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Welpenerziehung

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      ImWald schrieb:

      Manfred, erstmal danke für deine ausführliche Antwort.

      Natürlich hab ich schon viel über Hunde/Hundeerziehung gelesen. War ja auch damals bei meiner Golden-Retriever-Hündin lange in einer Hundeschule. Aber irgendwie gehen Theorie und Praxis diesmal weit auseinander. Kann aber auch sein, dass ich zu ungeduldig bin.

      Bei uns in der Wohnung gibts kaum etwas zum "Hochstellen". Das wurde schon vorher erledigt. Aber eben ein normales Sofa braucht man ja :-). Was hier rumsteht, darf er anfassen. Nur eben das (selten) von hinten in die Beine beißen....
      Wenn wir zusammensitzen (also er auf meinen Beinen und wir spielen zusammen), dann beißt er in meinen Arm. Aber ich merke, dass er nicht zubeißt, sondern eher gedrosselt, so dass es nicht weh tut. Er kann anders.
      Soll ich das auch unterbinden? Hab ich in den ersten paar Tagen gemacht, aber da passierte dann dieses dauernde "Nein"-Sagen und Abbruch des Zusammensitzens.

      Morgen gehts zur ersten Welpenspielstunde. Bin schon gespannt!
      Mein Kleiner (jetzt im 8. Monat) hat als Welpe auch beim Zusammensitzen&Spielen leicht in meine Hand gebissen. Es tat nicht weh, aber ich habe es unterbunden. Ich möchte das nicht.
      Beim wilden Spielen mit seinem kleinen Spieltau hat er mir versehentlich auch 2x in den Finger gebissen, dass es leicht blutete. Ich habe ihn nicht geschimpft (es war ja keine Absicht), aber ich habe das Spiel dann abgebrochen.
      Heute ist er total vorsichtig. :smile: Egal wie klein das Spielzeug ist, egal wie nah mein Finger an seinem Mäulchen ist, er beißt nicht rein. Auch wenn wir wild spielen, er beißt nicht in den Finger. Hat er den Finger versehentlich mal erwischt (kam 1x vor), hört er sofort auf. Es hat nicht mal gezwickt.
      Ich denke da kommt auch einfach viel mit dem Alter.
    • Die klassische Beißhemmung lernt ein Welpe ja nur, indem er in etwas "lebendiges" beißt.
      Ist der Biss zu doll, gibt es eine Rückmeldung. So lenrt der Hund.

      Desswegen ist ja auch Hundespiel untereinander für Welpen so wichtig. Der andere Hund kommuniziert ihm "jetzt war es zu doll".
      Das kannst du als mensch auch und würde ich nutzen.
      knabbert er am Arm dass es nicht weh tut, würde ich so mit ihm Spielen - wenn ich gerade nix da zur Hand habe, was mein 7 jähriger Hund ins Maul nehmen kann, biete ich ihm auch hand+Arm von mir an. Das macht er ganz gerne, doll macht er niemals.

      Wird der welpe zu doll, musst du auch eine Rückmeldung geben. Viele Besitzer quitschen ja, weil Welpen das untereinander auch machen.
      Manche Welpen lassen dann erschrocken los. Manche werden durch das quitschen aber auch erst richtig angestachelt und werden noch wilder. dann hilft nur eine sofortige Unterbrechung des Spiels. So das der welpe lenr t"Wenns zu doll ist, ist der Spass vorbei".

      Also im Spiel würde ich shcon ein zaghaftes ausprobieren in meinen Arm und Hände erlauben.
      Wenn der welpe nur was zum drauf rumgnatschen haben will, würde ich ihm aber was anderes bringen und nicht meinen Arm anbieten ;)

      Das Spiel mit dem welpen sollte jetzt auch nicht stundenlang gehen. man muss ja auch immer gucken dass er nicht zu sehr hochpuscht. (Was bei derartigen rangelspielen schnell passieren kann)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Manfred007 ()

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    • Ich muss sagen, Manfred, deine Variante gefällt mir besser als die von Feyra (Feyra, tut mir leid ;) ).
      So hab ichs auch gedacht. Beim Spielen beißt er ja nicht, sondern knabbert, wie du sagst...also ganz leicht. Es tut nicht weh.

      Vergisst er sich mal, dann unterbreche ich das Ganze, steh auf (wir sitzen immer auf dem Boden - Sofa ist tabu) und bin weg.
      Dieses Gequietsche, das ich anfangs auch gemacht habe, weil ichs gelesen habe, hat ihm nicht imponiert :-)).

      Nee, lange wird nicht gespielt. 10 Minuten vielleicht. Er muss ja lernen, sich irgendwie selbst zu beschäftigen, auch wenns momentan immer nur Knabberspiele sind.

      Ich setze mal auf die Zeit ;-).
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    • Rikaa schrieb:

      Ja wir geben uns mühe :)
      Und er schläft wirklich sehr viel . Aufstehn ist nich nur wenn er muss, spielen will er auch nicht. Esseiden es gibt futter .
      Wie die anderen schon schrieben, sei froh, dass er soviel schläft. Bis zu 22 Stunden am Tag ist immer noch normal für Welpen.
      Ich habe das Gegenexemplar. Viel zu wenig Schlaf, das ist viel anstrengender. Der wird schon aus sich herauskommen, wenn er (im Schlaf) erstmal die ganzen neuen Eindrücke verarbeitet hat und zu euch etwas Vertrauen aufgebaut hat.

      Du solltest ihn, wenn er nicht extrem panisch ist, aber nicht zum Gassi gehen locken. Hunde müssen auch mal "durch" durch eine Situation. Wie gesagt, dass gilt jetzt für normale Welpen. Wenn er z.B. Angst vor den ersten paar Schritten nach der Haustür hat, versuche ihn mit forschem Schritt zum Mitgehen zu bewegen oder trag ihn anfangs notfalls über die "glühende Lava". Wenn er nicht aus einer total miesen Aufzucht stammt, wird er sich fangen. Meiner hatte die ersten 3-4 Tage Angst vor Autos, obwohl er das aus der Welpenzeit kannte. Er brauchte einfach, um anzukommen, dann war das von selbst vorbei. Ich habe da kein Federlesen drum gemacht, sondern erstmal abgewartet. Habe ihn jetzt auch nicht neben die Hauptverkehrsstraße gesetzt, aber ruhigere Seitenstraßen genommen, wo ab und zu mal ein Auto kommt und ihn und das Auto beim Vorbeifahren komplett ignoriert. Nach 2-3 Tage war das Thema Geschichte.

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