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Hund hat Angst vor mir

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      :ugly: Es wird ja noch öfter passieren, dass Hund gebadet werden muss.
      Damit es für euch beide einigermassen angenehm wird, achte doch mal auf folgendes:

      -warmes Wasser, Wasserstrahl nicht zu stark einstellen
      -Rutschmatte
      -warmes Zimmer, sprich Fenster zu und gegebenenfalls Heizung aufdrehen (im Winter)
      -wenn der Kopf abgeduscht werden muss, dann hilft es mit eine Hand dem Hund die Augen zuzuhalten, Wasser und Seife in den Augen ist unangenehm
      -anschliessend gut abrubbeln und dann rein in Bademantel oder wenn Hund es zulässt trocken föhnen

      Und das ganze einfach schnell und zügig über die Bühne bringen, dabei natürlich ruhig bleiben.
      Mein kleiner Taschenwolf - Gustav Ignatius *4. April 2017
      101 Garnelen und ihre Hausschnecken lassen grüssen!
    • Unser Goldie damals ließ keinen Bach, keine Pfütze, kein Wasser aus. Aber WEHE, ich steckte ihn unter die Dusche - da sah der mich eine Woche nicht mit der Rute an.

      Ich würde ihn nun zu Hause einfach "links liegen lassen". Ihm zeigen - hier ist es toll, hier passiert dir nichts, vor allem von mir aus passiert nichts.
      Lass die Zeit spielen. Ein Welpe ist neugierig und er wird kommen. Er braucht einfach Zeit, um das Vertrauen wieder aufzubauen. Das kannst Du nicht erzwingen. Und je mehr Du von ihm forderst und auf ihn zu gehst, umso mehr könnte er sich zurück ziehen.

      Unterm Strich denke ich aber auch, dass eine Trainerin die richtige Wahl für Euch wäre, die Dir dabei hilft.
      Viele Grüße

      Schlupi & Lilli



      Unser Leben mit Lilli

      Lilli, Australian Shepherd, *19.06.2016
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    • Ich würde den Zwerg einfach mal in Ruhe lassen. Es macht den Eindruck, als ob Du eine viel zu hohe Erwartung hast, was so ein Welpe alles "liefern" soll. Und das überfordert ihn.
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    • Frankyfan schrieb:

      Ich denke auch dass eine Trainerin da die beste Lösung ist. Ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht was ich dir raten soll. Eine Welpenstunde in der das so abgeht wie du beschreibst @Elin. sollte man grundsätzlich nicht gehen.

      Leider sind sie sicherlich in der Mehrzahl. Die Guten sind sehr selten.
      Darum hab ich mal vorsichtig gewarnt, weil das ja leider oft so abläuft.

      Jens1986 schrieb:

      Unsere Welpenstunde ist glaube ich richtig gut. Wir nehmen die kleinen erst auf den Schoß. Als Übung. Das diese sich dort sicher fühlen sollen und lernen ruhig bleiben.
      (So habe ich es verstanden, war erst ein mal da.)

      Danach dürfen sie toben. Unter Aufsicht. Dabei sind nie mehr als 5 Tiere in einer Gruppe und die Halter sind dabei und passen auf. Wird es zu wild, werden sie von uns gebremst.
      Ab und zu sollen wir unserer Tiere auf dem Trubel "entfernen" und eine Pause einlegen.
      Das klingt für mich ganz gut :smile: Wichtig ist halt, dass die Bindung zum Mensch spielerisch gefördert wird, in vielen Welpenstunden wird auch schon spielerisch z.B. der Rückruf geübt, das gemeinsame Toben mit den anderen Hunden sollte nicht den Großteil der Zeit ausmachen. Unbedingt darauf achten, dass kein Mobbing unter den Welpen stattfindet, das kann ganz schnell kippen und solche doofen Erfahrungen im Welpenalter merken sich die meisten Hunde ziemlich lang.

      Aber das klingt in Ordnung, wie du es beschreibst.
      Wenn er dort auftaut und sich sichtlich wohlfühlt, dann spricht nichts dagegen, denke ich. :bindafür:
      Elin Rumänischer Senfhund, *ca. 2011, hier seit Juni 2016
    • Ich würde auf jeden Fall mal einen Trainer zu euch nach Hause kommen lassen, dem du zeigst, wei du mit dem Hund umgehst. Vielleicht liegt es an deiner Körpersprache, da sollte mal jemand drauf gucken, der sich damit auskennt, das können wir hier von weitem nicht beurteilen.
      Ich habe auch jemanden im Freundeskreis, der merkt überhaupt nicht, dass er ständig Dinge mit meiner Hündin tut, die ihr nicht gefallen und wundert sich dann, dass sie ihn nie genauso freudig begrüßt, wie seine Frau und auch immer Abstand von ihm hält. Er hat einfach kein Gefühl dafür, was der Hund gerade unangenehm findet. Er streichelt ihr z.B. permanent über der kopf, was sie doof findet. E hat auch selbst einen Hund, mit dem macht er das auch, obwohl er das sichtlich doof findet, allerdings ist sein Hund weniger sensibel und verzeiht ihm viel mehr.
      Betty | Dackel-Mix | * Oktober 2009

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lagurus ()

    • Junimond schrieb:

      ich finde es eine Unsitte einen Hund der eh schon vor dem Gegenüber ängstlicher ist auch noch aus der Hand zu füttern, damit er auch noch Streß beim Fressen hat.
      Bitte laß den Hund in Ruhe und zuhause fressen
      Ich füttere ihn aus der Hand. Also keine Leckerchen, sondern Futter. Aber es macht Sinn. Das werde ich umgehend einstellen.

      wow... schrieb:

      Jens1986 schrieb:

      Danach war er etwas verhalten. Nicht mehr als sonst, wenn er was dummes anstellt und mecker kassiert
      Das ist ein Welpe. Er weiß noch nicht , was von ihm verlangt wird und was in Ordnung ist.Bitte nicht schimpfen sondern erklären, konditionieren, positiv Lernen lassen.
      Die Phase, wo er das nochmal überprüft, ob es denn nicht auch andere Lösungen gibt- also Pubertät- kommt erst noch. Mit der geht man dann übrigens am besten kreativ um und keinesfalls nachtragend. ;)
      Er wird nicht geschimpft. Es bekommt das bestimmte nein und nette Zuredung was er denn dummes angestellt hat. Er wird nicht ausgeschimpft mit drohenden gebärden.

      KleinGustav schrieb:

      :ugly: Es wird ja noch öfter passieren, dass Hund gebadet werden muss.
      Damit es für euch beide einigermassen angenehm wird, achte doch mal auf folgendes:

      -warmes Wasser, Wasserstrahl nicht zu stark einstellen
      -Rutschmatte
      -warmes Zimmer, sprich Fenster zu und gegebenenfalls Heizung aufdrehen (im Winter)
      -wenn der Kopf abgeduscht werden muss, dann hilft es mit eine Hand dem Hund die Augen zuzuhalten, Wasser und Seife in den Augen ist unangenehm
      -anschliessend gut abrubbeln und dann rein in Bademantel oder wenn Hund es zulässt trocken föhnen

      Und das ganze einfach schnell und zügig über die Bühne bringen, dabei natürlich ruhig bleiben.
      Bis auf die Rutschmatte habe ich es so gehandhabt.

      Schlupito schrieb:

      Unser Goldie damals ließ keinen Bach, keine Pfütze, kein Wasser aus. Aber WEHE, ich steckte ihn unter die Dusche - da sah der mich eine Woche nicht mit der Rute an.

      Ich würde ihn nun zu Hause einfach "links liegen lassen". Ihm zeigen - hier ist es toll, hier passiert dir nichts, vor allem von mir aus passiert nichts.
      Lass die Zeit spielen. Ein Welpe ist neugierig und er wird kommen. Er braucht einfach Zeit, um das Vertrauen wieder aufzubauen. Das kannst Du nicht erzwingen. Und je mehr Du von ihm forderst und auf ihn zu gehst, umso mehr könnte er sich zurück ziehen.

      Unterm Strich denke ich aber auch, dass eine Trainerin die richtige Wahl für Euch wäre, die Dir dabei hilft.

      flying-paws schrieb:

      Ich würde den Zwerg einfach mal in Ruhe lassen. Es macht den Eindruck, als ob Du eine viel zu hohe Erwartung hast, was so ein Welpe alles "liefern" soll. Und das überfordert ihn.
      Meint ihr wirklich? Nicht dass das Interesse dann ganz verfliegt.

      Er soll nichts liefern, er darf Welpe sein. Er "soll/muss" jedoch keine Angst haben.

      Unseren Familienhund spritzen wir im Garten mit dem Schlauch ab. Er genießt es. Er lässt sich auch absaugen. Das komplette Gegenteil. Wobei ich meinen Hund nicht dahin zwinge.

      LiLaLotti schrieb:

      Wie läuft denn euer Alltag so ab im Moment? Wie oft und wie lang machst du was mit dem Kleinen? Hat er ausreichend Gelegenheit zu schlafen und alles Erlebte zu verarbeiten?
      Ich arbeite von zuhause aus. Habe also viel Zeit mich mit dem kleinen zu beschäftigen.
      Er kommt alle 2-3 Stunden mal in den Hof. Da gehen wir zusammen hin. 2 mal am Tag gehen wir irgendwohin zum Spielen.

      Lagurus schrieb:

      Ich würde auf jeden Fall mal einen Trainer zu euch nach Hause kommen lassen, dem du zeigst, wei du mit dem Hund umgehst. Vielleicht liegt es an deiner Körpersprache, da sollte mal jemand drauf gucken, der sich damit auskennt, das können wir hier von weitem nicht beurteilen.
      Ich habe auch jemanden im Freundeskreis, der merkt überhaupt nicht, dass er ständig Dinge mit meiner Hündin tut, die ihr nicht gefallen und wundert sich dann, dass sie ihn nie genauso freudig begrüßt, wie seine Frau und auch immer Abstand von ihm hält. Er hat einfach kein Gefühl dafür, was der Hund gerade unangenehm findet. Er streichelt ihr z.B. permanent über der kopf, was sie doof findet. E hat auch selbst einen Hund, mit dem macht er das auch, obwohl er das sichtlich doof findet, allerdings ist sein Hund weniger sensibel und verzeiht ihm viel mehr.
      Das werde ich mal genau so machen.


      Danke schon mal an alle.
    • Neu

      Es ist wirklich im Ernst gemeint. Lass den Welpen mal links liegen.
      Ich würde meinen Alltag leben und den Hund so daran teilhaben lassen, dass er mich beobachten kann.
      Logisch, dass Du regelmäßig mit ihm raus gehst, damit er stubenrein wird, Du sagst ja, draußen ist alles ok.
      Und sobald Ihr drin seid - ignorieren. Der kommt schon von sich aus. Sobald der merkt, Du greifst nicht nach ihm, Du lässt ihn in Ruhe, dann wird er neugierig.
      Ich würde dann mal zufällig Futter neben mir fallen lassen. Nicht sofort und auch nicht immer. Einfach mal so. Oder ein Superleckerchen (einen kleinen Würfel Käse oder Fleischwurst). Einen Schritt weggehen und liegen lassen. Der holt sich das. Und Du wirst sehen, schneller als Du denkst, wirst Du interessant und bist kein Angstobjekt (mehr).
      Aber es braucht Geduld.
      Viele Grüße

      Schlupi & Lilli



      Unser Leben mit Lilli

      Lilli, Australian Shepherd, *19.06.2016
    • Neu

      Versteh das mal nicht als "Links liegen lassen" - versteh es so, dass du deinem Hund eine Pause, Raum, Zeit und die Möglichkeit gibst, mal selbstwirksam zu werden.

      Stell dir vor, du fühlst dich gerade überfordert und irgendjemand bereitet dir Unbehagen. Und dann kommt dieser Jemand auch noch aller Nase lang auf dich zu, hebt dich hoch, ist dir körperlich komplett überlegen. Je mehr Unbehagen du hast, desto mehr kommt der auf dich zu. Dadurch wächst die Abwehr einfach nur.

      Dieser Jemand denkt sich hingegen "Oh, der andere hat Angst. Dagegen muss ich was machen! Ich muss dem helfen! Der soll doch keine Angst haben! Ich probier mal immer wieder auf ihn zu zugehen, sanfter zu sein, zum Spielen auffordern."

      Verstehst du, was ich meine?

      Erst wenn sich der Jemand zurücknimmt und dem anderen Raum und Zeit gibt, um von sich aus auf ihn zu zugehen, kann sich das wieder entspannen und funktionieren. Nimm es mir nicht übel aber diese Aussage:

      Jens1986 schrieb:

      Meint ihr wirklich? Nicht dass das Interesse dann ganz verfliegt.

      zeigt schon recht deutlich, dass du... zu bemüht bist und durchaus eine Forderungshaltung hast. Bindung kommt nicht durch Zwang oder ständiges Betüddeln zustande. Die muss organisch wachsen können. Ein anderer Mensch baut doch auch keine Bindung zu dir auf, nur weil du 24 Mal täglich anrufst.

      Und woran soll dein Welpe denn das Interesse verlieren? Am Fressen? Am Rausgehen? Am Spielen draußen?
      Der Kleine ist von dir in jedweder Hinsicht abhängig und ihr habt dadurch unweigerlich jede Menge miteinander zu tun. Aber du musst das Ganze einfach entspannter gestalten.

      Und noch eine Frage: Wie kommt es, dass sich dein Welpe in Kot wälzen und in einem Dornenbusch verfangen kann? Warum verhinderst du das nicht? Warum ist der nicht so gesichert, dass sowas nicht passieren kann? Du hast gemeint, es gab keine negativen Erfahrungen - aus der Sicht deines Welpen gab es die durchaus und sowas kannst und solltest du verhindern.

      P.S.: Bist du dir sicher, dass er keine Schmerzen hat?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von straalster ()

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