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Hund beißt was passiert?

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    • Hund beißt was passiert?

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      Huhu

      wie läuft das ab wenn ein großer Hund meinen kleinen Hund angreift und ich zum Tierarzt deswegen muss. Streckt man das Geld vor oder wird die Rechnung direkt zur Haftpflichtversicherung des anderen Hundes gegeben oder an den Hundehalter?
      Wie läuft sowas ab? Ich hab keine Lust im Ernstfall wieder auf den Kosten sitzen zu bleiben bzw wochenlang hinterher zugehen.


      Ich frage deshalb:
      Der andere Hund hat meinen nämlich schon zweimal angegriffen...das eine mal hat sein Halsband und Geschirr ernste Verletzungen verhindern können...gestern konnte ein Anwohner und helfen den Hund auf Abstand zu halten. Der andere Halter schiebt die Schuld auf uns und lässt seinen weiter so laufen. Meinen lasse ich aktuell nicht von der Leine wegen dem anderen Hund...meiner würde ihn nicht selber angreifen oder verletzen...dazu hat er zu viel Angst.

      Kann man den Hund anonym melden das die sich den mal anschauen ob er auch eine Gefahr für andere darstellt? Wenn ja wo?
    • allergiehund schrieb:

      Streckt man das Geld vor oder wird die Rechnung direkt zur Haftpflichtversicherung des anderen Hundes gegeben oder an den Hundehalter?
      Wie läuft sowas ab? Ich hab keine Lust im Ernstfall wieder auf den Kosten sitzen zu bleiben bzw wochenlang hinterher zugehen.
      Ich kenne es so, dass man die Rechnung erst mal selbst bezahlt und den Vorfall an seine eigene Versicherung meldet. Die kümmern sich dann darum, mit dem anderen Hundehalter (bzw. dessen Versicherung) einig zu werden, wer wie viel der Kosten zu tragen hat. Dass der andere Halter allerdings 100% der Kosten bezahlt, ist selten – Stichwort "Tiergefahr". Alleine deswegen, weil du dich mit einem Hund in der Öffentlichkeit bewegst, haftest du verschuldensunabhängig häufig zu einem Teil schon mal mit. :/ (Gibt's von Rechtsanwälten geschriebene Artikel im Netz zu, einfach mal googlen, wenn man sich da einlesen will.)

      Der Anteil der zu übernehmenden Kosten kann sich allerdings je nach Umständen verschieben: beißt z.B. ein freilaufender Hund deinen angeleinten, muss der Besitzer des freilaufenden Hundes hinterher häufig den höheren Anteil zahlen, also z.B. 70:30. Das sind aber Einzelfallentscheidungen, die jedes Mal neu ausgehandelt werden, kommt dann also drauf an.

      allergiehund schrieb:

      Kann man den Hund anonym melden das die sich den mal anschauen ob er auch eine Gefahr für andere darstellt? Wenn ja wo?
      Melden, ja; anonym vermutlich eher nicht. Du kannst die Vorfälle beim Ordnungsamt schildern, die sind zunächst mal zuständig. Solange allerdings nix "Dramatisches" passiert ist (= nur eine kleine Klopperei unter Hunden und keine behandlungsbedürftigen Verletzungen oder verletzte Menschen), kann das ​OA häufig auch nichts ausrichten.

      Du schreibst, der andere hat deinen Hund "schon zweimal angegriffen" – hast du davon Tierarztrechnungen o.ä.? Das wiederum dürfte das ​OA interessieren.
      there are two things i will carry
      in my pockets at the end:
      oh, my darling,
      you are one of them
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    • Von dem einen Angriff hat er einige Tiefe Kratzer am Bauch und an den Genitalien gehabt. Davon habe ich natürlich die Rechnung. Das Geschirr und das Halsband welches ihn vor den Bissen im Nacken/Schulterbereich geschützt hat sind stark beschädigt...

      Beim zweiten Angriff (gestern) konnte mir ja ein Anwohner helfen den Hund wieder von ihm runter zu kriegen und auf Abstand zu halten...mir sind zum Glück noch keine Verletzungen von gestern aufgefallen.

      Mir geht es nicht darum direkt zu sagen der ist gefährlich sondern das die sich den Hund und die Umgebung einmal anschauen Was der Hund für „Gründe“ hat unseren anzugreifen. Er läuft ja auch bei dem Spielplatz in unserer machbar herum. Dort nutzen die Halter allerdings ab und zu eine FlexiLeine den stoppknopf ist denen allerdings nicht bekannt...
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    • Du schreibst, die Halter des anderen Hundes machen dich verantwortlich - mit welcher Argumentation?

      Angst alleine ist kein Garant dafür, dass dein Hund nicht beißt, denn wird er so in eine Ecke gedrängt, dass er der Situation nicht entfliehen kann, dann wird er beißen, um sich selbst zu schützen.
      Beispiel: mein Riesenbrontorindvieh hat Todesangst vor Pferden. Er flüchtet, sobald er kann. Merkwürdig, weil es nie Zwischenfälle gab und er seit Welpi an im Stall rumturnt, aber ist nunmal so. Neulich wollte eins meiner Pferde mal schnuppern.Bevor ich reagieren konnte,gab es einen Abwehrbiss - nicht tief, nicht böse, aber eindeutig „Weg von mir“

      Vlt kannst du dir in einer Hundeschule zeigen lassen, wie man Fremdhunde blocken kann ohne sich selbst zu gefährden. Möglich wäre auch eine Wasserflasche oder Wurfschellen oder so
    • Ich sei selber schuld weil ich mit ihm an den Stellen gassi gehe :ka:

      Das einzige was bisher zum verscheuchen geholfen hat bzw auf um den Hund etwas auf Abstand zu bringen war als der Anwohner auf ihn zugerannt ist und mit irgendwas (ich glaube es war eine Gießkanne) auf ihn geworfen hat. Selbst danach wollte der Hund nciht auf Abstand und wieder zu meinem Hund... Wasser und zb Schlüsselbund haben bisher nicht funktioniert.

      Klar kann es passieren das meiner auch zuschnappen könnte aber das hat er bisher nicht getan. Er hat in beiden Fällen versucht sich erst hinter mir zu verstecke und als es nciht funktionierte hat er versucht wegzulaufen...aber er ist dann immer im Kreis um mich rum weil er ja angeleint war sonst wär er noch auf die Straße gerannt...
    • Warum möchtest du denn da irgendetwas anonym melden ?
      Das klingt alles etwas wie „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“. Entweder dein Hund wurde angegriffen, die Halter sind nicht einsichtig und du fühlst dich weiter bedroht. Dann gehst du mit den Rechnungen der Verletzungen zum Ordnungsamt und erstattest Anzeige. Je nachdem wie man da so drauf ist, nehmen die das erstmal so zur Kenntnis oder leiten entsprechende Maßnahmen ein.

      Oder der Leidensdruck ist halt doch nicht so hoch. Dann ändert sich aber wohl auch nichts.
    • Wichtig ist dass du das vom Tierarzt alles genau aufschreiben lässt damit du beim Ordnungsamt oder welche Stelle auch immer dafür bei euch zuständig ist beweisen kannst dass etwas passiert ist, Zeugen sind auch nicht schlecht. Warum der andere Hund beißt ist völlig wurst, die Besitzer haben dafür zu sorgen dass das nicht passiert.
    • Mal unabhaengig vom Rest: Wieso wird auffaellig oft bei solchen Sachen erwaehnt, das der Hund auch in der Naehe von Kindern unterwegs ist? Das hat absolut nichts mit den Vorfaellen zu tun. Ein Hund der Artgenossen angreift, greift nicht automatisch auch Kinder an!! Das sind 2 verschiedene Dinge!


      Was evtl. auch noch gut waere (bevor man zum ​OA geht): Informier dich mal wie es bei euch mit Leinenzwang aussieht. Ein Hund der frei an Strassen rumlaeuft und andere Hunde angeht, der steht (zumindest in dieser Situation) nicht im Gehorsam und gefaehrdet somit den Strassenverkehr. Das laesst das ​OA u.U. ein bissel mehr aufhorchen als 'nur' Pruegeleien unter Hunden.
      WENN du Anzeige erstatten willst, benenne den Anwohner als Zeugen. In Zeiten der Einstufung zu gefaehrlichen Hunden reicht (manchmal 'leider', manchmal 'zum Glueck') oft allein der Angriff. Unabhaengig von den Verletzungen. Sowas steht in den entsprechenden Verordnungen.
      Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
      (©Lockenwolf)



      The next generation
    • Naja ich will nicht wissen was passiert wenn wir an dem Spielplatz vorbei laufen würden und zwischen den Hunden ein Kind kommt. Wenn ein schwerer/großer Hund ein Kleinkind umrennt kann es auch schon zu Verletzungen führen und das muss definitiv nicht sein..zudem dürfen laut dem Gesetz die Hunde nicht auf einen Spielplatz.

      Ich les mir nochmal unser Gesetz durch ab wann die theoretisch ein Blick auf den Hund werfen können.
      Bei uns ist übrigens nur im Frühjahr Anleinpflicht.

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