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Erfahrungen gesucht - Bahnurlaub mit Hund

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      Meine Hunde neigen generell - auch als junger nicht - zum Überdrehen und mir war und ist es sehr wichtig, dass sie lernen, einfach ruhig zu sein/zu ruhen/schlafen, wenn ich sage, dass jetzt Ruhe ist. Das haben sie auch schnell auf den Zug übertragen, richtig geübt hab ich da nix. Klar musste man Nextic als Welpe zwischendurch erinnern, dass man nicht aufstehen darf, aber sonst ging das recht gut. Aber meine Hunde kennen es auch, überall mitzukommen und sind dementsprechend auch gewöhnt, in fremder Umgebung zur Ruhe zu kommen.
      Und naja, ich schlafe auch meist beim Zugfahren, da bin ich eben auch ein gutes Vorbild :lol:
      Gottseidank weiß Serij bei unseren Stammstrecken schon, wann wir aussteigen müssen und weckt mich rechtzeitig, ich wär schon oft nach Prag weitergefahren ohne sie :hust:
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      Meiner war bei seiner ersten Zugfahrt drei Jahre alt und musste da einfach durch, weil ich kein Auto habe und den Herrn ja irgendwie nach Hause kriegen musste. Also bekam er zum Geschirr einen Endloswürger drauf, falls er beim Anblick des einfahrenden Zuges in Ohnmacht fallen oder rückwärts abhauen wollte, was er aber beides nicht gemacht hat. Wir sind auch erstmal nur drei Stationen gefahren, und ich bin in einer Ecke stehen geblieben. Gelernt, dass im Zug keine Party ist, hat er einfach dadurch, dass keine Party war. Ich hatte ihn sehr kurz, damit er nicht an Mitfahrern schnuppern konnte, und somit blieb nur doof neben mir rumstehen und sich umgucken übrig.
      Damals konnt ich ja nicht ahnen, dass sich der Herr Langnase irgendwann zum Liebling von Fahrgästen und Schaffnern entwickeln würde, für den JEDE Zugfahrt ne Party ist, weil er ja bewundert wird. :roll:
      Action wurde gar nicht erst zugelassen, so hat er es zügig gelernt, dass er sich gern umgucken darf, aber eben nicht mehr.
      Ansätze von Spielaufforderungen wurden ignoriert bzw. bei zu großer Hartnäckigkeit verboten, und ob er nun während der Fahrt sitzt, steht, liegt oder nen Handstand macht, ist mir prinzipiell egal. Anfangs gab es bei längeren Fahrten seine Decke auf dem Boden und ein Kauteil als Signal, dass das jetzt länger dauert, inzwischen braucht er das gar nicht mehr, denn die Anwesenheit des Koffers deutet dezent darauf hin, dass wir länger fahren. ;)
      "I've learned to trust my instincts and commit fully to my choices, that there are no "bad" decisions and that even wrong decisions aren't fatal."
      (Gillian Anderson)

      Der Spinner

      Senta, mein Hund wird sichtbar - im Pfototalk
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      Beitrag von Sunti ()

      Dieser Beitrag wurde von Chris2406 aus folgendem Grund gelöscht: www-Schluckauf ().
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      Ohne jetzt alles gelesen zu haben:
      Ich fahre extrem viel mit Hund und der Bahn. Bei der ersten Tour war meine Hündin glaube ich 9 Monate (Mittlerweile ist sie 8) alt, da hab ich noch vermehrt drauf geachtet bei den Umstiegen Zeit zu haben damit sie mal pullern kann. Unsere längste Tour war vor Zwei Wochen und ging 12 Stunden (Bremerhaven bis Nähe Freiburg). Sie hätte zwar Möglichkeit zum puschern gehabt aber wollte nicht.
      Ich nehme das Gepäck mit, für die Umstiege kennt sie das Kommando "vor", auf welches sie selbstständig aussteigt, ich die Leine hinterher werfe und sie sich dann auf Kommando auf dem Bahnsteig ablegt. So kann ich auch größeres Gepäck (in dem Fall: Einen großen Koffer, eine große Tasche, ein Rucksack und ein Zelt) in aller Ruhe aus dem Zug nehmen ohne dabei noch ein Auge auf den Hund haben zu müssen. Ansonsten kennt sie es auch im Zug kurz alleine zu bleiben, damit ich mal eben auf Toilette gehen kann. Fahren tu ich nach Möglichkeit Nachts, da sind deutlich weniger Leute unterwegs und günstiger ist es auch.
      Generell packe ich möglichst wenig ein, ich favorisiere definitiv Funktionsbekleidung, die ist leicht, klein zu falten und trocknet schnell. Dadurch kann man durchaus auch nur die Hälfte von dem was man braucht mitnehmen und vor Ort dann waschen.

      Den kleinen habe ich mit der Bahn von der Züchterin abgeholt. Dank ordentlichem Bahnchaos waren wir um die 6 Stunden unterwegs. Er war die ersten paar Stunden in einer Box, danach hab ich ihn rausgenommen und er hat neben mir gelegen und gepennt.

      Bahnfahren mit Hund ist wirklich kein Hexenwerk. Ruhig bleiben, für den Hund klare Regeln und dann klappt das.
      Lieben Gruß,
      Cassi mit Scarlet und Tetris
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      Newstart2 schrieb:

      Vielen Dank euch nochmals!

      Mit Beschäftigungskram meinte ich für mich bzw. euch sowohl Fahrt als auch im Urlaub.

      Nehmt ihr kein Tablet oder so mit?
      Ich würde bei 12h fahrt sterben, wenn ich nicht ein bisschen daddeln könnte :hust:
      Oder is man da so mit dem Hund beschäftigt?
      Ich hab halt mein Handy und je nach Fahrtzeit auch ein Buch oder bisschen Unikram zum Lernen, guck aber auch viel einfach aus dem Fenster. Theoretisch bräuchte ich auch bei 10h Fahrt nichts anderes als vorbeiziehende Landschaft. :lol:

      Ich war wie gesagt vor allem die ersten Monate sehr viel mit Elin beschäftigt.
      Zum einen musste ich ihn noch recht viel korrigieren (liegen- bzw. sitzenbleiben, nicht im Weg rumliegen, niemanden anschnuppern, niemanden fressen), zum anderen musste ich einfach aufmerksam sein. Wenn jemand von hinten den Gang entlang kam, musste ich Elin rechtzeitig ansprechen/ablenken/festhalten, dass da nichts passieren kann. Er hat halt zum Schnappen geneigt, wenn er sich erschrocken hat oder ihm Leute suspekt waren. Es ist nie was passiert, aber ich musste immer aufpassen. Hätte ich mich da in mein Buch vertieft mit Ohrstöpseln drin und aus dem Fenster geguckt, wäre es sicher irgendwann mal schief gegangen.
      Insofern war ich mit Elin "beschäftigt", auch wenn er nur gepennt hat und keiner vorbeikam, aber ich eben permanent das Zugabteil scannen musste.

      Newstart2 schrieb:

      :pfeif: :pfeif: :ops: :ops: ja bin wohl sehr der Planungsmensch u. Nich soo auf unvorhergesehenes aus.

      Das bin ich auch! Aber mit der Gewohnheit entspannt sich das alles, versprochen. =)
      Ich male mir auch immer alle Horrorszenarien aus und versuche dann für total abwegige Situationen schon vorher zu überlegen, wie ich das dann lösen könnte - aber das kann man eh nicht. Und bisher ist auch nie eine extrem blöde Situation eingetreten. Nervig ja, aber nix Unlösbares.


      Selinmitmops schrieb:

      Newstart2 schrieb:

      wie hast du, oder @all das deinem Hund beigebracht,das im Zug Ruhe is?

      Irgendwie ist man in Situationen, die einem wichtig sind, konsequenter und das versteht der Hund. Ich bin total schüchtern und würde es furchtbar finden, wenn mein Hund im Zug irgendein Mist macht, also habe ich jedes Bellen, Zappeln und Co direkt unterbunden oder den Hund mit was zum Kauen abgelenkt z.B wenn ein anderer Hund sich in Reichweite gesetzt hat.

      Dinge die einem wichtig sind, lehrt man seinen Hund automatisch viel konsequenter ;)
      Ganz genau so war/ist es bei mir auch! :bindafür:


      Newstart2 schrieb:

      Gibt's zu Rucksäcken zufällig nen Thread?Gibt's ne Alternative zu Ruffwear, die sind recht teuer?Trixie ?

      [...]


      Es wird ein "kleiner" Hund(kooiker) naja 36-40 cm, gerne letzteres.
      Ob es einen Thread gibt, weiß ich nicht, aber mach doch ansonsten einen auf. :smile:
      Es gibt inzwischen jede Menge Rucksäcke für Hunde, mit einer riesigen Bandbreite hinsichtlich Preis und Qualität. Ich würde unbedingt lieber einen etwas teureren nehmen, der dem Hund dann auch wirklich gut passt, denn er kann nicht sagen, wenn es irgendwo drückt oder die Gewichtsverteilung unangenehm ist. Viele Billigrucksäcke neigen auch zum Rutschen. Und bevor der Hund dann Verspannungen oder bei längeren Belastungen ernste Druckstellen oder Wirbelsäulenprobleme oder Weißgottwas davonträgt, lieber einmal was Vernünftiges kaufen. :smile:

      Ein Kooiker klingt für mich nach einem super Zugfahrhund, wenn er ein halbwegs durchschnittlicher Kooiker wird. :dafuer:
      Das sind doch so nette, unkomplizierte Hunde, nicht zu riesig, nicht furchteinflößend für Mitreisende, ... Mach dir da mal keine Sorgen, dass der Hund da schwierig sein könnte. Mit bissl Gewöhnung klappt das dann sicher ganz routiniert. :smile:

      Liebe Grüße!
      Elin Rumänischer Senfhund, *ca. 2011, hier seit Juni 2016
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      Bezgl. beibringen sind wir wohl nicht sehr hilfreich.

      Kami ist recht ruhig. Und wir machen auch so generell viele Pausen. Sunny allerdings war recht energetisch und auch ihr haben die Pausen sehr geholfen.

      Das heißt wir gehen nicht einfach Gassi, wir haben immer Kaffee dabei, im Sommer auch gern ein alkoholfreies Radler,...

      Wenn wir Gassi gehen sitzen wir am Ende immer noch auf Wiesen oder Bänken rum, auch im Winter. Wir sind einfach Pausenspaziergänger.

      Beide Hunde haben verstanden, wenn wir erstmal sitzen, passiert gar nix, es ist langweilig.

      Kami hatte das so nach der 3. Pause raus (eben eh sehr ruhig), bei Sunny hat das sehr lange gedauert, das hing aber auch noch mit anderen Sachen zusammen (unverträglich mit anderen Hunden und das scannen der Umgebung nach eben solchen).

      Für beiden war irgendwann klar, wenn wir irgendwo sitzen ist abschalten angesagt. Ist auch egal wo, Zug, Bank, Restaurant,...

      Wenn wir auf eine Wiese zusteuern und die Sachen hinstellen, lässt Kami sich hinplumsen, weil sie weiß hier bleiben wir jetzt eine Weile. Sunny durfte nicht rumstreuseln (Kontrolletti), Kami macht es nicht, weil sie am liebsten in der Botanik rumglotzt und das kann sie auch im liegen, da wird sich maximal noch genüßlich gewälzt.

      Ich glaube aber schon, das das beiden Hunden geholfen hat. Außerhalb der Wohnung ist es eben nicht immer Aktion und Programm, sondern man gammelt auch mal entspannt irgendwo rum, genießt einfach das draußen sein - ganz in Ruhe.
      Es grüßt SanSu mit Kami - kundel polski aka Senfhund (*ca. 02.05.2010)

      Atompilz Sunny im Herzen (*10.11.2002 - 19.04.2015)

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