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Rüde lässt kastrierte Hündin nicht in Ruhe

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    • Rüde lässt kastrierte Hündin nicht in Ruhe

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      Guten Morgen (und Alaaf) zusammen :winken:

      Mein Freund und ich haben eine anderthalb Jahre alte, kastrierte Schäferhund-Ridgeback-Hündin (Luna). Sie ist eine ganz Liebe und anderen Hunden gegenüber, meist "neutral freundlich". Weder besonders aufdringlich, noch sehr ängstlich. Wenn sie von anderen Hunden "runtergemacht" wird, ist sie eher diejenige die sich zurückzieht. Dominantes Verhalten habe ich bei ihr noch nie erlebt. Wir haben Sie jetzt seit fünf Wochen. Sie kam vom Tierschutz aus Kroatien, wurde vorher als Zwingerhund gehalten und hatte auch schon Welpen.

      Gestern hatten wir nun folgende Situation: wir waren das erste Mal zum gemeinsamen Besuch bei den Schwiegereltern, welche selber zwei Deutsch Drahthaar (ein unkastrierter Rüde "Gauner" und eine kastrierte Hündin "Edda") haben. Die Schwester meines Freundes war auch mit ihrer unkastrierten Deutsch-Drahthaar-Hündin "Diva" zu Besuch. Mit Edda und Diva hatte Luna keine Probleme, sie gehen sich eher aus dem Weg. Das Problem ist Gauner... er ließ Luna einfach nicht in Frieden. Sobald sie nur in seine Nähe kam legte er seinen Kopf auf ihren Rücken, hätte man ihn gelassen wäre er auch drauf gesprungen. Luna ließ das weitestgehend zu und wehrte sich nur ein oder zweimal durch "wegschnappen", obwohl er wirklich schlimm aufdringlich war. Der Abend war echt anstrengend, weil wir die ganze Zeit aufpassen mussten dass Gauner Luna in Ruhe lässt, da sie offensichtlich extrem gestresst war (heftiges hecheln, obwohl es nicht besonders warm war) . Er wäre ihr am liebsten den ganzen Nachmittag gefolgt. Bei Gauner ist leider der Name Programm. Wir sagen immer er hat ADHS. Er ist einfach nie müde. Und wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat dann lässt er sich auch von niemanden (weder von Herrchen und Frauchen, noch von sonst irgendwem) abhalten. Um es zusammenzufassen: er hört echt schlecht. Was komisch war: beim Spaziergang vorher hat Gauner Luna weitestgehend ignoriert.

      Jetzt meine Frage an euch: wie deutet ihr das Verhalten von Luna bzw. von Gauner? Will Gauner Luna dominieren oder macht er das weil er sie so "toll" findet. Und warum zur Hölle wehrt sie sich nicht. Und falls es doch dominierendes Verhalten ist, müsste er es dann nicht irgendwann gut sein lassen?

      Ich wäre euch für Antworten sehr dankbar, weil ich keine Lust habe jedes Mal meinen Hund zuhause zu lassen um einen entspannten Besuch bei den Schwiegereltern machen zu können. :???: :hilfe:
      Verliebt in meinen Schäferhund-Mix Luna! :herzen1:
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    • Juno2013 schrieb:

      sassi_loves_luna schrieb:

      Und warum zur Hölle wehrt sie sich nicht.
      Das wird sie irgendwann, wenn Ihr nicht zügig Verantwortung übernehmt, und ich denke nicht, dass Ihr das wollt.Es ist Euer Job, Eurem Hund Ruhe und Abstand zu verschaffen, wenn er bedrängt wird, und zwar deutlich.
      Haben wir ja den ganzen Abend. Eine Stunde ließ sich Gauner zum Glück ablegen, sodass er sie in Ruhe ließ. Aber sobald sie ein paar Schritte näher kam wurde Gauner wieder nervös.
      Verliebt in meinen Schäferhund-Mix Luna! :herzen1:
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    • sassi_loves_luna schrieb:

      Jetzt meine Frage an euch: wie deutet ihr das Verhalten von Luna bzw. von Gauner?
      Es ist wohl eher nicht sexuell bedingt, sondern eher ein Dominanzverhalten. Hier treffen verschiedene Hunde zusammen und versuchen eine Rangordnung zu bilden.

      sassi_loves_luna schrieb:

      Und warum zur Hölle wehrt sie sich nicht
      Weil sie in fremder Umgebung ist? Vielleicht sogar eher unterwürfig? Weil ein fremder Hund in neuer Hundegruppe sich erst einmal selbst zurück nimmt (was das Überleben sichert) und die Lage erst einmal sondiert (reine Vorsicht).

      sassi_loves_luna schrieb:

      Und falls es doch dominierendes Verhalten ist, müsste er es dann nicht irgendwann gut sein lassen?
      Warum sollte er (Gauner) das lassen? Er bezweckt ja was damit.

      Es ist Eure Aufgabe hier Managment zu betreiben und den deutlich schwächeren Hund zu schützen.

      Du schreibst ja, dass Gauner schlecht erzogen ist und dann würde ich da mal ansetzen. Geht doch nicht, dass der macht was er will und der schwächere Hund stillhalten muss.
      Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
      Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
      Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
      Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡
    • Grinsekatze1 schrieb:

      Du schreibst ja, dass Gauner schlecht erzogen ist und dann würde ich da mal ansetzen. Geht doch nicht, dass der macht was er will und der schwächere Hund stillhalten muss.
      Das sehe ich ganz ähnlich. Leider sind schon drei Hundetrainer an dem Hund dran gewesen. Ich fürchte da ist nicht mehr allzu viel zu machen. :fear: Vielleicht schaffen wir es ja, dass er wenigstens lernt Luna in Ruhe zu lassen.
      Verliebt in meinen Schäferhund-Mix Luna! :herzen1:
    • sassi_loves_luna schrieb:

      Leider sind schon drei Hundetrainer an dem Hund dran gewesen.
      Nimm mir es nicht übel. Bei 3 Trainern sollte man sich vielleicht selbst hinterfragen, ob es nicht an der eigenen Inkompetenz oder Inkonsequenz liegt. Egal wie; ausbaden muss es der Hund!

      Deshalb: Sorge dafür, dass bei Besuchen Dein Hund ruhig bei Dir liegen bleibt und schütze ihn vor den Bedrängungsversuchen. Sinnvoll wäre vorher ein gemeinsamer und langer Spaziergang. Da können die Hunde Spannungen und Energie abbauen.
      Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
      Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
      Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
      Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben! ♡
    • Es geht nicht darum, daß du Gauner erziehen sollst, das ist nicht deine Aufgabe. Aber Management sollte möglich sein, falls deine Schwiegereltern dazu bereit sind. Heißt einfach konsequente räumliche Trennung der Hunde. Mindestens eine geschlossene Tür dazwischen. Falls das nicht möglich ist, lass Luna besser zuhause.

      Luna ist mit ihren anderthalb Jahren noch im jugendlichen Alter, dazu erst seit kurzer Zeit bei euch. Sie ist also mental noch nicht erwachsen, hat noch keine Vertrauensbeziehung zu euch und wird nun in eine fremde Umgebung zu fremden älteren Hunden gebracht.
      Es ist also kein Wunder, wenn sie großen Stress hat, in der Situation aber erstmal sehr zurückhaltend auftritt und sich nicht wehrt.

      Es ist eure Aufgabe, Luna 100% vor dem zudringlichen Rüden zu schützen. Also keine halben Sachen, wie den Rüden immer wieder rankommen lassen und dann erst wegschicken.

      Dagmar & Cara
    • Hört sich für mich nach Übersprungsverhalten an. Ein fremder Hund kommt ins Territorium, das stresst ihn, er steigert sich in ein Verhalten rein. Da der Auslöser bleibt, bleibt auch sein Lösungsweg.

      Sie froh, dass Deine Hündin so nett ist. Denn, wenn ein solcher Hund wie der ​DD sich in etwas reinsteigert, dann greift er evtl. sogar an, wenn das Opfer sich wehren will.

      Ich würde die Hunde zukünftig komplett räumlich trennen, wenn es für Gauner keinen brauchbaren Trainingsweg gibt. Es ist nicht nur für ihn der totale Stress. Auch für Deine Hündin ist an der Situation nichts schön.
    • sassi_loves_luna schrieb:

      Ich bin ziemlich sicher, dass es Inkonsequenz ist. Und fehlende Auslastung. Aber es ist leider auch nicht meine Aufgabe ihn zu erziehen.
      Dann erspar Deiner Hündin das.

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