ANZEIGE

Rassenentscheidung Hof- und Familienhund fällt sehr schwierig!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • ANZEIGE
      Also joggen gehen, geht mit allen Spitzen, die ich kenne.
    • Hallo,
      ich habe einen Appenzeller Sennenhund/Border Collie Mischling (laut meinem TA die "Worst case Mischung" :-)). Ich nehme sie auch ab und zu mal mit zum reiten, aber in letzter Zeit nicht mehr so oft, da sie anfängt, das Pferd hüten zu wollen und generell auf dem Hof sehr aufputscht. Ich würde sagen ,so ein Hund hat für einen Reiterhof einfach eine zu niedrige Reizschwelle. Obwohl ja gerade viele Reiter Australien sherperds oder ähnlich Rassen haben. Das Zusammentreffen mit anderen Hunden ist auch so eine Sache, sie braucht einfach keine anderen Hunde und zeigt das auch deutlich (aber immer noch nett laut meiner Hundetrainerin, ich finde sie ja eher zickig , also meine Hündin nicht die Trainerin).
      Einen Spitz kann ich mir auch gut auf einem Hof vorstellen, aber so sportlich finde ich die nicht (eine Freundin von mir züchtet Großspitze). Vor meiner jetztigen Hündin hatte ich einen Colliemix aus dem Tierheim, das war DER Traumhund schlechthin, sehr unkompliziert, mit allem verträglich, sportlich, konnte überall mit hin. Leider wurde sie nicht sehr alt.
      Einen Islandhund könnte ich mir auch vorstellen. Habe erst letztes Jahr von der Rasse erfahren, als wir einen beim Spazieren gehen getroffen haben und lange mit dem Besitzer gequatscht haben und war begeistert.

      LG Dorothea
    • ANZEIGE
    • ANZEIGE
    • Wenn du nem Mischling nicht abgeneigt bist, was spricht gegen einen netten, dreijährigen Labbi-Mix aus dem Tierheim?
      Newton (Amadeus vom Pinselberg, LCD) - Labrador Retriever - *21.04.2014
      Hunter (Bungee Jumper‘s Hide and Seek, SCD) - Englischer Springer Spaniel - *22.05.2018
    • Für mich schreit das nach einem Islandhund :D
      Die wurden genau dafür gezüchtet. Beim Pferde treiben helfen, bisschen auf den Hof aufpassen und sie sind freundlich zu anderen Tieren und Menschen. Sie sind zwar etwas stur und neigen zum Bellen aber sollte euch das nicht stören kann ich mir den Islandhund wirklich gut vorstellen.
    • Ich fände das ein schönes Leben für einen Hofhund und wahrscheinlich auch ohne extra Sport sehr auslastend. Meinen Appis merke ich in so einer Umgebung genau an, dass das ihres ist - es wird alles beobachtet, jeder wird begrüßt, sie merken sich wen sie kennen und mit anderen Tieren (v.a. kleinen) gibts kein Problem. Sowohl die jetzige Hündin als auch die Vorgängerin sind relativ platt nach solchen Tagen und hochzufrieden.

      Problematisch sehe ich einerseits das Wachen und das Misstrauen ggü Fremden, wobei das mMn erlernbar ist, dass Besucher geduldet werden. Ist aber etwas Arbeit und wird öfters nicht gratis ab Werk geliefert. Andererseits die Artgenossenverträglichkeit. Aber auch hier - sogar mein pseudo-dominanter Appenzeller, der Raufbold eines großen Wurfs, ist *verträglich*. Andere Hunde braucht sie nicht, aber auf so einem Hof bzw. am Land laufen nunmal verschiedene frei rum und das kennt sie und passt sich an.

      Zum Joggen geht meine jetzige gerne mit, meine frühere war von langer, gleichmäßiger Bewegung nicht so begeistert. Zum Pferd mit nehme ich meine Hündin nicht mehr - v.a. wegen dem Problem mit den Jägern (hier herrscht Leinenpflicht, das geht aber nicht mit meinem *Hab was gesehen, hüpf,spring*-Pferd) aber auch weil sie aufdreht. Da kommt klar das Hüteerbe durch und ich habe das ungeschickt aufgebaut.

      Ich möchte hier nicht den Appi per se empfehlen (der ist schon eigen und sollte man mal in natura gesehen haben mit seinem quecksilbrigem Temperament), sondern eher eine Lanze für Hofhunde brechen. Z.B. die Hoftreue - wir haben schon seit über 2 Jahrzehnten offene Toren zum (wildreichen) Wald, die Appis bleiben. Unsere jetzigen Nachbarn haben für ihre Golden Retriever alles doppelt und mit Signal umzäunt...

      Border Collies kenne ich einige von Reitställen, sehe ich schwierig. Da war von Extrem-Hüten (Pferde am Reitplatz), zu "killt Katzen* zu *ist weg, wenn ein Eimer runterfällt* leider alles dabei. Dalmatiner kannte ich einen guten, einen schwierigen (war schnell kein Hofhund mehr, man braucht die Katzen). Aussies sehe ich überraschend wenige als Hofhunde, die bringen meistens die Reiter selbst mit. War selten ein Problem, wobei 1-2 *interessante* Tiere nicht mitgenommen wurden.

      Spitz kenne ich nur einen, der ist toll! Kein Kläffer, überall dabei, hoch-verträglich - wäre auch meine Empfehlung. Mir persönlich wäre er zu wenig sportlich bzw. hätte zu wenig will-to-please, dafür insgesamt wohl ein einfacherer Hund. Islandhund kenne ich leider keinen, klingt spannend hier.
    • Wenn der Hund drinnen schlafen darf und er nicht unbedingt mit jedem Hund/Mensch spielen muss, dann passt ein Dalmatiner.

      Hier solltest du aber auf die Zucht achten und dir die Elterntiere vorher anschauen bzgl. des „Will to please“, denn ein Dalmatiner hat den nicht so wirklich. Und nach LUA Dalmatiner schauen bzw den Züchter genau ausfragen. Die meisten geben sehr gerne Auskunft.

      Meine Maus würde sich bei dir sehr wohlfühlen immer mittendrin ist genau ihr Ding.
      "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."

      Maurice Maeterlinck
    • Hallo,
      finde hier auch den Spitz passend.
      Werfe aber mal noch den deutschen Boxer rein. Kenne ich bei guter Sozialisation und aus guter Zucht als verträgliche, fröhliche und sportliche Hunde (2 sogar als Reitbegleithund und mit im Stall). Der Schutz-/Wachtrieb ist finde ich gut zu steuern.
      Falls es über den (ohnehin schon aufregenden) Alltag hinaus noch ein bisschen Beschäftigung gibt, könnte auch der Nova Scotia Duck Tolling Retriever passen.

    ANZEIGE