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Hund hat Angst vor mir

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    • Hund hat Angst vor mir

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      Ich hab nun seit 3 Wochen einen kleinen Golden Retriever bei mir. Ich liebe den kleinen abgöttisch. Diese liebe ist jedoch recht einseitig.

      Es fing an das er zeitweise etwas verängstig vor mir war. Nachdem ich ihn mal duschen musste (er hatte sich in Kot gewälzt), hasste er mich an diesem Tag regelrecht.


      Der kleine wird immer schlimmer. Er sitzt jetzt schon den ganzen Tag nur da und starrt mich verängstigt an

      Gehen wir raus ist alles "gut". Naja... Es ist.... okay. Wir können Spaß haben. Geht´s aber rein meidet er mich wieder und liegt meist unter dem Tisch mit der Rute unterm Bauch.
      Gehe ich auf ihn zu, presst er sich richtig auf den Boden. Bewerfe (überdecke) ich ihn mit einer leichten Decke (das hat er vorher voll gemocht und wir haben gespielt), bleibt er hocken und bemüht sich kein bisschen die Decke zu entfernen. Ohne jede Regung.
      Dabei haben wir auch nie negative Erfahrungen gemacht. Er hat sich nie verletzt oder hatte angst wenn er sich in die Decke vergrub. Das war heute ein versuch ihn zum spielen zu animieren.

      Gestern war ein Freund bei mir, da ich unerwartet einen Termin hatte. Der kleine spielte die ganze Zeit mit ihm und war richtig ausgelassen.

      Es scheint also an mir zu liegen. :verzweifelt: :verzweifelt: :verzweifelt:

      Sowie ich ihn hochheben muss (weil er ins Auto muss, etc.) zieht er die Rute ein und legt die Ohren nach hinten.

      In der Wohnung Spielen geht so gut wie gar nicht mehr. Werfe ich sein Spielzeug springt er voller euphorie los und scheint sich sofort an etwas negatives zu erinnern.
      Er bleibt stehen, wendet sich ab und verkriecht sich.


      Er saß die Tage mal in einem Dornenbusch. Er hat sich darin ganz schön weh getan :schweig:
      Vor allem als ich ihn da raus holen wollte. Er hatte schmerzen, ich habe ihn versucht zu befreien. Dadurch hatte er noch mehr schmerzen. Aber was sollte ich machen :( Ich kann ihn ja schlecht da drinnen lassen.
      Ich übrigens auch, meine Arme sahen ziemlich ramponiert aus.
      Danach war er etwas verhalten. Nicht mehr als sonst, wenn er was dummes anstellt und mecker kassiert :tropf:
      Aber er war vorher auch schon verängstigt. Direkt danach war es daheim auch nicht schlimmer als sonst.


      Ich weiß nicht weiter. Ich habe mich so auf einen Hund gefreut :hilfe:
      Ich hab angst das er mich "einfach nicht riechen" kann. Ich überlege ihn wieder zum Züchter zu bringen.
      Meine Anwesenheit, meine Kontaktaufnahme scheint ja eine Qual für ihn zu sein. Ich will ihm das auf dauer nicht zumuten. Es muss also schnell besser werden oder er muss zurück.


      Es versteht sich ja wohl von selbst das er niemals körperliche Züchtigung erfahren hat!
      Wenn er was anstellt gibt es ein bestimmt betontes NEIN und das war´s. Das klappt auch jedes mal. Wobei seine Reaktion darauf meist sehr heftig ist.

      Jemand nen Rat? Ich weiß nicht was ich falsch gemacht habe. Ich habe auch mein Verhalten ihm gegenüber überdacht und versuche Beschwichtigungsverhalten zu erkennen.
      Manches erkenne ich auch und lasse ihn dann.
      Wir haben morgen ein Welpengruppenvorstellungsgespräch mit der Trainerin. Die weiß noch nichts von unseren Problemen.

      Ich bin echt tot unglücklich mit unserer Situation. Versuche ihn das aber nicht merken zu lassen. Bin aufgeschlossen, stets freundlich, versuche immer zu spielen und mache mich regelmäßig zum "Affen".
    • Oh weh, das ist keine schöne Situation - für euch beide nicht. :verzweifelt:

      Ich bin mir grad nicht sicher, was ich dir konkret raten kann, dazu hab ich zu wenig Welpenerfahrung.
      Sicher ist es aber gut, dass du jetzt vermehrt auf seine (und auch deine!) Körpersprache achtest, ihn nicht unnötig bedrängst oder barsch ansprichst (ein "Nein" als Abbruchsignal kann man auch in halbwegs neutral-freundlichem Ton antrainieren, bitte nicht doll schimpfen, wenn der Welpe grad eh so neben sich steht), und versuchst es ihm einigermaßen angenehm zu machen.

      Wenn dein Freund so einen guten Draht zu dem Welpen hat, kann der ja vielleicht nochmal zu Besuch kommen, dass der Kleine vielleicht ein bisschen auftauen kann, während du dabei bist? Dass jemand da ist, in dessen Nähe er sich wohl und entspannt fühlt?

      Hab ich das richtig rausgelesen, dass du mit ihm direkt zur Welpenstunde gehen willst?
      Das würde ich zumindest überdenken, denn: In diesen Welpengruppen geht es gern mal sehr turbulent bis ruppig zu, und dann ist es besonders wichtig, dass du deinen Welpen auch mal abschirmen kannst, dass er sich bei dir sicher und geborgen fühlt und so - das sind ja dann ganz viele neue Eindrücke, die da auf ihn einprasseln. Solange dein Welpe sichtlich Angst hat, von dir angefasst zu werden etc., wird er sich im bunten Welpengetümmel wahrscheinlich nicht grad entspannt an dir orientieren und bei dir seinen Ruhepol finden. Da könnte der Knirps in einen gewaltigen Konflikt geraten.
      Ich würde hier eher die Trainerin mal nach Hause holen und sie analysieren lassen, was da genau der Knackpunkt ist.

      Vielleicht schüchtern ihn deine Spielaufforderungen ein? Ich denk, das ist schwer zu beurteilen nur aufgrund deiner Beschreibungen. Hm.

      Nimmt er denn Futter, wenn du ihm z.B. mit ein bisschen Abstand was Leckeres zukullern lässt?

      Hier schreiben sicher spätestens morgen früh viele welpenerfahrene Menschen, die dir besser weiterhelfen können.
      Ich denk aber, dass du jetzt nicht so schnell aufgeben solltest. Vielleicht lässt es sich ja leichter lösen, als du denkst. Respektier das Verhalten erstmal, sei sanft und geduldig mit dem kleinen Kerl und hol dir am besten Hilfe in Form eines Einzeltrainings, wenn das nicht ganz schnell von selber besser wird (wonach es für mich nicht klingt).

      Nicht verzweifeln! :smile:
      Elin Rumänischer Senfhund, *ca. 2011, hier seit Juni 2016
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    • Allerdings nicht.

      Er war am Samstag in der Gruppe. Das hat ihm richtig gut gefallen. Auch war dort von unseren Problemen nichts zu merken.
      Da ist er wie ausgewechselt. Heute ist ja nur ein Gespräch mit der Trainerin.

      Ob ihn meine Spielaufforderunen einschüchtern glaube ich nicht. Er geht ja manchmal drauf ein, bricht dann aber ab.
      Leckereien nimmt er dankend und Schwanzwedelnd an.

      Wir werden dann mal ne Spielstunde zu dritt abhalten ^^
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    • Das schwanzwedeln könnte allerdings auch einfach beschwichtigung sein. Das muss nichts mit Freude zutun haben. Achte dabei mal darauf wie er wedelt. Wo ist die Rute dabei? Wie schnell wedelt er?

      Ich würde jetzt einfach viel Bindungsarbeit machen. Unternehmt zusammen Dinge die dem Kleinen Spaß machen. Aber natürlich nur in kleinen Dosen. Futter gäbe es für mich vermehrt aus der Hand. Einfach mal im Schneidersitz auf den Boden setzen und ein Stück nach dem anderen raus rücken. Ohne irgendwas dafür zu verlangen. Wenn du den kleinen ins Auto hebt, stell dich seitlich zu ihm bzw dreh dich seitlich in die hocke. Keine Hektik sondern tief durchatmen und souverän sein. Keine decken mehr werfen.
      Ich hab gestern durch Zufall entdeckt dass meine Hund wie blöd auf die Katze angel stehen. Bei einem Goldi kann man ein bisschen Jagdspiel sicher vertreten. Vorallem wenn es hilft eine Bindung mit dem Welpen aufzubauen. Durch die angel bist du etwas weg vom Welpen und trotzdem hat er die Chance mit dir zu spielen.
    • Unsere Welpenstunde ist glaube ich richtig gut. Wir nehmen die kleinen erst auf den Schoß. Als Übung. Das diese sich dort sicher fühlen sollen und lernen ruhig bleiben.
      (So habe ich es verstanden, war erst ein mal da.)

      Danach dürfen sie toben. Unter Aufsicht. Dabei sind nie mehr als 5 Tiere in einer Gruppe und die Halter sind dabei und passen auf. Wird es zu wild, werden sie von uns gebremst.
      Ab und zu sollen wir unserer Tiere auf dem Trubel "entfernen" und eine Pause einlegen.
    • LiLaLotti schrieb:

      Das schwanzwedeln könnte allerdings auch einfach beschwichtigung sein. Das muss nichts mit Freude zutun haben. Achte dabei mal darauf wie er wedelt. Wo ist die Rute dabei? Wie schnell wedelt er?

      Ich würde jetzt einfach viel Bindungsarbeit machen. Unternehmt zusammen Dinge die dem Kleinen Spaß machen. Aber natürlich nur in kleinen Dosen. Futter gäbe es für mich vermehrt aus der Hand. Einfach mal im Schneidersitz auf den Boden setzen und ein Stück nach dem anderen raus rücken. Ohne irgendwas dafür zu verlangen. Wenn du den kleinen ins Auto hebt, stell dich seitlich zu ihm bzw dreh dich seitlich in die hocke. Keine Hektik sondern tief durchatmen und souverän sein. Keine decken mehr werfen.
      Ich hab gestern durch Zufall entdeckt dass meine Hund wie blöd auf die Katze angel stehen. Bei einem Goldi kann man ein bisschen Jagdspiel sicher vertreten. Vorallem wenn es hilft eine Bindung mit dem Welpen aufzubauen. Durch die angel bist du etwas weg vom Welpen und trotzdem hat er die Chance mit dir zu spielen.
      Die Route ist hoch und er freut sich richtig dolle.

      Ich werde es versuchen. Es ist sehr mühselig ihn für etwas zu begeistern.

      Er frisst mir bereits aus der Hand, das machen wir schon.

      Ich werfe ihm draußen oft sein Zerrspielzeug. Da mag er dann mit mir drum zerren.

      Gestern waren wir gute 30 Minuten im Regen draußen spielen. Gibt für ihn nichts größeres.
    • Junimond schrieb:

      ich finde es eine Unsitte einen Hund der eh schon vor dem Gegenüber ängstlicher ist auch noch aus der Hand zu füttern, damit er auch noch Streß beim Fressen hat.
      Bitte laß den Hund in Ruhe und zuhause fressen
      Aber dabei ging es doch jetzt um Leckerli und nicht um die Mahlzeit, oder?

      @Jens1986: Ich würde an deiner Stelle einen Trainer einschalten, der zu dir nach Hause kommt und sich das anschaut. Im besten Falle filmst du auch mal, wenn du mit deinem Hund alleine bist. Sollte das ängstliche Verhalten nicht auftreten, wenn der Trainer da ist, kannst du es so dennoch zeigen.

      Wenn draußen alles okay ist, würde ich die Zeit draußen etwas verlängern. Aber nicht zum Spielen, sondern um einfach mal zusammen rum zu sitzen. Eine Hundeangel kann auch ne Idee sein, weil du damit die Richtung ändern kannst, bevor er die Bremse einlegt. Geh nicht mehr auf ihn zu, lass ihn zu dir kommen. Wenn er so auf Leckerli anspringt, hast du damit doch ein wunderbares Lockmittel.

      Ging das plötzlich los - von einem Tag auf den anderen? Oder hat sich das eingeschlichen?
    • Jens1986 schrieb:

      Danach war er etwas verhalten. Nicht mehr als sonst, wenn er was dummes anstellt und mecker kassiert
      Das ist ein Welpe. Er weiß noch nicht , was von ihm verlangt wird und was in Ordnung ist.
      Bitte nicht schimpfen sondern erklären, konditionieren, positiv Lernen lassen.
      Die Phase, wo er das nochmal überprüft, ob es denn nicht auch andere Lösungen gibt- also Pubertät- kommt erst noch. Mit der geht man dann übrigens am besten kreativ um und keinesfalls nachtragend. ;)

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