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Sanftere Korrekturen neu/wieder einführen

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      Vakuole schrieb:

      Ich habe das jetzt schon häufiger gelesen.
      Was ist den eine freundliche Korrektur? Wird hier der Umgangston gemeint, die Korrektur selbst (wo ich mich dann frage, wie die freundlich sein kann)?
      Ich beziehe mich tatsächlich auf den Umgangston, ja.
      Ein Gebrülltes "EY! LASS DAS!" ist halt weit unfreundlicher als ein frundliches "Mäuse, lasst mal bitte".
    • Brizo schrieb:

      Ein Gebrülltes "EY! LASS DAS!" ist halt weit unfreundlicher als ein frundliches "Mäuse, lasst mal bitte".
      Ich denke, da kommt es aber auch sehr stark darauf an welchen Charakter von Hund man hat. Bei den "Was-kann-ich-für-dich-tun"-Schäferhunden musste ich bei Weitem nicht so "unfreundlich" sein wie bei den "Meinst-du-mich?-Stör-mich-nicht"-Dackeln.
      Da ich das bei meinem 1. Dackel irgendwie noch nicht so hinbekommen hatte und da noch zu sehr die ganze Erziehung "schäferhund-like" gehandhabt hatte, denke ich, habe ich meinen Dackelrüden "vermurkst". Die beiden Hündinnen habe ich daher komplett anders "erzogen" und das funktioniert prima.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

      Im Herzen:
      DSH Dorli, Eyka, Falko und Una
      Dackel Benny und Tamy

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      Mein Schicksalshund Sina

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dackelbenny ()

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    • Das sehe ich anders.
      Ich muss mit meinem Herdi nicht anders (emotional) umgehen und kommunizieren als mit dem Spitzohr.

      Meiner Meinung nach ist das nicht vom Hund, sondern vom Menschen abhängig.
      Man kann bei Hunden die mitarbeiten wollen sicherlich anders arbeiten als mit autarken Vertretern, aber die Emotion dahinter, also wie sanft oder grob ich im Auftreten bin, hat damit m.E. nichts zu tun.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fjana ()

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    • Fjana schrieb:

      Man kann bei Hunden die mitarbeiten wollen sicherlich anders arbeiten als mit autarken Vertretern, aber die Emotion dahinter, also wie sanft oder grob ich im Auftreten bin, hat damit m.E. nichts zu tun.
      Ich kannte das halt nicht von den Schäferhunden.
      Wenn ich zu einem der Schäferhunde "sitz" gesagt habe, dann hat sich der ohne wenn und aber hingesetzt weil man das halt einfach so macht.
      Wenn ich aber zu einem Dackel z.B. "sitz" sage und der gerade partout nicht will, dann kann man da einen Kopfstand machen und der schaut dich einfach nur provozierend an und setzt sich trotzdem nicht hin.
      Wenn ich dann aber etwas strenger/lauter werde, dann weiß auch ein Dackel, dass ich das jetzt ernst meine und setzt sich hin.

      Da hatte der Rütter mal so einen tollen Satz gesagt: "Wenn du zu einem Dackel am Montag "sitz" sagst und du dann auch noch "bitte" sagst, kann es sein, dass er sich am Donnerstag hinsetzt - so in der Art sagte er das - und das trifft auf einen Dackel zu 100% zu.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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    • Estandia schrieb:

      Aber muss man einen Hund, der es motivationsbedingt nicht so belohnend findet für den Menschen was zu machen, zu etwas "verdonnern" ?
      Naja, einen gewissen Gehorsam verlange ich auch von so einem Hund sonst könne ich ja meine Hündin nicht frei laufen lassen und da gehört es halt dazu, dass sie auf mein "do her" zuverlässig reagiert - auch wenn gerade vor/neben uns Hasen oder Rehe im Feld umherhüpfen.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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    • Ist in meinen Augen eine Frage des Aufbaus und nicht des Umgangs.

      Wenn ich bei für ein Kommando immer laut und deutlich werden muss, weil der Hund auf das leise nicht schnell genug reagiert, dann ist das eine (technisch gesehen) normale Verknüpfung. ("Erst auf das laute Signal hin muss ich Verhalten a ausführen").
      Das liegt an dem Ausbildungs"fehler" des Menschen, nicht an der vermeintlichen Sturheit des Hundes.


      Es ist nicht schlimm, wenn man ein Signal mal eindringlicher geben muss, aber wenn das üblich wird, ist das so erlernt.
    • Dackelbenny schrieb:

      Ich kannte das halt nicht von den Schäferhunden.Wenn ich zu einem der Schäferhunde "sitz" gesagt habe, dann hat sich der ohne wenn und aber hingesetzt weil man das halt einfach so macht.
      Wenn ich aber zu einem Dackel z.B. "sitz" sage und der gerade partout nicht will, dann kann man da einen Kopfstand machen und der schaut dich einfach nur provozierend an und setzt sich trotzdem nicht hin.
      Wenn ich dann aber etwas strenger/lauter werde, dann weiß auch ein Dackel, dass ich das jetzt ernst meine und setzt sich hin.
      Tjo...und ich hatte/habe 2 extrem dickköpfige Hunde, die die Dackel die ich kenne, doof da stehen lassen haben. Und trotzdem muss/te ich nicht laut, sondern nur nachdrücklich werden.

      Ich denke das hat rein gar nichts mit der Rasse zu tun, sondern einer Mischung aus Halter und individuellen Charakter des Hundes. Und ich behaupte einfach mal aufgrund meiner Erfahrungen (mit meinen Hunden und denen aus meinem Umfeld), dass vernünftig aufgebaute Kommandos, nur bei einem absoluten Bruchteil der Hunde laut von Nöten sind.
      LG Saskia und das Bull-Terrier-Team

      Shira – Old English Bulldog *29.11.2010
      Lito – Irish Soft Coated Wheaten Terrier * 26.11.2016
      Sancho – Cane Corso und für immer unvergessen im Herzen <3
    • Ich rufe meine Hündin immer mit einem netten, freundlichen "hier", aber wenn das Kommando gerade extremst wichtig ist weil nebenan ein Hase aufgesprungen ist oder sie sich gerade in ihr Jagdverhalten reinsteigert, dann muss ich statt dem netten "hier" ein heftiges "do her" sagen weil ich sonst riskieren würde, dass sie mein "hier" ignoriert und evtl. durchstartet.
      Ich kommuniziere mit meiner Hündin nur in gewissen Situationen so "heftig", das ist hier nicht der übliche Umgangston wie hier anscheinend von einigen vermutet wird.

      Irgendwie werde ich hier gerade so hingestellt als wenn ich meine Hündin den ganzen Tag bei jedem Kommando anbrülle. :???:

      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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    • Es kommt draufan :smile:
      Mein Tröti kann mitten Im Feld am buddeln sein, je nach dem reicht mein Kussigeräusch und sie guckt mich an, manchmal braucht's ein "ey" und noch seltener ein "EY!!!"
      Das wiederum hat einige Faktoren. Einer davon ist ganz klar mein Schatz, wenn er mit uns zusammen geht und mein Tröti hat, hört sie nachher kurzfristig etwas schlechter :lol:
      Wenn ihr etwas unheimlich scheint, kann sie sich auch schlechter bis gar nicht lösen, heisst da würde alles rumschreien nix nutzen, ich teile ihr nur mit dass sie warten soll und hole sie dann ab.
      Ist ja auch logisch. Dem Unheimlichen dreht man nicht den Rücken zu :smile:


      Erstaunlicherweise hören auch grob-erzogene Hunde sehr schnell auf leise Geräusche.
      Ist mir schon häufiger aufgefallen.
      Also auch wenn ich anfangs rumbrüllen muss, achte ich darauf dass es rasch leiser werden kann. Und das erfolgt an sich genau wie flying-paws sagt, in der Situation selber kann man nicht trainieren, das tut man in ruhigen Momenten.
      Heisst mein gebrülltes lass-das wird in Ruhe und leise geübt und gefestigt bis es so sitzt wie ich es mag. Eben leise und ruhig :smile:
      Mein kleiner Wolf ist nicht der erste Hund dieser Art und es fasziniert mich immer wieder :smile:
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.

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