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Der "gefährliche" Hund

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      Cindychill schrieb:

      Munchkin1 schrieb:

      Naja, die Leinenführung fand ich auch etwas interessant, genauso wie seine Aussage von der artgerechten Auslastung im Garten oder der fehlenden Hundeschule.
      ist ​HuSchu Pflicht? Mich hat überrascht, wenn Kampfhunde ja komplett normale Hunde sein sollen, warum hängt er seinen Hund dann fast auf und führt ihn laut bericht immer kurz und läßt ihn nie frei laufen?Ich bin ganz ehrlich gesagt froh, daß Staffs in Bayern nicht erlaubt sind, mir sind viele Halter zu naiv mit dem Kampfschmusergetue.
      Naja man muss auch sehen, dass das ein Teufelskreis ist.
      Es sind nun einmal stinknormale Hunde.
      Dann gab es einen richtig üblen Vorfall und plötzlich standen alle Hunde irgendwelcher Rassen unter Generalverdacht.
      Und was macht man, menschlich gesehen, wenn das eigene "Hobby" plötzlich so negativ gesehen wird? Man wehrt sich. Also hat jeder zeigen müssen, wie lieb und toll und überhaupt super der eigene Hund ist. Also kam zum Kampfhund der Kampfschmuser als Gegenpart. :ka:

      Ich bin aber ganz ehrlich froh, dass hier bei uns in Niedersachsen keine Liste gibt und auch keinerlei Anfeindungen (zumindest hier im Dorf nicht).

      Und naiv ist jeder, der seinen Hund nicht artgerecht hält. Wenn ich mir 2 ausgebildete Jagdhunde hole und die nur im Garten umher laufen lasse, brauche ich mich auch nicht wundern, wenn sie ständig kläffen und den Garten aus Langeweile zerbuddeln. Und wenn ich mir einen Bullterrier hole, dann weiß ich, dass diese Hunde recht häufig ein Problem mit anderen Hunden haben, da sie eher menschengeprägt sind. Zumindest muss ich damit rechnen.

      EDIT: Gerade mal das Kampfhundegesetz Bayern durchgelesen. Jetzt weiß ich auch, warum der Züchter aus Thüringen mit der Einführung des Kampfhundegesetzes nach Bayern gezogen ist. In Thüringen galt der Bullterrier dann als Kampfhund mit Zuchtverbot, in Bayern nur eingeschränkt aber mit Test dann Zuchterlaubnis. Das ist ja interessant. Das wusste ich gar nicht. ich dachte, der Bullterrier ist Kat. 1.
      Wir sind auch dabei:

      Neues vom Stinketier ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ocarina ()

    • Ocarina schrieb:

      Es sind nun einmal stinknormale Hunde.
      ich versteh halt nicht, also ein Hütehund ist ein Hütehund und hat dementsprechend Neigungen, Jagdhunde sind Jagdhunde, Schlittenhunde Schlittenhunde und Hunde die zum Kämpfen gezüchtet wurden gegen Vierbeiner sind Schmusebären gegenüber der Tierwelt und vor allem gegenüber ihren Artgenossen? Nein finde ich nicht.

      Hier gehts zum Fotothread von Chilly und Bonnie: Kleine Lady und blonder Prinz


      “You never know how strong you are until being strong is your only choice." ​BOB Marley


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    • Cindychill schrieb:

      Hunde die zum Kämpfen gezüchtet wurden gegen Vierbeiner sind Schmusebären gegenüber der Tierwelt und vor allem gegenüber ihren Artgenossen?
      Aber sie sind nie zu Kämpfen gegen Menschen erzüchtet worden.
      Sogar das Gegenteil.
      Die Hunde musstem im Kampfrausch von ihren Besitzern getrennt werden können ohne das der Hund etwas dem Menschen tat.
      Ansonsten lebte der Hund nicht lange.
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    • Interessant ist schon, daß in der Beißstatistik der Schweiz die Bullrassen sowohl bei Tieren (meist ja wohl andere Hunde) als auch bei Menschen weit überdurchschnittlich auffällig werden.
      Das beißt sich ein bißchen mit der Behauptung: ist zwar artgenossenunverträglich, aber extrem gutmütig gegenüber Menschen.

      Das könnte allerdings mit der Haltung zusammenhängen, falls diese Rassen auch in der Schweiz typische "Mackerhunde" sind, bei denen agressives Verhalten erwünscht ist.

      Dagmar & Cara
    • hasilein75 schrieb:

      beim Schäferhund muss man wirklich nicht so dringend wechseln wie bei den zuvor genannten.
      Jep, aber der Staff (AmStaff) steht nicht vor dem Schäfi auf der Liste und meine Aussage Bezog sich Cindychill Aussage, dass sie froh ist das es in Bayern keine gibt.


      dagmarjung schrieb:

      Das könnte allerdings mit der Haltung zusammenhängen, falls diese Rassen auch in der Schweiz typische "Mackerhunde" sind, bei denen agressives Verhalten erwünscht ist.
      Das Problem ist einfach, dass es keine Züchter (FCI) gibt. Die Hunde müssen defacto fast Importiert werden oder kommen damit oft von irgendwelchen Hinterhof"zuchten" :( :
      .
      Die schlechteste Kombi, wie bei allen Rassen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vakuole ()

    • Vakuole schrieb:

      Aber sie sind nie zu Kämpfen gegen Menschen erzüchtet worden.
      Sogar das Gegenteil.
      Die Hunde musstem im Kampfrausch von ihren Besitzern getrennt werden können ohne das der Hund etwas dem Menschen tat.
      Ansonsten lebte der Hund nicht lange.
      das habe ich auch nicht behauptet, aber gegenüber Artgenossen sind sie eben keine Engel. Und deswegen und aus anderen Gründen bin ich froh, daß es Staffs doch recht selten gibt in Bayern bzw München

      Hier gehts zum Fotothread von Chilly und Bonnie: Kleine Lady und blonder Prinz


      “You never know how strong you are until being strong is your only choice." ​BOB Marley


    • Vakuole schrieb:

      Cindychill schrieb:

      Hunde die zum Kämpfen gezüchtet wurden gegen Vierbeiner sind Schmusebären gegenüber der Tierwelt und vor allem gegenüber ihren Artgenossen?
      Aber sie sind nie zu Kämpfen gegen Menschen erzüchtet worden.Sogar das Gegenteil.
      Die Hunde musstem im Kampfrausch von ihren Besitzern getrennt werden können ohne das der Hund etwas dem Menschen tat.
      Ansonsten lebte der Hund nicht lange.
      Sagt ja auch keiner. Ich versteh das Getue auch nicht. Keinen gescheiten Besitzer von DSH, Mali und Co. wundert es, wenn sein adulter Hund eher mit Vorsicht im Umgang mit (fremden) Artgenossen zu geniessen ist.
      Viele (nicht alle!!!) Halter von Listenhunden stellen sich hin und sagen, dass das bei ihrer Rasse absolut untypisch ist. Sind ja reine Schmusehunde.
      Nicht falsch verstehen, bitte! Es sind keine Bestien! Aber diese Naivitaet bei einigen Haltern finde ich tatsaechlich gefaehrlich.
      Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
      (©Lockenwolf)



      The next generation
    • Beim Thema Statistik finde ich da immer die Arbeit von Dr Mikus recht interessant.
      Der hat die Beißstatistiken in Bayern über ein paar Jahre ausgewertet und die Beißvorfälle nach verschiedenen Kriterien aufgeteilt: Rasse, Geschlecht, Alter, Herkunft, Lebensform, Ausbildung...

      Auffällig bis zur Anzeige wurden betrachtet nach Rasse immer in etwa der gleiche Prozentsatz (pendelte um die 2%) der (gemeldeten) Population in dem Zeitraum. Natürlich ist ds nicht so ganz genau, weil kleinere Vorfälle nicht gemeldet wurden und die Rasseangaben auch nicht immer sicher sich, aber im Großen und Ganzen konnte man der Rasse keine Signifikanz zumessen bei der Frage, ob ein Hund gefährlich ist/wird.

      Wesentlich wichtiger stufte Mikus die Ausbildung ein.
      LG
      Raphaela

      Sooner or later we all must face our own Kobayashi Maru test...
      The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem. - Captain Jack Sparrow

      Ekko, Cardassia & Azog

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