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Rottweiler-Welpe beknabbert und beleckt sich

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    • DerRotti schrieb:

      der hundetrainer sagt es liegt an über oder unterforderung
      Finde, mit 9 Wochen kann Unterforderung eigentlich noch gar kein Thema sein ... Gerade dann, wenn er aus dem Garten in die menschliche Zivilisation teleportiert wurde ...
      "Warum er immer so vergnügt? Weil er die anderen für dümmer hält als sich selbst."
      Wilhelm Busch ( 1832 - 1908)
      - Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker -
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    • Huhuuuu :winken:
      Willkommen im Forum! Ui ein Rottibaby :herzen1:

      DerRotti schrieb:

      An den ersten 2 Tagen kann es gewesen sein das er mit allem überfordert war. Die Wärme, die trennung, autos fahrräder etc. Aber wie hört er mit diesem verhalten auf?
      Wieso meinst Du, überforderten ihn nur die ersten zwei Tage?
      Du machst viel VIEL zu viel mit dem Kleinen! Wirklich viel viel.
      Hör mit allem üben auf, das geht alles nämlich nebenbei im Alltag, sitz und platz und komm muss man nicht separat üben, da reicht's wenn man tolle Kekse im Hosensack hat und den normalen Tag lang einfach belohnt wenn der Hund absitzt, sich hinlegt oder zu einem kommt.
      Übungseinheiten sind da einfach zu viel!
      Es reicht für das Hundehirn vollkommen, den Alltag und das leben kennenzulernen :smile:

      Mach langsam!

      Ich ruf mal @Anju&co her, sie hat auch so ein Kuschelwuschelrottilein :herzen1:
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.
    • DerRotti schrieb:

      @flying-paws die aufzucht war mit garten usw. Wie man es halt kennt
      Keine Ahnung, was "man" so kennt. Der Rotti, mit dem ich viele Jahre leben durfte, wurde im Zwinger aufgezogen und rannte mal im Garten herum. Das war es. Wohnung kannte der gar nicht. Auch das Gelände hat er vorher nie verlassen. Fremde Hunde hat er auch nicht gesehen vor seinem Auszug.

      Wenn das in etwa das ist, wovon Du sprichst, dann ist Dein Zwerg ziemlich sicher total überfordert, denn nichts in seinem Leben ist mehr wie es mal war.

      Seine Umgebung hat sich komplett geändert, der Mensch hat sich komplett geändert, plötzlich geht man Spazieren - das hat sich also auch komplett geändert, als Spielpartner hat man gar keine Geschwister mehr, nur noch so einen Zweibeiner ... Außerdem lernen Welpen, die in dieser aufgezogen wurden in der Regel, dass das Auftauchen von Menschen mit Trubel und Aktion verbunden ist - es gibt Essen, es kommt Besuch, man darf in den Garten, man wird geknuddelt. Aber was sie nicht lernen: Es kann auch total entspannt sein, wenn der eigene Mensch anwesend ist. Diese Verknüpfungen sind in dem Alter sehr nachhaltig und brauchen sehr, sehr lange, bis sie sich lösen. Und das geht auch nur, wenn der neue Mensch, in der neuen Umgebung, mit seinem neuen Verhalten und neuen Anforderungen gerade mal so viel fordert, dass der Zwerg das auch verarbeiten kann und erst gesteigert wird, wenn all diese neuen Dinge abgegessen sind.

      Also Kurzum: Immer schön ruhig und langsam machen.
    • Wenn der TA ausschließen kann, dass organisch alles in Ordnung ist, dann kann es definitiv Überforderung sein.
      So ein kleiner Rotti, der muss lernen.

      Stell Dir mal vor, Du gehst zum allerersten Mal nach Oberhausen ins Centro (schreibt man das so?). Zumindest ging es mir so. Wir waren dort mal im Urlaub und mussten natürlich in das riesige Einkaufszentrum gehen. WAHNSINN! Die Eindrücke! Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll. Ich konnte gar nicht so viel "aufsaugen", wie ich wollte. Die Geräusche, die Menschen, die Farben - ich wurde erschlagen. Und nach (sehe es mir nach, wir sind ja erwachsen und der kleine Hund ist noch ein Baby) ein paar Stunden des Shoppings und Schauens war ich platt. Ich war total müde und fertig. Ich wollte nur noch Ruhe!

      Vielleicht kannst Du das anhand des Beispiels assoziieren, wie es dem kleinen Welpen geht. Es ist alles neu. Alles ist fremd. Die Autos, Fahrräder, Eure Wohnung, der Garten, die große Wiese, andere Hunde, die ganzen Gerüche und Geräusche und und und. Der Hund erlebt das alles von Tag zu Tag neu. Viele Dinge wiederholen sich, dann ist es ok, es kann Neues dazu.

      Wenn ich nun täglich zum Centro nach Oberhausen gehen würde, wäre es für mich nicht mehr so beeindruckend. Ich wüßte genau, wo der Pandora-Store ist, wo ich meine Fanartikel im Schalke-Store bekomme, wo ich gut essen kann, wo der Kaffee gut schmeckt. Das lerne ich.

      Und so lernt der Hund... wenn ein Auto vorbeifährt... *brumm*... es passiert nichts. Wenn der Baum sich bewegt, weil es windet und die Blätter rascheln... es passiert nichts.

      Aber mach langsam mit ihm. Nimm wirklich die Box und gönne ihm die Auszeit, die er braucht. Irgendwann wirst Du sie vielleicht gar nicht mehr brauchen. Meine Freundin hat ihren Hund auch immer in der Box schlafen lassen. Jetzt ist der Hund 1 1/2 Jahre alt und geht immer noch gerne und freiwillig in seine Box am Abend, weil er da ungestört schlafen kann. Da hat er ein geschütztes Dach über dem Kopf und auch von allen drei Seiten passiert nix. Nur von vorne und da liegt er ja mit seinem Kopf und sieht alles, wenn es sein muss.

      Verstehst Du, was ich meine?
      Viele Grüße

      Schlupi & Lilli



      Unser Leben mit Lilli

      Lilli, Australian Shepherd, *19.06.2016
    • Ich glaube nicht, dass er das mit was "Negativem" verknüpft. Er kommt darin ja schnell zur Ruhe.
      Bei den kleinen Biester ist es oft so - nach müde kommt blöd. :lachtot:
      Ich hatte keine Box zu Hause in der Wohnung und habe mir das Leben selbst "schwer" gemacht. Unsere Lösung war, wenn unsere kleine überdreht war und nicht runter kam, dass wir auf's Klo sind. Ich auf's Klo, Hund mit ins Bad. Glaub mal, so oft war ich noch nie auf dem Klo wie in der Zeit damals. Aber es ist noch heute so. Wenn sie mal drüber ist, weil an einem Tag zu viel Trubel war oder der Besuch spät ging oder oder oder - wo geht unsere Maus am liebsten hin und wo entspannt sie von jetzt auf sofort? Richtig! Im Klo. :hust:
      Viele Grüße

      Schlupi & Lilli



      Unser Leben mit Lilli

      Lilli, Australian Shepherd, *19.06.2016
    • Solange Dein Welpe überdreht, ist Dein Programm noch zu viel. Du musst das Maß finden, dass das nicht mehr passiert. ;)

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