ANZEIGE

Der "gefährliche" Hund

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • ANZEIGE

      Lorbas schrieb:

      Patti schrieb:

      Und was heisst: er hatte eine Verbindung zur Nasenhöhle?
      Das hab ich auch noch nie gehört und kann mir jetzt nichts konkretes darunter vorstellen.
      Vermutlich Fistelgänge. Hatte ich nach einer Kiefer-OP auch schon mal, da ein Faden vergessen wurde und das hat sich entzündet. Bei Chico vermutlich duch die kaputten Fangzähne
      LG Yasmin
      Bo 5.12.2004
      Sam 1.7.2005
      Lilly + Fee 1.8.2013
      Shingo, Emma, Rambo, Blacky und Terry für immer im Herzen
    • ANZEIGE
    • HerrinDesFeuers schrieb:

      Aoleon schrieb:

      Lorbas schrieb:

      Die Trainerin, bei der der Hund 2011 vorgestellt wurde, hat auch gesprochen. Sie hielt den Hund schon damals für unberechenbar und gefährlich und den Halter nicht in der Lage, den Hund festhalten zu können.
      Tja, 7 lange Jahre hat der junge Mann das hinbekommen.Sowas mein ich halt, die Leute kriechen aus allen Ecken und Löchern und "habens schon immer gewusst!". Nur ist halt nix passiert, lange Jahre lang flogen Hund und Herrchen total unter dem Radar. Nicht einer hats für nötig befunden das Amt einzuschalten, so schlimm wars dann eben offensichtlich nicht.Nur im Nachhinein brüllen sie alle Zeter und Mordio...
      Gut, die Trainerin hats ja tatsächlich damals schon gesagt, aber großartig interessiert hats sie ja wohl auch nicht. Vorgestellt, begutachtet, Hund soll weg, nie wieder drüber nachdenken bis die Meldung dann in den Nachrichten kommt.

      Ich weiß nicht, ich würde doch grad bei so Gespannen die ich für gefährlich halte da irgendwie gucken ob dann auch was geschieht. Bin ich da einfach nur seltsam?
      Wir reden hier ja nicht von Allerweltskunden, allein das jemand fremdes (der Betreuer) da anfragt und der Halter ja doch aus der Menge heraussticht, dazu der Hund... Mir würde das im Gedächtnis bleiben nach meiner Begutachtung und ich würde da zusehen das ich mitbekomme was nun passiert.
      Alleine aus Verantwortungsbewußtsein! Einen Hund den ich als Fachperson als unberechenbar und gefährlich einstufe, also als wirkliche Gefahr, da ist es mir doch ein Anliegen das der eben nicht irgendwie vergessen wird.
      Man muss doch nur mal in den nervigen Hundehalter Thread gucken. Wie oft treffen wir unmögliche Gestalten mit verzogenen oder gar gefährlichen Hunden. Wer weiß denn, wie oft Chicos Halter persönlich angesprochen wurde? Wie oft das Gespann für ebenso unmöglich gehalten wurde wie die Leute in unseren Threads. Genug Leute haben ja was gemeldet. Zu lasch und den falschen Stellen vielleicht, aber woher sollen alle wissen, dass das VetAmt der richtige Ansprechpartner ist und nicht der Tierschutz? In dem Fall den ich gemeldet hab, hab ich beim OAmt angerufen. Ein Bekannter von mir auch, weil bei mir schon nichts passierte - die sind nichtmal raus gekommen geschweige denn haben uns geraten was wir noch tun können. Gut, dann lässt man es halt irgendwann. Wird hier ähnlich gewesen sein. Denn genau wie die Halter werden weder Trainerin noch Nachbarn jemals gedacht haben, dass es SO endet. Und die Trainerin kann erstmal auch nur Empfehlungen aussprechen und den Leuten ins Gewissen reden. Hab ich anderweitig auch schon mitbekommen. Klar hätte sie jetzt auch zu allen Stellen rennen können, aber wer weiß was persönlich besprochen wurde.Wenn ich jeden bis zur letzten Instanz anzeigen würde, dessen Hund aggro bellt oder den er nicht so super im Griff hat... Na dann hätte ich ein neues Hobby gefunden. Nein, man ärgert sich, versucht das ein oder andere, spricht den Halter an. Aber mehr meist nicht. Sieht hier für mich ähnlich aus. Den Ausgang hat nun keiner SO erwartet.
      Beißt ein Hund gehört das gemeldet.
      Tut man das nicht, dann trägt man zumindest eine moralische Mitschuld an allem was passiert.

      Und über was sich hier viele User aufregen ist nochmal was anderes, weil sie an einen gewissen standard glauben den es halt einfach so da draußen nicht gibt.
      Oft ist es da auch wunderbar zu sehen das man einfach in der Situation die Klappe nicht aufkriegt und sich dann halt lieber im Internet auskotzt.

      Und für jeden Fitzel rufen die Leute die Polizei, bei jeder Ruhestörung, jeder nutzt das Internet für alles mögliche.
      Aber wenn man sich von einem Hund bedroht fühlt sind die alle nicht in der Lage sich zu informieren bei wem man da am besten das meldet? Ernsthaft?
      Und ich wiederhole mich: Das einzige was überhaupt je von Leuten nach dem Beschluß gemeldet wurde war Vernachlässigung. Mehr nicht!
      Das Tierheim hat da ja offensichtlich auch keine Gefährlichkeit gesehen als die da waren.


      frauchen07 schrieb:

      Aoleon schrieb:

      Sowas mein ich halt, die Leute kriechen aus allen Ecken und Löchern und "habens schon immer gewusst!". Nur ist halt nix passiert, lange Jahre lang flogen Hund und Herrchen total unter dem Radar. Nicht einer hats für nötig befunden das Amt einzuschalten, so schlimm wars dann eben offensichtlich nicht.
      Die Aussage verstehe ich nicht. Das Amt war doch eingeschaltet?
      Ja. Am Anfang. 7 Jahre lang ist aber nix mehr passiert.
      Da kam keine Meldung über den Hund, keiner hat irgendwo deutlich gemacht das er sich vom Hund bedroht fühlt.


      Lorbas schrieb:

      Aoleon schrieb:

      , 7 lange Jahre hat der junge Mann das hinbekommen.
      Das weiß man halt nicht, vielleicht gab es schon öfter kleinere Zwischenfälle.Dieser junge Mann sah wirklich nicht so aus als hätte er mit einem großen, kräftigen Hund fertig werden können. Der war klein und schmächtig, schätze mal, daß er höchstens 45 Kilo gewogen hat.

      So einem Gespann würde ich weiträumig aus dem Weg gehen.
      Meldet keiner gibt es eben keine offiziellen Zwischenfälle.

      Und wenn Liridon, so hieß er, mit dem Hund nicht fertig geworden wäre dann wäre in diesen 7 Jahren irgendwas passiert das Leute gemeldet hätten. Dann wär es zu sehr, sehr ernsten Vorfällen gekommen.
      Da aber keiner was gesagt hat gab es keine solchen Vorkomnisse.


      wembley schrieb:

      oder zumindest nach der Obduktion sofort eingeschläfert...
      Öhm.... Ich hoffe ja doch sehr das er VOR der Obduktion eingeschläfert wurde!



      Diese Verbindung zur Nasenhöhle von dem in dem einen Artikel die Rede ist, was bedeutet das?
      Gehirn war offen? Knochenverweichung?
      Denn Verbindung zur Nasenhöhle klingt für mich nicht nach irgendwas unnormalen.
      Troublemakers, die tun nix! Die wollen nur spielen!
      Prinz Arren: 03.04.2012* Mini Bullterrier
      Prinz Hamilton: 26.09.2012* Whippet

      Vorgegangen, unvergessen: Trolly † 2002, Löle †2012 und die anderen
    • ANZEIGE
    • Oronasale Fisteln
      Bei oronasalen Fisteln existiert eine un­na­tür­liche Verbindung zwischen Maul und Nase.
      Ursache einer oronasalen Fistel kann ein pa­ra­dont­ales Problem sein.Beispiele für die parodontale Ursache können sein:
      • Durchstich eines zu steil stehenden Caninus (Caninus Engstand) durch die dünne Knochenwand zwischen Na­sen­höhle und Wurzelspitze.
      • Fehlender Wundverschluss
        nach einer Caninus Extraktion.
      • Parodontale Taschen
        auf der zum Gaumen gerichteten Ca­ni­nus-Innenseite. Kommt besonders bei kleinen Hunderassen vor (Dackel, Pudel, etc.)
      Bei einer oronasalen Fistel können Fut­ter­res­te in die Wunde eindringen und die Wund­heil­ung behindernoder Futterpartikel können in die Nase gelangen und einen chronisch eitrigen Nasenausfluss auslösen.Im Extremfall können sogar Futterpartikel in die Lunge aspiriert (eingeatmet) werden.Dann würde es sich um eine Aspirations-Pneumonie (Lungenentzündung durch Fremd­körper) handeln.
      Oronasale Fisteln sowie angeborene Gau­mendefekte sind chirurgisch zu Ver­schließ­en. Im Bereich eines extrahierten Caninus käme eine spezielle "Doppel-Flap-Technik" zum Einsatz. Angeborene oder erworbene Gaumendefekte können mit diversen Verschiebeplastiken verschlossen werden.
      Gruß, Jenny & Sookie
    • Endlich war auch mein erster Gedanke!

      Hoffentlich kommt schnell Ruhe & Frieden über die Verstorbenen.

      Eine Aufarbeitung empfände ich dennoch nicht unwichtig, auch was die Diffarmierungen gegen die Opfer und ihre Angehörigen angeht, aber insbsesondere den Umgang mit dem eingestandenen Versäumnis des Amtes/Stadt Hannover.

      Uns Hundehaltern, ganz besonders den ​SOKA Liebhabern wünsche ich sehr, dass wir nicht unter etwas leiden müssen, das wir nicht zu verantworten haben!
      Viele Grüße
      network

      Für mich ist "Denkmal" ein Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht. [Fritz Grünbaum]
    • Wenn Chico bereits 10 Jahre alt gewesen sein soll, kann er nicht schon als Welpe angeschafft worden sein und muß damals bei der Begutachtung durch Frau Wilstedt auch schon drei gewesen sein. Was mir seltsam vorkommt, da ja fortlaufend Betreuer und Pflegekräfte im Haus waren und das Geschehen verfolgt haben. :ka:

      Das Angebot, Chico aufzunehmen, kam ja wohl vom Leiter des Münchner Tierheims, der den ominösen "Gassigang" begleitet hat und nicht kritikwürdig fand. Insofern hat auch er und nicht nur das Hannoveraner Tierheim da fahrlässig gehandelt.
      Eine befreundete Hundetrainerin brachte es auf den Punkt: Wer diesen Hund aufnehmen will, dem kann man ihn nicht anvertrauen, und diejenigen, denen man ihn anvertrauen könnte, wollen ihn nicht aufnehmen.

      Schon deshalb bin ich froh, daß diese Frage sich jetzt nicht mehr stellt.

      Dagmar & Cara

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von dagmarjung ()

    ANZEIGE