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Sozialisierungsphase verpasst

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      Browniex schrieb:

      pawtastic schrieb:

      Ich würde mit einem Chiwelpen nicht in die Welpenschule. Zu 95% wird das der absolute Horror für deinen Hund und du versaust ihn damit richtig. Es gibt sooo wenige gute Hundeschulen die eine passende Welpenstunde für Chis anbieten.. das wäre schon sehr großer Zufall wenn du dir da eine sehr gute ausgesucht hättest (nach deinem letzten Thread glaube ich das leider auch nicht). Da dein Hund ja sogar für einen Chiwelpen sehr klein ist, wird er vermutlich auch der allerkleinste Hund selbst in einer Kleinhundegruppe sein.
      Es wäre sehr viel besser wenn du deinen Hund mit bekannten älteren Hunden sozialisierst. Zum Beispiel aus dem Freundes- und Bekanntenkreis wo du die Hunde schon kennst. Oder du triffst draußen ruhigere ältere Hunde, die nicht mehr so verspielt und tapsig sind, gehst dann ein Stück mit denen zusamemn. Wenn sie noch quirrlig sind, dann würde ich auf die Größe achten. Sind es andere Chis oder sehr kleine Rassen, geht das meist auch gut. Aber du wirst deinen Hund sehr wahrscheinlich "asozialisieren" wenn du ihn mit Großhundewelpen zusammen wirfst und er alle 3min von denen weg gebollert wird. So sieht die Realität in der Welpenstunde leider meist aus und ein Trainer kann auch nicht pausenlos auf alle Hunde achten. Wenn du da selbst noch kein Auge für hast, ist dein Welpe schutzlos ausgeliefert. Falls du unbedingt dorthin willst, dann suche dir bitte eine wo nicht oder nur sehr wenig gespielt wird, sondern wo der Fokus auf Zusammenarbeit mit dem Hund liegt. Dein Hund wird auch sozialisiert wenn er zusammen auf dem Platz mit den anderen ist, ohne, dass die Hunde direkten Kontakt haben. Alles andere würde ich über gezielte und ausgesuchte Hundekontakte lösen.
      Die Meinungen gehen da echt auseinander, manche meinen es wäre super wichtig andere raten davon ab. Ich hab mir ein paar Hundeschulen rausgesucht die ich mir mal ohne meinen Welpen angucken werde und entscheide anschließend. In meinem Bekanntenkreis gibt es leider keine ausgewachsenen ruhigen Hunde die auch noch mit der Größe einigermaßen passen, deswegen bleibt uns erstmal nur der zufällige Kontakt draußen. Letztens ist uns ein so lieber Junghund begegnet der unbedingt mit ihr spielen wollte, leider war sie auch zu groß und hat geweint als sie nicht durfte :roll:
      Ich kann Dir nur von uns erzählen.

      Ich wollte meinem Welpen (ich glaube, sie muss damals 15 Wochen gewesen sein) auch was Gutes tun zwecks Sozialisierung mit anderen Hunden und habe mir eine Welpenschule raus gesucht.

      VOR Einzug des Welpens hatten wir schon Kontakt und ein persönliches Gespräch. Sie meinte damals zu mir, dass sie vorhat, eine Welpengruppe erstmals mit NUR kleinen Rassen und nicht zu wilde Welpen zu "gründen".
      Sie wusste damals, dass Amber eher ein sensibler (noch) unsicherer Hund war.

      Im Endeffekt war diese Welpengruppe voller übermütiger Labrador-Welpen und sonstigen Welpen großer Rassen- natürlich alle super wild. Ich war soooo sauer.
      Amber hat erstmal geschrien wie am Spieß als die anderen Welpen sie überrannt haben und hatte furchtbare Angst.
      Ich hab sie dann geschnappt und bin mit ihr nach Hause gefahren, hab den ganzen Sch**** abgebrochen.
      Damit hätte ich mir nur mehr kaputt gemacht als gut gewesen wäre.

      Amber hat dann dank unserer Familienhündin und anderen älteren, ruhigen Hunden (z.B. Hund meiner Kollegin, war ein Schäfer-Labrador-Mix) gelernt, dass Hunde eh total toll sind. Seitdem ist sie der freundlichste Hund, denn's gibt. Mit keinem Hund hat sie Probleme, Angst auch nicht mehr!

      (Da war noch ein anderer kleiner Mischlings-Welpe in der Welpengruppe, ebenso unsicher wie Amber, der wurde auch sowas von nieder gerannt dort, auf den sind überhaupt alle drauf. Kein Mensch ist da eingeschritten, bei Amber hab wenigstens ich die anderen Hunde weg geblockt.)

      Ich will damit nur sagen, pass' genau auf, bei Welpenschulen.
    • Ich kann dir nur raten dir eine Welpenschule extra für kleine Hunde zu suchen.

      Ich bin leider auch zuerst in eine normale Welpenschule. Mein Kleiner war der einzige Zwerg. Er ist mutig in die Gruppe reingerannt, bekam dann aber Angst, als die großen Hunde über ihn gesprungen sind. Der Trainer ist dazwischen gegangen und hat ihn geschützt. Mein Kleiner ist dann die anderen Menschen begrüßen gegangen und die Hunde haben ihn in Ruhe gelassen.. dennoch, sowas geht für mich gar nicht. Heute würde ich ihm das nicht mehr antun.

      Wir sind dann in eine Welpenschule für Kleinhunde. Hier sind alle in seiner Größe, auch ein etwas kleinerer Chihuahua ist dabei. Es wird genau aufgepasst wie die Welpen miteinander spielen und auch eingeschritten. Ich finde es einfach toll. Er konnte da meiner Meinung nach viel lernen und die Entwicklung, wie er sich anderen Hunden beim Spielen gegenüber verhält, ist definitiv positiv.
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    • Ich habe meine Hündin erst mit 6 Monaten bekommen und sie kannte nichts, sie war nicht stubenrein, kannte keine anderen Hund und hatte Angst vor diesen, sie hatte Angst vor Autos, sie kannte keine Geräusche in der Wohnung (Kaffeemaschine, Waschmaschine, Klospülung) usw. - einfach nichts.

      Mit viel Einfühlungsvermögen und ein bisschen Hundeerfahrung meinerseits ist aus Sina innerhalb 1 Jahres ein ganz normaler Hund geworden, ich hatte allerdings die ersten Wochen/Monate ziemlich Gas gegeben und sie dadurch öfter auch mal überfordert/gestresst aber ich dachte mir, dass es leichter ist sie mit allem bekannt zu machen, je jünger sie ist, denn die wichtige Phase hatte sie ja schon hinter sich und je langsamer und länger ich mit allem gebraucht hätte, desto schwieriger wäre es gewesen sie an alles zu gewöhnen.

      Das soll jetzt keine Anleitung sein, alles im Schnellverfahren zu machen, sondern soll dir nur klar machen, dass es auch möglich ist, einen etwas älteren Welpen/Junghund gut aufs Leben vorzubereiten, allerdings bin ich der Meinung, ist das als Hundeanfänger schwieriger.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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      Mein Schicksalshund Sina
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    • Ohne dir zu nahe treten zu wollen, mir fällt es auf, dass du beinahe täglich einen neuen Thread mit irgendeinem Problem(chen) eröffnest.
      Du hast deine Hündin doch erst ein paar Wochen!

      Nur ein gut gemeinter Tipp von mir:
      Versuche, selber etwas ruhiger und gelassener zu werden und dich nicht so leicht verunsichern zu lassen.
      Fragen, wenn man was nicht weiß, ist ja schön und gut - und richtig.
      Aber diese Panik, irgendeinen Pups verpassen oder falsch machen zu können, stresst mich ja sogar als unbeteiligten Leser. ;)
      Das muss so ungeheuer anstrengend sein (für dich und für deine kleine Hündin), dass ihr diese wunderschöne Welpenzeit doch gar nicht mehr genießen könnt.
      Hör doch ein bisschen mehr auf dein Bauchgefühl!
      Lernt euch in Ruhe gegenseitig kennen, du und dein neuer Begleiter!

      Hundeerfahrung macht natürlich vieles leichter - ein bisschen gesundes Selbstvertrauen und "Coolness" aber auch.
      Und ich bin mir sicher, dass das auch deinem Hund zugute kommen wird.
      DU bist diejenige, an der sie sich orientiert.
      Und je selbstverständlicher du mit ihr umgehst, je mehr Sicherheit du ihr gibst, desto selbstverständlicher wird sie in deinem Leben ankommen.
      Genießt die herrlichen Frühlingstage, freu dich auf die hoffentlich seeeehr lange Zeit, in der ihr zusammen sein werdet, und komm ein bisschen runter.
      Es ist doch so spannend und schön, jemand Neuen kennen zu lernen - das sollte keine Angst machen!
      "Ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts" (Gottfried Keller)

      Jenseits von Afrika - Die "Löwenjäger"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pinky4 ()

    • Zwei Punkte möchte ich dem was schon gesagt wurde noch hinzufügen:

      Punkt 1: Einen Kleinhund (egal ob Welpe oder Erwachsener) würde ich NEVER EVER mit fremden großen Hunden spielen lassen! Da kann so viel schief gehen! Newtons Freundin hat einen Chi mal mit Beute „verwechselt“. Ging Gott sei Dank gut aus! Viele große Hunde sind auch einfach Trampel und wenn da so ein kleiner Chi „unter die Räder“ kommt... Unsere Kleinhunde werde bei Begegnungen mit fremden freilaufenden großen Hunden postwendend hochgenommen.

      Punkt 2: Fahr dich mal runter. Du machst den armen Hund ganz verrückt soviel Probleme wie du ihm andichtest. Ein erwachsener Hund, der Vertrauen zu seinem Halter gefasst hat, lässt sich von ihm durch jede neue Alltagssituation führen. Newton und ich mussten letztens das erste Mal durch ein Drehkreuz... Hat er noch nie gemacht, auch nicht als Welpe zu „Sozialisierungszwecken“... Ging ohne Probleme...
      Newton (Amadeus vom Pinselberg, LCD) - Labrador Retriever - *21.04.2014
      Hunter (Bungee Jumper‘s Hide and Seek, SCD) - Englischer Springer Spaniel - *22.05.2018

      Ganzkörperwedler sind die Sambatänzer unter den Hunden... ;)

      [url='https://www.dogforum.de/index.php/Thread/203256-Mister-Newton-entdeckt-die-Welt/']Newtons Pfotothread[/url]
    • Was haltet ihr von einer Welpengruppe mit gemischten Rassen (groß und klein)? Die Trainerin ist der Ansicht man solle sie nicht „in Watte packen“ nur weil sie klein ist und sie soll dadurch lernen auch mit großen Hunden klar zu kommen. Nachdem ich eure Erfahrungen gelesen habe, werde ich da sicher nicht mit ihr hingehen, aber woran liegt es überhaupt das es beim Thema Hund so viele unterschiedliche Meinungen gibt. Da wird einem ja ganz schwindelig, wirklich jeder sagt etwas anderes und alle wissen es besser :headbash:
    • Browniex schrieb:

      Was haltet ihr von einer Welpengruppe mit gemischten Rassen (groß und klein)? Die Trainerin ist der Ansicht man solle sie nicht „in Watte packen“ nur weil sie klein ist und sie soll dadurch lernen auch mit großen Hunden klar zu kommen. Nachdem ich eure Erfahrungen gelesen habe, werde ich da sicher nicht mit ihr hingehen, aber woran liegt es überhaupt das es beim Thema Hund so viele unterschiedliche Meinungen gibt. Da wird einem ja ganz schwindelig, wirklich jeder sagt etwas anderes und alle wissen es besser :headbash:
      Ich würde da nicht hingehen.
    • Browniex schrieb:

      Was haltet ihr von einer Welpengruppe mit gemischten Rassen (groß und klein)? Die Trainerin ist der Ansicht man solle sie nicht „in Watte packen“ nur weil sie klein ist und sie soll dadurch lernen auch mit großen Hunden klar zu kommen. Nachdem ich eure Erfahrungen gelesen habe, werde ich da sicher nicht mit ihr hingehen, aber woran liegt es überhaupt das es beim Thema Hund so viele unterschiedliche Meinungen gibt. Da wird einem ja ganz schwindelig, wirklich jeder sagt etwas anderes und alle wissen es besser :headbash:
      Ja, meinen Erfahrungsbericht hast Du ja bestimmt gelesen.
      Ich würde es nicht tun, wie gesagt, man kann dadurch mehr kaputt machen als gut wäre.

      Ich bin schon der Meinung, dass Klein(st)hunde auch lernen müssen, mit Hunden großer Rassen zurecht zu kommen, ABER zum richtigen Zeitpunkt. Wenn der Hund selbstbewusster ist, keine Panik mehr schiebt und wenn man die großen Hunde kennt- wie sie reagieren und sich verhalten. Das kann für so kleine Welpen nämlich auch richtig böse enden.
    • Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass du manche Beiträge nicht liest.
      Nein, einfach nein. Schau dir bitte ein Retrieverwelpen an wie der durch die Gegend poltert und dann zu deinem Zwerg runter.
      Du musst deinen Hund genau jetzt "in Watte packen" damit er eine gute Grundlage an Hundebegnungen hat auf die er zurückgreifen kann wenn mal eine nicht so schön war. Also such dir bitte große ruhige erwachsene Hunde und triff dich mit denen, auch wenn es nur ein Leinenspaziergang ist. Das bringt dir so so viel mehr als diese Horror-Welpenstunden.


      Browniex schrieb:

      Da wird einem ja ganz schwindelig, wirklich jeder sagt etwas anderes und alle wissen es besser
      Ich möchte hier niemandem zu Nahe treten und es soll sich auch keiner böse angesprochen fühlen, aber hat diese Trainerin einen sehr kleinen Hund? Ich denke nein und da ist auch die Antwort. Solche Aussagen kommen immer nur von Großhundebesitzern die das "Elend" noch nie am eigenen Leib erfahren haben und dann nicht den Rest des Hundelebens versuchen den Hund nach der Welpengruppe zu resozialisieren.

      Einer meiner Hunde ist mit der coolste Chi den ich kenne, der kommt auch im Stadtpark ganz gut zurecht. Was er aber heute mit seinen 8 Jahren immer noch nicht kann ist mit Großhundewelpen und trampeligen Junghunden. Da wird er schon vorher böse, weil die einfach immer seine Drohungen und Körpersprache ignorieren oder das sogar lustig finden. Da er von sowas sogar einen Bandscheibenvorfall davon getragen hat, ist das Thema für mich mittlerweile auch erledigt und er kommt sogar auf den Arm wenn die nicht bei der ersten Ansage von ihm ablassen.
      Also bitte tue das deinem Welpen nicht an.
    • Browniex schrieb:

      Was haltet ihr von einer Welpengruppe mit gemischten Rassen (groß und klein)?
      Nichts, lass das. Die Welpen größerer Rassen sind wild und ungestüm, können ihr Temperament und Bewegungen noch nicht einschätzen. Die können deinen Hund das Genick brechen.
      Und dann kam Paula...Paulas Bilderbuch Teil 2 - the next chapter



      " Mit einem kurzen wedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangen Gerede " (Louis Armstrong)

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