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Sanftere Korrekturen neu/wieder einführen

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      LeoniLisa schrieb:

      Und wenn dann der Hund draußen beschließt 20 Minuten hysterisch zu bellen habe ich hier auch 20 Minuten einen hysterisch bellenden Hund der sich durch nichts abbrechen lässt.

      Da würde ich positiv ansetzen, und das auch woanders als zuhause - fürs Erste jedenfalls.
      Bellende Hunde sind hier kein Problem, weil ich echt jedes Mal Leckerchen in die Jungs gestopft hab, wenn wir solche irgendwo gehört haben. Mittlerweile sind sie da echt sehr chillig.
      Ausnahme ist nur, wenn der keifende Hund an den Zaun springt, während wir direkt dran vorbeilaufen... aber ich denke, das ist nachvollziehbar, und es bleibt auch dann trotzdem im Rahmen.

      Also, keine Korrektur, sondern wesentlich früher ansetzen, und woanders positiv verknüpfen. Dann bekommt man auch wieder einen Fuß in die Tür. Manchmal ist Umlenken auch eine bessere Variante, als bloßer Abbruch.
      Es kommt viel auf den jeweiligen Hund und die Situation an, denke ich mal.
      Kleine Chihuahuas, großes Herz - Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich (Seneca)

      Dexter, Chihuahua KH, geb. April 2014
      Max, Chihuahua LH, geb. Dezember 2013

      Moin Chicos! Zwei heiße Mexikaner im kühlen Norden.

      * Refugees Welcome *
    • Meine Kleine kam aus einem recht resoluten *hust* Haushalt. Es wurde nicht nur unsäglich laut, sondern auch kreuzfalsch korrigiert. Gern auch mit einem Patscher (ich hab's gesehen am Abholtag, ist also kein Hörensagen).
      Erst mal Abbruchsignal aufgebaut. So gut wie möglich :smile:
      In "schwierigeren" Situationen musste ich mir tatsächlich die Lunge aus dem Leib brüllen, damit es bei Kleinmadam angekommen ist.
      Ich hatte sehr sehr oft Halsweh weil ich nun mal einfach nicht der Brüller bin (nettes Wortspiel, ha!).
      Dazu habe ich natürlich ganz ganz arg positiv gearbeitet. Ich bin der Wurstwasserfall :smile: Ich habe sozusagen jeden Atemzug belohnt. Alles.
      Und nun? Dieselben Situationen kriegen wir im Normalton hin.
      Oftmals reicht ein Flüstern.
      Werden die Siatuationen intensiver, kommt es vor dass auch der Ton strenger werden muss.
      Aber Halsweh hatte ich schon lange keines mehr :smile:

      Sie kläfft auch "gern" die Autos an. Die Anführungszeichen weil sie's nicht gern tun, sie meint, sie müsse das.
      Inzwischen kommt sie ganz von alleine zu mir wenn ein ankläffungswürdiges Auto vorbeifährt und bekommt ihre Bestätigung + Belohnung.
      Wenn sie völlig drüber ist und nix mehr mitbekommt, bringt auch ein Anschreien nix mehr.

      Was die Leute über mich denken, ist mir völlig wumpe.
      Ja die schrecken durchaus zusammen wenn ich meinen Schäfi stoppe hmpfzig Meter weiter vorne :D
      Mir doch egal.
      Die stehen auch stramm wenn ich "Strasse! warten!" sage.

      Ideal ist es, wenn Du etwas bestätigen kannst; also bevor der Hund tut was er nicht soll.
      Meine Kleine meldet mir jetzt die Autos, aber ohne kläffen.
      Ich bestätige, jawoll, da ist was. Danke.
      Kläffen muss sie eigentlich nur, wenn sie sich alleine verantwortlich fühlt und ich Pflock unfähig bin, meinen Job zu tun.

      Ich rede wirr, ich merk's grad :ops:
      'tschuldigung :ops:
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.

      Instagram: chindlifraesser
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    • LeoniLisa schrieb:

      Was kann man tun wenn man theoretisch schon alle vertretbaren Abbruchvarianten ausprobiert hat um ein Verhalten abzubrechen?
      Aufbau einer konditionierten Entspannung. Infos findest Du z.B. hier
      Das hilft Dir natürlich nicht sofort, aber Du wirst (ordentliches Training vorausgesetzt) relativ schnell Erfolge erzielen.

      Bevor Du wirklich alle Abbruchvarianten ausprobiert hast bist Du 100 und der Hund über die Regenbogenbrücke gegangen :D
      Oft hilft bereits ein anderes Wort um einen Abbruch zu erzielen. Oder geändertes Verhalten. Z.B. Hund fängt an zu bellen, bisher hast Du Aus gerufen. Statt dessen Leine anlegen wortlos zum Liegeplatz führen, oder Fernseher/Radio anmachen, Leckerlies auf den Teppich werfen, Wohnung verlassen, Rollo runterlassen, oder..., oder... Dadurch durchbrichst Du ein konditioniertes Verhalten. Überasch Deinen Hund wenn er bellt und er wird es lassen. Sobald er ruhig ist mit noch mehr Ruhe loben und belohnen.
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    • Ich denke der einzige Weg aus dieser "Sackgasse" ist, komplett von vorn anzufangen.

      Einmal auf null (so, als hätte man an diesem Verhalten noch nie gearbeitet) & einen vernünftigen Trainingsweg aufbauen.
      Vermutlich hat der Hund noch nicht verinnerlicht/gemerkt, dass er unerwünschtes Verhalten zeigt und es fehlt ihm an Alternativverhalten.

      Auf welche Weise hat Dein Hund denn anderes "gut gelernt"? Diesen Weg würde ich dann auch für dieses Problem wählen.

      Wie meist, ist die größte Schwierigkeit daran die menschliche Ungeduld :D (Geht mir zumindest so).

      Viel Erfolg Euch beiden :winken:
      Paulemann, BorderCollie-BelgischerSchäferhund Mix
    • Vakuole schrieb:

      Wenn die Korrektur ordentlich aufgebaut worden ist (wie auch immer), muss ich doch nicht deutlicher werden.
      Doch, ein Kommando kann sich ganz schnell abstumpfen und dann muss man lauter werden damit der Hund merkt, dass man das Kommando trotzdem ernst meint.
      Mal ein Beispiel eines Auslandsmischlings einer Dame aus dem Dorf. Dieser Hund frisst alles was er draußen findet. Das geht von Papiertaschentüchern über sämtliche Kacke, Essensreste, Steinchen usw..
      Sie hat ihm das Kommando "pfui" gelernt und er hatte innerhalb kürzester Zeit kapiert, dass er das Zeug wieder ausspucken muss. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass sie während eines kurzen Spazierganges mind. 10-20x pfui "sagen" musste und wenn man 2-3x am Tag Gassi geht, dann sagt man ziemlich oft "pfui" und irgendwann stumpft der Hund total ab weil er das Kommando durch die Häufigkeit automatisch irgendwann überhört und das gefundene Zeug trotzdem runterschluckt und nicht mehr ausspuckt. Dann wurden die Kommandos lauter damit der Hund wieder beeindruckt ist und er hat die Sachen wieder brav ausgespuckt - bis auch das lautere Kommando geflissentlich vom Hund irgendwann überhört wurde. Dann wurde "pfui" gebrüllt und mit solchen Trainings-Discs (wie sie der Rütter benutzt) nach dem Hund geworfen. Da ihn mittlerweile gar nichts mehr beeindruckt und er schon in die Tierklinik musste weil er irgendwas gefressen hatte, läuft dieser Hund jetzt die meiste Zeit mit Maulkorb spazieren.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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      Mein Schicksalshund Sina

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dackelbenny ()

    • Dackelbenny schrieb:

      Doch, ein Kommando kann sich ganz schnell abstumpfen und dann muss man lauter werden damit der Hund merkt, dass man das Kommando trotzdem ernst meint.
      Also ich werde nicht automatisch lauter nur weil mein Hund mal nicht sofort sitzt macht.
      Ich werde vielleicht mal nachdrücklicher in der Stimmlage aber nicht lauter. :ka:
      (Ist vielleicht eine Typfrage)

      Ich habe das "Nein" nicht positiv aufgebaut sondern durch negative Bestrafung (dazu stehe ich) und wenn man meint Nein heisst nicht Nein, dann kommt entsprechend die Korrektur.
      Ich lauf allerdings auch nicht Nein, nein, nein rufend Gassi. Nein, wird hier nur angewahnt, wenn ich mir sicher bin, dass die Korrektur auch was bringt und sie richtig gesetzt ist :ka: .
    • Vakuole schrieb:

      Also ich werde nicht automatisch lauter nur weil mein Hund mal nicht sofort sitzt macht.
      Ich kenne viele Leute die dann automatisch immer lauter werden. Ich nehme mich da gar nicht aus, wobei das bei mir nicht automatisch ist, sondern ich mir ganz gezielt überlege bei was und wann ich lauter werde.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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    • Vakuole schrieb:

      Ich habe das "Nein" nicht positiv aufgebaut sondern durch negative Bestrafung (dazu stehe ich) und wenn man meint Nein heisst nicht Nein, dann kommt entsprechend die Korrektur.
      Ich lauf allerdings auch nicht Nein, nein, nein rufend Gassi. Nein, wird hier nur angewahnt, wenn ich mir sicher bin, dass die Korrektur auch was bringt und sie richtig gesetzt ist :ka: .

      Negative Bestrafung heisst, dass gute Dinge enden (wenn der Hund nicht hört) ... so schlimm ist das jetzt nicht. Gibt's eben kein Leckerli wenn der Hund auf Nein nicht hört :ka:

      Meinst du vielleicht "postive Strafe" wenn der Hund nicht hört?
      "Timing ist keine Stadt in China." - Martin Rütter

      Viele Grüße
      Claudi mit Vanillekipferl Bokey, Magyar Keverék, *01.01.2005
    • Estandia schrieb:

      Vakuole schrieb:

      Ich habe das "Nein" nicht positiv aufgebaut sondern durch negative Bestrafung (dazu stehe ich) und wenn man meint Nein heisst nicht Nein, dann kommt entsprechend die Korrektur.
      Ich lauf allerdings auch nicht Nein, nein, nein rufend Gassi. Nein, wird hier nur angewahnt, wenn ich mir sicher bin, dass die Korrektur auch was bringt und sie richtig gesetzt ist :ka: .
      Negative Bestrafung heisst, dass gute Dinge enden (wenn der Hund nicht hört) ... so schlimm ist das jetzt nicht. Gibt's eben kein Leckerli wenn der Hund auf Nein nicht hört :ka:

      Meinst du vielleicht "postive Strafe" wenn der Hund nicht hört?
      Neeeeeeiiiiiiinnnnn, bitte nicht wieder dieser Durcheinander mit den doofen Begrifflichkeiten mit negativer/positiver Bestrafung/Verstärkung - da steige ich absolut nicht durch.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

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