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Der Schutzhundesport - Ein Auslaufmodell?

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      Helfstyna schrieb:

      saminsi schrieb:

      Und das Jugendliche eher dort hin gehen wos auch mal Lustig ist, nicht alles absolut ernst genommen wird, ist für mich verständlich!
      Naja, wir IPOler gehen ja auch alle zum Lachen in den Keller :pfeif:
      Der Grund dürfte eher sein, dass die wenigsten Eltern ihren 13jährigen einen sporttauglichen Gebrauchshund an die Hand geben, wenn sie selbst nichts mit der Rasse am Hut haben. Da ist die Bereitschaft zum netten familientauglichen Mischling deutlich höher.
      Gleiches gilt für den Trainingsaufwand.
      Im IPO kommst du ganz schnell ins Hintertreffen gerade beim Fährten, wenn du da außerhalb der Trainingszeiten nicht eigenständig arbeitest. Wenn Eltern keinen Bezug zum Sport haben, werden die wenigsten einsehen, warum sie Kind und Hund zweimal in der Woche zum Training und dann noch viermal zwischendurch zum Fährten in die Pampa fahren sollen.

      Die bereitschaft da zweimal oder dreimal die Woche zur Trainingsgruppe zu fahren dürfte da um ein Vielfaches höher sein. Einfach weil der Aufwand wesentlich kalkulierbarer ist.

      Genau das habe ich mich in dem Zusammenhang auch schon oft gefragt: bin ich denn die einzige deren Eltern einem 12 jährigen Kind keinen Schäferhund, Dobermann oder Rottweiler gekauft haben?
      Was habe ich nur für Eltern... ;)

      Ich wollte damals schon IPO Sport machen aber wie hätte das gehen sollen ohne Hund?
      Also musste ich weiter meine geliehenen Mischlinge bei einer langweiligen Gruppenunterordnung über den Platz ziehen bis ich endlich studiert habe und mir meinen Hund kaufen konnte.

      Das ist der Grund warum der Nachwuchs fehlt.
      Nichts anderes.
      Alle Zeit der Welt mit dir wäre nicht genug, aber beginnen wir mit: Für immer ♥

      Pinscherfront :
      Maddox, Alana und Qessy

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von InaDobiFan ()

    • Wobei Nachwuchs im Sinne von „Neuhundebesitzern“ ja auch immer so eine Sache ist.
      Bei uns werden Leute mit jungen Hunden, die nicht aus der Stammgruppe sind erstmal in den (von IPOlern geleitete) BH Gruppe gesteckt. Da ist dann nach 3-6 Monaten Schluss. Unterordnung öde, man wollte ja schließlich den actionreichen Schutzhundesport, kein Fußgefriemel.

      Die AGI-Gruppe hat dasselbe Phänomen. Da wird ein paar Monate mittrainiert dann weiter gezogen (die Nachbarin findet THS toll, probieren wir das mal).

      In dem Sinne hat die Agi Truppe öfter neue Leute. Nur Leute die wirklich dabei bleiben sind so selten wie bei uns. Wobei wir uns mit vier Jugendlichen, davon drei ohne Hundesportlereltern und eine Wechslerin vom Agi nicht beschweren können.

      Aber wir haben auch nen Australian Shepherd auf dem Platz (der besser ist als einige Gebrauchshunden).
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    • Hmh hmh.
      IPO hat mAn tatsaechlich (je nach Region) ein Problem mit fehlenden Teams. Das hat verschiedene Ursachen und geht mEn von massiv beschnittenen Trainingszeiten (ich hab das mehrfach erlebt und es ging immer von den Agi-Leuten aus, mit einer Ausnahme. Da war es die echt beschissene (sorry) Lage des HuPla), ueber Helfer die nur ihr Ego gestreichelt haben wollen (und ja keine Goetter neben sich), ueber schon krankhaftes Konkurrenzdenken, Leuten die keinen Bock auf UO/Faehrten haben und meinen 'hauptsache er beisst wie der Teufel' bis hin zu (GsD nur noch selten) alten Ausbildungsmethoden (ich bin aktuell auf der Suche nach einem neuen Helfer und lmaa...manche Dinge will man heute einfach nicht mehr sehen!). Dazu kommt, dass mAn immer mehr Feinheiten bewertet wird und auf diese Arbeit haben viele einfach keine Lust.
      Ich mag diesen Sport wirklich, aber es ist enorm schwer eine Trainingsmoeglichkeit zu finden, die passt. In unserer KG gibt es echt wenig Vereine die ueberhaupt noch IPO anbieten und wenn, dann sind sie voll *sfz* Das (mangelnde IPO-Vereine) geht so weit, dass KGA teilweise regelmaessig abgesagt werden, weil es keine Starter gibt. Und das war vor einigen Jahren definitiv anders!


      Womit Mathias aber mAn Unrecht hat, ist der schnelle Einstieg in den Sport/zu Turnieren. Das geht im THS noch viel schneller.



      Btw. muss jeder Applaus klatschen, wenn man nicht mit Beisswurst sondern etwas anderem bestaetigt? Sorry, aber egal welcher Sport: Wenn ich Spass mit meinem Hund haben will, dann hab ich das. Und da ist es mir egal was andere denken/sagen! Ich bestaetige den Hund so, dass es eine echte Bestaetigung fuer ihn ist! Egal ob andere Hunde was anderes geil finden oder nicht.
      Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
      (©Lockenwolf)



      The next generation

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Murmelchen ()

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    • Zum ganzen Thema Agility kann ich garnix sagen.
      Aber wo ich Murmelchen zustimmen muss, ist der noch viel einfachere Einstieg ins THS.

      Bei uns in der Gegend gibt es generell nicht viele Hundeplätze.
      THS haben wir im Umkreis von 1 h Fahrt nur einen Verein.
      Agility garkeinen (zumindest kenn ich nix... )
      IPO gibt's viele mehr oder weniger ausgestorbene Ortsgruppen, aber auch 4 Vereine, wo man hingehen kann. Ich trainiere dort nicht(ich mach kein IPO), aber die haben zumindest einen guten Ruf.

      Ich denke, warum im IPO der Zulauf nicht so riesig ist, ist der Zeitaufwand im Training.
      Hier kann ich ab einer Gruppenstärke von 6 Hunden eigentlich kaum noch auf jeden Hund richtig eingehen.
      Beim IPO ist (zumindest im SD) immer nur ein Hund am Platz, der gearbeitet wird. Dieses "alle nacheinander arbeiten" dauert einfach.
      Deshalb wollen die meisten IPO Gruppen, die gut laufen, ja auch nicht immer mehr Mitglieder aufnehmen, auch wenn das Interesse da wäre.
      Im THS zum Beispiel ist das viel einfacher. Bei schönem Wetter und in der Saison sind hier locker 50 Hunde am Platz und arbeiten gleichzeitig. Da hat man dann auch viel schneller die Möglichkeit, die breite Masse zu befriedigen.

      Was ich auch aus diesem Thread wieder herauslese, sind die Vorurteile. Die sind mittlerweile so alt wie der Schutzhundesport.
      Ja es gibt Deppen, die machen ihre Hunde körperlich und seelisch kaputt. Die gibt's aber in allen Sportarten.
      Ja es gibt Gruppen mit nicht tierschutzkonformen Ausbildungsmethoden ... das sind aber bei weitem nicht alle.
      Und nur weil ich wen kenne, der wen kennt, der einen Cousin hat, der mal gesehen hat ... muss der Sport nicht schlecht sein.
      Aber viele Leute (mich früher mit einbegriffen) meiden IPO wegen der Vorurteile.

      Dann braucht man für IPO doch einen spezielleren Hund, als beim Agi, oder THS. Wenn mein Hund halbwegs sportlich ist und Spaß an Bewegung hat, kann ich mit diesem Agi / THS auf normalem Niveau betreiben. Beim IPO gibt's da schon mehr Anforderungen an den Hund. Und wer möchte schon unbedingt einen "ichbinimmerundumjederuhrzeitbereitfüralles" Mali. Das sind ja durchaus spezielle Hundehalter (um mal nur ein Beispiel zu nennen).


      ThorstenD schrieb:

      Beim Großteil der Leuten die ich im letzten Jahr getroffen habe und die ihren Hund im Sport führen, egal wie hoch, habe ich eh den Verdacht, dass oftmals die Sportart schon vor der Anschaffung des Hundes feststand.
      Das klingt ja gerade nach einem Vorwurf. Was ist so schlimm daran, dass ich weiß, was ich tun will und mir dafür einen passenden Hund suche?

      Ach eines noch: Ich gehöre zu der seltenen Spezies, die vom THS zum IPO (aber nur kurz) zum Mondioring gewechselt ist.
      In unserer Mondioringgruppe wird übrigens auch während dem Training gelacht, es macht Spaß und ist lustig. Obwohl das fast alles ehemalige IPOler sind.
      Also so unlustig sind die nicht ...
      Liebe Grüße von Tina, Wonder und Amber

      Wonder Zwergschnauzer *22.06.2009
      Amber Malinois *18.05.2012

      Wonder und Amber in Bildern
    • Wonder2009 schrieb:


      ThorstenD schrieb:

      Beim Großteil der Leuten die ich im letzten Jahr getroffen habe und die ihren Hund im Sport führen, egal wie hoch, habe ich eh den Verdacht, dass oftmals die Sportart schon vor der Anschaffung des Hundes feststand.
      Das klingt ja gerade nach einem Vorwurf. Was ist so schlimm daran, dass ich weiß, was ich tun will und mir dafür einen passenden Hund suche?
      Soll gar keiner sein, nur eine Feststellung. Ich würde mir zum Mountainbiken ja auch kein Rennrad kaufen.
      Ging mir nur um den Zusammenhang mit dem Nachwuchs. Die Anzahl der Leute die plötzlich nen Hund haben und erst dann eine Auslastungsmöglichkeit suchen, ich bin so einer, halte ich für deutlich geringer als die Leute die sich für Hundeport interessieren und sich gemäß ihrer Interessen einen passenden Hund suchen.
      Das in Kombination mit der Popularität von Agility und dem Aufwand und der Tauglichkeitseinschränkung vieler Rassen was IPO angeht ist für mich halt einfach nur eine nahe liegende Erklärung warum Agi/THS mehr Zulauf hat als andere Sportarten.
      Luna "Knallschote", BBS, * 03.06.15


      " You aren't sailing past honor for the liking of a room. These questions are birthday basements. To end the blue radish is the upside of luxury and sparking a good lizard can only make tears fall in hindsight. Puddles do not ask for why not? It is cheese! Breath and wind. It is cheese." - Alan Shore
    • Im unseren Verein kommen meistens junge (unerfahrene) Hundehalter, die mir ihren Hund einfach "irgendwas" unternehmen wollen. Die meisten wollen auf gar keine Turniere und wollen den Hund nur beschäftigen und Zeit mit ihm verbringen. Sie wollen keinen perfekten Hund um Sport.
      Viele fragen nach Agi aber da wir nur einen Trainer haben sind unsere Gruppen voll.
      Pluspunkt bei Agi sehen viele das der Hund "ausgelastet" ist. Das geistige Auslastung genauso wichtig ist sehen die wenigen.

      Ich trainiere ab und zu in einem SV, die auch IPO betreiben und naja... die meisten (fast Männer) sitzen am Tisch und trinken Bier. Irgendwann holt einer seinen Hund hinten aus der Box, wo alle Hunde hingepackt werden, wenn sie nixht dran sind, und der arbeiten mit ihm (ggf. noch ein Helfer).
      Sie gehen alle nett mit den Hunden um aber so richtig Spaß hätte ich da keinen.
      Und die Trainingszeiten sind von 14-18 Uhr.
      (kann kommen und gehen wann man wil)
    • InaDobiFan schrieb:

      Genau das habe ich mich in dem Zusammenhang auch schon oft gefragt: bin ich denn die einzige deren Eltern einem 12 jährigen Kind keinen Schäferhund, Dobermann oder Rottweiler gekauft haben?
      Was habe ich nur für Eltern... ;)

      Hier - Ich gehöre auch zu den Armen Kindern, die als 11jährige nen Zwergpudel anstelle des gewünschten DSH bekamen .... xD .

      Tja, und danach waren die DSH einfach verloren für mich. Ich hatte eh keine Vorlieben in Bezug auf Sport, kannte halt bis dahin nur DSH und Berner, weil das unsere Familienhunde waren.
      Nur, im Vergleich zur Zwergin schnitten die Grossen immer schlicht schlecht ab. Die hatten einfach keine Chance. Während die Grossen beim Trainieren noch gebeten, was ich überhaupt von ihnen will, hat der Lockenzwerg nicht nur schon den jeweiligen Übungsschritt sondern die komplette Übung begriffen. Und deshalb blieb es bei den Locken - nur die Grösse variierte.
      Und deshalb auch Agi und Obi und kein IPO. Wobei Grosslocke 2 durchaus für IPO geeignet gewesen wäre. Aber mit zwei Hunden Agi und Obi und dann noch mit einem dritten IPO ... das hätte weder zeitlich noch sonst wie funktioniert

      BTW - weil es mal wieder von wegen 2jährige Hunde im Agi, die mehr schlecht als recht ausgebildet durch den Parcours brezeln .... sowohl die Zwergin als auch jetzt die Kleine Waren jeweils noch keine zwei bei ihren ersten Turnierstarts. Und die Kleine war nach 4 Monaten locker in der A3. Nur weil ein Hund jung ist, heisst das nicht, dass er schlecht ausgebildet ist.
      Und im Agi ist es inzwischen auch so - will man mit einem Hund wirklich was erreichen, muss er verdammt gut ausgebildet sein.

      Ja, man kann da schon ganz viel auch beim jungen Hund machen. Und lange bevor Hund das erste Mal Geräte überhaupt sieht. Aber ohne eigenes Wissen oder entsprechende Trainer kommt man heute auch nicht mehr wirklich weit. Sieht man immer wieder an der Dis Rate auf Turnieren. Wie oft kommen von insgesamt 30-40 A1 Startern gerade mal 1-2 Teams fehlerfrei durch.

      Kann ja auch nicht das Ziel sein, oder?

      Ich erinnere mich an eine Sache vor Jahren, damals gab es noch die A0 (Ja, Gibt es jetzt wieder, aber halt vor der Abschaffung). Unsere Turniergruppe war auf Turnier, darunter zwei, die zum allerersten Mal starteten. Also echte Anfänger. Ergebnis der beiden 1x fehlerfrei und 1. platz, 1x ein Stangenabwurf bei einem ansonsten schönen Lauf.
      Kommentar am Rand: "was haben solche Teams im A0 verloren? Die sind viel zu gut, die sind doch nur Pokalheil. Die treiben nur das Niveau hoch und wir anderen können da nicht mithalten".....
      Was sie da zu suchen hatten? Sie waren Anfänger, Ganz einfach. Halt gut ausgebildet und vorbereitet vor ihrem ersten Turnierstart.

      Und seit damals hat sich das geforderte Niveau im A1 deutlich gesteigert. Entsprechend muss auch besser ausgebildet werden, wenn die Teams Erfolg haben sollen/wollen.

      Einfach so rumjuckeln kenne ich auch , aber auf beiden Seiten. Sowohl im Agi als auch im IPO. Der einzige Unterschied ist - im IPO bekommen die meisten dann doch kalte Füße wenn es zum Thema Prüfung kommt. Im Agi wird das häufig noch als Vereinsausflug mit Hüpfen angesehen.
      Viele Grüße
      Cindy
    • Rikah schrieb:

      Wobei Nachwuchs im Sinne von „Neuhundebesitzern“ ja auch immer so eine Sache ist.
      Bei uns werden Leute mit jungen Hunden, die nicht aus der Stammgruppe sind erstmal in den (von IPOlern geleitete) BH Gruppe gesteckt. Da ist dann nach 3-6 Monaten Schluss. Unterordnung öde, man wollte ja schließlich den actionreichen Schutzhundesport, kein Fußgefriemel.

      Die AGI-Gruppe hat dasselbe Phänomen. Da wird ein paar Monate mittrainiert dann weiter gezogen (die Nachbarin findet THS toll, probieren wir das mal).

      In dem Sinne hat die Agi Truppe öfter neue Leute. Nur Leute die wirklich dabei bleiben sind so selten wie bei uns. Wobei wir uns mit vier Jugendlichen, davon drei ohne Hundesportlereltern und eine Wechslerin vom Agi nicht beschweren können.

      Aber wir haben auch nen Australian Shepherd auf dem Platz (der besser ist als einige Gebrauchshunden).
      Das ist doch aber auch irgendwo eine Trendsache. Vereine sind uncool und ach gottchen, man muss sich da auch mal außerhalb der 15min auf dem Hundeplatz engagieren und mal mit anpacken. Da ist es doch einfacher 15-20Euro für eine Stunde in der allgemeinen Hundeschule zu bezahlen und dann wieder abzuhauen.
      Hund beschäftigen ja, was mit den Leuten zu tun haben ähhh ne. Und mal anfassen und mehr als zusammen die Stangen aufbauen - wer bin ich denn.

      Das ist also allgemein etwas, was schwierig geht. Schutzdienst ohne Helfer geht nicht, man kann sich ja keinen dritten Arm wachsen lassen. Paar billige Agigeräte kriegt man im Internet oder sogar im Real Supermarkt, die stellt man sich in den Garten und lässt den Hund da halt drüber hüpfen. Also man kann deutlich besser allein üben, wenn man möchte (ob das sinnvoll ist, ist eine andere Sache).
      Die Leute wechseln allgemein schneller den Verein und engagieren sich nicht. Das geht halt bei so einem intensiven Sport wie ipo gar nicht, ist aber in anderen Bereichen auch nicht anders.

      Erst letztens hatten wir die Diskussion, dass jemand im Besuchshundedienst als Karteileiche nie einen Einsatz mitgemacht hat und dann wieder einsteigen wollte. Was war die Person sauer, dass sie nach drei Jahren Abstinenz die Eignungsprüfung wiederholen musste. Da trommelt man 10 (!) Helfer zusammen, damit eine einzige Person eine Nachprüfung ablegen kann und es ist sowohl passiert, dass die dann einfach nicht kam und es ist auch passiert, dass es sich herausgestellt hat, dass der Hund sich nach mehreren Jahren so verändert hat und doch nicht eignet. Und plötzlich sind alle doof, Prüfer doof, Verein doof, Ausbildung doof. Und somit kommt dann auch ein Verein in Verruf :ka:
    • "Dass beutegeile und triebige Hunde beim Schutzdienst super Impulskontrolle und Gehorsam auch unter Ablenkung lernen könnten, fällt dabei halt völlig hinten runter. Die machen Hunde dann bei Agility lieber noch mehr kirre, wenn man nach dem irren Gekläffe beim Warten auf den Start beim Agility mal so anschaut."

      "Pluspunkt bei Agi sehen viele das der Hund "ausgelastet" ist. Das geistige Auslastung genauso wichtig ist sehen die wenigen."

      Also hier sträuben sich mir die Haare ja bis sonstwo.
      Das sind Aussagen, die nicht besser sind als die im Artikel.
      Erstens MUSST du im Agi auch Impulskontrolle lernen - sonst sind die Frühstarts programmiert. Und wie sehr es vor allem JUNGE Hunde anstrengt, in Gruppenstunden den anderen beim Rennen und Spaß haben ruhig zuzugucken, kann man sich kaum vorstellen. In heutigen Parcouren ist zudem immer wieder totale Temporegulierung gefragt: zwei Hürden geradeaus, dann eine enge 180°-Wendung. Der Hund fährt geradeaus komplett hoch, muss aber für die Wendung trotzdem ansprechbar bleiben, aufpassen und wieder Tempo rausnehmen. Das will ausgebildet werden. Und das ist ein pipifax-Beispiel und nicht nur A3 und Meisterschaft. Verleitungen, schwierige Ausgänge aus dem Slalom etc. sind nur so zu schaffen.
      Mit "kirren" Hunden lässt sich überhaupt nicht arbeiten, das ist im Agi genau gleich wie in allen anderen Sportarten. Es sei denn, es geht um die THS-Hindernisbahn, da geht es eh nur geradeaus ;) (scheeeerz!!! sonst verprügeln mich doch die THSler gleich)
      Auch dass Agi nicht geistig auslastet, halte ich für einen Fehlschluss. Durch das Aufpassen und das selbständige Abarbeiten von Geräten muss Hund sich schon mental anstrengen. Zähle die Umgebung dazu und dann sag nochmal, es ist geistig nicht fordernd. Der Hund muss sich schon ziemlich konzentrieren.

      Trainingszeiten von netto 40min innerhalb von 2-3 Stunden oder max 20min in einer Stunde gelten als Intensivtraining. Auch bei Leuten in der höchsten Klasse. Nicht auslastend? Come again.

      Grüßle
      Silvia
    • @silvia21 Ich glaube du hast mich falsch verstanden.
      Es gibt viele Leute die glauben (und es wird auch oft in Vereinen und HuSchu's gemacht) einfach über die Hürde und gut ist. Für diese Leute ist physische Auslastung "besser" als psyschiche, denn Hund hechelt=Hund ausgelastet. Fertsch.
      Natürlich gehört mentales Training dazu aber das sehen die Leute nicht, deswegen poldern manche Hunde einfach über den Parcour und drehen durch.
      Bei IPO (was für mich mehr mentale Auslastung ist als Agi) sieht man nicht das der Hund "fix und fertig" ist.

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