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Ich wollte alles, nur keinen Podenco...

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      Cindychill schrieb:

      Es ist ja trotz allem alles neu und spannend für ihn. Entdecke gemeinsam mit ihm die Welt :)
      Was spielt ihr denn draußen zusammen? Belohnung muß ja nicht immer nur Futter sein. Ihr könnt auch zusammen entdecken. Zusammen spazierengehen. Das Spiel als Belohnung verwenden.
      Sucht er gerne?
      Wenn er Dich draußen vollkommen ignoriert, würde ich jetzt erst mal immer den selben Weg gehen, damit er die Welt dort kennenlernt und nicht mehr so aufgeregt ist. Draußen auch einfach Pausen machen, also hinsetzen, zur Ruhe kommen lassen, trinken anbieten.
      Und sei Du selbst, also mach dich nicht zum Kasperl, das glaubt er dir eh nicht. Und tu nicht so, als wäre da was spannendes, sondern finde was spannendes :)
      Danke :-) Also da er gerne jegt versuche ich natürlich diesen Trieb etwas auszunutzen ;) ich habe so ein "Felldummy" (bei mir bestehend aus einem alten Handtuch) an eine Schnur gebunden. Dem könnte er stundenlang hinterherfetzen. Auch Futtedummy apportieren macht ihm viel Spaß, das sind so die zwei Spiele, die man gut an der Schleppleine machen kann, und mit denen ich ihn begeistern kann :D
      Da ist er Feuer und Flamme :-)
    • Der Hund ist erst 2 Monate bei dir?
      Dann sei doch bitte stolz auf ihn und dich!
      Er reagiert draußen auf dich und versucht mit dir zu arbeiten (völlig egal, ob er von Leckerli oder Spieli erstmal hochdreht, er geht auf dich ein!).
      Weißt du wie viel das wert ist? Das ist bei einem Hund aus dem Ausland (und dazu so einem passionierten Jäger) schon ein echter Glücksgriff!

      Zum Jagdthema findest du hier sehr viel Lesestoff:
      ANTI JAGD TRAINING oder Dr Jackyll und Mr Hyde


      Außerdem das klassische AJT Buch von Pia Gröning:
      Antijagdtraining: Amazon.de: Ariane Ullrich, Pia Gröning: Bücher

      Eine etwas andere Sicht die Dinge zu betrachten:
      Wege zur Freundschaft: ...eine Liebeserklärung an jagende Hunde: Amazon.de: Ulli Reichmann: Bücher


      Das ist zwar zum Freilauf, aber schadet auch für die Schleppleine nicht:
      Abgeleint!: Entspannt ohne Leine unterwegs: Amazon.de: Ines Scheuer-Dinger: Bücher



      Und vergiss bitte nicht - trotz all dem Training - Bindung und Beziehung müssen erst wachsen.
      Your Love is like a Soldier, loyal till You die.
      ~James Blunt~

      * Finya - serbische Terpitzprinzessin *
      * Frodo - der Überflieger-Kleinpudel *


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    • Meine alte Hündin wurde auch sehr penetrant, wenn es um Futter ging. Aber das war auch zeitgleich die einzige Möglichkeit, sie iiiirgendwie zum Mitmachen zu bewegen. Ein lobendes Wort, Spiele oder Streicheln als Bestätigung? Also bitte, verar***en kann sich der Hund auch alleine :ugly: . Dafür ist die definitiv nicht aufgestanden und hat mich dann halt lieber ignoriert.

      Ich habe das Futter genutzt. Am Anfang sah es so aus, dass sie wirklich gegeiert hat, sobald die Hand nur Richtung Tasche ging. Sie rannte mir vor die Füße, hopste rückwärts vor mir her um ja meine Hand in der Tasche im Blick zu haben. Hat sich fast überschlagen und alle Register gezogen und alles abgespult, was sie jemals gelernt hatte, nur damit sie ja was zu futtern bekommt. Das zog sich anfangs gut und gerne auch mal 10 Minuten und wir sind nur wenige Meter vorwärts gekommen.
      Trotzdem hab ich das einfach ignoriert. Solange sie sich so aufgeführt hat, bin ich einfach stumpf weiter gelaufen, zur Not auch "durch sie durch". Kein Wort, kein Blick, kein Schimpfen. Einfach weitergehen, mit der Hand in der Tasche. Irgendwann wurde es ihr selbst zu doof und sie hat sich mir abgewandt und irgendwo geschnüffelt. Und genau in dem Moment bekam sie was von mir.
      Dann hat dasselbe Spiel wieder von vorne angefangen. Sie geiert, weil es gab ja was und wo ein Leckerli ist MUSS es weitere geben! Per Gesetz! Also ignoriert man wieder.
      Meine Hündin war definitiv auch nicht der hellste Stern am Abendhimmel. Und es hat laaaaaaaaaaaang gedauert, bis sie begriffen hat, dass sie mit ihrem "Speed-Hasi"-Verhalten nicht weiter kommt. Aber irgendwann hat es Klick gemacht und sie konnte sich nach einem erhaltenen Leckerli selbst recht zügig runter regulieren.
      Wir waren am Ende soweit, dass sie immer wieder nach mir geschaut hat, sie war aufmerksam weil sie wusste, dass ich ne ziemlich coole Socke bin, die tolle Sachen mit ihr macht. Ich hab sie bis zum Schluss immer gerne mit Leckerlis belohnt weil ich genau wusste, was die Alternative ist: Ich geh alleine mit der Leine spazieren, während der Hund desinteressiert ihr Ding macht :lepra: .
      Man muss es sich ja nicht schwerer machen, als es manchmal eh ist.
      Immer dabei: Queeny.
      "Auch wenn ich jetzt traurig bin
      denke ich daran,
      was werden wir erst feiern,
      wenn ich nachkomm irgendwann"
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    • oregano schrieb:

      Der Hund ist erst 2 Monate bei dir?
      Dann sei doch bitte stolz auf ihn und dich!
      Er reagiert draußen auf dich und versucht mit dir zu arbeiten (völlig egal, ob er von Leckerli oder Spieli erstmal hochdreht, er geht auf dich ein!).
      Weißt du wie viel das wert ist? Das ist bei einem Hund aus dem Ausland (und dazu so einem passionierten Jäger) schon ein echter Glücksgriff!

      Zum Jagdthema findest du hier sehr viel Lesestoff:
      ANTI JAGD TRAINING oder Dr Jackyll und Mr Hyde


      Außerdem das klassische AJT Buch von Pia Gröning:
      Antijagdtraining: Amazon.de: Ariane Ullrich, Pia Gröning: Bücher

      Eine etwas andere Sicht die Dinge zu betrachten:
      Wege zur Freundschaft: ...eine Liebeserklärung an jagende Hunde: Amazon.de: Ulli Reichmann: Bücher


      Das ist zwar zum Freilauf, aber schadet auch für die Schleppleine nicht:
      Abgeleint!: Entspannt ohne Leine unterwegs: Amazon.de: Ines Scheuer-Dinger: Bücher



      Und vergiss bitte nicht - trotz all dem Training - Bindung und Beziehung müssen erst wachsen.
      Oh vielen Dank, ich habe leider keine Vergleichswerte, insofern kann es schon gut sein, dass ich alles zu negativ sehe :(

      Ich denke Bindung bauen wir am besten über ausgiebiges und intensives Spiel auf, oder?
      Was, was wir eben ZUSAMMEN machen. Oder sehe ich das falsch?
    • Achtfastneun schrieb:



      Meine Hündin war definitiv auch nicht der hellste Stern am Abendhimmel. Und es hat laaaaaaaaaaaang gedauert, bis sie begriffen hat, dass sie mit ihrem "Speed-Hasi"-Verhalten nicht weiter kommt. Aber irgendwann hat es Klick gemacht und sie konnte sich nach einem erhaltenen Leckerli selbst recht zügig runter regulieren.
      Wir waren am Ende soweit, dass sie immer wieder nach mir geschaut hat, sie war aufmerksam weil sie wusste, dass ich ne ziemlich coole Socke bin, die tolle Sachen mit ihr macht. Ich hab sie bis zum Schluss immer gerne mit Leckerlis belohnt weil ich genau wusste, was die Alternative ist: Ich geh alleine mit der Leine spazieren, während der Hund desinteressiert ihr Ding macht :lepra: .
      Man muss es sich ja nicht schwerer machen, als es manchmal eh ist.
      Ooooookay, dann wohl einfach Durchhalten und den längeren Atem haben...
      Ich möchte ja, dass er an der Schleppleine ein schönes Leben hat (falls ich ihn nicht ableinen kann). Aber auch da muss er eben abrufbar sein irgendwann. Habe mich zuletzt recht unschön verletzt, als er mit Vollspeed in die Leine rannte und mich dann mit meinen nackten Knieen auf dem Asphalt hinterherschleifte. Offene Kniee und Tagelange Schmerzen in der Schulter war dann das Ergebnis. Brauch ich nicht sooft haben ehrlich gesagt.
    • Lorbas schrieb:

      Lokii schrieb:

      Ich denke Bindung bauen wir am besten über ausgiebiges und intensives Spiel auf, oder?
      Was, was wir eben ZUSAMMEN machen. Oder sehe ich das falsch?
      Genauso ist es. Viel zusammen unternehmen, dem Hund kleinere Aufgaben geben, z.B. auf einen Baumstumpf springen, und immer fleissig loben, wenn er etwas gut gemacht hat.
      Dazu mal eine doofe Frage, woran erkenne ich denn eine gute Bindung?
    • Lokii schrieb:

      Dazu mal eine doofe Frage, woran erkenne ich denn eine gute Bindung?
      Bei einem Podenco daran, dass er Dir den Hoppler, den er eigenständig und ganz ohne Dich gejagt hat, bringt. =) :lol:

      Die Fragestellung ist genau richtig, denn ich glaube, Du hast im Kopf, dass ein Hund nur eine gute Bindung hat, wenn er seinen Besitzer 24 Stunden am Tag anhimmelt. Streich das mal aus Deinem Kopf.

      Eine vertrauensvolle Beziehung entsteht dadurch, dass man das man die Aufgabenstellungen an die aktuellen Möglichkeiten des Hundes anpasst und ihm ein sicheres Heim bietet.
    • Meine Hündin hatte keinerlei Jagdtrieb, aber wenn man sie ließ, einen riesigen Radius und keinerlei Interesse an Interaktion. Rückruf war auch bis zuletzt ein Thema. Wir haben uns dann auf ein "Warte wenigstens, bis ich dich eingeholt hab" geeinigt. Darauf bin ich immer noch stolz wie Oskar, weil selbst davon am Anfang keine Rede sein konnte. Ich hätte die auch ausm Auto lassen und dort mit nem Buch warten können. Nach beendeter Runde wäre sie auch wieder gekommen, aber MIT mir spazieren? Pfui, war ihr anscheinend peinlich mit mir gesehen zu werden.
      Durch dieses ständige Bestätigen durch Leckerli und immer wieder gemeinsame Aktionen anbieten, konnte ich doch ein bisschen was erarbeiten, so dass ich mich nicht mehr ausschließlich als Kotbeutelträger gefüht hab :ugly: .

      Falls du das noch nicht an der Schlepp hast: ich lege dir einen Ruckdämpfer ans Herz. Das Ding war bei meinem letzten Hund, der auch gerne volle Möhre in die Leine geknallt ist, jeden Cent wert.
      Immer dabei: Queeny.
      "Auch wenn ich jetzt traurig bin
      denke ich daran,
      was werden wir erst feiern,
      wenn ich nachkomm irgendwann"

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