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Zero Waste - Anregungen, Ideen und Austausch zum plastikfrei(er)en Leben

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      flying-paws schrieb:

      Die enthaltenen Medikamente und Homone im Klärschlamm der menschlichen Hinterlassenschaften würden mir mehr Sorgen machen als der Inhalt der Kacke meiner Hunde.
      Genau aus diesem Grund finde ich Klärschlamm auch eher kritisch. Nur irgendwo muss das Zeug halt hin ...
      Liebe Grüße
      Wahida mit Moschki (*2012) und dem Fussel (*2016)
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    • Ab 1.1. gibt es übrigens ein neues Verpackungsgesetz.
      Es ändert sich, dass Händler nun engmaschiger gezwungen sind, sich dualen Systemen anzuschließen (das sind die, die sich um den Müll kümmern - der grüne Punkt zb) und für die Mengen an Müll, die sie an den Verbraucher abgeben, bezahlen müssen.

      Für meine Arbeit bereite ich das gerade vor und habe heute mal durchgerechnet: die Gebühren für Plastik und Alu sind empfindlich höher, als für umweltfreundliche(re) Materialien.

      Ich könnte mir vorstellen, dass in den kommenden Monaten besonders Onlinehändler weg von Polsterfolie und Co und hin zu Pappe und Maisstärke gehen. Die waren bisher nämlich nicht von der alten Regelung betroffen und mussten für Ihre Versandlösungen keine Rechenschaft ablegen.
      Nero - Golden Retriever - *05.12.2014
      Odin - Golden Retriever - *30.06.2015
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      ich war gerade bei uns im Hit einkaufen, und habe dort gemüsenetze mitgenommen. Diese haben einen Barcode, welche an der Kasse gescannt wird und das Tara wird automatisch abgezogen. Funktioniert leider nur dort im Laden, das ist aber nicht weiter schlimm da ich überwiegend dort oder auf dem Wochenmarkt einkaufen. Finde ich eine super Sache. :bindafür:
      Liebe Grüße
      Wahida mit Moschki (*2012) und dem Fussel (*2016)
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      wiejetztich schrieb:

      Ab 1.1. gibt es übrigens ein neues Verpackungsgesetz.
      Es ändert sich, dass Händler nun engmaschiger gezwungen sind, sich dualen Systemen anzuschließen (das sind die, die sich um den Müll kümmern - der grüne Punkt zb) und für die Mengen an Müll, die sie an den Verbraucher abgeben, bezahlen müssen.

      Für meine Arbeit bereite ich das gerade vor und habe heute mal durchgerechnet: die Gebühren für Plastik und Alu sind empfindlich höher, als für umweltfreundliche(re) Materialien.

      Ich könnte mir vorstellen, dass in den kommenden Monaten besonders Onlinehändler weg von Polsterfolie und Co und hin zu Pappe und Maisstärke gehen. Die waren bisher nämlich nicht von der alten Regelung betroffen und mussten für Ihre Versandlösungen keine Rechenschaft ablegen.
      xD Das erzähl ich meinem Chef schon ewig, dass wir das marketingmäßig mehr betonen sollten, dass wir schon standardmäßig nur in Pappkarton und ohne Plastik versenden. Ausnahme sind Fläschchen, mit empfindlichem Inhalt, die muss ich leider in eine Plastiktüte packen, da ein Auslaufen fatal wäre für die mitgesendete Ware und es leider keine Alternative gibt. :xface: Der Hersteller dieser Fläschchen verschickt leider aber selbst am schlimmsten. Über und über mit Plastikchips...es ist schon ein Grauen, die auszupacken.
      Wir sind alleine schon aus Sparsamkeitsgründen xD ohne viel Verpackung unterwegs. Aber bei Bekleidung auch nicht weiter dramatisch, da wird da nichts groß transportsichern müssen.

      Ich frage mich nur, wer da auf uns zukommt und irgendwelche Müllnachweise fordert? Das Ordnungsamt? Unser zuständiges Entsorgungsunternehmen? :ka:
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      @Blessvoss ihr müsst euch selbst darum kümmern.
      Ihr meldet euch beim zentralen Register an (wurde im Zuge der Gesetzesänderung extra dafür gegründet), bekommt eine Registernummer, meldet euch dann bei einem dualen System an, gebt eure Müllmengen an und zahlt dementsprechend. Mit diesem Nachweis geht ihr wieder zum zentralen Register.
      Die listen für alle Verbraucher öffentlich auf, wer seiner Verpflichtung nachkommt (und im Unkehrschluss, wer nicht).

      Das ist tatsächlich keine wir-warten-mal-Sache. Zuwiderhandlung kostet richtig Geld und im schlimmsten Fall gibt es ein Betriebsverbot, bis die Meldung nachgeholt wurde. So ist es jedenfalls angekündigt.

      Für Flaschen nutzen wir Flaschenversandkartons. Die haben so Inlays, in denen die Flaschen in einzelnen Kammern stehen.
      Schützt natürlich nicht vor Auslaufen, aber Bruch passiert eigentlich nicht. Wenn doch, zahlt die Post aber den Schaden, weil die Kartons zertifiziert sind.
      Nero - Golden Retriever - *05.12.2014
      Odin - Golden Retriever - *30.06.2015
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      Zu dem Verpackungsgesetz, finde ich an sich gut, aber ich hab irgendwo mal gelesen das der Endverbraucher nur 10% Anteil an verpackungsmüll haben und wenn ich mir so anschaue was bei uns in der Firma an Müll anfällt kann ich mir das sehr gut vorstellen.
      Liebe Grüße von Lisa
      und

      Pixel - Norwich Terrier - *16.11.2007

      Mein Name ist Pixel die Krümelkommissarin. Hier ist meine Hundemarke.
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      Das mag sein. Allerdings trifft die neue Regelung generell Hersteller/Inverkehrbringer von Waren.
      Der Mensch, der zb Kopierpapier herstellt, muss seine Menge an Umverpackungsmüll ebenfalls anmelden und bezahlen. Auch wenn der Abnehmer seines Papiers eine Firma ist. In dem Falle ist die Firma der Endkunde.

      Anders sieht’s mit Verpackungen aus, die Ausschließlich für den Transport ist (Versandkartons ausgenommen, die fallen schon wieder unter die neue Regel), wie diese Folien, die um Paletten kommen, damit nix umfällt. Oder dieses komische Plastikband zum bündeln. Das ist weiterhin frei.
      Nero - Golden Retriever - *05.12.2014
      Odin - Golden Retriever - *30.06.2015

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