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Welche Hunderasse für kinderloses Paar?

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      Echt? Also ich kenn 3 Eurasier "näher" und die jagen alle wie Sau. Ansonsten sind sie liebe Begleiter, aber dann hab ich ja gleich drei Ausnahmen in meinem Bekanntenkreis.
      Natürlich jagen sie nicht so passioniert wie "echte" Jäger, aber genug um einen Hundeanfänger oder jemand, der keine Lust auf konzentriertes AJT hat, zu überfordern.
      Zack Zack, Malinois (*30.3.2018)
      Thilde, Malinois (*14.06.2013)
      Theo, Épagneul Breton (22.05.2002 - 22.02.2018)
      Pepe, Terrier-Mix (Oktober 1998 - 1.10.2011)


      Die Hummel-Hunde


      Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)
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    • Tahlly schrieb:

      Wenn du es so betrachtest, gibt es keine Rasse die garantiert niemals jagt.

      Eurasier sollten keinen ausgeprägten Jagdtrieb haben und definitiv ganz weit von Jagdhunden oder nordischen entfernt.
      Naja, sagen wir mal so - natürlich gibt es auf nix Garantien. In die eine wie in die andere Richtung. Ich kenn auch einen Bretonen der keinen Jagdtrieb hat - also gar keinen. Ist aber einer von überschlagsweise 150, die ich persönlich erlebt hab (damals, zu Bretonen-Zeiten).

      Und die drei Eurasier sind trotzdem durch ihre leichte Sturheit zumindest für jemand Ungeübtes eine Herausforderung.

      Ich war nur verwundert über die Aussage dass die nicht so gar nicht jagen sollen. Ist das nicht der Sami dadrin, der jagt? Ich bin kein Eurasier-Spezl, deswegen frage ich jetzt aus echtem Interesse.
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    • Hummel schrieb:

      Echt? Also ich kenn 3 Eurasier "näher" und die jagen alle wie Sau. Ansonsten sind sie liebe Begleiter, aber dann hab ich ja gleich drei Ausnahmen in meinem Bekanntenkreis.
      Natürlich jagen sie nicht so passioniert wie "echte" Jäger, aber genug um einen Hundeanfänger oder jemand, der keine Lust auf konzentriertes AJT hat, zu überfordern.
      ich habe hier 5 im Bekanntenkreis. Keiner von denen darf ohne Schleppleine laufen weil das echte Jagdschweine sind. Klar die Besitzer sind da jetzt auch nicht sonderlich hinterher, denen macht die leine nichts aus aber so ganz ohne sind diese Hunde dann wohl doch nicht. ansonsten sind es eher Schlaftabletten.
    • Ich kenne übrigens auch ein paar (5) Eurasier "näher". ;)
      Einer geht Katzen hinterher, der Rest reagiert zwar auf den Bewegungsreiz, hat aber keine jagdlichen Ambitionen darüber hinaus und das empfinde ich nicht als Jagdtrieb, vorallem weil sich dieser Ansatz gut und einfach umlenken lässt/ließ. (Der jüngste ist mittlerweile 6 Jahre alt, daher sind die alle aus dem gröbsten raus)

      Cora hat nichtmal den Ansatz einem Bewegungsreiz 5m hinterher zu gehen. :ka:

      Die Hunde sind weder für die Jagd, noch für Ungezieferbekämpfung, noch Selbsterhaltung gezüchtet. Es gäbe an sich keinen Grund, auf Jagdtrieb zu selektieren. Die Rasse an sich, ist auch schon weit genug weg von ihren Ursprüngen.


      Aber im Grunde ist es wie bei den Spitzen. Sollten eigentlich Hoftreue haben und gar nicht jagen, wenn man aber bei der züchtersuche keinen Wert drauf legt, das der Züchter dies bei der Auswahl seiner Zuchttiere auch wirklich beachtet, bekommt man uU (leider Recht häufig) eben einen Spitz, der geifernd in der Leine hängt sobald wild auftaucht und stiften geht sobald das Hoftor offen ist.

      @Lockenwolf auch da Frage ich mich echt, was das mit dem eigentlichen Zuchtziel hinter dem Eurasier zu tun haben soll.. er soll einen einfachen Wegbegleiter in mittlerer Größe darstellen und Jagdtrieb ist bei der Rasse im Standard maximal ganz leicht ausgeprägt gewünscht. Wenn der Eurasier so stark nach dem Samu schlägt, würde ich die Züchter hinterfragen :ka:
      Alice mit
      Tahlly - Siberian Husky *01.01.2014



      Tahlly - mein nordischer Traum // Tahlly's Einzug auf Seite 4

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tahlly ()

    • Du scheinst dich irgendwie rechtfertigen zu wollen. Das war nichts weiter als eine Frage. Und mich hatte das Jagen jetzt nicht gewundert, weil es einfach ne Mix-Rasse ist und wenn dann mal einer der Beteiligten Rassen, die dann doch Jäger sind durchmendelt, da fand ich das nur logisch.

      Ich frage nicht mehr. Ich sehe schon - es läuft auf ein "ich kenn aber mehr als ihr" hinaus - und das wollt ich gar nicht. Das ist für ne Allgemeinaussage nie veritabel. Lediglich gibt es einen Eindruck wieder.
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    • was denn nun? Hätte ich dir nicht antworten sollen, oder wie?

      Ich kenne halt keinen jagenden Eurasier, obwohl ich genau wie du mehrere näher kenne. Der Punkt wurde doch aber von dir initiiert.

      Jede Rasse hat bei wiederum älteren Rassen ihren Ursprung, deswegen werden die doch nicht mit ihren Urvätern verglichen. Ich hab mich bei meiner Antwort auch eher an den Fakten gehalten, eben dass Jagdtrieb nicht sonderlich erwünscht ist und die Rasse auch einen anderen Beweggrund für ihre Entstehung hat.

      Mit dem Vergleich zu den Spitzen, sollte eigentlich auch die Aussage dahinter klar sein.

      Die Rasse hat ihren eigenen Standard, egal was da früher für die Erschaffung der Rasse gekreuzt wurde (wie gesagt, jede Rasse war Mal "nur" eine Kreuzung) und wenn der Hund vom Rassestandard abweicht, dann liegt das nicht an der Rasse per se, sondern an den Züchtern die da schluderig mit umgehen - neben dem Punkt, dass es in jeder Rasse Ausreißer nach oben und unten gibt.
      Alice mit
      Tahlly - Siberian Husky *01.01.2014



      Tahlly - mein nordischer Traum // Tahlly's Einzug auf Seite 4

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tahlly ()

    • der Punkt ist aber auch dass der Eurasier eine verdammt junge Rasse ist. Überleg doch mal wie lange der Pudel schon nicht mehr als Jagdhund geführt wird, er ist sogar in der FCI Gruppe 9 der Begleithunde zu finden und dennoch haben viele Hunde dieser Rasse ordentlich Jagdtrieb. Nur weil das Zuchtziel und der Standard nichts mehr davon wissen wollen kann man doch die Herkunft nicht einfach verleugnen.
    • Ihr habt echt so richtig gute Vorraussetzungen - und hier sind ganz viele Leute, die ihre Hunde lieben. Ich schätze ihr werdet noch bis ca Seite 16 in dem Thread Vorschläge bekommen :D

      Ich hätte noch reinrassige Hunde aus dem TS als Vorschlag. Gibts ja auch durchaus mal und man weiss zumindest in etwa was einen erwartet. Ich hab eine kleine Bretonin aus dem TS - sie ist ein Musterbeispiel ihrer Rasse, nur ohne Papiere. Wenn man bereit ist, konsequent am Abruf zu arbeiten, ist sie als Vorstehhund durchaus gut lenkbar.

      Sie ist der ultimative sportliche Begleithund. Wandern, schwimmen, Fahrradfahren, am Pferd laufen, Joggen.. alles ihrs. Ihr wird weder zu warm noch zu kalt, sportliche Bewegung und ein bisschen Kopfarbeit, dann ist sie zufrieden. Sie braucht sogar ab und zu einen gemütlichen Tag ohne Action, um runterzukommen. Freundlich, fröhlich, verträglich, ein "gute-Laune-Hund"

      Da werden mir vielleicht jetzt auch einige widersprechen und sagen, Vorstehhunde sind Spezialisten, nix für den Alltag. Und das werdet ihr mit jeder Rasse haben. Und auch mit den TS Hunden, da kennst du es ja selber schon.

      Nützt alles nix, ihr müsst mit Herz und Bauch entscheiden. Schaut euch Hunde von seriösen Züchtern an, schau dich im TS um, da bist du ja schon drin. Lass den Verstand eingeschaltet, damit es von den Rahmenbedingungen her passt und warte, bis dich einer anschaut und du weisst, der ist es.

      Lg und viel Glück,
      Elzbeth
      "Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund" ( Hildegard von Bingen)

      Diego- für immer in unseren Herzen- 2008-2016
      Jules *2014
      Buzz *2016



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      Tahlly schrieb:

      was denn nun? Hätte ich dir nicht antworten sollen, oder wie?

      Ich kenne halt keinen jagenden Eurasier, obwohl ich genau wie du mehrere näher kenne. Der Punkt wurde doch aber von dir initiiert.

      Jede Rasse hat bei wiederum älteren Rassen ihren Ursprung, deswegen werden die doch nicht mit ihren Urvätern verglichen. Ich hab mich bei meiner Antwort auch eher an den Fakten gehalten, eben dass Jagdtrieb nicht sonderlich erwünscht ist und die Rasse auch einen anderen Beweggrund für ihre Entstehung hat.

      Mit dem Vergleich zu den Spitzen, sollte eigentlich auch die Aussage dahinter klar sein.

      Die Rasse hat ihren eigenen Standard, egal was da früher für die Erschaffung der Rasse gekreuzt wurde (wie gesagt, jede Rasse war Mal "nur" eine Kreuzung) und wenn der Hund vom Rassestandard abweicht, dann liegt das nicht an der Rasse per se, sondern an den Züchtern die da schluderig mit umgehen - neben dem Punkt, dass es in jeder Rasse Ausreißer nach oben und unten gibt.
      Natürlich!

      Du hattest so überzeugt geantwortet, dass ich dachte, du wärest ein echter Eurasier Kenner.

      Ich hab nur gesagt: Ich kenne nicht so viele, die die ich kenne sind ganz anders. Aber ja, das ist nur ein Eindruck. Allerdings ein in meinem Umfeld gehäufter.

      Nun klang es bei dir plötzlich so, als würdest du die Rasse nicht besser kennen als ich und hättest nur das "Soll", den Rassenstandard zitiert. Das ist nun nicht gerade das, was ich dann als veritable Quelle sehe.

      Meine Frage nach dem Samojeden ist ja auch nicht beantwortet. - Der jagt und der Eurasier ist eine junge Rasse - dass da was durchmendelt halt ich nach wie vor für nicht unwahrscheinlich und damit für gar nicht sooo selten als wäre das jetzt ein Hund unter 1000, der dann zufälligerweise doch mal jagt. Aber wie gesagt - dachte du könntest mir das beantworten.

      Deshalb meinte ich: Lass es uns gutsein lassen. Wenn du nun auch kein Rassekenner bist, sondern nur das kennst, was man googlend im Internet findet, dann bist du für meine Fragen einfach der falsche Ansprechpartner.
      Zack Zack, Malinois (*30.3.2018)
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