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Belohnung und Beschäftigung für unser Training draussen

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      Dogs-with-Soul schrieb:

      Äh und was ist der Unterschied zu einem Futterdummy oder Futterbeutel?
      Verstehe irgendwie das Prinzip nicht dieser Zwergel :???:
      Wenn ich gemein bin, läßt sich das ganz kurz zusammenfassen: braucht kein Mensch, kann man super selbst machen, Dummies tuns auch. Aber: die hier sind hübsch, bunt, man kann sie wie Halsbänder und Geschirre anfertigen lassen und dabei farben/Stoffe/Größen auswählen. Hey - das zieht IMMER bei Hundehaltern, und die Frau hat ein ganzes Konzept draus gemacht. Genial, find ich! Ich gönne ihr den Erfolg!

      Und: ein einfaches Nylonhalsband/Geschirr oder gar (ich übertreibe bewußt) ein Strick um den Hundehals tuts ja auch - warum lassen sich dann so viele Menschen eines maßfertigen, mit Nylongurt/Neopren/Fleece/Leder nach Wahl, in Farben nach Wahl, mit Borten-Verzierung und Nieten nach Geschmack etc......


      Und trotzdem: gerade die variable Größe ist toll - Anfänger kriegen große Gegenstände, Fortgeschrittene nur noch ganz kleine (enthalten dann natürlich auch weniger Geruch), unterschiedliche Materialien enthalten unterschiedlich viel Geruch (Stoff eher mehr, LKW-Plane eher weniger), Spielhunde kriegen welche zum Zergeln, Futterhunde Futterzwergerln, es gibt sie zum Aufhängen im Baum o.ä., sehr praktisch, kleine kriegt man in jeder Tasche unter, man kann über Farben den Schwierigkeitsgrad steigern (lechtender Zwerg im Gras für Anfänger, brauner Zwerg auf brauner Baumrinde für Fortgeschrittene), man kann sie als Dummy oder Suchgegenstand verwenden, und ich denke, man kann im Gegensatz zum professionellen Dummytraining anzeigen lassen, apportieren lassen, etc., je nach Neigung des Hundes. Beim Dummytraining wird ja korrekt apportiert. Die Dinger gibts auch in schwimmfähig (kannst se inne große Pfütze werfen, saugt sich dann net voll). Und, last but not least: wenn Du Hundefreunde hast, die gern Nasenarbeit machen, dann kann man sich ein ganzes Set mit farblich passender Tasche anfertigen lassen nach Wunsch - sieht stilvoll aus, macht Spaß, auszusuchen, und ist ein tolles Geschenk, im Gegensatz zu nem schnöden Dummy.....

      Ich denke, die Dinger sind v.a. genial dafür, Leute, die bislang ihren Familienhund nicht ausgelastet haben, mit Spaß an einfache Suchaufgaben und damit Spaß an der Auslastung des Hundes heranzuführen. Die Anbieterin arbeitet in dem Bereich mit etlichen Hundeschulen zusammen. Und den Gedanken finde ich auch sehr schön.
      LG,
      BieBoss
      _______________________________
      Biene - Zwergpudel-Pinscher-Mix, *7.02.2007
      Bossi - Dt. Jagdterrier-Foxterrier-Mix, *4.06.2006
      Frieda - Dt. Jagdterrier, *~5.02.2001

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von BieBoss ()

    • BieBoss schrieb:

      Dogs-with-Soul schrieb:

      Äh und was ist der Unterschied zu einem Futterdummy oder Futterbeutel?
      Verstehe irgendwie das Prinzip nicht dieser Zwergel :???:
      Wenn ich gemein bin, läßt sich das ganz kurz zusammenfassen: braucht kein Mensch, kann man super selbst machen, Dummies tuns auch. Aber: die hier sind hübsch, bunt, man kann sie wie Halsbänder und Geschirre anfertigen lassen und dabei farben/Stoffe/Größen auswählen. Hey - das zieht IMMER bei Hundehaltern, und die Frau hat ein ganzes Konzept draus gemacht. Genial, find ich! Ich gönne ihr den Erfolg!
      Und: ein einfaches Nylonhalsband/Geschirr oder gar (ich übertreibe bewußt) ein Strick um den Hundehals tuts ja auch - warum lassen sich dann so viele Menschen eines maßfertigen, mit Nylongurt/Neopren/Fleece/Leder nach Wahl, in Farben nach Wahl, mit Borten-Verzierung und Nieten nach Geschmack etc......

      Und trotzdem: gerade die variable Größe ist toll - Anfänger kriegen große Gegenstände, Fortgeschrittene nur noch ganz kleine (enthalten dann natürlich auch weniger Geruch), unterschiedliche Materialien enthalten unterschiedlich viel Geruch (Stoff eher mehr, LKW-Plane eher weniger), Spielhunde kriegen welche zum Zergeln, Futterhunde Futterzwergerln, es gibt sie zum Aufhängen im Baum o.ä., sehr praktisch, kleine kriegt man in jeder Tasche unter, man kann über Farben den Schwierigkeitsgrad steigern (lechtender Zwerg im Gras für Anfänger, brauner Zwerg auf brauner Baumrinde für Fortgeschrittene), man kann sie als Dummy oder Suchgegenstand verwenden, und ich denke, man kann im Gegensatz zum professionellen Dummytraining anzeigen lassen, apportieren lassen, etc., je nach Neigung des Hundes. Beim Dummytraining wird ja korrekt apportiert. Die Dinger gibts auch in schwimmfähig (kannst se inne große Pfütze werfen, saugt sich dann net voll). Und, last but not least: wenn Du Hundefreunde hast, die gern Nasenarbeit machen, dann kann man sich ein ganzes Set mit farblich passender Tasche anfertigen lassen nach Wunsch - sieht stilvoll aus, macht Spaß, auszusuchen, und ist ein tolles Geschenk, im Gegensatz zu nem schnöden Dummy.....

      Ich denke, die Dinger sind v.a. genial dafür, Leute, die bislang ihren Familienhund nicht ausgelastet haben, mit Spaß an einfache Suchaufgaben und damit Spaß an der Auslastung des Hundes heranzuführen. Die Anbieterin arbeitet in dem Bereich mit etlichen Hundeschulen zusammen. Und den Gedanken finde ich auch sehr schön.


      wenn ich das so lese hast aber auch eindeutig du die Provision verdient :lachtot:
      LG Katrin mit

      Mia (*10.12.2012)

      Ares (*22.07.2016)

      Nicht die Schönheit bestimmt, wen wir lieben, sondern die Liebe bestimmt, wen wir schön finden.
      Sophia Loren


      Mia und Ares die Prinzessin und ihr Krieger
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    • Hallo @Hundemenschin,

      hast Du noch ein paar Infos zu Deiner Hündin? So spontan würde ich sagen: Greif eher auf konzentrationsfördende Übungen zurück, Tipps haben Dir die Vorredner ja schon gegeben. Alles mit Suche fördert die Konzentration und kann als Teamwork aufgebaut werden. Wenn’s an der Konzentration hapert, würde ich Hetzspiele erstmal reduzieren, auch wenn sie die vermutlich gerade toll findet.

      Futtersuche fand meine Alte auch in ihrer ignorantesten Phase cool. Das Dummytraining hat mich aber zwei Wochen Schweiß gekostet, bis der erste Dummy einen Meter apportiert wurde. Nicht aus Mangel an Intelligenz beim Hund, sondern aus Bocklosigkeit. War dann aber die nächsten acht Jahre die Lieblingsbeschäftigung.

      Bleibt Deine Hündin im Platz bzw. hast Du gelentlich Trainingshelfer? Dann wäre Fährtentraining ggf. noch was.

      Und: Vielleicht gibts ja doch noch irgendwo ein Leckerlie, dem sie auch unterwegs nicht widerstehen kann. Bei einem Total-Futterverschmäher hatte ich schließlich mit gebratener Kalbsleber (äh - auch hier ggf. ein Thema für „hundegeschädigt“ :ops: ) Erfolg.

      Oh Mann - mussten hier die Zwergels erwähnt werden :D Ich liege mit Fieber im Bett und habe zu viel Zeit zum Gucken
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    • miamaus2013 schrieb:

      soweit ich weiß gibts die auch nur in einem Shop.

      Die Zwergerl - Nasenspaß im Pocketformat - Startseite

      so sieht das dann aus. Das sind im Prinzip so kleine Such-Säckchen. Durch die geringe Größe kann man die wunderbar überall verstecken. Da reicht im Prinzip schon etwas höheres Gras.

      Kann man aber natürlich auch selber machen, wenn man mit ner Nähmaschine umgehen kann.
      Danke für den Link. Wir werden zuerst wohl noch das Suchen mit grösseren Gegenständen festigen müssen. Im Moment ist sie schnell nicht mehr bei der Sache, wenn die Suche schwerer wird. Aber ich behalte mir das im Hinterkopf für später :).

      Stinkelilly schrieb:

      Hallo @Hundemenschin,

      hast Du noch ein paar Infos zu Deiner Hündin? So spontan würde ich sagen: Greif eher auf konzentrationsfördende Übungen zurück, Tipps haben Dir die Vorredner ja schon gegeben. Alles mit Suche fördert die Konzentration und kann als Teamwork aufgebaut werden. Wenn’s an der Konzentration hapert, würde ich Hetzspiele erstmal reduzieren, auch wenn sie die vermutlich gerade toll findet.

      Futtersuche fand meine Alte auch in ihrer ignorantesten Phase cool. Das Dummytraining hat mich aber zwei Wochen Schweiß gekostet, bis der erste Dummy einen Meter apportiert wurde. Nicht aus Mangel an Intelligenz beim Hund, sondern aus Bocklosigkeit. War dann aber die nächsten acht Jahre die Lieblingsbeschäftigung.

      Bleibt Deine Hündin im Platz bzw. hast Du gelentlich Trainingshelfer? Dann wäre Fährtentraining ggf. noch was.

      Und: Vielleicht gibts ja doch noch irgendwo ein Leckerlie, dem sie auch unterwegs nicht widerstehen kann. Bei einem Total-Futterverschmäher hatte ich schließlich mit gebratener Kalbsleber (äh - auch hier ggf. ein Thema für „hundegeschädigt“ :ops: ) Erfolg.

      Oh Mann - mussten hier die Zwergels erwähnt werden :D Ich liege mit Fieber im Bett und habe zu viel Zeit zum Gucken
      Danke für den Hinweis mit der Konzentration! Ich denke, diese macht neben der fehlenden Motivation für sie einen grossen Teil unseres "Problems" aus.

      Platz ist eher schwierig. Aber warten im Stehen oder Sitzen tut's auch, oder? Das kann sie lange und auch auf Distanz. Ich kann mich ja mal ins Fährtentraining einlesen und demnächst auch die ersten Schritte umsetzen. Vielleicht ist das ja was für uns.

      Die Suche nach IHREM Leckerli habe ich noch nicht aufgegeben. Wir probieren regelmässig neues aus. Gewisse Vorlieben kann ich schon erkennen, aber so richtig hochwertig für sie war bisher halt noch keines ;).

      Was würdest du denn gerne über sie wissen bzw. welche Infos wären noch hilfreich?
    • Hi, schön zu wissen wäre, ob sie sich draußen beim Stöbern eher hektisch verhält und Dich ignoriert, weil alles Andere spannender ist ( und wie ich diese Phase kenne ...) Oder ist sie ein „Flusenkopf“, der quasi durch die Welt von Reiz zu Reiz tänzelt - was ich nach Deiner Beschreibung aber eher nicht glaube. Und: Würde sie, wenn sie denn dürfte, jagen bzw. hast Du sie schonmal hetzen sehen?

      Und Du hast den Angsthund in ihr angesprochen. Hat sie richtige Panikattacken, oder reagiert sie eher nur schnell nervös auf bestimmte Auslöser?
    • Stinkelilly schrieb:

      Hi, schön zu wissen wäre, ob sie sich draußen beim Stöbern eher hektisch verhält und Dich ignoriert, weil alles Andere spannender ist ( und wie ich diese Phase kenne ...) Oder ist sie ein „Flusenkopf“, der quasi durch die Welt von Reiz zu Reiz tänzelt - was ich nach Deiner Beschreibung aber eher nicht glaube. Und: Würde sie, wenn sie denn dürfte, jagen bzw. hast Du sie schonmal hetzen sehen?

      Und Du hast den Angsthund in ihr angesprochen. Hat sie richtige Panikattacken, oder reagiert sie eher nur schnell nervös auf bestimmte Auslöser?
      Beim Stöbern ist sie eigentlich eher ruhig, aber total darin versunken - ich werde meistens ignoriert.

      Sie würde Wild hetzen, ja. Sie schaut aber mittlerweile zuerst sehr lange und fällt nicht mehr direkt bzw. oft auch gar nicht mehr ins Hinterherlaufen, wenn ich das Fixieren einfangen kann (Ohne meine Aufmerksamkeit und Voraussicht würde sie aber los). Deshalb und weil unser Rückruf nicht sitzt, läuft sie also oft an der Schleppleine. Ihr Radius ist zu gross, um sie sonst im Blick haben zu können.

      Sie ist sehr unsicher bei Lärm, Menschenmengen, regem Verkehr, Maschinen und selten auch bei Dingen, die für sie irgendwo nicht hingehören (Statuen oder auch mal eine Mülltonne, die auf einem offenen Platz steht). Meistens zeigt sie einfach deutlich, dass sie sich nicht wohlfühlt, gestresst ist oder eine Situation nicht einschätzen kann. Vor grossen Fahrzeugen hat sie aber wirklich Panik - das einzige was da zählt ist "Weg hier!".
    • Ok - das hört sich dann doch recht bekannt und nach Pubertät und Erkundungsphase an :smile: Meinem Terrier- Hütehundmix und mir habe ich in dieser Phase - in der ich draußen so interessant wie ein Wölkchen am Himmel war - strenge Regeln verordnet und Bällchen etc. vom Spielplan gestrichen. Da gabs Suchspiele, hart mit Futterdummy erarbeitetes Apportieren und Rückruftraining an der 20 Meter Schlepp. Zu meinem Glück war die Dame allerdings extrem verfressen und deswegen waren die Beschäftigungen mit Belohnung auch recht schnell toll.

      Vielleicht - auf die Gefahr hin, mich bei allen hier unbeliebt zu machen - ist an folgendem Satz meines früheren Hundetrainers doch was dran: „Wenn der Hund draußen Leckereien verschmäht, dann hat er nicht genug Hunger“ - hast Du mal probiert, sie einen halben bis einen Tag vorm Training nicht zu füttern? Oder würdest Du das nicht übers Herz bringen?

      Noch ein Gedanke wären interaktive Spiele in der Wohnung. ​ZOS wurde schon genannt. Leckerchenpäckchen kannst Du mit „Platz“ üben verbinden, Hund schaut Dir beim Zubereiten, Verpacken und Platzieren zu (kann ruhig zelebriert werden) und darf erst nach Freigabe zulangen. Mit meiner anderen Dame (Angsthund aus Bulgarien) haben wir die ersten Ansätze für Teamwork mit Intelligenzspielen für Wohnung und Garten angebahnt, das hat gut geklappt.

      Bei der Angst vor großen Fahrzeugen hilft halt nix außer Gewöhnung, Gewöhnung ...

      Wenn bei Deiner Dame tatsächlich ein Herdenschützer verbaut ist, ist eine gewisse Eigenständigkeit aber ggf. auch einfach da. Ansonsten: Hab Geduld, die Pubertät geht vorbei - es kann halt etwas dauern :headbash:

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