ANZEIGE

Wann hört die Beisserei auf?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • ANZEIGE
      Das verstehe ich nicht ganz. Es ging doch darum, wie man einem Hund das beißen abgewöhnt? Und das ist auch mein Problem. Warum soll ich es in einem anderen Thema posten. Nur weil er nicht vom Züchter ist und aus diesem Grund verhaltensauffällig? Er ist sonst ein ganz normaler Junghund. Wahnsinnig liebevoll und freundlich zu allen. Bis auf die Stunde am Abend wo er aufdreht und das Problem haben auch Hunde, die als Welpe in einer Wohnung groß wurden. Finde ich sehr pauschalisierend.
    • Seit welcher Seite liest Du in diesem Thread mit?
    • ANZEIGE
    • Mittwoch, 08:27
      Ja, wann hört sie endlich auf? Wie lange hattet ihr mit euren Welpen/Junghunden damit zu "kämpfen"?
      Ich würde sagen, bei Shiloh ist es insofern besser geworden, dass er nicht ständig zuschnappen will. Das haben wir mit Ignorieren, Spiel abbrechen, Alternativen bieten... soweit hingekriegt. Aber gerade wollte er wieder aufs Sofa springen und als ich ihn runtergeschoben habe, hat er sich in meinem Handgelenk so festgebissen dass es jetzt aussieht als hätte ich.. naja... zumindest sieht es nicht schön aus und blutet auch etwas. Er hat zwar sofort aufgehört als ich Aua geschrieben habe (tat wirklich weh), aber das habe ich ja schon oft gemacht und er scheint es noch nicht kapiert zu haben. Ich mache mir gerade echt Sorgen dass das nicht mehr besser wird. Kann mich jemand etwas beruhigen? Er ist erst 16,5 Wochen alt und bitte haut mich jetzt nicht, falls ich zu ungeduldig bin ich bin noch, und jetzt erst recht, BLUTIGER Anfänger.

      Danke für's Lesen



      Seit Anfang an.... Ich habe mich in dieser Situation 1:1 wieder gefunden.
    • ANZEIGE
    • halcyon schrieb:


      Sie hatte ja geschrieben, dass der Kleine den ganzen Tag gepennt hat. Wäre es auch möglich dass zu wenig los war?
      eher nicht. um einen welpen zu unterfordern müsste man ihn (mal überspitzt gesagt) schon 23 stunden am tag alleine in nem abgedunkelten raum halten und selbst da, würden die meisten vor lauter stress eher überdrehen, als unterfordert zu sein.

      es kann sein, dass es einfach die letzten tage oder auch wochen immer eeetwas zu viel war und das fass jetzt einfach übergelaufen ist.
      andere möglichkeit wäre, dass es am tag vorher viel zuviel war.
      und noch diverse andere möglichkeiten, die aber nur aus ein bissl text lesen reine spekulation wären.

      der stress der da abgebaut wird, muss wie gesagt nicht unmittelbar vorher entstanden sein...
      "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein."
      Albert Einstein

      Loki & Gambit - die Monster in Bildern
    • halcyon schrieb:

      @Sardadog
      Ich kann da bezüglich Abbruchsignal @Eilinel nur zustimmen. Das ist goldwert und das klappt bei Shiloh tatsächlich scho wenn er vom Sofa runter soll. Wenn du magst schick ich dir per PN noch ein Video wie man das sauber aufbauen kann. :gut:
      Hallo halcyon,
      ich würde auch gerne das Video haben. Dankeschön :-)
      Pina Colada, weiße Schäferhündin (*23.4.2018)
      Lucky, Goldi/Aussie-Mix (27.11.04-5.11.17)
    • @Sardadog, ist euer Hund nicht erst seit kurzem bei euch? Dann lebt er doch auch erst seit kurzem in einer Wohnung/einem Haus, bei einer Familie, oder?
      Vorher hat er wahrscheinlich in einem Zwinger (mit anderen Hunden) gelebt?

      Dann ist allein das schon eine riesen Umstellung für den Hund. Ein völlig neues Lebensumfeld. Plötzlich Menschen als Sozialpartner, keine anderen Hunde mehr (?) ständig um sich rum..
      Allein das kann einen Hund auch einfach erstmal überfordern.

      Ist ungefähr so, als würde man dich jetzt in eine kleines Dorf nach China verfrachten: die Menschen reden ganz anders, verhalten sich ganz anders, die Gebräuche und Sitten sind völlig anders - da wärst du doch auch erstmal überfordert, oder nicht?


      ich würde allerdings vermeiden, so einen langen 'Kampf' mit dem Hund auszufechten. Das führt meist zu nix und schaukelt alle nur unnötig hoch.
      LG Katrin mit

      Mia (*10.12.2012)

      Ares (*22.07.2016)

      Nicht die Schönheit bestimmt, wen wir lieben, sondern die Liebe bestimmt, wen wir schön finden.
      Sophia Loren


      Mia und Ares die Prinzessin und ihr Krieger
    • Sardadog schrieb:

      Seit Anfang an.... Ich habe mich in dieser Situation 1:1 wieder gefunden.
      Mmh. Dann finde ich Deine Aussage oben komisch. Insgesamt ging der Tenor nämlich dahin, dass es sich um ein Symptom handelt und man nach der Ursache suchen sollte.

      Ob etwas zu viel oder zu wenig ist, bestimmen die Kapazitäten des Hundes. Und die sind bei manchen verdammt klein, bei anderen größer. Bei einem Hund, der als Welpe mit wenig oder gar keinem Kontakt zum Sozialpartner Mensch aufgewachsen ist, der bestimmte Reize nicht erleben durfte und konnte, der dann "unvorbereitet" durch die Welt gefahren wurde, haben wir es mit einer völlig, völlig anderen Basis zu tun als bei einem Hund von einem Züchter.

      Ich habe derzeit einen Junghund im Training, der aus dem Tierschutz kommt und schon einige Wochen beim Besitzer ist. Wir haben herausgefunden, dass den sieben Monate alten Hund zwei kurze Gassigänge von zwanzig Minuten, also vierzig insgesamt am Tag, überfordern, so dass er Zuhause jeden Tag abdreht und seine Menschen attackiert!

      Soviel zum Thema Schema F für Welpen und, dass es völlig Wurst ist, was der Hund vorher erlebt hat ...
    • @Sardadog

      ok, bei der vorgeschichte wäre ich auch für ein eigenes thema. es mag auf den ersten blick nach dem gleichen problem aussehen, bzw. sich in der gleichen symptomatik äußern, aber die ursachen und auch die herangehensweise ist wahrscheinlich anders.
      "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein."
      Albert Einstein

      Loki & Gambit - die Monster in Bildern
    • Sardadog schrieb:


      Mittwoch, 08:27
      Ja, wann hört sie endlich auf? Wie lange hattet ihr mit euren Welpen/Junghunden damit zu "kämpfen"?
      Ich würde sagen, bei Shiloh ist es insofern besser geworden, dass er nicht ständig zuschnappen will. Das haben wir mit Ignorieren, Spiel abbrechen, Alternativen bieten... soweit hingekriegt. Aber gerade wollte er wieder aufs Sofa springen und als ich ihn runtergeschoben habe, hat er sich in meinem Handgelenk so festgebissen dass es jetzt aussieht als hätte ich.. naja... zumindest sieht es nicht schön aus und blutet auch etwas. Er hat zwar sofort aufgehört als ich Aua geschrieben habe (tat wirklich weh), aber das habe ich ja schon oft gemacht und er scheint es noch nicht kapiert zu haben. Ich mache mir gerade echt Sorgen dass das nicht mehr besser wird. Kann mich jemand etwas beruhigen? Er ist erst 16,5 Wochen alt und bitte haut mich jetzt nicht, falls ich zu ungeduldig bin ich bin noch, und jetzt erst recht, BLUTIGER Anfänger.

      Danke für's Lesen



      Seit Anfang an.... Ich habe mich in dieser Situation 1:1 wieder gefunden.
      hallo
      Also ich kann dir mal die Situtaion von meinem kleinen Jungspund erzählen wegen Auslastung auch wenn das jetzt vielleicht der falsche Ausdruck ist .(Noch ist ja ein Halbes Riesenbaby;)Morgens gehen wir ca 30-45 laufen ,Wobei er relativ träge ist -Spätnachmittags spielt er mit seinem Kumpel der ist so alt wie er manchmal bis zu 1,5-2,5 Stunden ..Da Mutiert er zur Rakete .Mit Pausen usw .Gefüttert wird er immer nach dem Gassi gehen .Zuhause merkst du gar nicht das er da ist -abgesehen manchenal von seinen 5 Minuten .Wir leben im EG mit großen Garten ich glaub das macht nochmal sehr viel aus .Er ist der angenehmste Partner an unserer Seite ❤️.Auf den Rücken legen aus Zwang würd ich ihn nicht ..Hab ich noch nie gemacht an meinen Hunden .Wenn er nochmal beißt und zwickt Dreh den Spieß um mit dem Tip was ich dir gegeben habe .
      Gruß

    ANZEIGE