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Junghund wirkt gestresst

    • Junghund wirkt gestresst

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      Hallo :)
      Bei unserer 6.5monate alten/jungen hündin (weiser schäferhund) sind nun ein paar probleme aufgetreten an denen ich natürlich jetzt schon gerne dran arbeiten würde damit sich diese nicht verfestigen. Ich habe selbst schon ein paar Ansätze, würde aber gerne eure Meinungen dazu hören da ich noch nicht so viel Erfahrung mit Hunden habe.

      Seit ca1. 5wochen hat sie wieder vermehrt angst vor autos/straßen. Ich habe mal gehört dass es durchaus mõglich ist, dass junge Hunde immer mal wieder Angstepisoden haben. Nur irgendwie ist es mittlerweile so, dass sie generell an straßen draußen jetzt gestresst ist (auch ohne autos) . Evtl war der auslöser ja die Autos. Und jetzt bekommt sie sich garnicht mehr ein und sie will einfach nur nach Hause egal ob ich schon von der straße weg bin oder nicht. Jetzt habe ich mir überlegt ob ich sie einfach in einem gesunden Maß mit der angst konfrontiere (also in kleinen schritten und nicht gleich mit einer hauptstraße) und einfach an einer stelle solange abwarte bis sie sich beruhigt und sie dann dafür ordentlich belohne. Meint ihr das ist der richtige Ansatz?

      Ein weiteres Problem ist die hundeschule. Sie ist dort gestresst (bekommt auch immer leicht durchfall danach) und total aufgedreht. Sie schafft es zwar die kommandos auszuführen aber generell bekomm ich ihre aufmerksamkeit einfach nicht. Sie jault rum und springt in die leine weil sie zu anderen hunden will (ich war in einer guten welpenspielstunde wo die hunde erst am ende spielen durfen). Selbst der boden ist interessanter als ich(buddeln, schnüffeln etc.) Und ich will mich auch keine stunde zum Affen machen um mal 1sek ihre aufmerksamkeit zu bekommen(bzw ich bin mir unsicher ob das der richtige weg ist) Ich probier sie mit leckerlis, spielzeug zu locken aber ich habe das gefühl ich belohne sie ja dafür das sie aufgedreht ist.? Ich habe mir überlegt dass ich einfach abstand halte mich auf die leine stelle und warte bis sie sich komplett beruhigt hat und dann belohnen? Oder habt ihr eine bessere Idee? Die trainerin meint ich sollte einfach versuche sie immer wieder zu locken und sie zu beschäftigen um ihre aufmerksamkeit zu bekommen.. Es ist nun aber schon meine 10.gruppenstunde und es ist mit der methode eher schlimmer geworden.

      Ich danke euch für eure hilfe :)
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    • Erst mal hochschubsen.
      *schubs*

      Ich find's jetzt nicht soooo ungewöhnlich, dass auf dem Platz alles spannender ist als Du, auch wenn ich oft allein dasteh' mit der Meinung (ausser auf dem Platz, hähä). Da muss man halt schnüffeln und Hundekäsefüsseabdrücke riechen :ka:
      Wenn mein Hund nicht konnte, bin ich an den Rand und hab für mich selber gearbeitet, einfach mit mehr Abstand zu den andern Hunden.
      Dein Hund kann auch gar nicht eine Stunde lang aufmerksam sein, wenn Du ihn zwischendurch mit Spielis und Party bei Dir hast und kleine Einheiten üben kannst, ist das doch prima :smile:

      Wie läuft's denn mit den Autos inzwischen? :smile:
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.
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    • Ich sehe eher nicht, dass der Platz interessanter ist, sondern das die Verhaltensweisen Übersprungshandlungen sind, weil der Hund mit dem Stress nicht klar kommt.

      Weiße Schäferhunde sind meines Wissens sensible Hunde. Und sensible Hunde können schneller in Stress geraten.

      Die Sache mit der Straße... es ist immer schwer etwas zu raten, wenn man den Hund nicht selber sieht, den Auslöser des Stresses nicht sieht und vor allem auch nicht sieht, wie der Hund drauf reagiert, oder wie er versucht die Angst zu kompensieren.

      Ich könnte dir von meiner Hündin erzählen, aber das würde dir nichts bringen, weil dein Hund sich vielleicht anders verhält und anders mit der Situation umgeht.

      Zum Thema Hundeschule: Wahrscheinlich wird der Tipp der Trainerin nicht die richtige Vorgehensweise sein. Wenn der Hund gestresst ist, lernt der nichts. Auch nicht wenn er "gelockt" wird (eh ein ganz schlechtes Ding in der Hundeerziehung).

      Mein Weg in deiner Situation wäre: Raus aus der Hundeschule. Die bringt euch nämlich nichts, ausser einem gestressten Junghund, der eigentlich fürs Leben lernen sollte. Und dann, um auch die Situation an der Straße in den Griff zu bekommen, einen kompetenten Trainer einladen, der euch im Alltag begleitet. Das bringt oft mehr als das ortsgebundene Lernen in einer Hundeschule.
    • Danke für die Antworten :) also die letzten tage hab ich mich nochmal ganz fest drauf geachtet und ich bin mir sehr sehr sicher dass sie draußen einfach generell einfach hochgradig gestresst ist. Also das es vielleicht garnicht dass problem ist dass ich total uninteressant bin, sondern dass sie einfach nicht auf mich achten kann weil sie so gestresst ist. Sie macht zb ein sitz wenn ich es verlange aber ich merke dass ihr es sehr schwer fällt. Ich denke das aufgedrehte ist einfach weil sie gestresst ist. Hundeschule eben ganz besonders. Also ich werde hundeschule auf jeden fall erstmal lassen. Ich werde auch mal nach einer guten Trainerin suchen. Habt ihr bis dahin sonst tipps wie ich damit umgehen kann. Die sache ist das ich nicht weiß was sie stresst. Ich bin heute mal ganz abgelegen in ein wald/wiesen stück gefahren. Keine hunde, keine menschen etc. Aber sie war trotzdem total aufgedreht, hat sich nach jedem zwitschernen Vogel oder geräusch umgedreht. Nach ca 10min bin ich heim gefahren und sie hat gehechelt wie nach einem Marathon. Das sie mir in dem aufgedrehten zustand keine aufmerksamkeit schenken kann und auch mal in die Leine läuft kann ich dann nicht mehr übel nehmen.

      Danke für eure hilfe.
    • Ich denke, Dein Hund braucht einfach viel Ruhe und Geduld Deinerseits.

      Mach' mal ganz langsam Spaziergänge, so dass sich die Hündin sehr auf Dich konzentrieren und an Dir orientieren muss. Je mehr Ruhe Du ausstrahlst, desto ruhiger wird der Hund
      Viele Grüße
      Conny

      Unsere Geschichte

      Dago in meinem Herzen(1999-2015)

      Einen Hund zu verletzen dauert nur wenige Sekunden.
      Sein Vertrauen zurück zu gewinnen jedoch mehrere Monate


    • Tini2904 schrieb:

      Danke für die Antworten :) also die letzten tage hab ich mich nochmal ganz fest drauf geachtet und ich bin mir sehr sehr sicher dass sie draußen einfach generell einfach hochgradig gestresst ist. Also das es vielleicht garnicht dass problem ist dass ich total uninteressant bin, sondern dass sie einfach nicht auf mich achten kann weil sie so gestresst ist. Sie macht zb ein sitz wenn ich es verlange aber ich merke dass ihr es sehr schwer fällt. Ich denke das aufgedrehte ist einfach weil sie gestresst ist. Hundeschule eben ganz besonders. Also ich werde hundeschule auf jeden fall erstmal lassen. Ich werde auch mal nach einer guten Trainerin suchen. Habt ihr bis dahin sonst tipps wie ich damit umgehen kann. Die sache ist das ich nicht weiß was sie stresst. Ich bin heute mal ganz abgelegen in ein wald/wiesen stück gefahren. Keine hunde, keine menschen etc. Aber sie war trotzdem total aufgedreht, hat sich nach jedem zwitschernen Vogel oder geräusch umgedreht. Nach ca 10min bin ich heim gefahren und sie hat gehechelt wie nach einem Marathon. Das sie mir in dem aufgedrehten zustand keine aufmerksamkeit schenken kann und auch mal in die Leine läuft kann ich dann nicht mehr übel nehmen.

      Danke für eure hilfe.
      Nur weil irgendwo keine Menschen, Autos, Hunde sind ist es noch nicht ruhig für den Hund. Neue Umgebung, neue Gerüche, neue Geräusche. Das kann (zu) viel sein für den Hund und wenn dann noch ein gefrusteter/ratloser Mensch daneben steht, der auch keine Ruhe ausstrahlt, bringt euch das recht wenig.
      Die Knallschote hier war anfangs, da war sie aber bereits 1,5J alt, auch im Dauerstress draußen. Ich wollte sie nicht dauerhaft von Außenreizen abschirmen weil das mit dem Alltag nicht zu vereinbaren war. Also habe ich sie wohl dosiert immer wieder mit den Reizen konfrontiert. Anfangs haben wir z.B. einfach mal auf ner Parkbank gesessen und die Umgebung beobachtet. Das hat zu Beginn gerne mal 30 Minuten gedauert bis sie sich entspannt hat. Als es soweit war gabs ne Belohnung und wir sind direkt nach Hause gefahren.
      Dieses Spielchen haben wir an verschiedensten Orten (Bahnhof, Schulhof, Supermarkt, Wochenmarkt, Radweg :pfeif: ) durchgezogen und machen es, 1 Jahr später, noch immer wenn es sich ergibt. Inzwischen kommt sie draußen an bekannten Orten schnell zur Ruhe und selbst unbekannte Orte sind gut händelbar. Wichtig ist halt, dass du auch selbst eine gewisse Ruhe ausstrahlst und z.B. nicht den Fehler machst den Hund in der Unruhe zu bestärken (gut zureden, Leckerchen, streicheln etc.).
      Als die Knallschote dann nicht mehr auf 180 war draußen habe ich begonnen das freiwillige Orientieren an mir zu verstärken. Auch heute laufe ich noch so gut wie immer mit Clicker beim Gassi rum und bestätige den reinen Blickkontakt. Das hat anfangs echt lange gedauert bis es verstanden wurde, aber seitdem sie sich verstärkt an mir orientiert haben wir auch was die Reaktion auf Umwelteinflüsse angeht erheblich weniger Probleme.
      Viel Erfolg euch.
      Luna "Knallschote", BBS, * 07.Juni 2015
    • ThorstenD schrieb:

      Tini2904 schrieb:

      Danke für die Antworten :) also die letzten tage hab ich mich nochmal ganz fest drauf geachtet und ich bin mir sehr sehr sicher dass sie draußen einfach generell einfach hochgradig gestresst ist. Also das es vielleicht garnicht dass problem ist dass ich total uninteressant bin, sondern dass sie einfach nicht auf mich achten kann weil sie so gestresst ist. Sie macht zb ein sitz wenn ich es verlange aber ich merke dass ihr es sehr schwer fällt. Ich denke das aufgedrehte ist einfach weil sie gestresst ist. Hundeschule eben ganz besonders. Also ich werde hundeschule auf jeden fall erstmal lassen. Ich werde auch mal nach einer guten Trainerin suchen. Habt ihr bis dahin sonst tipps wie ich damit umgehen kann. Die sache ist das ich nicht weiß was sie stresst. Ich bin heute mal ganz abgelegen in ein wald/wiesen stück gefahren. Keine hunde, keine menschen etc. Aber sie war trotzdem total aufgedreht, hat sich nach jedem zwitschernen Vogel oder geräusch umgedreht. Nach ca 10min bin ich heim gefahren und sie hat gehechelt wie nach einem Marathon. Das sie mir in dem aufgedrehten zustand keine aufmerksamkeit schenken kann und auch mal in die Leine läuft kann ich dann nicht mehr übel nehmen.

      Danke für eure hilfe.
      Nur weil irgendwo keine Menschen, Autos, Hunde sind ist es noch nicht ruhig für den Hund. Neue Umgebung, neue Gerüche, neue Geräusche. Das kann (zu) viel sein für den Hund und wenn dann noch ein gefrusteter/ratloser Mensch daneben steht, der auch keine Ruhe ausstrahlt, bringt euch das recht wenig.Die Knallschote hier war anfangs, da war sie aber bereits 1,5J alt, auch im Dauerstress draußen. Ich wollte sie nicht dauerhaft von Außenreizen abschirmen weil das mit dem Alltag nicht zu vereinbaren war. Also habe ich sie wohl dosiert immer wieder mit den Reizen konfrontiert. Anfangs haben wir z.B. einfach mal auf ner Parkbank gesessen und die Umgebung beobachtet. Das hat zu Beginn gerne mal 30 Minuten gedauert bis sie sich entspannt hat. Als es soweit war gabs ne Belohnung und wir sind direkt nach Hause gefahren.
      Dieses Spielchen haben wir an verschiedensten Orten (Bahnhof, Schulhof, Supermarkt, Wochenmarkt, Radweg :pfeif: ) durchgezogen und machen es, 1 Jahr später, noch immer wenn es sich ergibt. Inzwischen kommt sie draußen an bekannten Orten schnell zur Ruhe und selbst unbekannte Orte sind gut händelbar. Wichtig ist halt, dass du auch selbst eine gewisse Ruhe ausstrahlst und z.B. nicht den Fehler machst den Hund in der Unruhe zu bestärken (gut zureden, Leckerchen, streicheln etc.).
      Als die Knallschote dann nicht mehr auf 180 war draußen habe ich begonnen das freiwillige Orientieren an mir zu verstärken. Auch heute laufe ich noch so gut wie immer mit Clicker beim Gassi rum und bestätige den reinen Blickkontakt. Das hat anfangs echt lange gedauert bis es verstanden wurde, aber seitdem sie sich verstärkt an mir orientiert haben wir auch was die Reaktion auf Umwelteinflüsse angeht erheblich weniger Probleme.
      Viel Erfolg euch.
      Danke danke :) jetzt wo dus sagst, macht das ein wenig mehr sinn.. Ich habe zwar versucht ruhig zu bleiben aber ich war es wahrscheinlich garnicht.. Und deshalb habe ich sie unbewusst für das verhalten gelobt. Das mit dem einfach wo sitzen bleiben und beobachten lassen finde ich super. Auf so eine idee bin ich noch garnicht gekommen. Das werde ich später gleich mal versuchen. Danke dir... Ich schraube jetzt gleich mal meine erwartungen nch unten :)
    • Wie ist denn so euer Tagesablauf? Wie oft und wie lange gehst du mit ihr Gassi? Wie sehen diese Gassigänge genau aus?
      Newton (Amadeus vom Pinselberg, LCD) - Labrador Retriever - *21.04.2014
      Hunter (Bungee Jumper‘s Hide and Seek, SCD) - Englischer Springer Spaniel - *22.05.2018

      Ganzkörperwedler sind die Sambatänzer unter den Hunden... ;)

      [url='https://www.dogforum.de/index.php/Thread/203256-Mister-Newton-entdeckt-die-Welt/']Newtons Pfotothread[/url]
    • RafiLe1985 schrieb:

      Wie ist denn so euer Tagesablauf? Wie oft und wie lange gehst du mit ihr Gassi? Wie sehen diese Gassigänge genau aus?
      Das ist schwierig zu sagen. Ursprünglich gehen wir einmal um 7 für ca 20min, dann ca um 13uhr eine grösere runde von ca 45min (dort lassen wir sie auch auf einer wiese frei wo wir auch mit ihr spielen). Um ca 18uhr dnn nochmal eine runde von 20min.
      Naja und wie die gassirunden aussehen ist auch schwer zu sagen. Ich versuche sie zwischendurch mal sitz machen zu lassen oder einfach die aufmersamkeit auf mich zu ziehen. Bei der spielrunde versuch ich such spiele zu machen oder paar tricks zu üben aber da sie kaum auf mich achtet, interessiert sie sich auch nicht für "kopfarbeit" (drinnen hingegen ist soe super dafür zu begeistern - ich mach das zuhause aber selten da dort ruhe angesagt ist). Damit sie sich dann nicht komplett sich alleine überlässt mache ich ab und zu wurfspiele, aber ich denke das ist der gröste fehler den ich wohl machen kann? Aber das ist das einzige spiel wo ich aufmerksamkeit bekommen.
      Zwischen den spaziergängen versuche ich darauf zu achten dass sie viel ruht.
      Also generell sieht so der tagesablauf aus. Aber dadurch dass sie drausen immer so aifgedreht oder auch gestresst ist, kann ich nichts mit ihr anfangen und ich gehe teilweise zb eher nach hause.

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