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Warum nicht mehr Herdenschutzhunde?

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      Es gab hier einige Meldungen und ich habe, weil ich in diesem Thread als persönlich Betroffener nicht wirklich neutral moderieren kann, drum gebeten, dass ein Kollege sich dieser Meldungen annimmt. Das ist aus Zeitgründen aber noch nicht geschehen und noch länger will ich die Meldungen nicht stehen lassen.

      Wegen persönlicher Betroffenheit gibts also nur die obligate Bitte, doch der Nettiquette entsprechend miteinander umzugehen, sachlich zu bleiben und sich an den Thread-Titel zu erinnern: es geht um Herdenschutzhunde.

      LG, Chris
      Die Vierbeiner der Wild-Bunch-Ranch
      ---

      Doggensabber hält die Welt zusammen!
    • rinski schrieb:

      @Hektorine, das Thema ging von der Situation in den Bergen aus, wo ​HSH nicht auf eingezäunten Weiden neben dem Weg stehen, sondern der Weg mitten durch die Alm/Weide führt. Da ist dann keinZaun zwischen dir und dem Hund.
      Dann habe ich mich wohl etwas verrannt. :ops:
      Danke für dein "mich sanft zurückschubsen" - das empfinde ich als vorbildliches HSH-Verhalten :respekt:
      Bin hier, weil ich etwas Angst vor Hunden habe und mehr über Hunde lernen will, damit ich Hunde besser verstehe.

      Geschichten und Fotos von meiner WG mit zwei Katern:
      Morgen zieht Nico ein
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    • Mona X schrieb:

      Nachtrag: Habs grad nur grob überflogen. Aber hier zwei Artikel die Google mir dazu aus Deutschland zu oberst ausspuckte:
      Rechtslupe und Westfälische Nachrichten
      Die von dir verlinkten Beispiele sind rechtlich aber anders zu werten.
      Da geht es rein um das Versperren eines Weges, nicht die Frage, ob du einfach einen Zaun drum ziehen kannst.

      Ebenfalls deine Beispiele aus SH. Wie ich weiter oben schon schrieb, liegt es da an der Regelung, als WAS die Fläche eingetragen ist.
      Wenn die Fläche als Weideflächen eingetragen sind, darfst du uU einzäunen —- aber nicht einfach x beliebig, sondern für die Zaunart selbst gibt es noch mal Bestimmungen.
      Für manche sind zB nur mobile Zäune zugelassen, keine festen, die Höhe ist vorgegeben etc.
      Viele Grüße
      Julia mit den Swiffern

      I am what I am
      And what I am needs no excuses
      (Gloria Gaynor)

      Zusammen ist man nicht allein - die Swiffer
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    • Ich finde Herdenschutzhunde klasse und eine super Möglichkeit gerade für große Flächen. Leider haben wir hier das genaue Gegenteil, schon mehrmals beim Vetamt gemeldet. :( :
      Vor etwa 3 Jahren kam hier ein Bauer auf die glorreiche Idee zwei ​HSH für seine Schafe zu besorgen. Ich glaube es sind Owtscharka oder Mixe daraus. Auf einer Weide von geschätzt deutlich weniger als einem ha. Tja, Rüde und Hündin... 1,5 Jahre später waren es 8 ​HSH auf dem Grundstück. :ugly: Jetzt sind es 6, weil er keine vermitteln konnte. Die Schafe sind wieder auf einer anderen Wiese, dafür dürfen sie jetzt Gänse bewachten und bellen alles zusammen was sich in der Nähe des Zauns bewegt (direkt am Radweg und Hauptstraße zum Wohngebiet). Viele Anwohner beschweren sich und die Hunde sind einfach nur über, sehr sehr schade... Anfangs hatten wir alle Angst, dass sie über den Zaun gehen könnten, aber sie verbellen echt nur und gehen dann wieder.
      Mein Beagleduo:


      Mia (29.07.2009)
      Molly (13.03.2014)


      Die M&M's - Living with Beagles
    • @Die Swiffer: Ich hab doch nirgends was von "X-beliebig" geschrienen. :???:
      Es ist mir nicht wichtig hier aufzudröseln wie genau es zu welchem Missverständnis kam.
      Ich freu mich, wenn sich Sachen klären @Hektorine! :smile:

      Ich mag nicht mehr an diesem persönlichen Hin und Her teilnehmen.
      Es ist echt keine Arroganz wenn ich nicht immer auf alle Fragen antworte. Ich find es verfranst sich einfach so ewig weit. :tropf:
      Mich interessiert, wo der Einsatz von HSHs ggF welche Veränderungen mit sich bringt,
      wie da wo welche Praxis aussieht,
      was es für positive und negative Erfahrungen gibt,
      wie die rechtliche Lage ist,
      ob über bestimmte Aspekte abgestimmt werden muss und wie das in welchem Land gehandhabt wird...

      Mal schauen was kommt. ;)
    • so,nun habe ich mich durch viele Dinge zum Thema ​HSH durchgearbeitet

      Seiten von begründet begeisterten aber auch skeptischen Schäfern
      Seiten von Züchtern, Ausbildung von Hund und Schäfer
      Statistiken, kosten,rechtsgrundlagen
      Sinn der schafhaltung, wolfschutz

      Natürlich habe ich partiell rosarote Brille auf und Herzchen in den Augen
      bei so manchem Video oder Foto
      Und den absoluten Wunsch "will auch "

      Was mir aber wirklich Kummer macht sind die Fragen
      Wohin mit ungeeigneten ​HSH
      Das geht ja in beide Richtungen, braves Schaf oder böser Wolf
      Oder auch geeignete überschüssige Tiere, arbeitslos gewordene etc

      Und dann die restrisikos mit allen materiellen und durchaus emotionalen folgen
      Wenn dann doch so ein extremsportler mit bike und bordercollie
      Auf meine Herde losflitzt und unbedingt seinem Tutnix
      Zum Geburtstag die Freude machen möchte mal am Vieh zu arbeiten

      Grübel, denk...
      "If men define situations as real, they are real in their consequences“
    • Undhund schrieb:

      Was mir aber wirklich Kummer macht sind die Fragen
      Wohin mit ungeeigneten ​HSH
      Das geht ja in beide Richtungen, braves Schaf oder böser Wolf
      Oder auch geeignete überschüssige Tiere, arbeitslos gewordene etc
      Soweit ich informiert bin, ist das zurzeit (vll. noch) kein Problem, die Viehalter mit ​HSH eine gut vernetzte Gesellschaft.
      Ungeeignet ist ein relativer Begriff. Wenn es ein ​HSH auf der Koppel mit den Schafen oder in dem bestehenden Verband nicht kann (vll. wg. Unverträglichkeiten, die zulasten der Arbeit gehen), dann vll. bei den Kühen, beim Geflügel, in einer anderen Hundegruppe (und umgekehrt) oder einfach als Hofhund (was man so alles darunter verstehen kann). Ist er nicht zauntreu, neigt dazu, drüber zu springen, dann gibt es vll. einen Hof, z.B. auf dem Hühner laufen, mit einer ganz anderen Bezaunung (hier in meiner Umgebung sind die Zäune bei freien Hühnern mind. mannshoch, würde ich schätzen), oder ähnliche Gegebenheiten. Oder wenn er zu scharf auf Passanten reagiert, vll. irgendwo hin, wo es keinen Publikumsverkehr hat. Und vll. wollte eh einer aufstocken, bei dem sich das Gelände oder die Viehart besser (für diesen Hund) eignet.

      Sie werden wohl auch entsprechend so untereinander getauscht. Und auf diese Art und Weise, bekommt arbeitslose, überschüssig gewordene Hunde kaum Bedeutung. Die ​HSH in Not, kommen überhängig woanders her, mit der Einreise zu Migrationszwecken importiert/geschmuggelt oder aus Privathand. Denn die Ausbildung arbeitender ​HSH ist sehr aufwendig, zeitraubend (und teuer). Diese Hunde werden nicht so schnell aufgegeben.
      "Warum er immer so vergnügt? Weil er die anderen für dümmer hält als sich selbst."
      Wilhelm Busch ( 1832 - 1908)
      - Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker -

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Das Rosilein ()

    • Bubelino schrieb:

      @Mehrhund: ich will ehrlich sein: ich kann Deinen Beiträgen nicht wirklich entnehmen, was Du eigentlich willst. Mag aber auch daran liegen, dass ich nicht so der emoticons-Nutzer bin.
      :ka: :ka:

      :???:

      Nochmal:
      Ich bin :dafuer: , dass man zusammen: :fluchen: Und :xmas_popcorn: ist, sich :motzen: und wieder :streichel: . Und ich fän gut, wenn der Wolf nicht zum :weihnachtsmann_nordpol: Geschickt wird. Sondern bin :dafuer: , dass er bleibt, aber sehe die Zuwanderung nicht mit :cuinlove: , sondern mit :klugscheisser: Und :respekt:

      :bussi:
      :smile:
      „Ils sont fous, Cauda Equina Kompressionssyndom Romains!“
      Zitat: Obelix

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