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Unser Ex-Accessoire-Hund

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      meine Rüden tragen auch Pink . Also das ist schon ein Vorurteil deinerseits deshalb auf "schlechte Haltung" oder whatever zu spekulieren.

      Wenn du nicht vorher gefragt hast dann tu es doch jetzt? Anrufen oder ne Mail und fragen was der kleine Mann überhaupt schon kennen gelernt hat. Oder du gehst die Sache einfach ganz von vorne an quasi wie bei einem Welpen. Alles !langsam! zeigen und vorallem nicht überfordern. Lass ihn ankommen - die Eingewöhnung dauert.

      Wenn er tatsächlich zuvor noch nie Gassi war brauchst du nicht Stundenlang raus , das wäre eine Reizüberflutung. Erstmal jeden Tag die selbe Strecke gehen, wenige Minuten , langsam steigern (du merkst ja wenn es ihm zu viel wird / er sehr ängstlich ist ). So gewinnt er nach und nach Sicherheit.

      Ruhe und Geduld sind ganz wichtig. Ihr habt alle Zeit der Welt - das wird schon :)
      ...Der Frühling kommt wieder
      mit Wärme und Helle,
      die Welt wird ein Blütenmeer.
      Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
      da blüht nichts mehr.
      (Ricarda Huch)
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    • Ich würde auch sagen:
      Gerade wenn er draußen noch etwas ängstlich ist, gehe oft die selben Strecken und bleibe im Wohngebet.
      gerne auch mal den Hund schnappen, ins Auto setzen (wenn das kein Stress für ihn ist) und in (im vergleich zur Stadt) rezarmes gebiet ohne Menschen und Autos und andere Hunde fahren (Wald z.B.). - vielleicht so in 3 Tagen mal testen.

      Wenn er draußen ängstlich ist, gib ihm Sicherheit. erkundet die Gegend in seinem Tempo.
      Nehme großen Abstand davon, ihn an Dingen vorbeizu zerren frei nach dem Motto "da muss er durch".
      manchmal mag es seltsam sein vor was sich manche Hunde fürchten. hast du die Möglichkeit ihm das "Seltsame" in Ruhe zu zeigen, tu es.
      Lass die Leine so lang wie möglich, wage dich selber immer etwas dichter ran (ohne dabei die Leine Straff zu halten) Locken mit Leckerlie ist auch erlaubt.

      Mein Hund, ein eigentlich sehr souveräner Rüde, hatte wohl den ersten Schneemann seines lebens gesehen.
      fand er mega gruselig. Ist nen riesen Bogen gelaufen und hat auch gebellt.
      Das Ist völlig Ok, ich habe ihm den Raum gelassen. ich bin dann selber zum schneemann, hab ihn angefasst, mich hingehockt und meinen Hund mit Leckerlie rangelockt (ohne ihn zu bedrängen) - an der 3 meter Leine ist das schwierig, das gebe ich zu - ich konnte Arek damals schon frei laufen lassen, das macht manche dinge einfacher...
      heute, obwohl er vielleicht gerade mal 1-2 Schneemänner im Jahr sieht, hat er keine Angts mehr.


      (übrigens - mein hudn war sicher, souverän, selbständig, kompatibel mit allem und jedem - als er mit 2,5 Jahren hier ankam. Trotzdem hat es gute 6 Monate gedauert bis er "angekommen" ist. Und noch mal gute 2 Jahre, bis ich einen deutlichen Bindungszuwachs zu uns gemerkt habe. ist natürlich von Hund zu Hund unterschiedlich ^^
      (hat bei usn auch lange gdauert, weil meiner eher so der Hund ist, der nicht unbedingt Andere braucht - und as weiß er auch ...).
      Aber nur mal als Bsp. halt, dass ihr viel viel Zeit habt ^^

      Ich würde auch noch gar nicht viel mit Training/Üben oder so machen. (Sitz an der Straße z.B.) - Alltagsregeln durchsetzen klar. Und wenn das Sitz an der Straße dazugehört, OK.
      Dann würde ich aber eher zusehen, dass ich nicht oft Straßen überqueren muss. Alles Neue koetst den Hund Aufemrksamkeit und Konzentration. Dsie ist aber nur begrenzt vorhanden (ist beim Menschen auch so - wenn ich gerade in eine neue Stadt gezogen bin, habe ich anderes zu tun als Vokabeln zu lernen ;) )

      Und shcon wieder zu viel geschrieben ...
      Viel Spass mit dem neuzugang!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Manfred007 ()

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    • Chorona schrieb:

      wie der Hund wohl vorher gelebt hat
      Weisst Du es oder ist das Dein voruteilhaftes Denken? :smile:
      Alles was Du nicht 100%ig weisst, wirklich weisst, vergiss einfach. Du schadest damit nur dem Hund - und auch der Beziehung von Euch zum Hund.
      Meine Schäfi-Arbeitssau trägt auch pink, hat pinkes Leinchen und pinkes Näpfchen :D pinkes Hetzgeschirr und auch eine Haarspange mit einem Einhorn-Horn :D manchmal ein pinkes Mäschchen am Rutenende.
      Und sie schläft am liebsten aufm Bett, aufgepolstert auf ihrem Kissen, etc. etc.
      Nur weil wir Königskinder haben, heisst das nicht dass es keine echten Hunde sind die echte Hundesachen machen :smile:
      Solche Vorurteile bringen Dich niemals weiter.

      Oh, nochwas: gratuliere zum Neuzugang :smile:
      Gibt's ein Foto? :ops:
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.
    • Zur Aussage 'die Mitarbeiterin im Futterhaus verdreht die Augen', das ist leider sowas, was ich bei unserem Futterhaus ebenso schon beobachten musste, ich gehe da sehr ungern hin, das Personal dort denkt, die Weisheit mit den Löffeln gefressen zu haben und leider alles besser wissen zu wollen, gerne mal, wie auch bei dir, die Augen verdreht und über die Kundschaft ablästert.

      Sowas geht gar net in meinen Augen, was soll das...

      Da ich es schon öfters beobachtet hatte, frage ich dort prinzipiell niemanden etwas, hole mein Zeugs und fertig. Aber schade allemal, so verkauft man schlechter.

      Ich dachte eigentlich, das wäre nur bei unserem so.
    • Zum Thema Vorurteile wurde ja schon einiges geschrieben... Da würde ich wirklich versuchen einen Haken dran zu machen und einfach unvoreingenommen mit dem Hund umzugehen!

      Solange der Hund nicht extrem unsicher und panisch wirkt, würde ich einfach einen normalen Alltag fahren inklusive Gassirunden (anfangs halt eher die gleichen Wege) und langsam neue Eindrücke dazu nehmen.

      Wichtig noch:Das Katzenfutter sollte für den Hund wirklich Tabu sein! Das enthaltene Taurin und auch die restlichen Bestandteile sind für Hunde nicht geeignet. Wenn er mal selten einen Happen davon klaut, ist das nicht sofort tragisch, aber regelmäßig und in größeren Mengen kann das Futter dem Hund echt schaden!
    • Chorona schrieb:

      Uns wurde sogar gesagt, dass die Frau Samstags shoppen geht und der Hund dann um die 6 Stunden allein zu Hause war.

      Diese unverantwortliche Nuss :stock1: . Wie kann sie nur neben dem Hund ein normales Leben weiter führen! Sowas hasse ich ja :fluchen: ...
      Jetzt mal im Ernst.. und weiter? Andere Leute gehen sogar arbeiten und in der Zeit ist der Hund solange alleine zuhause.
      Ich finde sowohl den Threadtitel als auch deine Vorurteile mehr als unangebracht. Rede mit den Leuten über deine Fragen, sie werden dir mit Sicherheit erzählen können, wie der Hund bei denen war.
      Wenn du so einen extrem schlechten Eindruck gehabt hättest von der Familie, hättest du da mit Sicherheit keinen Hund geholt.

      Mein Pimpf ist am 06.02.18 hier eingezogen. Bei der Pflegestelle hat er sich sehr aufgeschlossen gezeigt, stieg mir zum Kuscheln direkt auf den Schoß, hat mit den anderen Pflegehunden gespielt und war ein ziemlicher Sonnenschein.
      Als er dann bei uns ankam, kam er fast 2 Tage nicht aus einer Ecke raus. Gassi gehen war ein Krampf, da man ihn regelrecht austricksen und einfangen musste. Er hat sich wegen jedem Geräusch fast ins Fell gemacht, war ständig auf der Hut und von kraulen waren wir weit entfernt. Wir haben ihn quasi rund um die Uhr fast ausschließlich ignoriert, damit er sich in Ruhe und auf Distanz den ganzen Kram ansehen konnte. Trotzdem hab ich der Pflegestelle nicht unterstellt, dass sie ihm eigentlich nichts gezeigt hat.
      Ist doch eigentlich klar, dass das arme Wesen einfach komplett überfordert ist und total auf Habacht ist und erst einmal nicht fressen will.
      An Tag 3 war er dann wieder wie ausgewechselt und hat sich geöffnet und man konnte was mit ihm "anfangen".
      Mittlerweile haben wir etliche Stadien von Verhalten durch und immer noch ist er nicht 100% angekommen - das wird noch lang dauern, da mache ich mir gar keine Illusionen.
      Immer dabei: Queeny.
      "Auch wenn ich jetzt traurig bin
      denke ich daran,
      was werden wir erst feiern,
      wenn ich nachkomm irgendwann"

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