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Genetische Vererbung von Verhaltensweisen?

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      Naja und wie verhält sich das dann mit dem Vererben einiger Eigenarten?

      Also jetzt nicht etwas rassespezifisches wie das Jagdverhalten einiger Rassen sondern so etwas z.B. ein Hund (Urgroßvater) hat alle Decken mit raus geschleift in den Garten und sie dort gebunkert. Ein paar Generationen später tritt diese gleiche einfach und lustige Eigenart beim Urenkel-Hund auf. :???:
      Liebe Grüße von den Langohren

      English Cocker Spaniel - Bailey + Benny *20.07.2014
      English Springer Spaniel - Fay *17.10.2016
      Collie Dasty - *02.05.2001 - +30.08.2014

      Spaziergänge mit dem Hund sind Balsam für die Seele.

      Langohren rocken die Welt!
    • Vielleicht wäre es ganz interessant sich dahingehend mal mit Tinbergen's Verhaltensfragen zu beschäftigen.
      Das "Decken bunkern" könnte zur Ressourcensicherung gehören, das Wo ist dem Ort geschuldet, die Decke an sich war vielleicht einfach nur leicht verfügbar. Könnte also Genetik, Lernerfahrung, Beobachtung und Tagesform sein.
      Und rein zufällig kamen diese Dinge beim übernächsten Hund wieder zusammen.
      "Timing ist keine Stadt in China." - Martin Rütter

      Viele Grüße
      Claudi mit Vanillekipferl Bokey, Magyar Keverék, *01.01.2005
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    • Flintstone01 schrieb:

      Aber "das Genprofil für das Vorstehen" - gibt es das? Muss ja wohl, wenn es so vererbt wird, dass Hunde es ohne Abschauen anwenden können...


      Aber auch Wölfe rennen nicht hirnlos jedem Bewegungsreiz hinterher sondern sondieren erst mal die Lage, beobachten das Wild und warten, bis die Rudelkollegen in Stellung sind um die Hetzjagd zu beginnen.
      Wölfe sind intelligente, kooperative Jäger, wo ein Wolf schaut was die anderen gerade machen, und wo gerade grösseres, wehrhaftes oder schnelles Wild nicht einfach planlos von einem Einzeltier angegangen wird. Wild im Blick behalten und warten was die anderen machen ist also im Wolfsverhalten schon vorhanden.
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    • Kiri31 schrieb:

      Naja und wie verhält sich das dann mit dem Vererben einiger Eigenarten?

      Also jetzt nicht etwas rassespezifisches wie das Jagdverhalten einiger Rassen sondern so etwas z.B. ein Hund (Urgroßvater) hat alle Decken mit raus geschleift in den Garten und sie dort gebunkert. Ein paar Generationen später tritt diese gleiche einfach und lustige Eigenart beim Urenkel-Hund auf. :???:
      ich glaube, hier wird zu kompliziert gedacht: Gene unterscheiden nicht zwischen (nützliche) Eigenschaft und Eigenart ;)
      Das sind alles nur Verhaltensweisen. Ob diese nun erlernt oder schon in den Genen vorhanden sind, das kann man am Individuum natürlich schlecht festmachen; dazu muss man sich seine (unabhängig vom ihm aufgewachsene) Verwandtschaft anschauen.

      Jins Züchterin sagte mir mal, dass es bei Jins Oma Kaufvorraussetzung war, dass diese von sich aus auf den Arm springt. Jin zeigt dieses Verhalten relativ extrem, auch, weil es mich wenig stört und ich daher nur wenig erzieherisch dagegen wirke. Es kann also gut sein, dass ich mit Jin irgendwo warte, es Jin zu doof wird und sie mir dann auf den Arm springt.
      Jin - Whippet - *19.04.2015

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