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Labbi frisst alles was sie findet

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    • Labbi frisst alles was sie findet

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      Hey meine lieben,
      Unsere Luna ist eine zwei Jahre alte Labrador Hündin, die das übliche Labbi Problem hat - sie frisst alles im Garten und auf der Straße, was sie findet.
      Früher fraß sie sie Taschentücher und Zigarettenschachteln, Nachtschnecken etc. auch, das macht sie nun nicht mehr.
      Aber kaum liegt etwas leckeres auf der Straße, (kebapfleisch, leckerlies von anderen Hunden, irgendwas essbares) hat sie es schon inhaliert, so schnell kann ich gar nicht schauen - und ich bin echt mega besorgt und genau und schaue immer, dass sie möglichst wenig bis gar nichts erwischt.
      Bis jetzt hat sie noch keinen Giftköder erwischt, aber sobald sie etwas leckeres findet, hört sie nicht mehr auf Pfui oder nein, sie schaltet komplett auf Durchzug.
      Wie macht ihr das mit euren Hunden?
      Ich freue mich über alle Tipps :tropf:
    • Ich würde vorausschauend gehen und wirklich darauf achten, VOR Deinem Hund schon essbares auf dem Weg zu sehen.
      Dann würde ich die Aufmerksamkeit des Hundes auf mich lenken, mit Leckerlies eventuell und es belohnen, wenn der Hund da nicht ran geht (natürlich nur, wenn er es gesehen hat).
      Wenn Dein Hund wirklich so rasch alles inhaliert, würde ich ihm bei Dunkelheit einen Maulkorb rauf geben (bis er das nicht mehr tut). Das wäre mir sonst zu gefährlich.
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    • Danke für die Tipps, ja eben, ich finde das auch gefährlich... wenn es dunkel ist, gehe ich glaub ich zukünftig auch mit Korb, sonst gehts nicht. Ich wohne zwar in einer relativ netten Stadt in Niederösterreich, aber Hundehasser gibt es echt überall...
      Wenn man das mit dem Vorbeigehen trainiert, kann es vl trotzdem passieren, dass der Hund das Stück am Boden frisst - soll ich das vielleicht im Garten oder außerhalb mit Stücken trainieren, die sicherlich nicht präpariert sind? Also sozusagen würde ich ein paar Stücke auslegen und die Strecke mit ihr abgehen und dann das ausgelegte wieder einsammeln
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    • Huhu, :winken:
      Ich habe mir inzwischen angewöhnt, meine Hunde an der Leine neben bzw. leicht versetzt hinter mir zu führen, solange wir uns auf öffentlichen Strassen bewegen, wo Zeug herumliegt...

      Ausserdem ist es hilfreich, zu üben, dass ein Hund auf ein Kommando wartet, ob er etwas aufnehmen darf. Was du ihm dann vielleicht nicht gestattest, sondern ihm stattdessen ein Leckerli anbietest :D

      Dafür kann man Vorarbeit daheim leisten, zb unser Kleiner ist immer total aus dem Häuschen, wenn es Futter gibt. Ich muss ihn absitzen lassen, bevor ich den Napf abstelle, sonst würde er ihn schon auf dem Weg nach unten anspringen, mir aus der Hand schlagen und losfressen. So hat er gelernt, sich kurz zu gedulden und darf erst auf ein Auflösekommando ("Ok") ans Futter. Vielleicht wäre das ein erster Schritt?

      Heruntergefallen Sachen werden auch nicht automatisch gefressen von meinem Hund. Ich lasse also zur Übung zb Leckerli fallen und verbiete das Aufnehmen. Wenn der Hund sich zurücknimmt, wartet und zb hinsetzt, erlaube ich das Nehmen mit einem Auflösekommando.

      Wir haben in der Hundeschule mit rohem wohlriechenden Pansen geübt, der in einer Dose mit klitzekleiner Öffnung auf dem Boden stand. Die Hunde durften da nicht hin, nicht mal schnüffeln, und wir mussten sie ohne Leinenruck daran hindern. Ein Ersatzkommando, zb "Schau!" und dann ein Leckerli hilft dabei. Manche Hunde waren aber auch so penetrant, da musste der Besitzer mit dem Bein dazwischen gehen. Dann wurde sofort gelobt, wenn der Hund sich zurückgenommen hat.

      Grundsätzlich hilft es sehr, wenn der Hund sich mehr daran orientiert, was ich als Hundehalter möchte als was er selbst opti findet :D

      Bei ganz harten Fällen hilft wohl nur Leine und den Hund nicht vorauslaufen lassen, so dass man den Boden vor dem Hund abscannen kann... ;)

      Viel Erfolg :winken:
      Don't forget to smile
    • Hey danke für die Tipps. Das mit dem Futternapf machen wir auch bei ihr, erst wird der Napf abgestellt, Luna muss sitzen und mich anschauen, erst wenn ich Mahlzeit sage, darf sie an den Napf ran.

      Das Problem ist, dass Luna sehr gerne an der Leine zieht und sich total von ihrer Nase leiten lässt. Da hört sie dann teilweise gar nicht auf mich. Das ist Mega mühsam, ich mache ganz viele Leinentraining mit ihr, sie zieht nun oft auch nicht mehr, aber wenn sie sehr aufgeregt ist dann zieht sie ganz extrem an der Leine. Ich werde das üben mit Leckerlis im Garten verbieten u erst auf erlauben darf sie das leckerlie fressen. Im Haus kann sie das ganz gut. Dann lasse ich Leckerlis fallen, sage nein, dann lässt sie das leckerli auch in Ruhe bis ich auflöse. Vielleicht sollte ich auch einmal nicht auflösen sondern ihr einen Ersatz leckerli geben, so dass sie lernt, nicht alles auf Erlaubnis fressen zu dürfen. Weißt du was ich meine? Ich kann es nicht so gut erklären glaube ich. :tropf:
    • Lisaluna16 schrieb:

      Hey danke für die Tipps. Das mit dem Futternapf machen wir auch bei ihr, erst wird der Napf abgestellt, Luna muss sitzen und mich anschauen, erst wenn ich Mahlzeit sage, darf sie an den Napf ran.

      Das Problem ist, dass Luna sehr gerne an der Leine zieht und sich total von ihrer Nase leiten lässt. Da hört sie dann teilweise gar nicht auf mich. Das ist Mega mühsam, ich mache ganz viele Leinentraining mit ihr, sie zieht nun oft auch nicht mehr, aber wenn sie sehr aufgeregt ist dann zieht sie ganz extrem an der Leine. Ich werde das üben mit Leckerlis im Garten verbieten u erst auf erlauben darf sie das leckerlie fressen. Im Haus kann sie das ganz gut. Dann lasse ich Leckerlis fallen, sage nein, dann lässt sie das leckerli auch in Ruhe bis ich auflöse. Vielleicht sollte ich auch einmal nicht auflösen sondern ihr einen Ersatz leckerli geben, so dass sie lernt, nicht alles auf Erlaubnis fressen zu dürfen. Weißt du was ich meine? Ich kann es nicht so gut erklären glaube ich. :tropf:
      Ich verstehe was du meinst... Das hört sich doch gut an... Da gibt es bestimmt ganz viele Wege, wie man die Impulskontrolle verbessern kann.

      Ich finde bei so einem nervösen Hund sehr wichtig, dass er sich wirklich an mir orientiert. Also, wo ich beim Gassi vorauslaufe und hingehe, wird hingegangen, und ich bestimme auch das Tempo.
      Man kann ganz viel Aufregung nehmen, wenn man selbst ganz ruhig und langsam macht. Und je aufgeregter der Hund, umso ruhiger und langsamer mache ich.
      Rüpeliges Verhalten wird von mir korrigiert, da bin ich ziemlich streng :smile: . Also, an mir wird nicht vorbeigedrängelt, zb.

      Und wenn sie lieber die Nase am Boden hat als auf dich zu achten, kann man das auch üben, bis zu einem gewissen Grad zumindest... :pfeif:

      Hier gibt's einige Labbi- Halter, mir fällt gerade @RafiLe1985 zb ein...
      Vielleicht hat sie noch ein paar Tipps, wie sie das geübt hat?

      Edit: stimmt, ich glaube, @PocoLoco hat ja auch einen Labbi im Avatar... gibt bestimmt mehrere Labbi- Besitzer, die vielleicht das gleiche Problem hatten...
      Ich wünsche euch gutes Gelingen :gut:
      Don't forget to smile

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DerFrechdax ()

    • Lisaluna16 schrieb:

      Dann lasse ich Leckerlis fallen, sage nein,
      Ich würde das anders aufbauen, sie dürfte bei mir überhaupt nichts mehr vom Boden fressen. Wenn du ein Leckerlie fallen läßt, unterstützt du ihr Verhalten.
      Ich hatte auch so einen Staubsauger, der nur mit der Nase über dem Boden lief und alles inhaliert hat.

      Drei Monate nur kurze Leine, die Aufmerksamkeit auf mich gelenkt (Blickkontakt aufbauen) und das Thema war gegessen.
      Sie war zu dem Zeitpunkt auch zwei Jahre alt und hatte dieses Benehmen mitgebracht.

      Trainiere den Blickkontakt, damit sie die Nase vom Boden wegkriegt. Da sie sehr verfressen ist, kannst du sie gut mit Futter animieren.
    • Ich wurde gerufen. ;)

      Also die Illusion, du würdest das aus einem Labrador ganz rausbekommen, kann ich dir gleich nehmen... Es wird immer ein Problem bleiben, nur nicht so ein massives...

      Was kann man tun?

      Erstens: Die Dame geht von heute an nur noch an der kurzen Leine. Und zwar ordentlich! Sie muss nicht bei Fuß laufen, aber die Leine ist locker... Und wenn ihr für 500m ne halbe Stunde braucht anfangs. Das wird durchgesetzt. So dürfte jeglicher Erfolg in nächster Zeit verhindert werden.

      Zweitens: Wenn das mit der kurzen Leine gut klappt, kannst du auf die Schleppleine umsteigen. Da fängst du mit einem kleinen Radius an. Sobald sie was in der Nase hat, wird die Schleppleine blockiert (draufstehen/festhalten) und abgewartet. Sobald sie sich zu dir umorientiert, gibt es eine ganz tolle Belohnung. Leberwurst, etc.

      Drittens: Wenn das im kleinen Radius klappt, kannst du ihn meterweise vergrößern. Wichtig ist, sie darf keinesfalls Erfolg haben!

      Parallel dazu würde ich ein zuverlässiges Abbruchsignal und einen Anker aufbauen.

      So hast du später, wenn sie wieder in den Freilauf kann, eine dreifache Absicherung. Impulskontrolle mit selbständiger Umorientierung, Abbruchsignal und Anker. Mit diesen drei Strategien bekommt man das Problem einigermaßen in den Griff.

      Mein Labrador lässt mittlerweile fast alles liegen. Nur Menschenkacke ist noch derart verführerisch... Wenn ich da nicht SOFORT mit Abbruch UND Anker reagiere, wenn er es in die Nase bekommt, ist es zu spät. Da hilft nur schnell hinterher und es händisch verhindern.

      Ich würde dir dringend empfehlen, das Problem anzugehen. Hier liegen immer mal wieder Giftköder... Mit einem Labrador ist das sonst nur eine Frage der Zeit bis er mal einen erwischt...
      Newton (Amadeus vom Pinselberg, LCD) - Labrador Retriever - *21.04.2014
      Hunter (Bungee Jumper‘s Hide and Seek, SCD) - Englischer Springer Spaniel - *22.05.2018
    • RafiLe1985 schrieb:

      Ich wurde gerufen. ;)

      Also die Illusion, du würdest das aus einem Labrador ganz rausbekommen, kann ich dir gleich nehmen... Es wird immer ein Problem bleiben, nur nicht so ein massives...

      Was kann man tun?

      Erstens: Die Dame geht von heute an nur noch an der kurzen Leine. Und zwar ordentlich! Sie muss nicht bei Fuß laufen, aber die Leine ist locker... Und wenn ihr für 500m ne halbe Stunde braucht anfangs. Das wird durchgesetzt. So dürfte jeglicher Erfolg in nächster Zeit verhindert werden.

      Zweitens: Wenn das mit der kurzen Leine gut klappt, kannst du auf die Schleppleine umsteigen. Da fängst du mit einem kleinen Radius an. Sobald sie was in der Nase hat, wird die Schleppleine blockiert (draufstehen/festhalten) und abgewartet. Sobald sie sich zu dir umorientiert, gibt es eine ganz tolle Belohnung. Leberwurst, etc.

      Drittens: Wenn das im kleinen Radius klappt, kannst du ihn meterweise vergrößern. Wichtig ist, sie darf keinesfalls Erfolg haben!

      Parallel dazu würde ich ein zuverlässiges Abbruchsignal und einen Anker aufbauen.

      So hast du später, wenn sie wieder in den Freilauf kann, eine dreifache Absicherung. Impulskontrolle mit selbständiger Umorientierung, Abbruchsignal und Anker. Mit diesen drei Strategien bekommt man das Problem einigermaßen in den Griff.

      Mein Labrador lässt mittlerweile fast alles liegen. Nur Menschenkacke ist noch derart verführerisch... Wenn ich da nicht SOFORT mit Abbruch UND Anker reagiere, wenn er es in die Nase bekommt, ist es zu spät. Da hilft nur schnell hinterher und es händisch verhindern.

      Ich würde dir dringend empfehlen, das Problem anzugehen. Hier liegen immer mal wieder Giftköder... Mit einem Labrador ist das sonst nur eine Frage der Zeit bis er mal einen erwischt...
      hallo hab grade hier nochmal reingelesen, wie funktioniert das mit dem Anker? Abbruhsignal ist zb lass das , oder?

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