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Welpenanschaffung bereuen :-(

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    • Hi,

      sorry - ich verstehe es einfach nicht, was hier gerade los ist. Hier schreibt jemand, der vor ganz Kurzem zu 3 Lütten noch nen Welpen bekommen hat. Jetzt familiär kurzzeitig in eine Situation kommt, in der man sich - vermutlich - auch mit 3 Kindern und ganz ohne Hund mal kurzzeitig überfordert fühlen kann. Und Angst vor der eigenen Courage bekommen kann.

      Der noch dazu als Einziger in der Familie wohl auch das Problematische an der Situation sieht und sich dafür entsprechendes Feedback einfängt. Also - perfekt - genau in einer Situation ist, in der ein Forum helfen kann: Nämlich in der, sich etwas Kummer und Zweifel von der Seele schreiben zu wollen. Und um Ratschläge von Leuten zu suchen, denen es mal ähnlich ging.

      Und jetzt wird hier ein Rundumschlag gemacht über die sattsamm bekannte „Auslastung vs Überlastung Debatte“ inkl. „Welpen als Höhlenhund halten“ bis hin zu „Hier stimmt doch was tiefgreifend nicht“.

      ? :???: Wem soll das helfen? :ka:

      @JoJo_89

      Ich hoffe, Du liest trotzdem noch mit und ziehst für Dich das raus, was Dir helfen kann.

      Liebe Grüße
      Nicole
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    • Raphaela schreibt da etwas, was mir schon die ganze Zeit im Kopf rumgeht.

      Jette kam auch für uns überraschend in die Familie. Entgegen aller Erwartung war es ein Zweierwurf, der da das Licht der Welt erblickte und wir waren erst die Dritten auf der Liste potenzieller Käufer.

      Zum unserem Glück sprangen aber die Käufer der Hündin ab und so rückten wir überraschend an deren Stelle und von da an ging es ja ganz schnell.

      Anfangs war ich da überfordert und Jette war mir noch so fremd. Zusammen mit meiner Angststörung nicht die beste Konstellation. Nur ich wusste woran es lag und wie ich damit umgehen musste.

      Ich kann mir vorstellen, dass bei der ​TS ähnliches grad abläuft.
      stör mich nicht, ich schau mir grad die Welt mit der Sichtweise und Sichthöhe meines Hundes an ;-)
    • Sooo ich bin heute in mich gegangen, habe drei Stunden mit der ehemaligen Pflegerin des kleinen gesprochen (sie nimmt ihn zurück wenn wir wollen) und mit meinem Mann telefoniert. Wir werden es uns jetzt durch einige eurer Tipps (z.B. Türgitter) vereinfachen. Ich habe tatsächlich Angst dem allen nicht perfekt gerecht zu werden, aber mein Mann sagt ich muss es nicht perfekt machen. Ich hole mir die Unterstützung unseres Hundevereins dazu (sonntags gehen Welpe und ich zur Spielgruppe). Dann ist mir aufgefallen, dass der Hund unseren Vorgarten zum Geschäft verrichten vorzieht bzw die fünf Minuten Schleichweg ihm denke ich vollkommen ausreichen.


      Jemand fragte ob mir das wirklich hilft wenn mein Mann frühmorgens und spätabends die „Spaziergänge“ übernimmt, ja würde es, da ich nicht meine schlafenden Kinder alleine im Haus lassen muss. Dies ändern wir nun dadurch das ich nur in den Vorgarten gehen werde mit dem Kleinen.

      Ich weiß nicht ob ich alles richtig machen werde zukünftig, aber ich möchte dem ganzen eine Chance geben. Werde den Hund aber auch mal bewusst „aussperren“ durch das Gitter um Zeit mit den Kindern zu verbringen und andersrum die Kinder mal zu beschäftigen und mir bewusst Zeit mit dem Hund zu nehmen.
    • Kind und Hund zusammen ist super anstrengend. Da versteh ich total das du verzweifelt bist/warst. Ich hatte das auch. Aber die Zeit hat mir im Nachhinein gezeigt was ich alles schaffen kann. Ich hatte zwar nur ein Kind um mich herum und den Welpen, aber es hat funktioniert. Und ich habe so viel geweint. Ich hatte so wenig Schlaf. Und nebenher habe ich einen neuen Job gefunden. Oh man.. was eine krasse Zeit.
      Aber der Hund wächst. Er bleibt nicht immer im knuffig-nervig-hallo-Aufmerksamkeit-bitte-Modus. Er braucht Routine, und die findet er in deinem Alltag. Inzwischen weiß mein kleiner wann ,,seine Zeit‘‘ ist und wann meine. Und du wirst merken er wird immer entspannter. Aber da sollte schon von Anfang an der Hund gut geführt werden, damit er auch seinen Platz in der Familie findet. So eine Hundeschule hilft total, mich persönlich hat das auch immer danach voll motiviert und Kraft geschenkt.
      Die Zeit geht vorbei. Ich habe auch schon in einem anderen thread geschrieben das der Hund einfach Routine braucht. Und soweit ich gelesen habe, macht ihr das toll. Und glaub mir, bei mir lief am Anfang wirklich nichts rund!
      Inzwischen kann ich nicht mal zehn Minuten ohne hundegeruch..
    • In der Interaktion zweier Lebewesen wird niemals, niemals, niemals alles perfekt sein. Das geht einfach nicht. Wenn das ginge hätte das Leben eigentlich auch gar keinen Reiz.
      Das wollte ich nur mal eben da lassen. Nach Perfektion zu streben ist für den Raketenwissenschaftler sicherlich eine gute Einstellung, in der Erziehung eines Lebewesens hat der Begriff "Perfektion" für mich gar nichts verloren. Dein Hund ist nicht perfekt, du bist es nicht, dein Mann nicht, ich nicht, keiner hier. Jeder macht Fehler, jeder ärgert sich manchmal über sich selbst, jeder zweifelt mal an sich. Und jeder, der mal einen Hund erzogen hat und bestreitet, dass ich damit Recht habe, lügt. ;)
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      Hütimix aus Rumänien - *01.12.2017
    • LostRealist schrieb:

      In der Interaktion zweier Lebewesen wird niemals, niemals, niemals alles perfekt sein. Das geht einfach nicht. Wenn das ginge hätte das Leben eigentlich auch gar keinen Reiz.
      Das wollte ich nur mal eben da lassen. Nach Perfektion zu streben ist für den Raketenwissenschaftler sicherlich eine gute Einstellung, in der Erziehung eines Lebewesens hat der Begriff "Perfektion" für mich gar nichts verloren. Dein Hund ist nicht perfekt, du bist es nicht, dein Mann nicht, ich nicht, keiner hier. Jeder macht Fehler, jeder ärgert sich manchmal über sich selbst, jeder zweifelt mal an sich. Und jeder, der mal einen Hund erzogen hat und bestreitet, dass ich damit Recht habe, lügt. ;)

      Genau so ist das :applaus:

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