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Giardien und Sozialisation

    • Giardien und Sozialisation

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      Hallo,
      leider hat unser mittlerweile 12 Wochen alter Welpe immer noch Giardien, Panacur hat nichts gebracht, starten jetzt heute mit Metronidazol :( . Waschen, putzen ,kochendes Wasser auf die Stellen usw machen wir schon seit 2 Wochen :fear: .

      Jetzt haben wir wegen der Ansteckungsproblematik bisher fast in Quarantäne gelebt. Gleichzeitig soll der Hund sozialisiert werden - wie passt das zusammen ? :ka: Ich mache mir da schon Sorgen, denn realistisch gesehen sind wir die Biester bis zur 16. Woche doch niemals los.
      Wie würdet Ihr das machen ?

      LG Steph
    • Also mein Welpe hat auch Giardien, zum Glück "merkt" man es bei ihm wenig, d.h. er hat keinen Durchfall, nur weicheren Stuhl etc.
      Bei mir war/ist es umgekehrt. Er kriegte erst Metronidazol, das brachte nix, jetzt ist er auf Panacur.

      Häufchen mache ich auch überall weg, ansonsten mache ich aber kein großes Geschiss darum und er geht trotzdem überall mit mir hin und lernt auch andere Hunde kennen. Er hat sich die Giardien ja irgendwo hier eingefangen, ergo gibt es auch andere Hunde, die das haben und z.T. merken es die Besitzer vielleicht nicht mal. Erwachsene Hunde können Giardien meistens auch ganz gut "selbst bekämpfen" bzw. stecken sich nicht automatisch an. Ich habe noch eine ausgewachsene Hündin. Die wird seit Wochen ständig mitgetestet und ist immer negativ auf Giardien.

      Das Einzige, was ich meide, ist die Welpengruppe, da ich die anderen Zwerge da nicht anstecken will. Ansonsten wie gesagt "Häufchen einsammeln" und wenn's mal flüssiger war/ist, streue ich noch Kalk darüber. (siehe hier: Australian Shepherd Zucht Rosebud of Crana: Kompetenter Züchter von Aussies und Mini Aussies: Wissenwertes über Giardien (Giardia))
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    • hundefrauchen75 schrieb:

      Er hat sich die Giardien ja irgendwo hier eingefangen, ergo gibt es auch andere Hunde
      Eigentlich bin ich ganz bei Dir und mir sicher, dass Du es weisst. Doch ich möchte das gerne ergänzen, weil es sich so formuliert anhört, als müsse sich der Welpe die Giardien zwangsläufig von anderen Hunden in Deinem Umkreis geholt haben.

      Dem ist nicht so, er könnte bspw. auch Katzenkot gefressen (machen gerade Welpen gerne) oder an Vogelkot geleckt haben. Hier bei mir z.B. hab ich mit Katzenscheixxe von einer Handvoll Streunerkatzen schon genug zu tun, die wohl selten bis niemals eine Wurmkur gesehen haben ... so viele Würmer auf einem Haufen *hehe* im doppelten Sinne, hab ich noch nie gesehen *würg* ....

      Genau so gut könnte Dein Welpi die Giardien schon vom Züchter mitgebracht haben und es hat etwas gedauert, bis es sich voll entwicklte. Brechen ja nicht immer voll aus ...

      PS: Super Link
    • Das Rosilein schrieb:

      hundefrauchen75 schrieb:

      Er hat sich die Giardien ja irgendwo hier eingefangen, ergo gibt es auch andere Hunde
      Eigentlich bin ich ganz bei Dir und mir sicher, dass Du es weisst. Doch ich möchte das gerne ergänzen, weil es sich so formuliert anhört, als müsse sich der Welpe die Giardien zwangsläufig von anderen Hunden in Deinem Umkreis geholt haben.
      Dem ist nicht so, er könnte bspw. auch Katzenkot gefressen (machen gerade Welpen gerne) oder an Vogelkot geleckt haben. Hier bei mir z.B. hab ich mit Katzenscheixxe von einer Handvoll Streunerkatzen schon genug zu tun, die wohl selten bis niemals eine Wurmkur gesehen haben ... so viele Würmer auf einem Haufen *hehe* im doppelten Sinne, hab ich noch nie gesehen *würg* ....

      Genau so gut könnte Dein Welpi die Giardien schon vom Züchter mitgebracht haben und es hat etwas gedauert, bis es sich voll entwicklte. Brechen ja nicht immer voll aus ...

      PS: Super Link
      Ja, da habe ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt. Klar, kann er sich das auch über Katzenkot etc. gefangen haben. Was ich meinte ist, dass es grundsätzlich hier am Ort grassiert, d.h. die anderen Hunde könnten es auch so oder so bekommen (Katzenkot fressen ist ja oft ein Hobby, das anhält). Wie gesagt, ich tue alles in meiner Macht, um die weitere Verbreitung zu verhindern. Ich gehe z.B. vor dem Gassi gehen immer in den Garten an eine Stelle, da macht er zu 90% sein Geschäft, dann geht es raus in die große weite Welt. Sollte Kot am After hängen bleiben (er hat etwas fluffiges Fell), dann stecke ich ihn in die Badewanne mit einem Spezialshampoo.
      Vom Züchter hat er es garantiert nicht. Er ist ein Tierschutzhund von einer Freundin, die alle anderen Welpen noch hat, weil sie ins Ausland gehen und da erst ab 15 Wochen hinkönnen. Sie hat alle durchtesten lassen, nachdem meiner Giardien hatte und sie sind negativ.
      Im Grunde ist es mir auch recht egal, wo er sich das gefangen hat. Eine Freundin von mir hatte ihren Welpen von einem teuren VDH Züchter und der brauchte auch Giardien mit und hat ihr monatelang die Hütte vollgesch*****.

      Ich gebe meinem neben Panacur zwischen den Tabletten Sachen für den Darmaufbau und Kräutermischungen zur Stärkung des Immunsystem. Im Großen und Ganzen ist er ein recht widerstandsfähiger kleiner Knopf, so dass ich guten Mutes bin, dass er die Giardien bald selber "im Griff" hat bzw. sich die blöden Viecher bei ihm gar nicht mehr wohl fühlen. ;-)
    • frostbolzen76 schrieb:

      Mh, und ich dachte, dass Metronidazol wird's jetzt bringen :fear: .
      Vielen Dank für Deine beruhigende Einschätzung mit dem Hundeumgang, irgendwie haben wir uns gar nicht so richtig in die Stadt usw. getraut. Dann gehen wir jetzt auch mal mehr vor die Tür .
      Was machst Du mit Leuten, die Deinen Hund anfassen wollen :ka: ?

      LG Steph
      Lasse ich zu, aber nur am Kopf etc. Er leckt auch keine Hände oder so ab, das scheint er eklig zu finden, insofern sehe ich das Risiko als gering an.
    • Wir hatten bei Lotta bei ihrem Giardienbefall wirklich alles getan. Sie hat 2 Runden Metronidazol bekommen und nachdem beide nichts halfen noch mal eine Runde Panacur und auch das half nichts.

      Zusätzlich haben wir noch die im Netz empfohlene Kräuterbuttermilch gegeben, sie 2 Monate Kohlenhydratefrei ernährt und nach dem das nichts gebracht hat, ein vom Tierarzt empfohlenes Futter für Magen- / Darm gegeben. Und natürlich Canikur zur Darmsanierung wegen der Mittel.

      Wir haben JEDEN Tag das Kunstlederkörbchen und alle Böden die man damit reinigen konnte, mit dem Dampfreiniger abgedampft und alle anderen Böden im Haus, mit dem speziellen Chlormittel (Halamid / Chloraminin-T) geputzt, dass als einziges Giardien töten könne und haben damit täglich das Spannbetttuch das wir übers Körbchen gemacht haben gewaschen.

      Der Fress- und Trinknapf und alles Spielzeug was sie im Mund hatte und nicht gewaschen werden konnte, wurden mit Bio-Desinfektionsreiniger gereinigt.

      NICHTS half. Wenn man das Programm 3 Monate hinter sich hat, dann wird man wahnsinnig.

      Am Ende habe ich dann - auf Eigenverantwortung - das nur für Tauben zugelassene Spartix gekauft, was viele auch für ihre Hunde nehmen. Natürlich in der Dosierung für Hunde. Die Zahl der Tabletten erschreckt erst, aber die sind eben sehr schwach dosiert, damit Tauben sie nehmen können.

      Und nun sind wir seit einem Jahr Giardien frei! *auf Holz klopft*

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Zunjin ()

    • Neu

      So also ich muss auch nochmal meine erfahrung teilen. Wir hatte die biester knapp 4 monate.. Unsere war ca 12 wochen jung als es anfing. Gott sei dank waren die symptome nur weicherer kot. Sie hat aber super stark abgenommen und war am ende nur noch haut und knochen. Wir haben wirklich alles versucht. :( Letztendlich haben wir sie dann auch sofort mit spatrix wegbekommen. Und dann nahm sie gleich wieder zu. Danach natürlich Darmflora und immunsystem aufbauen was länger gedaiert hat.

      Jetzt zur sozialisierung. Also ich habe sie auch nicht im Haus gehalten. Sie durfte auch gestreichelt werden. Eine übertragung auf menschen ist zwar möglich aber sehr unwahrscheinlich. Kinder jedoch haben sie nicht streicheln dürfen. Bzw da war ich sehr sehr vorsichtig.
      Mit hunden habe ich sie in der zeit nicht zusammen gelassen. Egal ob gros oder klein. Da fände ich den Anderen gegenüber ungerecht. Ich würde auch nicht wollen dass meine mit einem Hund spielt der Giardien hat (und der Besitzer dies auch weis). Aber unsere hat von dem verringerten hundekontakt keine Schäden davon getragen. Also hunde findet sie immernoch gut etc.
      Sonst habe ich sie wie gesagt troztdem überall mit hingenommen. Über die Luft ist das ja nicht übertragbar.. Kot hingegen habe ich ganz ganz sorgfältig weggemacht. Aberv sonst würde ivh meinen Hund da nicht in Watte packen und zuhause lassen, außer es geht ihm einfach sehr schlecht. :smile:
    • Neu

      Lasse hatte Weihnachten Giardien. Nach zwei mal Panacur hatte er sie immer noch. Daraufhin habe ich sämtliches Getreide weg gelassen. Die dritte Runde Panacur hat dann angeschlagen.

      Er durfte trotz der Infektion mit anderen Hunden spielen. Ich habe lediglich die Haufen gründlich weggeräumt. Es hat sich kein weiterer Hund angesteckt.

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