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Hund von einem anderen Halter freikaufen/abkaufen

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      KoerbchenFrei schrieb:

      Werd ich die Frau nochmal zufällig treffen?
      Wer weiß? Die Welt ist ein Dorf.

      KoerbchenFrei schrieb:

      Ist das eine gute Idee sie zu fragen, ob sie ihren Hund verkaufen würde?
      So gut oder so schlecht wie die Frage nach anderen Dingen die ein Mensch besitzt. Fragen kann man und fragen kostet nichts. Meistens ist es so das Menschen sich sachen kaufen weil sie sie haben wollen. Die erwartete Antwort wir wohl nein sein.

      KoerbchenFrei schrieb:

      Wenn ja, wie sollte ich die Frage formulieren?
      "Das ist aber ein schöner Hund. So einen wollte ich immer schon. Ist der Zufällig zu verkaufen?"

      KoerbchenFrei schrieb:

      Wenn sie nein sagt, soll ich ihr Erziehungstips geben?
      Jetzt wird es komplizierter, bedingt durch die Vorhergehenden Fragen. Dann würde ich eher zu einer indirekten Tipgabe raten, nicht: "Sie müssen das so und so machen" Sondern eher: "Damals bei meinem habe ich das so und so gemacht, hat funktioniert."

      KoerbchenFrei schrieb:

      Wenn sie vielleicht sagt, soll ich ihr meine Nummer geben?
      Ja, was anderes bleibt im Normalfall nicht übrig. Es sei denn man trifft sich später (nächste Woche) nochmal auf einen Kaffe in einem Cafè. Oder an der Stelle dort. Je nach Sicherheitsempfinden.

      KoerbchenFrei schrieb:

      Wenn sie ja sagt, soll ich ihr einfach Bargeld geben und gut ist?
      Man kann in Deutschland auch Kaufverträge mündlich abschließen, aber da fehlt es meistens im Nachhinein an Beweißkraft. Wenn dann mit Zeugen um auf einer etwas sichereren Seite zu sein.

      KoerbchenFrei schrieb:

      Sollte ich einen Kauf- oder Schutzvertrag aufsetzen oder schreckt sie das ab?
      Kaufvertrag. Damit die Sache auch tatsächlich den Eigentümer wechselt. Wenn ehrliche verkaufsabsichten dahinterstecken sollte ein Kaufvertrag nicht abschrecken. Abschreckend ist es nur, wenn man zeitgleich mit der Frage ob er überhaupt zu verkaufen ist, hinhält.

      KoerbchenFrei schrieb:

      Sollte ich den schon dabei haben, wenn ich sie treffe, oder wirke ich dann wie eine irre Tierschützerin?
      Siehe oben. Und wie ein verrückte Tierschützerin wirkt man nicht. Man wirkt höchstens generell verrückt.

      KoerbchenFrei schrieb:

      Sollte ich was handschriftliches Aufsetzten, das einfach nur die Abgabe bestätigt?
      Lieber einen Kaufvertrag mit allem drumm und dran, das hier klingt nur nach Quittung.^^

      KoerbchenFrei schrieb:

      Sollte ich mir ihren Personalausweis zeigen lassen?
      Welche Dokumente sollte ich bei Übergabe einfordern?
      Nun man sollte immer wissen wer mit einem einen Vertrag abschließt. Und wenn der Hund übergeben werden sollte gehört zumindest ein Eigentumsnachweiß dazu, wenn man eine Sache niet- und nagelfest machen will.

      KoerbchenFrei schrieb:

      Was ist, wenn sie nachher den Hund zurückfordert, weil sie es sich anders überlegt hat?
      Wenn du einen Kaufvertrag hast, kann sie soviel wollen wie sie will. Anders überlegen ist da nicht. Es sei denn es steht anders im Kaufvertrag.

      KoerbchenFrei schrieb:

      Woher weiß ich, dass sie die offizielle Besitzerin ist?
      Sie hat den Hund gerade an der Leine, das macht sie zu dem Besitzer. Gemeint ist hier wohl der Eigentümer. Siehe Eigentumsnachweis.

      KoerbchenFrei schrieb:

      Was ist, wenn sie sich einfach einen neuen Hund holt und der dann leidet?
      Dagegen gibts nun wirklich keine andere Möglichkeit als ein Tierhaltungsverbot. Das zu erwirken wird bei einem Schlag gegen den Hund sehr erfolglos sein. Praktisch kannst du da garnichts tun.

      KoerbchenFrei schrieb:

      Vielleicht war die Frau auch nur super schlecht drauf und ist sonst nicht so zu ihrem Hund.
      Nun ja, meine Meinung ist: "Die Qualität einer Beziehung(egal zu Mensch oder Hund oder sonstigem Lebewesen), sieht man nur an den schlechten Tagen."

      KoerbchenFrei schrieb:

      Sollten wir uns nicht einfach wieder einen Hund aus dem Tierheim holen und Drama vermeiden?
      Generell gibts im Tierheim viele Hunde, die rettenswert sind, eigendlich alle. Und vielleicht haben viele dort es noch schlechter.

      Ich hoffe ich konnte deine Fragen zufriedenstellend beantworten.

      Dieser Beitrag stellt meine persönliche Meinung dar und ist keine Rechtsberatung.
      Kaela Gleschka - Mato Wakan Spanische Prinzessen und Sardischer Räuber.
    • Sehe das wie SunkaSapa.
      Ein Hund is ein Sachgegenstand und damit du ihn als dein Eigentum nachweisen kannst, solltest du einen Kaufvertrag haben.
      Wenn du die Frau nochmal triffst und dich entschließt sie zu fragen, und sie sogar ja sagt, dann solltet ihr euch verabreden um einen Vertrag zu machen und du brauchst ja eh den Impfpass. Oder direkt mit ihr nach Hause gehen.

      Ein Schutzvertrag mit Rückkaufsrecht, unterbringungsbeschränkungen etc. hat in Deutschland keinerlei rechtliche Wirkung, auch wenn das im Pferdebereich sehr häufig genutzt wird. Der aktuelle Eigentümer bestimmt über sein Eigentum. Ende.

      Zu dem Thema ob fragen oder ob nicht, sage ich mal nichts. Das ist aus der Ferne immer schwer zu beurteilen. Allerdings macht auch immer der Ton die Musik und über ein Gespräch ala "Oh der ist ja toll, so einen wollte ich auch immer mal haben, wo haben sie den denn her?" kommt man da vielleicht eher ran. So kann sie ihr Gesicht wahren und wird nicht als "du bist scheiße zu deinem Hund und zu blöd den zu händeln" hingestellt.
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