ANZEIGE

Rüden mit „Männergrippe“...

    • ANZEIGE

      RafiLe1985 schrieb:

      Die Tierärzte hier haben schon Probleme, Newton ohne Sedierung Blut abzunehmen... Ich hoffe einfach mal drauf, dass er sich an "unseren" TA erinnert und pariert ohne Narkose, o. Ä.
      Immer noch?

      Das würde ich echt mal in Angriff nehmen zu trainieren ...
    • Hm,
      Elvis hat vor einigen Monaten ohne erkennbaren Anlass plötzlich gehumpelt und die Vorderpfote entlastet. Beim Abtasten hat er teilweise nicht reagiert, teilweise gequietscht und zurückgezogen. Nachdem es nach zwei Tagen noch immer nicht besser war und wir alle fünf mehrfach die Pfote abgesucht hatten und nichts finden konnten, sind wir zum Tierarzt gefahren.

      Dort das gleiche Spiel und daraufhin hat der sich das gesamte Bein mit der Lupe angeschaut. In „Halbhöhenlage“, also etwa Mitte des Beins hat er einen sehr dünnen Holzsplitter gefunden, der sich bestimmt zwei bis drei Zentimeter tief hineingebohrt hatte. Gesehen hat man dieses Teil von außen mit bloßem Auge nicht.

      Tja und je nachdem, wo und wie wir das Bein beim Pfote anschauen gehalten hatten, hat es wehgetan oder eben nicht.

      Alles Gute für Newton, dass es eine Diagnose gibt und zwar eine letztlich harmlose! :streichel:

      Viele Grüße
      Eni
    • ANZEIGE
    • Ich finde es lommt eher auf das Individuum Hund an.

      Hatte bisher eine Hündin und drei Rüden. Die DSH-Hündin war ein harter Kerl. Ihr anzumerken dass sie etwas hat, war schwierig.

      Die Buben waren alle unterschiedlich. Der Lütte war ein Weichei vorm Herrn. Der ist gleich 5x (laut) gestorben wenn er Aua an der Pfote hatte. Mein DSH Rüde war, wie die DSH Hündin, ein harter Kerl. Der hat sich keine Schmerzen anmerken lassen und nicht einen Ton von sich gegeben. Der aktuelle Stinkstiefel widerrum tendiert Richtung Weichei. Hach was kann der leiden :headbash: .

      Je nachdem wie hart der Hund im nehmen ist reagiere ich auch auf die Symptome. Beim hartgesottenen Hund nehme ich auch Kleinigkeiten ernst, weil ich aus Erfahrung weiss dass diese erst sichtbar werden wenn sie hart an der Grenze sind. Beim Weichei-Hund warte ich in der Regel 1-3 Tage ab.

      Alles Gute für Newton. Ich hoffe er ist ein Weichei und es ist nichts ernstes :smile:
      Wer Ironie findet, darf sie behalten!
      dogforum.de/odin-mein-arschmann-t136721.html

      Benji - DSH Hündin - September 1993 bis 03.04.2007
      Odin - DSH Rüde - 2002 bis 25.05.2014
      Sam - Kleinspitz Rüde - März 2006 bis ...
      Bronz - Boxer/Rhodesian-Ridgeback - Juni 2012 bis ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SophieCat ()

    • ANZEIGE
    • Mozart ist auch eher von der wehleidigen Sorte. Allerdings auch erst zuhause. Letztens bin ich vom Training gekommen und habe mich gewundert, dass er blutige Pfotenabdrücke auf den Fliesen hinterlässt. Mein linker Schuh war an der Außenseite auch blutig. Ich hatte ihm eine Kralle zu kurz gekürzt und die hatte geblutet. Beim Training war nichts zu merken, aber zuhause war ein Nutzen der Pfote natürlich unmöglich! Es gibt dann auch nur einen Ort, der Linderung verschafft: auf dem Schoß!

      Ich fahre nicht so schnell zum TA und behandel viel selber (wenn es meiner Ansicht nach "Kleinigkeiten" sind und sich das nicht häuft mit irgendwelchen Beschwerden - bisher war das zum Glück so). Der Hundi glaubt nämlich, dass wenn man beim TA nur durch die Tür geht, ist man wundergeheilt :hust:

      Gute Besserung an Newton!
      Viele Grüße von Hennie & Mozart (Labrador-Retriever/11.08.2012)

      Mozart's Geschichten aus dem Leben
    • RafiLe1985 schrieb:

      Ihm muss doch dann draußen die Pfote genauso weh tun?! Oder nicht? Aber da kann man(n) sogar noch mit anderen Hunden spielen...
      Das wurde ja schon erklärt - Schmerz tritt in unterschiedlichen Intensitäten auf und auch abhängig vom Aktivitätszustand des Nervensystems. Ablenkung und eine geringfügig angestiegene Erregungslage können Schmerzen also überlagern. Genauso, wie es "normal" ist, dass Schmerzen in Ruhe und ohne Ablenkung deutlicher empfunden werden.

      RafiLe1985 schrieb:

      Es wurde ein großes Blutbild gemacht, da war alles i.O. Und halt eine allgemeine Untersuchung. Da fand man auch nix.
      Mich würde bei Newton stutzig machen, dass er in den letzten Monaten zahlreiche im Einzelnen eher "kleinere" Probleme hatte, die sich aber in der Summe dann doch sehr aufkumulieren. Schon der Zwingerhustenverlauf war überdurchschnittlich lang.

      In einem grossen Blutbild ist leider längst nicht alles drin, was hilfreich zur Diagnose beitragen könnte und auch eine allgemeine körperliche Untersuchung ohne weitere Diagnostik kann man nur als allerersten Schritt im Diagnoseweg bezeichnen.

      Wechselnde Lahmheiten ohne speziellen Tastbefund würde ich dringend in Richtung Zeckenkrankheiten abklären lassen. Neben der Borreliose führen auch andere Erkrankungen zu entzündlichen Gelenkveränderungen - je nachdem wie aktiv die grad sind und obs eher ein systemisches oder lokales Geschehen ist, kann es vorkommen, dass die Entzündungszeichen im Blut nicht allzu aussagekräftig sind.

      Auch in Richtung Autoimmun-Erkrankungen sollte man denken - denn es ist nicht normal, dass ein 4-jähriger Hund sich alles mitnimmt wie ein frisch in den Kindergarten gekommenes Kind.

      Der Kerle ist erst 4, der gehört gründlichst untersucht, da würde ich mich nicht mit halbherzigen Diagnose-Ansätzen zufrieden geben wollen.
      Wenns anders nicht geht, dann gibts halt einen Kliniktermin mit Sedierung und alle sinnvollen Untersuchungen in einem Rutsch, denn Butter bei die Fische, was nützt Dir dieser eine TA, mit dem Newton zurecht kommt, wenn der auch keine Ideen mehr hat.

      Und unternimm bitte endlich etwas in Sachen Medical Training.
      Ich finde es schrecklich, lesen zu müssen, dass ein junger Hund nicht vernünftig untersucht werden kann, weil sich beim TA und auch sonst in medizinischen Dingen kaum anfassen lässt.

      LG, Chris
      Die Vierbeiner der Wild-Bunch-Ranch


      ---

      Doggensabber hält die Welt zusammen!
    • RafiLe1985 schrieb:

      Mich irritiert halt, dass man ihm draußen davon kaum was anmerkt und drinnen dann immer Landunter ist bei sowas...

      Ihm muss doch dann draußen die Pfote genauso weh tun?! Oder nicht? Aber da kann man(n) sogar noch mit anderen Hunden spielen...
      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einem Hund egal ist ob er eigentlich Schmerzen hat, wenn der Reiz entsprechend hoch ist.
      Das war mein Dackelrüde nach seiner ED-OP. Ihm wurde einer der beiden Vorderknochen durchtrennt und zwischen die Knochenenden Weichteilgewebe aus der Hüfte gesetzt damit die Knochenenden nicht aufeinanderscheuern. Er hatte also noch einen ganzen und 2 halbe Knochen im Vorderbein.
      Ich durfte wochenlang nur kurze Lösespaziergänge an der Leine machen, das hielt meinen Dackel aber nicht davon ab wie ein Irrer in die Leine zu springen und sich da reinzustemmen als plötzlich sein Erzfeind aufgetaucht ist. Ich musste ihn dann hochnehmen damit sein frisch operiertes Bein keinen Schaden nimmt.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆
    • Wehleidig ist mein 13jähriger nicht :D

      WENN er denn mal was hatte, dann war das auch was erstes. Und wenn der sich noch so schlecht gefühlt hat, anderen Hunden auf der Straße imponieren und "keine Müdigkeit vortäuschen" kann der gut. Hunde eben.
      Für mich zählt eher welches schmerzbedingte Verhalten das Hundetier daheim im stillen Kämmerlein zeigt, draussen muss man ja das Gesicht wahren.

      Auch nach Bokey's furchtbarer Analdrüsenentzündung lässt er sich immernoch problemlos vom gleichen TA behandeln.
      "Timing ist keine Stadt in China." - Martin Rütter

      Viele Grüße
      Claudi mit Vanillekipferl Bokey, Magyar Keverék, *01.01.2005
    • Mein rüde ist absolut keine Memme. Ich renne allerdings auch nicht wegen jedem humpeln zum Arzt. Allerdings lassen sich alle meine Hunde ohne Probleme vom Arzt untersuchen. Da mache ich keinen Firlefanz, selbst das kelpie (auch genannt Wildhund), die sich kaum anfassen lässt, hält halbwegs still und lässt sich untersuchen. Sie hasst es zwar, aber interessiert mich nicht, was sein muss, muss sein.

      In letzter Zeit scheint Newton ja einiges mitgenommen zu haben. Ich würde da auch mal eine ordentliche Diagnostik anstreben. Und sorry, aber wegen Pfote abtasten, musste hier noch nie ein Hund sediert werden. Das kelpie hatte mit 8 Monaten einen kapselriss in der einen Zehe, damals durfte ich die kaum anfassen, trotzdem ging das ohne sedierung.

      Lg und gute besserung
      Liebe Gruesse von den Aussies Hudson und June, dem Working Kelpie Mareeba und dem Border Collie Nevis! Mehr von uns und unseren Freunden hier Black Aussie-Power.
    • Selbst wenn der Hund wehleidig ist, einen Anlaß gibt es ja eben doch, er denkt sich die auslösenden Probleme ja nun nicht aus.

      Wenn mein junger Hund immer wieder unspezifisch rumkränkelte, beim Haustierarzt aber kaum zu handhaben ist, würde ich dringend Chris' Rat befolgen, in eine Klink fahren und ihn einmal auf links drehen lassen. Wenn nötig sediert. Wirbelsäule (vielleicht hat er da ja nur was blockiert, aber wie willst du das rausfinden/behandeln, wenn er sich nicht untersuchen läßt?), Gelenke (immerhin gehört er einer Rasse an, die da zu Problemen tendiert), Blut auf Entzündungszeichen, Zeckenkrankheiten...und so weiter. Dann weißt du wenigstens Bescheid - so oder so.

      Ich hab in Jahrzehnten Tierhaltung die Erfahrung gemacht, dass sich hinter fast jedem seltsamen Benehmen zum Schluß ein handfestes medizinisches Problem versteckt hat und bin mit so Diagnosen wie "ist eben wehleidig" echt vorsichtig geworden.

    ANZEIGE