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Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil VIII

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      Leiia schrieb:

      Na wenn sich das aufgeregt sein langsam legt, wird das mit der Zeit wahrscheinlich eh besser. Sonst würde ich halt anfangs immer die gleichen Strecken gehen, wo wenig Ablenkung ist und sie sich langsam daran gewöhnt. Bei Aufregung ist es schwer, dass sich die Wauzis auf den Menschen konzentrieren.
      Dann würde ich rausfinden, was meinem Hund super gut schmeckt und damit raus gehen. Meiner liebt zb Speck.
      Drinnen könntest du anfangen, an einen Umorientierungssignal zu arbeiten, falls das dann draußen noch funktioniert und sie nicht zu aufgeregt ist, das dann umzusetzen.
      Ich würde mich draußen auch spannender machen, zb immer mal wieder kurz spielen.
      die gleichen Strecken laufen wir ja eh.
      zumindest sobald sie dabei ist. Hier ist eh nix los, wir treffen keine Menschen, keine Hunde, ab und an höchstens mal ein Auto, solange ich noch auf der Straße bin (170 Einwohner Dörfchen hat halt schon seine Vorteile).
      Schmecken tut ihr alles. Ich belohne allgemein recht hochwertig (wegen Manni) und drinnen muss ich aufpassen, dass sie mir nicht hohldreht, wenn sie merkt, es könnte gleich was geben. Draußen ist es ihr total wurscht.
      Drinnen kann sie sich auch gut zu mir umorientieren, selbst wenns druaßen gekläffe gibt und sie total aufgeregt ist. Nur halt, Türe auf, Hund vergisst, dass es da noch wen anderes gab.
    • Schwabbelbacke schrieb:

      Ich belohne theoretisch jede Kontaktaufnahme zu mir, die gibts nur eher nie, es sei denn, ich fordere sie massiv ein (was ich aber gar nicht will). Futter auf dem Boden fällt hier raus (damit hab ich es am anfang gemacht), denn die frisst ALLES, was sie findet. Egal ob Steine, Zigarettenstummel, Müll... Daher gibts hier nur aus der Hand, nichts vom Boden.
      Hast du mal versucht ihr das gesamte Futter des Tages draußen zu geben? Es gibt nur Futter, wenn sie zu dir kommt und sich eine Handvoll abholt. Meine beiden finden, dass ich ein prima Keks- und Futterspender bin, denn sie müssen nur aufmerksam gucken, dann können sie sich ganz regelmäßig was Gutes bei mir abholen. Je nach Tagesablauf und Verfassung gibt es draußen also eine schöne Portion Futter oder andere Leckereien. Verbales Lob und mal ein bisschen Kraulen (nur Pepper), sind durchaus auch Varianten. Und manchmal fliegt auf die Reaktion bezüglich des eigenen Namens ganz spontan ein Spielzeug. Das alles steigert die Erwartungshaltung, aber es erhöht auch die Aufmerksamkeit, das habe ich in Kauf genommen (und unterschiedlich genutzt und/oder langsam wieder abgebaut).

      Ich bin kein riesiger Fan von Futterbeuteln, aber auch das könnte eine Lösung sein (auch um das Abgeben zu üben). Futter gibt es daraus nur bei dir, dazu sollte der Beutel aber stabil sein und der Hund notfalls mit einer Schleppleine gesichert, damit sie sich nicht fernab von dir selbst belohnt.

      Wenn der Echtfelldummy so cool ist, dann könntest du auch den gegen einen zweiten Echtfelldummy tauschen lassen - heißt: Sie verliert nichts, wenn sie dir den Dummy bringt, sondern sie gewinnt einen anderen. Das Ausgeben funktioniert in der Regel gut, wenn man dem Hund dafür offensichtlich etwas Leckeres anbietet (getrocknete Hühnerbruststreifen, Fleuschwurst, was auch immer), denn dazu müssen sie die andere Beute fallen lassen. Ich lasse das Futter immer fallen (weil Pepper und Dakota das kleine Stöbern zusätzlich toll finden), würde aber behaupten / denken, dass das genauso gut aus der Hand gehen sollte.

      Pepper gibt Beute auch ungern ab, aber er tauscht sie gegen Futter und gegen ein Verfolgungsspiel (ähnlich einer Reizangel, Dakota hingegen bevorzugt ein Zerrspiel bei mir) oder gegen ein anderes Spielzeug. Grundsätzlich ist ihm Beute einfach wichtig, weshalb er als Belohnung Ball oder Dummy auch mal nur mit sich eherum tragen darf (er ist überhaupt kein Zerstörer).
      Je weniger man selber weiß, desto mehr muss man anderen glauben. [Josef Kraus]

      Dakota, Dt. Boxer-Dogo-Canario (*15.11.2011) & Major Pepper, English Springer Spaniel (*21.06.2017)
      Hamlet, Cocker-Beagle-Junge (2010 - 2011)
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    • Leiia schrieb:

      Schwabbelbacke schrieb:

      Leiia schrieb:

      @Schwabbelbacke Ist er draußen so aufgeregt oder ist er allgemein eher selbstständig?
      Die ist selbsständig, super schnell abgelenkt und auch noch etwas aufgeregt, wobei scih das langsam etwas legt.
      Oh der Dremel von Oster ist echt billig. Ich glaub, den werd ich mir gönnen :smile:
      Dito. Gerade die Daumenkrallen vorne wachsen bei ihr ja ohne das sie sich auf dem Boden abschleifen können und sind nach einer Weile dermaßen spitz das sie mir damit dann bis ich sie kürze beim Pfote geben, anspringen etc. gerne mal die Haut aufreißt :muede:
      Und mit der Krallenschere schneiden finde ich wirklich ungünstig weil ihre Krallen dunkel sind und ich nicht erkenne wo die Blutgefäße anfangen.
      Viele Grüße,
      Lieske und die Hexe
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    • Schwabbelbacke schrieb:

      Leiia schrieb:

      Na wenn sich das aufgeregt sein langsam legt, wird das mit der Zeit wahrscheinlich eh besser. Sonst würde ich halt anfangs immer die gleichen Strecken gehen, wo wenig Ablenkung ist und sie sich langsam daran gewöhnt. Bei Aufregung ist es schwer, dass sich die Wauzis auf den Menschen konzentrieren.
      Dann würde ich rausfinden, was meinem Hund super gut schmeckt und damit raus gehen. Meiner liebt zb Speck.
      Drinnen könntest du anfangen, an einen Umorientierungssignal zu arbeiten, falls das dann draußen noch funktioniert und sie nicht zu aufgeregt ist, das dann umzusetzen.
      Ich würde mich draußen auch spannender machen, zb immer mal wieder kurz spielen.
      die gleichen Strecken laufen wir ja eh.zumindest sobald sie dabei ist. Hier ist eh nix los, wir treffen keine Menschen, keine Hunde, ab und an höchstens mal ein Auto, solange ich noch auf der Straße bin (170 Einwohner Dörfchen hat halt schon seine Vorteile).
      Schmecken tut ihr alles. Ich belohne allgemein recht hochwertig (wegen Manni) und drinnen muss ich aufpassen, dass sie mir nicht hohldreht, wenn sie merkt, es könnte gleich was geben. Draußen ist es ihr total wurscht.
      Drinnen kann sie sich auch gut zu mir umorientieren, selbst wenns druaßen gekläffe gibt und sie total aufgeregt ist. Nur halt, Türe auf, Hund vergisst, dass es da noch wen anderes gab.
      Alles klar. Dann vielleicht wirklich direkt vor der Eingangstür zu üben beginnen. Also bevor sie so aufgeregt wird. Und das dann halt langsam steigern.

      Ich muss meinen kleinen Pudel mal loben. Waren gerade eine Viertel Stunde draußen im Freilauf. Bin noch immer krank, darum so kurz :muede: Pauli steht es sich total auf Kaugummis und Taschentücher, die hat er zum Fressen gern. Hatte diesmal Käse mit und bei jedem Taschentuch, zu dem er los gestartet ist, hat er sofort auf nein reagiert und sich seine Belohnung abgeholt. Beim Rückweg musste ich nicht mal mehr nein sagen, da ging er vorbei und schaute mich nur an "na, wo bleibt mein Käse?" Dafür hat er zuhause gerade ein Taschentuch entdeckt und zerfetzt xD
      Dann kam nach einer Ecke eine Frau mit angeleintem Dalmatiner. Sie hat ihn gegen eine Wand gedrängt und an kurzer Leine gehabt. Pauli sieht ihn, ich sehe ihn, denke mir "oh Gott, entweder ist er unverträglich oder will zu jedem Hund hin und wenn Pauli hin rennt, ist vermutlich viel Training versaut". Also rufe ich Pauli und er kommt ohne zu zögern zu mir, lässt sich anleinen und mit großem Abstand vorbei führen :herzen1:
      Kann das nicht so bleiben bitte? Wer braucht schon Pubertät? :lol:
    • Hier wird such gedremelt, nachdem der Herr des Hauses beim mir doofer Frau zeigen wie man richtig Krallen schneidet auch mal volle Möhre ins Leben geschnitten hat :fear:
      Sie fand es vorher schon nicht cool, weswegen ich das sehr langsam und mm für mm gemacht hab und der Kasper versaubeutelt es dann richtig :rotekarte:
      Also Dremel und Feile schön gefüttert und dann halt so, dauert halt nur länger... machen wir abends dann auf dem Teppich beim Fernsehen =)

      Wir haben gestern unbeabsichtigt ein Kind „therapiert“ ;)
      Auf dem Nachhauseweg kamen an einer Garageneinfahrt Mann mit Junge ca 10 Jahre alt raus, sahen uns, blieben stehen und das Kind hielt sich sofort die Ohren zu und fing an die ganze Zeit „nein“ zu flüstern :shocked:
      Mamba auf die abgewandte Seite geholt und dran vorbei und hinter uns hör ich wie der Junge zu seinem Dad sagt: Der Hund hat ja gar nicht gebellt!
      Armer Kerl, ich hoffe er erinnert dich dran, wenn wir das nächste Mal vorbeilaufen, dann finden Mamba und ich ihn auch viel weniger gruselig :D
    • Schwabbelbacke schrieb:

      Huhu ihr, ich platz noch mal dazwischen

      habt ihr eine idee, wie ich mich draußen interessant genug machen kann, dass der Terrorzwerg seine Aufmerksamkeit wenigstens mal 5 Minuten bei mir hat?
      Huhu!
      Ich habe das Umorientieren an kürzer Leine geübt. Erstens bin ich stehen geblieben, wenn die Leine straff war und dann habe ich ein eigens dafür genutztes Aufmerksamkeitsgeräusch eingeführt, so eine Art Zunge schnalzen. Wenn sie brav neben mir lief, Komando "Leine" und belohnt.
      Jedes Orientieren zu mir belohnt (mit und ohne Signal. Das ist letztlich Leinenführigkeit, aber sie läuft ja auch über die Aufmerksamkeit zu dir. Anfangs stressfrei ohne Ziel, weit sind wir die ersten zwei Tage nicht gekommen.
      Mit der Schleppleine draußen ähnlich. Erstens gibt es eine Warte-Signal. Pfeifen oder eben Warte!. Dafür wurde belohnt. Jede Orientierung zu mir auch und seit sie an der Leine besser läuft, guckt sie draußen auch viel besser.
      Zudem ändere ich gern die Richtung, wenn wir Raum genug haben. Lola schnüffelt Mäuselöcher und hat mich quasi vergessen? Geh ich mal in die andere Richtung oder renne. Wenn sie kommt, gibt's ein Rückrufsignal und wird belohnt. Manchmal auch ohne Signal und nur freuen, lässt sich aber gut mit dem Rückruf verbinden. Wir spielen (Dummy) oder gerade die Kinder finden manchmal Käse an Baumstämme , wo sie alleine nicht rankommt...aber sie Kinder.... xD
      Lola hat gelernt, dass idR gucken kommen lohnenswert ist.
      Schnell abgelenkt ist sie auch. Ist ja auch alles spannend da draußen. Das gibt sich mit der Zeit, denk ich. Sind ja wie Kinder.
      Aus haben wir ähnlich trainiert und gegen hochwertige Leckerli getauscht. Ist viel besser. Aber Pferdekacke und manchmal Wildtierlosung... naja.

      Krallen schneiden
      War bisher noch nie nötig. :ka:

      @Syrus
      Danke noch für deine Ausführungen gestern. Das Hunde blocken werde ich üben. Allerdings wäre ja hilfreich, Lola bleibt dann hinter mir. Üb ich auch.
    • @Schwabbelbacke Mailo hat mich auch ums Verrecken nicht angeguckt. Bei ihm habe ich einfach jedes Mal gemarkert wenn er zufällig vorbei kam und was leckeres gegeben. Irgendwann hat er mich jedes Mal angeguckt wenn er eh vorbei kam, das habe ich noch besser belohnt.
      Als das sicher saß gab's für Angucken einen Keks und wenn er gerade wieder los wollte habe ich ihn angesprochen und bei Blick zu mir nochmal gefüttert.
      Irgendwann hat er sich auch zwischendurch mal umgesehen, das darf man dann natürlich nicht verpassen.
      Liebe Grüße von Janina mit

      Zwergschnauzer Mailo *14.09.2016
      Riesenschnauzer Ares *06.02.2018

      Schnauzerpower im Doppelpack!
    • Neu

      Wurli schrieb:

      Yoshi0703 schrieb:

      Seit ich Benny damals beim Krallenschneiden einmal ins Leben geschnitten habe und er geschrien hat wie am Spieß, werden die Krallen hier nur noch geschliffen ;-)
      Funktioniert das gut? Kommt man da auch nicht mal ins Leben, wenn man zu lange macht? Oder wie sieht das aus?
      Nachdem Tim panische Angst vor dem Krallen schneiden hatte, bin ich schon vor 3 Jahren aufs Krallen schleifen umgestiegen. Er liebt das und schmeißt mir alle Füße entgegen.

      Gino hat sich das abgeguckt und wartet immer artig, bis ich mit Tim fertig bin.

      Bisher habe ich nur so ein chinesisches Billigmaschinchen. Klappt prima bei Tim. Für Ginos dicke Hauer ist das aber recht schwach.

      Aus den Blitzangeboten habe ich mir jetzt den Dremel Krallenschleifer für knapp 30 Euro gekauft. Bin aber noch nicht zum Ausprobieren gekommen.
      LG, Petra

      Tim Kleinpudel black-and-tan *31.01.2013
      Gino Großpudel schwarz *06.12.2014
      Zwei wilde Lockenwölfe in groß und klein - Pfotothread
    • Neu

      @Schwabbelbacke ich würde es auch über Futter machen. Pascow kriegt eine Portion komplett beim Spaziergang. Inzwischen hauptsächlich das normale TF, aber anfangs waren es vor allem getrocknete Hühnerhälse, die den Durchbruch brachten (ich habe NIE etwas so abstoßend Riechendes mit mir herumgetragen. :lepra: )

      Ansonsten läuft/lief es bei uns so wie bei @RuDako, das klappt wirklich gut.

      RuDako schrieb:


      denn sie müssen nur aufmerksam gucken, dann können sie sich ganz regelmäßig was Gutes bei mir abholen. Je nach Tagesablauf und Verfassung gibt es draußen also eine schöne Portion Futter oder andere Leckereien. Verbales Lob und mal ein bisschen Kraulen (nur Pepper), sind durchaus auch Varianten. Und manchmal fliegt auf die Reaktion bezüglich des eigenen Namens ganz spontan ein Spielzeug. Das alles steigert die Erwartungshaltung, aber es erhöht auch die Aufmerksamkeit, das habe ich in Kauf genommen (und unterschiedlich genutzt und/oder langsam wieder abgebaut).
      Ich bin kein riesiger Fan von Futterbeuteln, aber auch das könnte eine Lösung sein (auch um das Abgeben zu üben). Futter gibt es daraus nur bei dir, dazu sollte der Beutel aber stabil sein und der Hund notfalls mit einer Schleppleine gesichert, damit sie sich nicht fernab von dir selbst belohnt.

      Wenn der Echtfelldummy so cool ist, dann könntest du auch den gegen einen zweiten Echtfelldummy tauschen lassen - heißt: Sie verliert nichts, wenn sie dir den Dummy bringt, sondern sie gewinnt einen anderen. Das Ausgeben funktioniert in der Regel gut, wenn man dem Hund dafür offensichtlich etwas Leckeres anbietet (getrocknete Hühnerbruststreifen, Fleuschwurst, was auch immer), denn dazu müssen sie die andere Beute fallen lassen. Ich lasse das Futter immer fallen (weil Pepper und Dakota das kleine Stöbern zusätzlich toll finden), würde aber behaupten / denken, dass das genauso gut aus der Hand gehen sollte.

      Anfangs waren es nur mehr oder weniger zufällige Blicke in meine Richtung (auch mal durch ein Räuspern provoziert, wenn man das Gefühl hat, der Hund guckt einen in zwei Wochen vielleicht 3x an :hust: ), die übertrieben hochwertig belohnt wurden.
      Und der Blick, wenn man plötzlich und unerwartet ein Spielzeug zum Zergeln angeboten bekommt. :shocked: Oder eine ganze Scheibe Wurst hingehalten kriegt nur fürs Gucken. :shocked: Da macht es recht schnell Klick, dass es sich lohnt, mal häufiger zu schauen, was Frauchen so macht.

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