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Singt ihr für eure Hunde? Wie reagieren sie auf Musik?

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      sab1707 schrieb:

      Nein, ich sing nicht für die Hunde. Sie sind nicht meine Babies, ich bin nicht ihre Mama (ich finde es auch sehr befremdlich, sich als Mama vom Hund zu bezeichnen...). Hier wird zwar bei entsprechender Musik mal mitgesungen oder getanzt, juckt die Hunde aber nicht.

      Hund ist Hund. Wird versorgt, umhegt, geliebt. Ist aber ein Hund und kein verhätschelter Kindersatz.
      das hat mit Kindersatz null und gar nichts zutun.
      Ich singe im Salon und es wirkt wahre Wunder.
      Lustige Kinderlieder für sehr in sich gekehrte Hunde oder schwerfällige Kandidaten, denen es schwer fällt, Kontakt zu mir aufzunehmen. Man selbst ist dabei albern, fällt aber nicht in das typische *quietschsäuselduzidu*, bei denen die meisten dieser Hunde zu machen. Das Alberne färbt ab und der Hund wird aktiv und neugierig.

      Ruhige und langsame für Angsthunde und Angstbeißer oder auch die Hibbelfreuhunde, gern mit langen, tiefen Tönen, und den Hund dabei sehr körpernah gehalten. Die Vibration der Stimme, die Ruhe, die man dabei selbst bekommt, der ruhige Herzschlag, alles überträgt sich auf den Hund. Dem einen fällt es leichter, der andere kann sich nicht so schnell darauf einlassen.


      Für die Aggros und extremen Hibbelhunde gern etwas rockiges, schnelles, hartes, gern auch lautes, und dann langsam ruhiger und leiser werden. Man holt den Hund auf dem hohen Erregungslevel ab und holt ihn Stück für Stück runter.



      Funktioniert alles auch sehr gut bei Katzen, nur letzteres nicht.

      Meinen Hunden lese ich gern abends im Bett noch etwas vor.
      liebe Grüße von
      Lisa-Marie
      mit meiner vollkommen verrückten Bande!
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      Sunti schrieb:

      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich nicht aufregen kann, wenn ich singe.
      Ja, das ist wirklich so und das ist das gleiche, was mir ein Trainer mal geraten hat, was ich tun soll, wenn ich in "Nerv-Situationen" mit meinen Hunden komme: Einatmen, ausatmen, lächeln!
      Denn auch, wenn man lächelt, kann man nicht gleichzeitig angespannt und genervt sein.

      Funktioniert wirklich gut! :D
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      Wenn ich auch noch mit Singen anfangen würden, ginge Madame wohl freiwillig ins Tierheim :-)

      Ich spiele diverse Saxophone und habe folgende Erfahrung gemacht:
      Beim Sopran denkt sie wohl an Welpen, fiept, sammelt ihre Kuscheltiere ein und leckt sich die Zitzen (sie ist kastriert...)
      Beim Alt singt sie in den höchsten Tönen mit, fiept nur manchmal und ist schon entspannter.
      Beim Tenor singt sie die zweite Stimme, ist entspannt und musiziert mit mir, das ist echt faszinierend.
      Querflöte interessiert sie gaaaar nicht.

      In der Zwischenzeit kann sie auch schon keine Klarinette mehr aus dem Radio abhaben, das hat sie früher nicht interessiert - da hab ich sie wohl sensibilisiert.

      Was ich ganz gerne mache, wenn wir mal kuscheln, ist ihr ganz tief ins Fell zu brummen, das beruhigt sie ungemein und mich auch. Das ist wohl auch der Trick dabei, man beruhigt sich selbst und das überträgt sich.

      Generell würde ich aber sagen, dass mein Hund ohne Saxophone glücklicher wäre :-)

      Gruß in die Runde
      Sondermodell mit Chiptuning
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      sab1707 schrieb:

      Nein, ich sing nicht für die Hunde. Sie sind nicht meine Babies, ich bin nicht ihre Mama (ich finde es auch sehr befremdlich, sich als Mama vom Hund zu bezeichnen...). Hier wird zwar bei entsprechender Musik mal mitgesungen oder getanzt, juckt die Hunde aber nicht.

      Hund ist Hund. Wird versorgt, umhegt, geliebt. Ist aber ein Hund und kein verhätschelter Kindersatz.
      Oh jeh.
      Einmal Rundumschlag bitte :barbar:
      Du bedienst grad alle Vorurteile die man so haben kann - schade.
      Ich kann dieses auf-andere-zeigen-und-lachen nicht ernstnehmen und find's traurig, weil Du damit jemanden wirklich WIRKLICH treffen kannst.
      Ist das echt Deine Absicht?
      Macht mich immer sehr nachdenklich, wenn erwachsene Menschen ganz bewusst und absichtlich so auf den Gefühlen von andern rumhacken mit dem Willen, zu verletzen :ka:






      Ich bin dann wohl einer der Auslöser für den Thread *knicksmach* :smile:

      Mona X schrieb:

      Macht ihr das auch?
      Was singt ihr dann?
      Spielt ihr euren Hunden gezielt Musik vor und wenn ja, wie reagieren sie da auf was?
      Was mögen sie besonders?

      Ja ich mache das.
      In der Regel schweizerdeutsche und französische Lieder mit mehr oder weniger melancholischer Melodie.
      Wenn ich weiss, dass dieses oder jenes Lied einem meiner Tiere gefällt, dann spiele ich das vor.
      Meine aktuellen Tiere sind nicht so die Musikliebhaber und reagieren bis jetzt nicht auf abgespielte Musik.
      Eine meiner leider verstorbenen Katzen mochte die Mondscheinsonate sehr gern, hat sich hingelegt und mit geschlossenen Augen gelauscht.


      Spoiler anzeigen
      Meine eine Katze steht auf Nik Stokes und dessen Synchronsprecher. Lasse ich eine Folge CSI auf dem Bildschirm laufen, ist sie sofort da und guckt fern :smile:
      Mein Tröti steht wiederum auf Kin Ho Kelly, Hawaii 5-O ist ihre Lieblingsserie (solange Daniel Dae Kim dabei war) :ka:
      Da wird bewusst geglotzt und wenn sie noch einen Kauknochen bekommt, hat das was von
      Kino und :xmas_popcorn:



      Die Reaktion die von mir gewünscht ist, ist eine Beruhigung; runterfahren und so. Man könnte es konditionierte Entspannung nennen ohne grosse Konditionierung. Es klappt bei meinen :ka:
      Natürlich nicht wenn sie sich grad in der Leine aufhängen oder so, aber wenn's unheimlich ist, wenn's blitzt und donnert (meine unerschrockene Leistungszucht findet Gewitter nicht so toll) oder wenn's knallt am Nationalfeiertag, wenn irgendwas Böses im Keller hockt - dann hilft es. Sie schlüpft in meinen Arm und ich singe für sie. Streichle sie, halte sie fest, dann ist's nimmer so schlimm.
      Beim Tierarzt hilft es auch, vorallem wenn die Tierärzte mitsingen :herzen1:

      Meine Katzen mögen Gedichte, ich rezitiere für sie :ka:
      Sie setzen sich dann hin und hören zu.


      Was mich in diesem Zusammenhang interessiert: wie ist ein komprimiertes Format wie mp3 für Hundeohren? Und natürlich auch für andere Tiere
      Ich selbst mag's ja nicht wirklich, auch wenn ich es nicht bewusst wahrnehmen kann, fühlt es sich doch vöällig anders an an "richtige" Musik.
      Wenn's für mich Menschlein schon so ist, wie ist es dann wohl für Wesen mit weit besseren Sinnen?
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.
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      @CH-Troete Danke!
      Du sprichst mir aus der Seele.
      Es hat mich zwar nicht verletzt, aber einfach sauer gemacht.

      Übrigens nenne ich mich manchmal auch "Mama" von den Hunden. Ich finds einfach süß. :D
      Aber ein Kinderersatz sind die Hunde sicherlich nicht.
      Ich könnte nämlich Kinder haben, wenn ich wollen würde. Ich will nur nicht. :p
      Liebe Grüße von Kathy mit

      Coffee - 01.07.2016
      Zoey - 05.03.2014
      Zyra - 28.02.2014
      Katze Molly - 01.05.2002

      Pflegehündin Xenia - 05.04.2017 (18.08. - 15.09.2017)

      Eine Wölfin erobert die Welt

      "Hunde sind nicht unser ganzes Leben, aber sie machen unser Leben ganz." - Roger Andrew Caras
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      Bei uns wird gesungen und musiziert.
      Das ist ein beträchtlicher Teil unseres Lebens.
      Alle Hunde haben sich bis jetzt damit arrangiert, egal ob vom Tierheim oder von Welpenbeinen an bei uns.
      Bruno Leonberger hat viel gezogen - Wägelchen oder Roller und er fand es anspornend, wenn auf den letzten Metern ein bestimmtes Lied erklang und hat sich nochmal ins Zeug gelegt.
      Das hätte aber auch mit Trillerpfeife oder einfachen Wortsignalen funktioniert.
      Ulixes - der griechische Odysseus - war wirklich sehr angetan, wenn ich Verse aus Ilias und Odyssee deklamiert habe. Na ja, ich auch. ;)

      LG, Friederike
      „Vielleicht gibt es schönere Zeiten; aber diese ist die unsere.“
      Jean Paul Sartre

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