht zwischen Hund und Halter. Oder zwischen Mensch und Mensch. Oder Hund und Hund.
      Das ist kein Grund für Schuldgefühle und du versorgst sie doch dennoch rundum.
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    • Nerd-O-SaurusRex schrieb:

      Ganz klar, such ihm ein neues und vor allem gutes zu hause. Und mach dich selber nicht fertig, kann schon mal passieren das es eben einfach nicht passt :ka:
      Nur schau genau wo der Hund hinkommt damit er nicht zum Wanderpokal wird, nehm dir Zeit um jemand anderes zu finden wo du sicher sein kannst das es ihm gut gehen wird.
      Da kommen mir gerade wirklich die Tränen, ich danke dir für soviel Verständnis. Das ist etwas, dass mir beim Thema "Hund abgeben", vielleicht auch verständlicherweise, nicht oft entgegenkommt.
      Das Wanderpokalsein ist auch ein ganz großes Thema meiner Schuldgefühle, denn ich will ihr natürlich nichts Böses, sie ist ein guter und fordender Hund.
      Sie kommt von einer Züchterin, die ihre Hunde immer zurücknimmt. Ich hatte auch mit ihr schon gesprochen, aber, wie meine Freunde auch, ist ihre Einstellung zunächst auch: Du musst es doch nur länger versuchen, das wird schon
    • straalster schrieb:

      Kann es sein, dass du dich mit dem selbstgemachten Druck selbst ein wenig blockierst?
      Manchmal macht man sich ja selbst ordentlich Stress und dann haben Emotionen keine Chance.

      Vielleicht kannst du erstmal versuchen, dich ein wenig zu entspannen. Abgeben geht ja immer noch.


      P.S.: Als mein Dicker zur Seniorin kam, dachte ich auch - zu dem werde ich nie so eine Bindung haben, wie zu ihr. Als die jetzige Chefin zum Dicken dazu kam, dachte ich das wieder. Hab mich ganz schön getäuscht, auch wenn das nicht von heute auf morgen ging.

      Aber es gibt natürlich auch Fälle, da passt es einfach nicht zwischen Hund und Halter. Oder zwischen Mensch und Mensch. Oder Hund und Hund.
      Das ist kein Grund für Schuldgefühle und du versorgst sie doch dennoch rundum.
      Sehr guter Einwand. Es ist tatsächlich in der kurzen Zeit in der sie hier ist viel mit mir persönlich, gesundheitlich und arbeitstechnisch passiert, was ja leider nicht immer voraussehbar ist. Ich denke schon, dass sich mein persönlicher Stress in die Beziehung zu ihr eingeschlichen hat.
    • Hey :winken:
      Willkommen im Forum :smile:

      Wohinjetzt schrieb:

      Gibt es vielleicht jemanden der ähnliche Erfahrungen gemacht hat? Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.
      *meld*
      Ich erzähl' einfach mal, ja?

      Seit ich mit meinem Schatz zusammen bin, habe ich ausschliesslich Welpen vom Züchter. Ich studiere die Linien und kaufe exakt genau das, was ich will (ich versuch's zumindest :D ) Er hat eigentlich Angst vor Hunden und sehr Angst um die Katzen (sitzt ganz ganz tief), für mich ist es ein gangbarer Kompromiss und er kommt gut damit zurecht :smile:

      Ausnahmslos alle tolle Hunde :herzen1:
      Nun, ich mag Welpen nicht wirklich. Junghunde finde ich fürchterlich.
      Ich ertrage es und ich nehme es in Kauf.
      Ich verhalte mich so wie man das tut mit Welpen und Junghunden. Ich tue alles, dass ich irgendwann einen brauchbaren, für mich anständigen Hund habe.

      Bis ich eine echte Beziehung zu einem Hund, der als Welpe zu mir kommt aufbauen kann, dauert das Monate bis Jahre :ka:
      Ich verliebe mich allgemein nicht schnell und in Babies und Jungspunde schon gar nicht.
      Ich bin einfach so :ka:
      Für mich braucht's ein erwachsenes Tier damit ich wirklich was anfangen kann damit emotional.


      Dein Wuffel ist ja noch recht jung :smile:
      Eeeeeigentlich kannst Du nach gar nicht wissen, ob Du ihn magst, noch ist es eine hübsche Hülle mit bunter Knete im Kopp.
      Das was den Hund ausmacht, hast Du ja noch gar nicht :ka:

      Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mir arg überlegen ob ich einen Hund dieser Rasse will. Wenn ja: warum? Was macht die Rasse aus, dass es diese sein muss?
      Dann würde ich mich mit den negativen / unerwünschten Eigenschaften beschäftigen.
      Also XYZ-in-Not und Probleme mit Rasse XYZ suchen.
      Kann ich damit leben? Will ich sowas? Finde ich es vielleicht sogar gut? (was dem einen Freud ist des andern Horror...) :smile:
      Falls ja: beissen! Durchhalten!
      Und vorallem such' Kontakt zu Leuten, welche diese Rasse halten und red' mit ihnen über die Probleme in der Hundejugend :smile:
      Lass Dich motivieren und kotz' Dich aus (wir können hier recht gut zuhören).
      Falls nein: Hund schnellstmöglich abgeben, dem Hund zuliebe.

      Ich find's übrigens toll was Du machst und super dass Du Dich - um Deinetwillen - weiterbildest. Super :bindafür: :dafuer:
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.
    • Nur so nebenbei: Ich finde es gut, dass du die Sache so klar und gefasst besprechen kannst.

      Man merkt, dass du das beste für den Hund willst. Mach dich nicht fertig, solange die Hündin ein gutes Zuhause findet, wo sie wirklich geliebt und behalten wird, ist alles gut.
      Fafnir - Langbeinige Pudelraupe mit Flausen im Kopf und Flusen auf dem Kopf - * November 2017
    • Wohinjetzt schrieb:

      Sehr guter Einwand. Es ist tatsächlich in der kurzen Zeit in der sie hier ist viel mit mir persönlich, gesundheitlich und arbeitstechnisch passiert, was ja leider nicht immer voraussehbar ist. Ich denke schon, dass sich mein persönlicher Stress in die Beziehung zu ihr eingeschlichen hat.
      Kannst du denn für dich den Druck erstmal ein wenig rausnehmen?

      Weniger BindungsARBEIT LEISTEN und einfach n bisschen entspannt rumdümpeln? Halt weg von diesem "MÜSSEN".
      Und dir selbst klar machen, dass du keinen Grund für Schuldgefühle hast? Dein Hund hängt scheinbar nicht vernachlässigt in einem Schuppen. Wenn es nicht klappt, wirst du sie vermutlich auch nicht irgendwo anbinden, sondern gut vermitteln.
    • Machst du dir bezüglich dem Training zu viel Druck und assoziierst den Druck mit dem Hund?
      Ich finde oft dass viel zu viel Druck auf die Bindung gelegt wird. Wenn man nicht automatisch Herzchen in den Augen hat wenn man vom Hund erzählt oder ihn abgöttisch liebt dann kann man es einem schon vorkommen man sei ein schlecht er HH. Ich hab mich noch nie näher befasst. Bindung und Liebe kommt mit der Zeit und das kann auch schon ein Jahr dauern. Davor ist es Verantwortung für das Tier was mich motiviert.

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