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Frust und Liebe - Leben mit schwierigem Hund?

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      Hi,

      ich selbst habe eine etwas schwierigere Hündin übernommen, die sie ch aber sehr schnell eingelebt hat. Trotzdem kann ich Deine Situation verstehen. Ich habe fast 6 Jahre lang eine extreme Angsthündin als Gassigängerin betreut.

      War außer im Urlaub nur einmal in der Woche, aber trotzdem entsteht über die Zeit hinweg eine Bindung.

      Das erste Jahr war ich das fürchterliche Monster, sie ist gar nicht gerne rausgegangen. Draußen immer nur im Keeis gelaufen, wenn ich es nicht umlenken konnte.

      Dann kamen langsam die Momente, in denen sie Freude angezeigt hat. Dann kam die Zeit, wo sie draußen nicht mehr nur mit eingekniffenem Schwanz spaziert ist. Dann kam die Zeit, wo sie freudig gebellt hat, wenn ich gekommen bin. Dann ließ sie sich knuddeln. Dann ließ sie sich gerne Bürsten. Dann hat sie draußen ein paar mal mit meiner Hündin getobt. Dann hat sie mich zum Spielen aufgefordert - das war kurz vor Ende.

      Das war eine Entwicklung von über 5 Jahren. Und jeder kleine einzelne Schritt war kostbar.

      Ich finde es so toll, dass Du diesen Weg mit Deinem Hund nimmst. Lass Dich nicht frusten, sondern sehe das, was Ihr Gutes habt. Die Nuancen, die winzigen Fortschritte, sie machen Deinem Hund das Leben lebenswert.

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