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Er schreit das ganze Haus zusammen

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      LeoniLisa schrieb:

      Karlderkleine schrieb:

      Er hat als wir Hundebesuch hatten sogar unsere Große angepisst, weil er sie "markieren" wollte... o.O
      Mein Rüde hat beim ersten aufeinander treffen mit meinem Vater auch direkt neben ihn markiert...aus Angst. Und weil er überhaupt nicht wusste wie er auf ihn reagieren soll.

      Hunde markieren auch oft um zu beschwichtigen, um zu zeigen, dass sie dem anderen nichts böses wollen...auch aus Stress, Überforderung etc. Das muss nicht zwangsläufig was mit "das ist meeeeeiiinnssss" zu tun haben. Aber so wie du über ihn schreibst denke ich habt ihr ihn schon sehr in dieser Ecke angesiedelt. Er hat bei euch quasi schon seinen Ruf weg.


      Wenn dir jetzt ein Profi sagen würde - das macht er alles aus purer Unsicherheit, der will nichts an sich reißen, der weiß nicht wohin mit sich - was würde das dann an eurem Zusammenleben und Umgang ändern? Ich denke so einiges.


      Trennen könnte man auch durch ein hohes Gitter, so könnten sie sich sehen aber aus dem Weg gehen zB. Und natürlich dann so gut es geht alles aus dem Weg schaffen was zerstört werden könnte.
      Och er kam mir gar nicht schüchtern vor. Er ist mit gesträubtem Fell auf den Besuch zu, hat ihn angefletscht und ist um ihn herumgetanzt wie der Babo. Dann ist er durch die Wohnung gegangen und hat überall drangepinkelt, was ihm gehört. Dann hat er in das mitgebrachte Körbchen vom Hundebesuch gepinkelt und dann auf Lana...

      Unsicher sieht anders aus. Und ich möchte keinen Hochsicherheitsknast für meine Hunde bauen. Dann gebe ich ihn lieber weg :'(
    • Okay, das ist natürlich alles deine Entscheidung man kann nur versuchen Denkanstöße zu geben.

      Jetzt kann man beim Hund und seinen Verhaltensweisen immer die Ei-Huhn Argumentation bringen. Also bei Aggression zB, die kann aus Unsicherheit resultieren und man kann später kaum mehr beurteilen was zuerst da war.

      Mein Rüde verhält sich sehr ähnlich, immer imposant, groß und aufgeplüscht...von selbstbewusst und souverän ist er aber weit entfernt auch wenn man das auf den ersten Blick annehmen könnte. Jeder Hund hat eine andere Strategie um mit Situationen umzugehen. Mein Rüde geht immer "nach vorne", macht sich groß, lässt sich nicht unterbuttern etc aber selbstbewusst....nee, nicht wirklich. Souverän schaut anders aus.

      Zum Hochsicherheitsknast - da kann bei einem simplen Trenngitter wohl kaum die Rede von sein. Wenn hier in 2 Jahren ein Welpe einzieht werde ich das sogar schon vorher parat gestellt haben, einfach nur damit sie auch mal Ruhe voreinander haben und das eventuell nicht gleich gut klappt. Nicht mehr und nicht weniger.

      Mehrhundehaltung kann ein "läuft von selbst" Projekt sein, muss aber nicht. Oft braucht es ordentlich Management, das muss einem klar sein und man muss dazu bereit sein. Dazu gehört auch was auszuprobieren, zu verändern, zu regeln. Das sehe ich bei dir nicht (das sage ich ganz wertfrei). Du willst dass es einfach so funktioniert - das wird nicht passieren.

      Mehr fällt mir auch nicht mehr ein, ich wünsche euch viel Glück und dem kleinen alles Gute!
      Lisa & Jack Russell Terrorist Leo (*18.03.2015)

      "Ein Hund wird sich nur dort wohl fühlen, wo die Menschen zufrieden mit ihm sind"
      (Dr. Ute Berthold-Blaschke)
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    • alles in allem drängt sich mir das Bild eines völlig desorientierten ambitionierten Jungrüden auf. du solltest dir dringend zeigen lassen (!) wie man hier den Hund konsequent begrenzt und führt und ihm (und euch, inklusive Hündin!) so ein sicheres weiteres aufwachsen hin zu einem lenkbaren, angenehmen Begleiter ermöglicht.
      Du sollst die nicht einfach so trennen und alleinen lassen, machen lassen, anpinkeln lassen. DU must denen das BEIBRINGEN bevor du das verlangst.

      Du musst denen BEIBRINGEN getrennt voneinander daheim zu warten.
      Ich bringe das jedem Neuankömmnling bei, denn das ist viel sicherer, als da wen zusammen zu lassen über Stunden wenn ich nicht da bin und drauf zu hoffen ,dass da nix blödes passiert (uns wenn es "nur" rummobben oder wasser ohnen ende saufen oder oder ist).
      Wie? indem ich das erwünschte VErhalten trainiere, bevor ich es verlange. Dafür nehme ich mich entsprechend Zeit (frei) oder organisiere anderweitige Unterbringung. Oder ich kann den Hund nicht halten. Das kann auch passieren.
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    • PS.. meine zartbesaitete und absolut unsichere Hündin ist der Schrecken der Strasse (wenn ihr Kerl und ich nicht aufpassen) die stellt und verbellt da gerne was die Stimmritze hergibt.
      aufgeplüscht natürlich. Aber absolut nix dahinter. Das sieht jeder Hund und jeder Mensch, der entsprechend guckn kann. alle aNderen sind schwer beeindruckt.
      Der Kerl hat noch nie irgendwenn angebellt und sich aufgeplüscht. Jeder Hund und jeder der gucken kann, weiss aber sofort, das der sagt wos für ihn lang geht. Da reicht halt ein Blich für in der Hundewelt.
      Hunde die bellen ....
      In unser Haus lasse ich natürlich nicht einfach so Hunde mitbringen und schon gar nicht mit Hundekörbchen etc.
      Da würde es mich gar nicht wundern, wenn da ein desorientierter Jungrüde nicht weiss was er nun tun soll und verzweifelt alles anpinkelt (netter Hund, der hätte auch alles antackern können). Darf ich also mal fragen, wie du den Fremdhundebesuch denn eingefädelt und aufgebaut hast?

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