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Hund bellt aus Angst ständig im Haus

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      Ein Ruhe-jetzt-Signal aufbauen?
      Viele viele wahnsinnstolle Gutzelis - also WIRKLICH viele und WIRKLICH gute Gutzelis, auf der Stufe von gebratenem Frühstücksspeck :p grosszügig regnen lassen und damit das Kommando einführen.
      Wenn das sitzt (in ruhigen Momenten üben), in der Situation selbst anfangen anzuwenden.
      Je grosszügiger man ist, je erfolgreicher ist's.
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.
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    • Enski schrieb:

      wie baust du das in ruhigen Situationen auf?

      Ein gebratener-Frühstücksspeck-Regen wenn Hund ruhig ist :smile:
      Bämm :smile: "spontane" Aktion :smile:
      Ist eigentlich sehr simpel. Hund erwartet dann relativ schnell einen Superduperwahnsinnsregen beim Kommando.
      Ich stopfe da nicht Stück für Stück in den Hund rein, ich lasse es in der Tat regnen.
      Das ist derart positiv-verwirrend, dass (nach dem Aufbau) das Bellen (oder was auch immer) durchaus für einen Moment ins Stocken gerät. Und den Moment muss man nutzen.
      Grad wenn es nicht vorhersehbar ist, dass das Gebell losgeht.

      Funktioniert aber auch nur dann, wenn der Hund nicht in einer derartigen Reizlage ist, dass er gar nichts mehr aufnehmen kann.
      Darum ist ein Aufbau in Ruhe absolut sinnvoll.

      Bei Tess habe ich das in der Situation selber gemacht, ohne Aufbau. Nicht speziell clever aber es hat sie rausgeholt. Nach und nach hab' ich's dann aufgebaut und auch wieder abgebaut, den Müllwagen verbellt sie jetzt nicht mehr (und der macht einen Riesenlärm) und es muss auch kein Regen und auch kein gebratener Frühstücksspeck mehr sein :smile:
      ...nicht dass jemand meint, das müsse man für immerdar :smile:


      In der Situation von der TE könnte man das "nicht vorhersehbar" ja bewusst üben, falls die Mitbewohner mithelfen.
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.
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    • Entenkrach schrieb:

      Wenn wir ihn ignoerieren hatten wir bis jetzt im haus die besten erfolge.
      Dann würde ich ein "Körbchen" Signal einführen. Das hat bei uns gut funktioniert und ist auch für alles andere gut zu gebrauchen (Besuch etc.). Soll heißen, hört der Hund ein Geräusch und meldet, gab es bei uns ein "ist ok und ab ins Körbchen". Wurde natürlich großzügig und lecker belohnt und erst mal so lange ohne Außenreize geübt, bis Frau Hund wusste, was ich von ihr will :D . Heute kann ein ganzer Trupp krachschlagend durchs Treppenhaus gehen, das wird zwar registriert, aber dann kommt der Blick zu mir und ein "ist ok" reicht dann schon oft aus. Dauert halt, bis es sich gefestigt hat, wenn man aber dran bleibt und konsequent ist, kann es gut funktionieren.

      CH-Troete schrieb:

      Ich nehme meine Hunde gern ernst, wenn sie was hören bestätige ich das.
      Das finde ich sehr schön geschrieben und so handhabe ich das auch. Meine Hündin darf bellen, wenn sie was hört, ich geh mit ihr gucken was los ist, und wenn ich ihr sage, es ist ok, dann ist auch gut. Hört sie darauf mal nicht, schicke ich sie nach wie vor ins Körbchen. Und das wird dann auch belohnt.

      Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich. -Fürst Bismarck-
    • Entenkrach schrieb:

      er gibt vorher leider keine zeichen. Wenn ein mitbewohner sein zimmer verlässt bellt er direkt laut los sobald er die türklinke hört. Dann knurrt er vor sich rum bis man den mitbewohner nicht mehr hört.
      Genau das hat meine Hündin anfangs auch gemacht, aber da ich sie jedesmal zu mir gerufen habe, oder sie eh von selbst kam und ich dann immer ruhig zu ihr gesagt habe "Ist ja nur der XXX", hat sie irgendwann gemerkt, dass dieses Geräusch welches derjenige beim Betreten der Wohnung oder beim Verlassen eines Raumes macht, nichts Bedrohliches ist und sie hat im Laufe der Zeit aufgehört das alles zu "melden" weil sie durch mich die Sicherheit bekam, dass ihr nichts passiert.
      Hätte ich auf ihr Bellen nicht reagiert und hätte das immer ignoriert, dann würde sie heute noch bei jedem Geräusch melden.

      Entenkrach schrieb:

      Nur ist es jetzt halt auf dem stand stehen geblieben dass er einmal bellt und dann knurrt bis die Situation vorbei ist.
      Ich denke, das kommt daher weil er nicht weiß wie er sich verhalten soll weil ihr ihn ignoriert.

      Wichtig ist m.E., dass alles was man tut ganz ruhig abläuft, denn je aufgeregter/hektischer man selbst auf das Bellen reagiert, desto aufgeregter wird der Hund und manche steigern sich da dann richtig rein.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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      Mein Schicksalshund Sina
    • okey vielen Dank für die vielen tipps. Wir werden uns mal an einiges davon ranwagen. Vielleicht klappt ja eins davon bei uns.

      Das wir nicht reagieren sondern einfach weiter machen wie bisher hat bei uns in allen bereichen geholfen. Also auch in dem bereich, dass es weniger Situationen gibt in denen er bellt.
      Er ist halt irgendwie ein spezieller fall in dingen erziehung. Das haben wir schon oft gemerkt :D

      Es wäre halt sehr wünschenswert wenn sich die hausbewohner frei bewegen können ohne dass er rumschreit da wäre es mir lieber er würde beim türklingeln so reagieren :D

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